Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Manche Handschuhe in den Laboratorien bleiben leer, weil die dazugehörigen Spezialisten fehlen. Keystone

Kontingente sind ausgeschöpft – Schweizer Firmen sitzen ohne Fachkräfte da

Seit letzter Woche können keine Fachkräfte von Drittstaaten mehr rekrutiert werden. Selbst die Reserve des Bundes ist ausgeschöpft. Das hat Folgen.

21.09.16, 07:18 21.09.16, 11:05

Daniel Ballmer / Nordwestschweiz



Gebannt blickt die Schweizer Wirtschaft heute nach Bundesbern, wo es zum grossen Showdown kommt: Erstmals berät der Nationalrat die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI).

Für hiesige Unternehmen kann das weitreichende Folgen haben. Und das ist nicht ihr einziges Problem im Rahmen der Zuwanderungsdebatte. Bereits heute machen ihnen die verschärften Regeln für Angehörige aus Drittstaaten wie den USA oder asiatischen Ländern das Leben schwer.

Konkret: Für diese hochqualifizierten Arbeitskräfte gibt es in diesem Jahr schlicht keine Aufenthaltsbewilligungen mehr. Seit letzter Woche sind die Kontingente endgültig erschöpft. Auch die Reserve des Bundes ist aufgebraucht.

Ausbildungsprogramme im Ausland

Das bleibt nicht ohne Folgen, wie das Beispiel des Wirtschaftsstandorts Basel zeigt: So musste der Pharmakonzern Novartis bereits Ausbildungsprogramme ins Ausland verlegen. Und es sei mit weiteren Problemen und Verzögerungen zu rechnen, erklärt Konzernsprecherin Sileia Urech.

Auch Roche sei auf Mitarbeiter aus Drittstaaten angewiesen, betont Sprecherin Ulrike Engels-Lange. In der Schweiz wie in Europa kann die Basler Pharma die dringend benötigten hochqualifizierten Arbeitskräfte oft schlicht nicht finden. Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» drohte die IT-Vorzeigefirma Magnolia sogar damit, ins grenznahe Ausland abzuwandern.

In Basel-Stadt reichte es bis Februar

Aufgeschreckt durch das Ja zur SVP-Initiative hatte der Bundesrat 2014 beschlossen, die Zahl der Kontingente deutlich zu senken. So wurde die Zahl der Aufenthaltsbewilligungen von 3500 auf 2500 zusammengestrichen, bei den Kurzarbeitsbewilligungen von 5000 auf 4000.

Dabei erhält jeder Kanton Anfang Jahr ein fixes Kontingent. Daneben behält der Bund die Hälfte bei sich. Gehen bei einem Kanton die Kontingente zur Neige, kann er zusätzliche Arbeitsbewilligungen beantragen. Gerade die wichtigen Wirtschaftskantone werden jeweils schon früh beim Bund vorstellig, um Spezialisten aus der Informatikbranche, der Pharmaindustrie oder der Finanzwirtschaft rekrutieren zu können.

«Wir müssen nun schauen, wie wir uns durchhangeln.»

Christoph Brutschin, Volkswirtschaftsdirektor Basel-Stadt

Basel, Zürich und Genf ausgeschossen

Letztes Jahr reichte das noch knapp, weil die von 2014 übrig gebliebenen Kontingente übernommen werden konnten. Dieses Jahr ist das anders:

Nun aber sind auch die Kontingente des Bundes aufgebraucht. Nur bei den Kurzaufenthaltsbewilligungen gibt es noch 272 Stück – für die ganze Schweiz.

Das sei «alarmierend», sagt der Basler Regierungsrat Christoph Brutschin, der auch die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz der Kantone präsidiert. «Wir müssen nun schauen, wie wir uns durchhangeln.» Die Firmen zeigten sich ohnehin schon länger zurückhaltend. «Aber das ist eigentlich nicht im Sinne des Wirtschaftsstandorts.»

SVP: «Strafaktion am falschen Ort»

Beunruhigt zeigt sich auch die Politik: «Der Bundesrat muss die Kontingente wieder den Bedürfnissen der Wirtschaft anpassen», so der Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. Für den Direktor des Schweizer Gewerbeverbands geht es um die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Firmen. Zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte seien so gefährdet.

«Ich erwarte, dass der Bundesrat die Kontingente wieder erhöht», sagt auch CVP-Präsident Gerhard Pfister. Und für SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz sind die Massnahmen des Bundesrats «eine Strafaktion am falschen Objekt». Die Schweiz brauche die besten Spezialisten aus aller Welt und nicht einfach eine unkontrollierte Massenzuwanderung aus der EU. Kritisch ist auch die Baselbieter SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer: «Bisher aber ist der Bundesrat stur geblieben», sagt die Präsidentin der Wirtschaftskommission.

Kontingente werden jetzt dann festgelegt

Tatsächlich: Bereits 2015 hatten die Kantone bei Justizministerin Simonetta Sommaruga angeklopft – vergeblich. Der Bundesrat argumentierte, dass eine Erhöhung der Kontingente «dem Ziel einer besseren Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials zuwiderlaufen würde». Wie jedes Jahr will er die Kontingente aber auch in diesem Herbst neu festlegen.

In seiner Antwort auf einen Vorstoss der Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter macht der Bundesrat aber keine Anstalten, etwas ändern zu wollen. Vielmehr betont er, die Wirtschaft könne das nötige Personal ja im Inland oder der EU ohne Einschränkungen rekrutieren. «Die Firmen suchen das Personal in Drittstaaten, weil sie hier eben nicht fündig werden», kritisiert Schneider-Schneiter. Darauf müsse nun auch der Bundesrat reagieren. «Die Notwendigkeit, zu handeln, ist heute offensichtlich.»

Unnützes Wissen: Wirtschaft

Die Zukunft der Wirtschaft

Neue Zölle, neue Zäune: Warum sich die Ära des freien Handels ihrem Ende zuneigt

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich – oder warum der kapitalistische Velofahrer nicht umfallen muss

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
285
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
285Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • koks 22.09.2016 08:25
    Highlight es gibt doch genug fachkräfte, ü50, die arbeitlos sind. zu teuer? ja, liebe linke, vielleicht würdet ihr euch besser mal für die einsetzen, als immer für die interessen der wirtschaft.
    15 11 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 22.09.2016 14:20
      Highlight Was hiesse das konkret, "besser mal für die einsetzen"?
      6 2 Melden
    • Malu 81 24.09.2016 02:19
      Highlight Die sogenannten Linken sind die Einzigen die sich für Ü 50 einsetzen.
      Bei den Fachkräften handelt es sich um
      Spezialisten wie Physiker, Biologen usw.
      Für Forschung und Entwicklung, nicht um Berufsleute die beim RAF angemeldet sind. Ich kenne ein paar Betroffene.
      Viele träumen, dass Sie z. B. vom Bauelektriker durch eine Umschulung zum
      Netzwerk Spezialisten werden. Der Arbeitsmarkt wartet nicht auf Leute die
      träumen. Schreiner bleib bei deinen
      Leisten! Manuell begabte Menschen
      finden eine Beschäftigung.
      3 3 Melden
  • Schneider Alex 22.09.2016 07:17
    Highlight Ist die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland wirklich so schlimm?

    Ist es wirklich so schlimm, wenn in der Schweiz Arbeitsplätze, die überwiegend von Ausländern besetzt werden, ins Ausland verlagert werden? Das Ausland ist doch heute mehr auf Arbeitsplätze angewiesen als die Schweiz.

    14 8 Melden
    • Malu 81 25.09.2016 00:48
      Highlight Es ist schlimm, weil meist die ganze Firma wegzieht. Wenn der sogenannte Ausländer mit seinem Job verlagert wird, verlieren die Vorgesetzten, die HR Leute,
      die Finanz und Marketing Leute ihre
      Beschäftigung. Ich würde auch die unbeschwerte fröhliche Art dieser Kollegen
      vermissen. Zudem leisten sie meist mehr
      als die Schweizer Kollegen. Ich bin froh
      und dankbar, dass ich mit meinen tollen
      und motivierten Arbeitskollegen/innen
      zusammenarbeiten darf.
      1 3 Melden
  • Kramer 21.09.2016 23:03
    Highlight Mit einer Arbeitlosenquote von 3,irgenwas% herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Wenn wir die Zuwanderung drosseln wollen, müssen wir die Wirtschaft bremsen.
    Nur Hochqualifizierte ist Witz, jeder von denen schafft niederqualifizierte Arbeitplätze (er muss essen, einkaufen, wohnen...), sollen diese Jobs nur Schweizern vorbehalten bleiben?
    13 2 Melden
  • Denk nach 21.09.2016 11:18
    Highlight Das passiert doch jedes Jahr bei Drittstaaten, oder etwa nicht? Habe schon vor 5 Jahren von diesem Problem gehört.

    Wie immer hat die Politik schnell reagiert und die Ausbildungsanforderungen in der Schweiz zum Beispiel im Gesundheitswesen und Bildung hochgeschraubt. Damit ein Pflegefachfrau oder eine Primarlehrerin einen tertiären Abschluss benötigen und der Markt mit schweizer Arbeitskräften geschwemmt werden kann \\ Ironie off
    33 2 Melden
  • DerTaran 21.09.2016 11:08
    Highlight Inder sind halt billiger als Deutsche.
    33 12 Melden
    • Kstyle 21.09.2016 18:29
      Highlight Die deutsch gehen auch wieder. Sie kamen nicht damit klar das sie alles besser wussten als wir;-). Habe den Satz aber in deutschland macht man das anders(besser). Sicher schon 100mal gehört.
      6 15 Melden
  • Stefanie16 21.09.2016 11:04
    Highlight Das läuft doch etwa wie folgt auf diesen Novartis- und Roche-Abteilungen: Sagt der amerikanische Abteilungsleiter zu seinem chinesischen Angestellten:

    "Hey man, have you got a friend from your years at University? Please tell him that we need him."

    Ist ja auch einfacher, so schafft man sich auch gleich das Sprachproblem vom Hals und schuldet sich ausserdem einen Gefallen.
    34 28 Melden
    • legis 21.09.2016 14:15
      Highlight Genau, hier bei uns in einem der genannten Unternehmen wird übrigens ausschliesslich deutsch gesprochen und solche Abmachungen gibt es, zumindest in dieser Abteilung, kaum!
      Aber toll wie du dieses Problem herunterspielst, nur damit du nicht zugeben musst, dass wir hier effektiv ein ernstzunehmendes Problem haben!
      31 3 Melden
    • Stefanie16 21.09.2016 16:22
      Highlight Wow. Ich dachte bei Novartis und Roche spricht man nur Englisch. Dann stellt ihr sicher ausschliesslich gut ausgebildete Leute von hier an. Super!
      Was genau ist denn das ernsthafte Problem? Beschreib doch mal exakt das Stellenprofil, das genau in deiner deutschsprachigen Abteilung von Roche oder Novartis fehlt.
      9 13 Melden
    • legis 21.09.2016 21:02
      Highlight Hab ich gesagt ich arbeite im HR oder wie kommst du darauf, dass ich das jetzt so exakt weiss wie du das von mir verlangst?
      9 3 Melden
    • Fischra 22.09.2016 07:46
      Highlight Wenn ich diese ewige Walzen vom Inländervorrang nur schon höre. Bei 3.xx% Arbeitslosen haben wir wohl keine grosse Auswahl und müssen passende Kandidaten im Ausland holen. Oder wo genau soll ich die Inländer holen? Bei der Konkurrenz? Dann müssen die Leute aus dem Ausland holen. Die MEI war von anfang an eine farce.
      5 2 Melden
    • Andy 23.09.2016 08:53
      Highlight Also Roche kann es zumindest nicht sein, da ich jeden Tag meinen Arbeitsweg mit deren Mitarbeitern teile und sicher 90% Englisch gesprochen wird. Fachkräftemangel... Ich kanns nicht mehr hören - wenigstens sollte die Wirtschaft - welche ach so wichtig für die Schweiz ist - doch einfach ehrlich sein und dazu stehen, dass sie hier lediglich Steuervorteile geniessen und Arbeitsplätze welche geschaffen werden, primär ganz bestimmt nicht von Schweizern besetzt werden. Die importieren Expats können aber selbstverständlich nichts dafür.
      2 1 Melden
    • legis 23.09.2016 09:57
      Highlight @Andy: falsch geraten :D

      Aber die sind ja nicht nur in Basel ;) Es ist halt nicht immer alles so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint!
      2 0 Melden
    • Andy 23.09.2016 10:52
      Highlight @lexlex: Ich habe auch eher von Zug gesprochen (Rotkreuz) ;) Ich will nicht unfair sein, aber auf der Linie 51 sehe ich generell kaum noch gross Leute Deutsch sprechen. Meistens sind es Roche Mitarbeiter oder sonst die Kids von der international School. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Linie 8 von Cham aus welche ins Industriegebiet Bösch fährt. Finde es aber in dem Fall wirklich super, dass ihr in der Abteilung Deutsch sprecht, dass hilf auch den Expats hier etwas heimischer zu werden :)
      2 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 21.09.2016 11:02
    Highlight Statt vernünftig Aus- und Weiterzubilden wird lieber gejammert.

    Wenn die Politik und Wirtschaft mehr als nur 5 Minuten in die Zukunft denken würde gäbe es schon lange funktionierende Programme um flexibel auf solche Situation zu reagieren
    46 7 Melden
    • Sumsum 21.09.2016 11:23
      Highlight Oh ja wie recht Du hast. Die momentanen Sparprogramme im Bereich Bildung, sind erschreckend.
      45 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.09.2016 10:55
    Highlight Eventuell sollten anstelle von EU Servicekräften für Testaurants vermehrt Fachkräfte für kritischere Branchen rekrutiert werden.
    12 16 Melden
    • pun 21.09.2016 11:27
      Highlight Dingo! Ungenügend! Setzen...
      EU Servicekräfte müssen nicht über ein Drittstaatenkontingent einreisen. Die Drittstaatenkontingente gehen eigentlich nur an "kritischere" Branchen.
      26 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 21.09.2016 14:31
      Highlight @pun: eben, Du hast es richtig erkannt! Was sind die logischen Schlussfolgerungen? PFZ künden und dort Zuwanderung zulassen wo es die Wirtschaft wirklich braucht.
      4 12 Melden
    • pun 21.09.2016 15:37
      Highlight Ok, ich verstehe dein Argument. Nur bringt halt die PFZ auch einen riesigen Fortschritt für alle schweizer BürgerInnen (Auslandsarbeitsaufenthalte, Studium, komplett visafreies Reisen,... etc.).
      Die logische Schlussfolgerung aus einer menschenfreundlichen Sicht wäre, das Kapital, welches für die Rekrutierung und den Braindrain anderer Staaten verantwortlich sind zu bestrafen und nicht einzelnen Menschen verbieten, mit ihren Familien zusammenzuwohnen oder dort zu arbeiten, wo sie am ehesten die Chance zur persönlichen Verwirklichung sehen. Freiheit für Menschen, Regulierung für die Wirtschaft!
      8 4 Melden
  • Fischra 21.09.2016 10:46
    Highlight Alle die an die MEI glauben müssen langsam merken dass der Fachkräftemangel nicht mit den Arbeitslosen 3,...% ausgeglichen werden kann. Ich hoffe das es zuerst die SVP Betriebe trifft und bin dann gespannt was die nach aussen Kommunizieren. Weiter ist zu sagen dass diese Fachkräfte keine Billigarbeiter sind. Nein es sind teure Facharbeiter welche auch als Privatpersonen sehr wertvoll für unsere Wirtschaft sind. Deren wegfall wird unser Wachstum sehr schnell bremsen.
    47 30 Melden
    • Midnight 21.09.2016 12:07
      Highlight Was die nach aussen kommunizieren?: Outsourcing nach Osteuropa!
      18 2 Melden
    • Richu 21.09.2016 12:22
      Highlight Fischra: Ihre Analyse zeigt, dass Sie leider nicht in der Lage sind, das Problem der Masseneinwanderung richtig zu beurteilen!

      14 14 Melden
    • Fischra 21.09.2016 22:38
      Highlight @Midnight: nach aussen heisst z.b Ihnen via Zeitung etc. was ist so schlecht an Osteuropa? Viele Gutbezahlte Jobs gibt es da und es werdenMilliarden investiert. Fast jede grosse Schweizer Firma hat eine Niederlassung da. Das sind Wachstumsmärkte. Aber vielleicht sollten Sie mal dahin gehen um sich ein Bild zu machen.
      1 0 Melden
    • Fischra 21.09.2016 22:39
      Highlight @Richu: ich denke ihr sogenanntes Problem gibt es gar nicht. Das wurde Ihneneingeredet.
      4 1 Melden
  • Daniel Ivanisevic 21.09.2016 10:43
    Highlight Ich denke, dass ein absoluter fachspezialist (exkl IT) hier in der CH das erst mit 45 +- sein kann und im Ausland bereits mit 30/35. Zudem ist es oftmals für All die Bachelorabsolventen schwierig von Anfang an sich als Fachspezialist ausbilden zu lassen da die Unternehmen auch Arbeitserfahrung voraussetzen und die oftmals links liegen gelassen werden
    34 3 Melden
  • Lowend 21.09.2016 10:23
    Highlight 50,3% des Volk folgten einem falschen Führer, der ihnen das verlockende, aber auch verlogene Angebot machte, angeblich ohne Konsequenzen für sich selber, ihren Fremdenhass und die Mentalität einer Herrenrasse auszuleben und nun wo der Hass gesiegt hat und sich nun gravierende wirtschaftliche Konsequenzen aus dieser Initiative zeigen, haben die gleichen Politiker Angst davor, dem betrogenen Volk reinen Wein einzuschenken und ihnen direkt zu sagen, dass man mit dieser untauglichen trojanischen Initiative in Wahrheit die bilateralen Verträge bekämpfen und niemals die Einwanderung senken wollte.
    92 48 Melden
    • Fischra 21.09.2016 10:47
      Highlight Sehr passende Worte zu der sehr naiven MEI.
      44 28 Melden
    • Lowend 21.09.2016 13:09
      Highlight Wo verlangt die MEI eigentlich eine Senkung der Einwanderung? Laut Verfassung könnte die Kontingente auch 100'000 Zuwanderer betragen, weil die Initianden keine Zahlen genannt haben.
      Die MEI verlangt nur eine Steuerung und genau dass tut unsere Regierung mit den Drittstaatenkontingenten. Zwar rigoros, aber dadurch auch sehr effektiv, so dass halt jetzt die ersten ernsthaften Probleme auftreten.
      Schuld daran tragen die Initianden, weil sie eine derart miserablen Text zur Abstimmung brachte und natürlich die 50,3% die diesem Text aus dem Bauchgefühl heraus zustimmten.
      Selber schuld, sage ich da!
      25 18 Melden
    • opwulf 21.09.2016 15:26
      Highlight Lowend: Selten so eine dämliche Verallgemeinerung gelesen wie deine. Und das noch so viele Leute den Daumen rauf gedrückt haben ohne Worte! Faschismus gibt es anscheinend selbst sehr Links! Einfach alle in einen hässlichen Topf zu schmeissen, ohne nur annähernd empathisches Denken zu bemühen? Wo, sage mir, bist du nur einen Deut besser als all diese scheiss Rassisten die genau das Gleiche wie du machen, einfach auf die Rasse oder Herkunft bezogen? Du pflegst dein ver-/vorurteilendes Bild all derer, die nicht so sind wie du! Wenn nur gegen Nazis ok - aber allen 50.3% solches vorzuwerfen ist hässlich!
      11 12 Melden
    • Lowend 21.09.2016 15:54
      Highlight Sind Ihre bösartigen Verunglimpfungen aller Leser, die mir zustimmen und ihre Verallgemeinerungen etwa besser und wo werfe ich 50,3% vor, sie seien Nazis? Ich sage bloss, dass diese Menschen von den Initianden klar belogen wurden, sonst gar nichts!
      12 10 Melden
    • opwulf 21.09.2016 16:44
      Highlight Ok wechseln wir halt auf das Sie: Sie Herr Lowend haben follgendes geschrieben: 50,3% des Volk folgten einem falschen Führer, der ihnen das verlockende, aber auch verlogene Angebot machte, angeblich ohne Konsequenzen für sich selber, ihren Fremdenhass und die Mentalität einer Herrenrasse auszuleben! Sie sprechen von 50,3% die damit eine Möglichkeit fanden ihren Fremdenhass und die Ment. einer Herrenrasse auszuleben! Jetzt dürfen Sie mir gerne erklähren wo ich bösartige Verunglimpfungen aller Leser, die Ihnen zustimmten gemacht habe. Oder meinen Sie dass mein "ohne Worte" den Tatbestand erfüllt
      10 4 Melden
    • Lowend 21.09.2016 17:47
      Highlight Diese Dreckinitiative sagt nur, die Schweiz steuert die Einwanderung. Ob sie diese erhöht oder senkt ist dabei Wurscht! Lest einfach den Stuss, den ihr in die Verfassung schreiben lasst.
      So und jetzt Schnauze, ich verfolge die Lügereien eurer Vertreter, die genau wie die Bande hier nur auf den Mann spielen.
      3 12 Melden
    • Lowend 21.09.2016 18:23
      Highlight Die Wadenbeisser bellen aber heute extrem laut! Da scheine ich ja voll in's Schwarze getroffen zu haben! ;-)
      4 9 Melden
    • opwulf 21.09.2016 19:19
      Highlight So jetzt Schnauze??? Wirklich? :D köstlicher Lowend, sag Du mir das mal ins Gesicht spätzli ;) - und in die Verfassung hab ich gar nichts schreiben lassen und wahrscheinlich gleich bei der MEI gestimmt wie du! Aber abgesehen davon scheinen uns Welten zu trennen :-) denn ich hasse Extremisten jeglicher coleur
      10 3 Melden
    • Fischra 22.09.2016 07:51
      Highlight Man merkt dass viele hier noch nie eine Arbeitsbewilligung beantragen mussten. Den C Ausweis erhält nur wer einen gültigen Arbeitsvertrag hat. Also hört auf zu tun wie wenn ganz Europa unsere Grenzen wild sprengen würden. Die Nachfrage bestimmt wieviele Menschen zu uns Arbeiten kommen. Dies wiederum bestimmt das Wachstum vieler Firmen. Ganz einfach.
      1 3 Melden
  • Butzdi 21.09.2016 10:15
    Highlight Die 'Fachleute' im Bankingbereich sind meist Inder aus der IT Branche die ein paar Monate hier arbeiten um dann den Job mit nach Bangalore zu nehmen. Es ist klar, dass es für richtige und nachhaltige Jobs deswegen zuwenig Plätze mehr hat. Vielleicht sollte man die Kontrollen verbessern und die Regeln dem Raubrittertum und der Offshoringgeilheit der Unternehmen entgegenzusetzen.
    38 8 Melden
  • happybeast 21.09.2016 09:34
    Highlight Die Regelung mit den dritt Staaten ist ein absoluter Quatsch. Jedoch klagen Firmen stetig aufgrund Fachkräftemangel. Aber Frage; Was unternehmen Firmen um Schweizer oder Ortsansässige zu eben diesen Fachkräften auszubilden? Mir scheint es, dass heute ein Bachelor Abgänger fast keine Chance mehr hat von Firmen ausgebildet zu werden. Es ist günstiger für Firmen, die erfahrene Kraft im Ausland zu kaufen. Wohl verstanden, nichts gegen meine lieben Expats, ich finde sie eine Bereicherung und war es ja auch schon selbst. Aber liege ich falsch mit dieser Beobachtung?
    59 6 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 09:58
      Highlight Naja Deine Beachtung in Ehren, aber das die Arbeitskraft inkl. deren Ausbildung als eine Kostenstelle betrachtet wird und somit der Arbeitgeber nur die Gesamtkosten im Augenwinkel hat und im Ausland rekrutiert, ist nun eine alt bekannte Tatsache und wurde seit Jahrzehnten immer wieder "verniedlicht", dazu kommt auch die Arbeitsmentalität (Arbeite auch teilweise mit Expats zusammen) zugänglicher und flexibler ist als bei Einheimischen mit ähnlichen Ausbildungen.
      Dies zeigt dass man auch hier die Zeichen der Zeit schon vor Jahren BEWUSST missverstanden hat.
      17 7 Melden
    • stef2014 21.09.2016 10:02
      Highlight happybeast, teilsteils. Bildung ist grundsätzlich Staatsangelegenheit, ergo ein Politikum. Ich persönlich stehe aber dem lobbyverseuchten Bundesbern äusserst skeptisch gegenüber, weil Volksnähe zu oft als Nähe zum eigenen Bankkonto gedeutet wird.

      Die staatliche Förderung von akademischen Ausbildungsplätzen ist sicherlich eine verbesserungswürdige Angelegenheit. Mindestens gleich wichtig erscheint mir aber die Verbesserung von primären und sekundären Bildungsstrukturen, weil diese das Fundament für den tertiären Bildungsmarkt bilden.
      15 0 Melden
    • meerblau 21.09.2016 10:09
      Highlight Naja, meine Wahrnehmung ist recht ähnlich, bzw. dahingehend, dass die Einführung des Bologna-Systems, welches die Wirtschaft unter Druck hätte setzen sollen, elegant umgangen wird. Der Bachelor-Abschluss sollte Studenten die Möglichkeit geben, schon früh und mit Unterbrechung im Studium wichtige Berufserfahrungen zu sammeln. Nur... Einen Job ohne Master kriegst du selten. Anstatt also einen grösseren Anteil an die Ausbildung zu leisten, wurden einfach die Ansprüche hochgeschraubt. Was ja auch nicht der Sinn der Sache sein kann.
      16 0 Melden
    • die_banane 21.09.2016 10:32
      Highlight ich sehe zb in Basel das Selbe. Kenne Expats sowie Schweizer Master und Phd abgänger im Chemie und Biochemie Bereich. Die hiesigen Pharmafirmen holen lieber Fachkräfte im Ausland die schon Berufserfahrung haben anstatt super ausgebildete Studienabgänger di eingearbeitet werden müssen. Das Klagen bezüglich Favhkräftemangel kann ich nicht verstehen.
      27 1 Melden
    • happybeast 21.09.2016 10:45
      Highlight Danke für eure Antwort. Generell meine ich nicht die akademische Ausbildung, sondern die on-the-job Ausbildung zu einer gewissen (Fach)Position hin; sprich die Investition ins human capital. @Francol die Flexibilität erfahre ich genau gleich wie du. Umgekehrt wird man jedoch als arge Konkurrenz (seitens Schweizern) betrachtet, wenn man mit mehrjährigen Auslandserfahrung (beruflich) ein Studium abschliesst und dann als "Einsteiger" in einer Firma wieder unten (normal) anfängt. Ergo, der Anlagehorizont ist etwa so kurz geworden wie die Amtsdauer eines CEO.
      15 0 Melden
    • DerTaran 21.09.2016 11:18
      Highlight Berufserfahrung wird meiner Meinung nach überbewertet. Ein guter, arbeitswilliger Akademiker hat das meist in 3-6 Monaten aufgeholt.
      Aber die Schweiz bildet ja lieber KV Mitarbeiter aus, statt in die universitäre Ausbildung zu investieren aber ohne Maturanten keine Fachkräfte, so einfach ist das.
      8 9 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 12:40
      Highlight @DerTaran; Deine Aussage zeigt dass Du kein Erfahrungshintergrund hast und wohl auch kaum Erfahrung mit den Anforderungen aus der Praxis.
      5 1 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 13:48
      Highlight @FrancoL; Ich bin 50 Jahre alt und habe definitiv den Erfahrungshintergrund den du mir absprichst. Aber wir reden hier nicht über meine 25 Jahre Berufserfahrung, sondern über die 3-4 Jahre Ausbildung, die z.B. ein KV-Abschluss einem frischen Uni-Abgänger voraus hat. Und was man dort an Berufspraxis lernt, kann ein Akademiker ohne Probleme in ein paar Wochen aufholen. Zu gehorchen und den Kopierer zu bedienen ist als Befehlsempfänger sicher ein Vorteil, sonst definitiv unnötig.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.09.2016 14:31
      Highlight @DerTaran; Ich habe einen (bzw. 2 Hochschulabschlüsse) bilde seit nun mehr 25 Jahren in meinem UN Lehrlinge und Praktikanten aus und weiss mit Sicherheit dass Deine Aussage grundlegend falsch ist. Jede dieser Stufen hat ihre Berechtigung und hat ihre Vorteile gegenüber anderen Stufen, eben weil die Erfahrung nicht so einfach aufzuholen ist und das ist auch gut so. Wir brauchen in der Wirtschaft auf allen Stufen Leute die gerne und gut ihre Stufe abdecken und nicht Leute die Versuchen sich auf allen Stufen zu beweisen. Es gelingt nur ganz wenigen ALLE Stufen abzudecken, das ist eine Tatsache.
      0 0 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 15:27
      Highlight @FrancoL: Das ist ja kein Widerspruch zu dem was ich sage. Natürlich braucht es auch Auszubildende und natürlich können und sollen nicht alle Jobs mit Akademikern besetzt werden. Trotzdem behaupte ich, dass Berufserfahrung bei den oben gewünschten, spezialisierten Fachkräften überbewertet wird und ja meine Aussage beruht ebenfalls auf Erfahrung mit Ausgebildeten und Hochschulabgängern. Die Berufserfahrung lässt sich ohne Probleme 'on the job' nachholen (Ja, bei höherem Lohn und auf meine Kosten), aber die theoretischen Grundlagen und das selbstständige Denken eines Studenten nicht.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.09.2016 18:38
      Highlight @Der Taran; Wir werden uns an diesem schönen Samstag wohl nicht treffen, dies auch weil ich bei den praktischen Prüfungen auch von Hochschulabgängern nach mehreren Jahren ein Defizit in der Praxis notieren muss und dies nicht nur bei 10% der Hochschulabgängern sondern eher bei der Mehrheit. Dies ist für mich auch logisch da die Betätigungsfelder der Akademiker eher in der Entwicklung von Projekten angesiedelt sind und die Erfahrung gegenüber der Weiterbildung vernachlässig wird. Darum lasse ich heikle Projekte die wir entwicklen durch "Erfahrungs lastige" Aussenstehende beurteilen.
      0 0 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 20:26
      Highlight Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht, deshalb meine Einstellung. Aber ich glaube wir setzen unsere Mitarbeiter auch anders ein. Ich brauche Kreativität und Eigenständigkeit, die bekomme ich von Ausgebildeten nur selten. Und um das noch mal zu relativieren, Berufserfahrung ist schon wichtig aber sie kompensiert nicht alles, deshalb rekrutiere ich bevorzugt Akademiker, auch ohne Berufserfahrung.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.09.2016 21:02
      Highlight @DerTaran; Wir sind zu 70% Akademiker, mich eingeschlossen, teilweise mit mehreren Hochschulabschlüssen im In- und Ausland, und darum kenne ich das Defizit der Erfahrung. Wir sind als Planer/Architekten sehr stark von unserer Kreativität abhängig, aber genau so von einer fundierten Erfahrung im Bauwesen, und diese lässt sich nun mal nicht sehr schnell und zügig aufarbeiten, darum habe ich erwähnt, dass wir unsere wichtigen Projekte von einer "erfahrenen", neutralen Gruppe prüfen lassen, und die Inputs zeigen uns, dass die Erfahrung auch ein wichtiges Glied in der Planungskette ist.
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.09.2016 21:07
      Highlight @DerTaran; Als Mitglied von Auslobungskommissionen sehe ich zudem, dass teilweise fantastische Projekte angedacht werden, die bei näherem Hinsehen mangels Erfahrung der Planenden, für eine Realisation auf mehr als nur schwachen Füssen stehen. Häufig lässt sich nicht einmal die Grundidee übernehmen, weil sie an der "erfahrenen" Realität vorbei geplant wurde. Dies zeigt denn auch, dass heute noch nicht ganz junge Architekten die guten Würfe landen, die meistens eine gute Synthese zwischen Erfahrung und Innovation darstellen.
      0 0 Melden
  • Der Zahnarzt 21.09.2016 09:30
    Highlight Die Firmen (Biegler und seine Kumpanen) wollen einfach Leute, die bereit sind sich selbst auszubeuten (Wenn im Vertrag 40 Stunden steht, trotzdem 60 arbeiten; flexibel sein, Freizeit am Firmenanlass verbringen, das letzte aus sich herausholen etc. etc.) darum wollen sie die PFZ nicht einschränken, weil Schweizer dazu einfach nicht mehr bereit, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen auf dem Alter des Neoliberalismus zu opfern.
    58 5 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:03
      Highlight Da gebe ich Dir teilweise recht, aber es ist wie bei allen Dingen auf dieser Welt; Der Mittelweg ist gefragt! Wenn ich bei meinen Mitarbeitern sehe was ab Donnerstagmittag für das Wochenende losgetreten wird und wie die Leistungen zB auf den Baustellen am Freitag sinken (nicht wegen der Müdigkeit) dann ist das wohl kaum der Mittelweg.
      Interessant ist, dass die geglichen Leute die sich gerne "auf das Wochenende vorbereiten", zB bei Bestellungen sich immer aufregen, dass diese am Donnerstag und Freitag schleppend verarbeitet werden. Man fordert gerne und drückt bei sich ein Auge zuzudrücken.
      11 2 Melden
    • Fabio74 21.09.2016 10:49
      Highlight Ohje mal einen Anlass auf Privatzeit nehmen zu müssen ist halt dramatisch.
      Das Problem ist eher die Unflexilität vieler Schweizer, die nicht bereit sind mal mehr zu mschen.
      Wobei 40h bezahlt 20h gratis wirds wohl nirgendwo geben
      4 14 Melden
  • Theor 21.09.2016 09:29
    Highlight Heute tut es vieleicht weh. In 10 Jahren haben wir dafür wieder einen grossen Wohlstandswachstum, weil den Unternehmen nun nichts anderes übrig bleibt, als nachhaltig in die Ausbildung der Fachkräfte in der Schweiz zu investieren, anstatt sie kostengünstig aus dem Ausland zu holen.
    46 22 Melden
    • Statler 21.09.2016 09:38
      Highlight You dreamer you...
      Die Firmen werden schon investieren, aber nicht hier, sondern im Ausland, wo es die Arbeitskräfte entweder schon gibt, oder man nicht so einen Tanz veranstaltet, wie hier in der Schweiz.
      Sprich: sie werden wegziehen.
      37 23 Melden
    • axantas 21.09.2016 09:39
      Highlight das mit dem 'im Inland ausbilden' war mein erster Gedanke. Die Eingeborenen sind jetzt ja nicht speziell doof oder ungeeignet dafür...
      23 3 Melden
    • stef2014 21.09.2016 09:39
      Highlight Das wäre immerhin ein positiver Effekt dieser MEI. Leider bleibt ihnen sehr wohl etwas anderes übrig, nämlich die Verlegung ihrer Standorte ins Ausland.
      18 3 Melden
    • Cloudpanther 21.09.2016 09:39
      Highlight Naja kostengünstig ins Ausland abwandern oder schnell über die Grenze ist logischer.

      Und wennschon müsste der Bund mehr in die Bildung investieren, damit wir selber diese Fachkräfte ausbilden können.
      22 1 Melden
    • Theor 21.09.2016 10:05
      Highlight @Statler & stef2014

      Schon immer verwunderlich, wie ihr Linken die Unternehmen steuerlich massiv mehr zur Kasse bitten wollt und nicht glaubt, dass Unternehmen dann wegziehen würden - aber bei fehlendem Personal sofort mit dem Mahnfinger angewedelt kommt "Die Unternehmen werden wegziehen!"

      Egal ob Links oder Rechts: Ein Argument ist wohl immer nur so gut, wie es den eigenen Interessen dient.
      16 10 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:06
      Highlight Ist wohl ein Wunschdenken, dass offensichtlich darauf basiert dass das Unternehmen nicht abwandert. Die Investitionen in die Zukunft werden dort getätigt wo sie am kostengünstigen sind! Und Intelligente junge Leute gibt es weltweit fast überall, zudem meistens auch noch disponibler für "harte Ausbildungen". Ich begrüsse diese RENNEREI nicht aber ich verschliesse nicht beide Augen.
      6 0 Melden
    • Theor 21.09.2016 10:09
      Highlight @Cloudpanther

      Gemäss NZZ ist die klitzekleine Schweiz in Sachen Bildung weltweit auf dem Podest (2./3. Platz). Woher kommt die hier in den Kommentaren viel verschriene Behauptung, wir würden so massiv an Bildung spaaren?

      www.nzz.ch/spezial/wohlstand/sommerserie-interaktive-datenvisualisierung-wohlstand-bildung-bildungsausgaben-1.18349247
      12 4 Melden
    • stef2014 21.09.2016 10:32
      Highlight Theor, das sind Bildungsausgaben pro Kopf. Logisch, dass die Schweiz vor Chile und Polen liegt, nicht? Wird ja im Text auch erklärt.

      Bildungsinvestitionen sind nicht nur mit absoluten Frankenzahlen zu messen. Die Akademikerquote der Schweiz ist, soweit ich es in Erinnerung habe, immer noch eine eher tiefe.
      8 5 Melden
  • Sapere Aude 21.09.2016 09:13
    Highlight Tja sind wohl doch nicht die pösen Linken, die die Hauptverantwortung tragen für die hohe Zuwanderung, sondern die Wirtschaft, die aufgrund des neoliberalen Paradigmas billige Fachkräfte aus dem Ausland holt. Statt den Staat kaputt zu sparen, sollte endlich in Forschung und Bildung investiert werden.
    56 11 Melden
    • RETO1 21.09.2016 09:31
      Highlight .....in Forschung und Bildung investieren ??
      machen wir längst, und nicht zu knapp
      trotzdem sollen angeblich immer noch Fachkräfte fehlen
      eine Hinterfragung wäre hier dringend
      24 6 Melden
    • stef2014 21.09.2016 09:44
      Highlight Reto/Zaafee, definiert mal "nicht zu knapp". Würden wir diese Diskussion hier führen, wenn dem so wäre?

      Bildung heisst mehr als zwei, drei volle Elite-Unis, die tendenziell ohnehin schon von bildungsnahen Menschen mit gewissen sozialen/ökonomischen Status besucht werden.
      9 2 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 09:47
      Highlight Zaafee, sieht in den Kantonen teilweise ganz anders aus. Beispiel Kanton Aargau, zuerst über Jahren Steuern für Unternehmen und Vermögende Senken. Dann stellt man fest, dass man ein Einnahmeproblem hat und setzt ein Sparprogramm auf, die Hälfte wird in der Bildung gespart. Der Staat ist der grösste Innovationsträger, nicht die Wirtschaft, die rein renditeorientiert.
      15 2 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 09:52
      Highlight RETO1 richtig, das Bildungssystem muss hinterfragt werden, momentan wird das vorhandene Potential viel zu wenig ausgeschöpft. Statt die individuellen Fähigkeiten von Beginn weg zu fördern, werden Zahnrädchen für die renditegeile Wirtschaft heranerzogen. Die Schweiz ist nur deshalb noch innovativ, weil wir das Know-How aus dem Ausland importieren. Das ist keine Zukunftsorientierte Politik, geschweige den innovativ.
      9 2 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:11
      Highlight RETO1: Offensichtlich sind sie nicht in diesen Kreisen tätig. Es fehlen diese spezifischen Arbeitskräfte und in Bildung investieren heisst nicht den Arbeitsmarkt befriedigen, denn gerade in der Schweiz ist es weitgehend der Studierende der seine Richtung wählt und bestimmt und somit zwar Fachkräfte ausgebildet werden aber nicht die die der Markt braucht. Investitionen müssen somit von den Firmen kommen die gezielt diese Arbeitskräfte ausbilden und dies ist nun für die meisten grossen Firmen einfacher im Ausland, mit dem Zückerchen, dass die Disponibilität im Ausland meistens grösser ist.
      7 1 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 10:26
      Highlight @ Stipps, der einzige der hier ideologisch argumentiert bist du mit deiner Paranoia gegenüber den Linken. Wer den Fehler immer bei den Gleichen sucht, argumentiert ideologisch und unvernünftig.

      "Wie genau schlägst du die Brücke vom Neoliberalismus zu höheren Bildungsausgaben?"
      Textverständnis? Neoliberalismus steht gerade für tiefere Bildungsausgaben. Den Staat möglichst klein halten, die Renditen hoch halten, indem man andere für die Ausbildung bezahlen lässt und sie dann zu niedrigeren Löhnen anstellt als Inländer.
      11 3 Melden
    • stef2014 21.09.2016 10:53
      Highlight Zaafee, schau dir mal ein paar kantonale Sparpakete an oder das kommende Stabilisierungsprogramm des Bundes, welches u.a. bei der Bildung ansetzt.

      Studiere (falls du nicht schon hast) oder noch besser arbeite mal in einer Bildungsinstitution und du wirst es spüren. Unterhalte dich mal mit Lehrkräften und du wirst schnell was merken.
      6 2 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 11:00
      Highlight Zaafee, auf Bundesebene ist gerade das gleiche zu beobachten. Die rechtsliberale Mehrheit senkt mittels USR lll die Steuern, lehtn eine Kapitalgewinnsteuer ab, erhöht die Subventionen für Bauern und die Mittel für die Armee und spart in den anderen Bereichen. Das neoliberale Credo lautet ja gerade weniger Staat sei besser. Das Resultat dieses Paradigmas sehen wir in der Finanzkrise, vernachlässigte Infrastruktund sinkedes Bildungsniveau.
      9 3 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 13:47
      Highlight Stipps, inwiefern trägt dieser Artikel zur Diskussion bei? Willst du darauf hinaus, dass linke Parteien ihr Profil mittels Extrempositionen zu schärfen versuchen? Linke Parteien sind aber nicht links denkende Menschen. Ich interessiere mich nicht für Parteipolitik, sondern für konkrete Lösungen und Diskussionen ohne ideologischen Hintergrund. Mir scheint dazu willst du offensichtlich nicht beitragen, ansonsten würdest du nicht so am Thema vorbeischreiben.
      6 0 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 21:59
      Highlight Stipps, das Parlament hat eine sowohl die Erhöhung der Armeebudget von 4.7 Mia auf 5 Mia zugestimmt wie auch Erhöhung der Subventionen für die Landwirtschaft und ist in Begriff ein Sparpaket aufzugleisen. Tschuldigung, aber dein Faktencheck ist unbrauchbar. Er beinhaltet die Zahlungen bis 2014. Ich spreche von 2016.
      1 0 Melden
  • Wolk 21.09.2016 09:12
    Highlight Kein Problem, es gibt hier noch genug Arbeitslose.
    23 38 Melden
    • axantas 21.09.2016 09:41
      Highlight Nein Rhabarber. das geht nicht, da hast du recht. Aaaaber der jetzige Gärtner hätte vielleicht das Zeug zum Chirurgen gehabt, hätte man ihn ausgebildet. Damals...
      22 7 Melden
    • Walter Sahli 21.09.2016 09:42
      Highlight Und das Geilste an den hiesigen Arbeitslosen ist, sie können alles! Braucht man einen hochspezialisierten IT-Fachmann, geht man auf's RAV. Die warten dort. Braucht man einen Finanzspezialisten mit tiefen Kenntnissen des amerikanischen Steuersystem, geht man auf's RAV. Da stehen die Schlange...
      9 8 Melden
    • zombie woof 21.09.2016 09:55
      Highlight Genau, und jeder Arbeitslose ist fähig und willig sich umschulen zu lassen.
      6 3 Melden
    • Hirnwinde 21.09.2016 10:35
      Highlight @Rhabarber:Es braucht Gärtner. Machen wir aus Chirugen Gärtner, das geht.
      9 3 Melden
    • Fabio74 21.09.2016 10:51
      Highlight Nein auch das geht nicht, Hirnwinde
      5 3 Melden
    • Walter Sahli 21.09.2016 10:56
      Highlight Damals, axantas, wusste man noch nicht, dass man heute jemand mit einem ganz spezifischen Skillset braucht, weil es damals diese Technologie gar nicht gab.
      Wir reden hier nicht von Gärtnern und Chirurgen, die's überall gibt, sondern von Leuten, mit sehr spezifischem Wissen und Erfahrungen.
      6 2 Melden
  • Mok2nd 21.09.2016 09:07
    Highlight Selber schuld. Wer sagt denn, dass nur Fachkräfte nur aus EU/EFTA kommen sollen.
    Die Unterscheidung zwischen Drittstaaten und EU/EFTA ist dumm und selber zu verantworten.
    26 3 Melden
  • max power 21.09.2016 08:59
    Highlight Da die drei erwähnten Wirtschaftskantone (oder BS,GE,ZH) allesamt die MEI ablehnten mache ich folgenden Vorschlag:
    - Innerhalb diesen Kantonen dürfen wir noch mehr Arbeitskräfte aufnehmen
    -Dafür streichen diese Kantone alle Ausgleichszahlungen an finanzschwache Kantone, die die MEI haben wollen
    74 26 Melden
  • Picker 21.09.2016 08:57
    Highlight Wenn ich richtig gegoogelt habe:
    Jahresgewinn Novartis 2015: knapp 18 Mia. US$
    Jahresgewinn Roche 2015: 17.5 Mia.

    Wie wärs, wenn man ein wenig Kohlen in die Finger nimmt und dafür sorgt, dass diese Spezialberufe respektive deren Ausbildung in der Schweiz ein wenig attraktiver werden? Wieso unterstützt man hier nicht und jammert sich einen ab?
    72 12 Melden
    • Menel 21.09.2016 09:06
      Highlight Weil die Bildung die Aufgabe des Staates ist. Dafür müssten aber mal die Steuern für Firmen und die Reichen erhöht werden, dann ist auch genug Geld für die Bildung da. Aber das ist soooo unattracktiv...
      56 19 Melden
    • hirscherl 21.09.2016 09:12
      Highlight Sorry Ihre unqualifizierte Aussage ist völlig daneben! Novartis, Roche und Co generieren bereits heute hohe Durchschnittslöhne und damit verbunden grosse Steuereinnahmen von den Aktiven bis zu den Pensionierten! Ausserdem zahlen die MA bereits heute grosse Beiträge in die Sozialwerke! Die Chemie steht im harten Konkurenzkampf weltweit und da braucht es die besten Spezialisten! Die Rechnung für diesen unseligen Rohrkrepierer MEI werden wir alle noch bezahlen! Adieu Spitzenwerkplatz Schweiz!
      26 29 Melden
    • Dubio 21.09.2016 09:13
      Highlight Und jetzt googlen sie doch mal, wie viel Novartis in Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen in der Schweiz investiert. Sie werden angenehm überrascht sein, denn da passiert wohl mehr als in den ganzen restlichen Wirtschaftssektoren zusammen.
      25 5 Melden
    • nolle 21.09.2016 09:18
      Highlight Bildungsmöglichkeiten gäbe es genug. Novartis investiert millionen in die Berufslehre, und die Berufslehre bei Novartis bietet, verglichen mit Berufslehren in den nichtchemischpharmazeutischen Berufen, einiges mehr. Torzdem wurden bspw. im Jahrgang 2016 nur 17 von 22 cpt-Lehrstellen (chemikanten) besetzt, und über ein Drittel der Lehrlinge sind Grenzgänger. Aber die heutige Jugend wird viel zu sehr ins Gymi gedrängt, die Berufslehre hat ein zu tiefes Ansehen, und nach der mit Ach und Krach bestandenen Matura reicht es dann oft nur knapp für ein gescheites Studium.
      23 2 Melden
    • gusg 21.09.2016 09:19
      Highlight @Menel: Also Weiterbildung ist durchaus eine Aufgabe welche von Unternehmen mehr unterstützt werden kann. Und die öffentliche Bildung in der Schweiz ist vorbildlich, gerade im MINT Bereich können wir uns nicht beklagen.
      16 0 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 09:20
      Highlight Mehr Geld für Bildung? Nieeeeeemals wird unsere bürgerliche Regierung etwas in die Richtung unternehmen. Bessere Bildung.. pfff wo kämen wir denn da hin! :D
      21 6 Melden
    • Turi 21.09.2016 09:28
      Highlight @Menel "Dafür müssten aber mal die Steuern für Firmen ... erhöht werden"
      Menel, ich habe ein Firma, ein paar Angestellte. Weisst du wie hoch unser Steuersatz ist? 24%! Jeder vierte Franken Gewinn geht an Steuern weg. Und das soll noch höher sein? Willst du die KMUs kaputtmachen? Weisst du eigentlich, wieviel % du als Privatperson bezahlst?
      13 5 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 10:01
      Highlight @Turi: Ja, der GEWINN wird besteuert. Dann haben Sie ja aber schon ihre Investitionen getätigt / abgeschrieben, Löhne gezahlt, usw. 24% Gewinnsteuer ist tief, diese Steuer war früher viel höher und der Wirtschaft ging es gut. Erzählen Sie keine Märchen.
      11 5 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:18
      Highlight @hrischer; Teilweise richtig dargelegt aber in sich selbst ein WIDERSPRUCH! Wer in einem harten weltweiten Konkurrenzkampf ist wird NICHT in der Schweiz in die Ausbildung investieren, weil er andernorts dies bedeutend günstiger haben kann und zudem auch mit Fachkräften die flexibler und anpassungsfähiger sind und eine höhere Leistungsbereitschaft haben. Ich finde diese Situation, die letztendlich unsere gewonnen Arbeitsrechte torpediert SCHLECHT, aber sie ist eine Tatsache. Es wird noch Jahrzehnte gehen bis weltweit (wenn überhaupt) die Arbeitsdisponibilität ähnlich gestaltet sein wird.
      4 0 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:22
      Highlight @ZaaFee; Was nützt es der Chemie, wenn ein Überfluss an Architekten ausgebildet werden? Rein gar nichts! Die Schweiz hat an den höheren Ausbildungs-Anstalten immer noch eine grosse Studentenzahl die frei ihren Beruf wählt ohne lange auf die Marksituation zu "gucken". Also ist es nicht sinnvoll mit den Ausbildungskosten zu argumentieren.
      2 0 Melden
    • Hirnwinde 21.09.2016 10:39
      Highlight @Turi: Nur 24 % ??? Du Glückspilz in anderen Ländern, rund um uns herum ist es weitaus mehr, 30 bis 40 % keine Seltenheit, mancherorts über 50 %.
      Also hör auf zu jammern!
      7 2 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:43
      Highlight @ZaaFee; Das Problem bei der Bildungsinvestition ist relativ einfach: Wenn man eine freie Berufswahl ermöglichen will muss man um auch die gesuchten Randberufe zu generieren noch mehr investieren, weil nur wenige Studierende diese wählen. Konkret man wird viele nicht benötigte Arbeitskräfte ausbilden um "einige" wenige heute gesuchten Spezialisten "an den Start zu bringen", das ist der Preis unserer totalen Freiheit in Sachen Beruf und Ausbildung.
      1 0 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:57
      Highlight @ZaaFee; Es rechtfertigt tatsächlich diese Aussage weil sie zusammen mit der freien Berufswahl betrachtet werden muss und dann macht sie Sinn; es muss MEHR investiert werden wenn man nicht lenken will! relativ einfache und klare Ausgangslage! Aber ich denke dass eben viele eher an lenken als an investieren denken und das ist das Hauptproblem!
      1 3 Melden
  • Menel 21.09.2016 08:57
    Highlight Dann sollen sie doch noch weiter an der Bildung sparen und Lehrberufe anpreisen, anstatt zu investieren.
    Was sucht denn die Schweiz? Genau, Fach- und Billigarbeitskräfte. Von beidem ist nicht genug da. Am schlimmsten siehts im IT Bereich aus, da fehlt es an allen Ecken und Enden. Bin ja mal auf eine SVP-Lösung gespannt, aber von der Seite kommt ja bekanntlich nie etwas...
    35 9 Melden
    • stef2014 21.09.2016 09:11
      Highlight War auch mein Gedanke. Aber das Erinnerungsvermögen scheint bei vielen zu kurz zu sein. Wie war das? Frauen an den Herd und Jugendliche in die Lehre statt an die Unis? Ja moll, sehr zeitgemäss und fortschrittlich. Dann noch diese hirnlose MEI lancieren und jetzt rumheulen. Eigenkritik? Nix da. Lieber alles auf die Sommaruga abschieben. Sie eignet sich ja bestens als Sündenbock.
      24 8 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 09:21
      Highlight Es fehlt auch zB in der Baubranche an Fachkräften. Ich kenne jetzt nur die Situation bei Architekten und Ingenieuren, und da sucht man teilweise Monate lang und findet niemanden mit guter Qualifikation, der fliessend Deutsch spricht.
      7 2 Melden
    • MacB 21.09.2016 09:51
      Highlight @Posersalami: Fliessend deutsch wird in DE und AT gesprochen. Diese Länder sind als EU-Staaten nicht von den Kontingenten betroffen. Es geht nur um Drittstaaten!

      Gerade dein Beispiel zeigt, dass der Fachkräftemangel ein Schwindel ist.
      7 0 Melden
  • mope 21.09.2016 08:47
    Highlight Jetzt wird wieder auf hohem Niewoo gejammert.
    17 37 Melden
  • MacB 21.09.2016 08:46
    Highlight Hört doch mal auf, über fehlende Fachkräfte zu mangeln. Ich habe, gerade in grossen Unternehmen, regelmässig erlebt, wie alle über 50 mal abgesägt wurden. Zu teuer! QUalifikation hin oder her.

    Dann ist es einfach zu sagen, man braucht dringend Fachkräfte. Die Wahrheit ist, man will einfache billigere Fachkräfte.
    84 12 Melden
    • Jean de Bolle 21.09.2016 08:58
      Highlight Richtig! Meine Partnerin 49ig, 5 Jahre studiert inkl. Zusatzdiplome und 25 Jahre Erfahrung findet seit 2 Jahren keinen Job!
      33 2 Melden
    • Wolk 21.09.2016 09:15
      Highlight Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören. Solange noch Geld für Führungskräfte und Aktionäre da ist, kann man auch mal einem 50-jährigen eine Weiterbildung zahlen. Anstatt ihn durch eine "fachkraft" zu ersetzen.
      15 1 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 09:23
      Highlight Nein, wir brauchen einfach gut qualifizierte Leute am richtigen Ort. Jemand mit zB. einem Doktor in Psychologie (=gute Qualifikation) kann eben nicht für Roche neue Medikamente erforschen. Jemand mit einem Master in Chemie könnte das, wohnt eben aber vielleicht im Tessin und kann / will nicht nach Basel.
      9 3 Melden
    • MacB 21.09.2016 09:50
      Highlight @Posersalami: In Europa wohnen 550 Mio. Menschen. Da sind bestimmt einige der von dir genannten Fachkräfte dabei, ohne dass man sie aus Drittstaaten holen muss oder?
      7 0 Melden
    • Hirnwinde 21.09.2016 10:52
      Highlight @Posersalami: Das erlebe ich bei meinem Arbeigeber anders. Hier überrollt uns alle 12 bis 18 Monate eine Kündigungswelle.
      Die Schlauen gehen von sich aus, die Vertrauenseligen über 35 Jahre haben keine Chance. Sie werden ersetzt durch ganz junge, schlechter qualifizierte, dafür halb so teure, sog. "qualifizierte Fachkräfte".
      Die einzige Qualifikation, die meinen Arbeitgeber interessiert ist "die macht's für die Hälfte".
      Ich kann mich hier allerhöchstens noch drei Jahre halten. Dann werde fällig sein. Egal was und wie gut ich es tue. Ich kann nicht für die Hälfte arbeiten, habe Familie.
      8 0 Melden
  • Stefanie16 21.09.2016 08:44
    Highlight Bitte nicht so plakativ: Es muss sich um EXTREM spezialisierte Fachleute handeln, wenn man diese auch nicht in der 550-Millionen-Einwohner zählenden EU findet...

    Wir wollen einfach nicht, dass Handwerker, Büroleute, Akademiker etc. massenweise einwandern, wenn es genügend Leute hier gäbe.

    Ich bin überzeugt, dass man viele der 200'000 bis 300'000 Arbeitslose/Ausgesteuerte einsetzen könnte.

    Um das geht es. Also, bitte kein solches Geschrei.
    36 32 Melden
    • Firefly 21.09.2016 08:48
      Highlight Dann sollten wir bei der Bildung nicht sparen sondern investieren.
      44 5 Melden
    • Menel 21.09.2016 08:59
      Highlight Schon mal gesehen, was für ein Portfolio zB. Akademiker aus Deutschland haben? Davon können Schweizer Akademiker nur träumen. Aber sparen wir doch noch mehr in der Bildung und Forschung...
      15 18 Melden
    • Stefanie16 21.09.2016 08:59
      Highlight @Firefly: Ja, richtig. Zu Beispiel bei den Ausbildungsplätzen für Ärzte.

      Aber warum stellen Novartis, Roche und Co. scharenweise australische HR-Leute, angebliche Marketingprofis aus Deutschland und IT-Projektleiter aus Russland und England an??

      Das kauf ich denen einfach nicht ab. Um die geht es, nicht um den Forscher aus Spanien, der seit 20 Jahren in seinem Spezialgebiet forscht. Schöpft die Kontingente dort aus und hört mit blöden Gegränne auf.
      16 4 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 10:13
      Highlight @Zaafee: Schöne Grafik! Nur leider sagt sie überhaupt nichts aus, solange sie nicht belegen was alles hinter den bunten Linien kumuliert und / oder weggelassen wurde. Laut admin.ch (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/17/blank/01.indicator.402101.4012.html) ist der Anteil der Bildung am BIP ziemlich konstant bei +/- 5% seit 1990!
      4 1 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 10:34
      Highlight @ZaaFee; Ausgaben in der Bildung und die nötigen Fachkräfte für den Markt SIND nicht das Gleiche, da können Sie noch ein Dutzend Graphiken posten. Die freie Studienwahl, die ich jederzeit begrüsse, ist das Hauptproblem, wie bereits x-fach erwähnt; was soll ein Überfluss an Architekten für die Chemie ausrichten? Ausser unter den Architekten eine harte Konkurrenz und ein Lohndumping loszutreten?
      2 3 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 12:34
      Highlight @ZaaFee: Ich pöble sie nicht an, sondern versuche Ihnen klar zu machen dass Ihre Annahme dass nicht an der Bildung gespart wird schlichtwegs falsch ist, weil sie die Rahmenbedingungen in der Schweiz nicht mitbetrachtet:
      Zusammengefasst: Eine Gesellschaft die es sich zum Ziel gemacht hat die freie Berufs- und Ausbildungswahl hochzuhalten spart in dem Moment wo sie dieses Ziel zwar aufrecht erhalten will, aber den Anforderungen der Wirtschaft durch nicht getätigte Ausbildungsinvestitionen NICHT nachkommt. Es geht also nicht um was gemacht wird, sondern um das was nicht gemacht wird.
      0 4 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 12:37
      Highlight @ZaaFee: Die freie Wahl des Studiums und der Ausbildung ist etwas schönes und wünschenswertes, aber es birgt die Gefahr dass die nötigen Arbeitskräfte für die Wirtschaft nicht bereitgestellt werden und darum MUSS mehr getan werden: Entweder LENKEN oder MEHR ausbilden!
      0 2 Melden
  • Hierundjetzt 21.09.2016 08:43
    Highlight Als ob Kurzarbeitsbewilligungen etwas mit Einwanderungen zu tun haben tsss

    Das sind Menschen die wegen einem Projekt in die Schweiz kommen.

    Wie ein CH ABB Mitarbeiter der in den USA eine Turbine montiert.

    Aso bitte. Lächerlich nur 5000 Stk. bereitzustellen 😡
    30 0 Melden
  • koks 21.09.2016 08:34
    Highlight zuwenig fachkräfte? das heisst jetzt müssten die löhne der fachkräfte steigen. interessant finde ich, dass ausgerechnet die linke immer propaganda macht für mehr arbeitskräfte aus dem ausland, was natürlich die löhne drückt. die linke hat längst die neoliberalen paradigmen verinnerlicht.
    30 49 Melden
    • C0BR4.cH 21.09.2016 08:48
      Highlight Zu wenig Fachkräfte und deine Lösung ist die Löhne zu erhöhen? xD

      Tut dem Unternehmen bestimmt gut, kein Personal zu haben, aber die Personalkosten trotzdem zu erhöhen : D
      25 11 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 09:28
      Highlight @koks: Die Löhne in der Schweiz sind trotz, oder auch dank, der PFZ gestiegen in den letzten Jahren wie sonst nirgends. Hören Sie bitte auf, dieses Anit-Linke neoliberale Dummsprech zu verbreiten.
      10 6 Melden
  • äti 21.09.2016 08:33
    Highlight Wo ist da das Problem? Der Landwirtschaft geht es bestens, auch ohne grosse Aufträge und selbst mit hohen Preisen. Sie läuft immer gut. Sollte es ausser der Landwirtschaft noch andere Sparten geben?
    42 11 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2016 08:44
      Highlight Nö. Ich arbeite auf dem Feld wie ganz Zürich auch.

      Schwänzen Sie öppe? Aaaaha!!!
      20 4 Melden
    • C0BR4.cH 21.09.2016 08:50
      Highlight Naja, der Landwirtschaft gehts teils auch nur gut wegen Subventionen, Importgesetzen und anderstweitiger Verhätschelung ; D
      22 4 Melden
    • Jay_Jay 21.09.2016 09:04
      Highlight Ich glaub', er hat das ironisch gemeint *hoff ich*
      11 0 Melden
    • C0BR4.cH 21.09.2016 10:30
      Highlight @Jay_Jay

      Ich habs auch irnoisch gedeutet : )
      Aber trotzdem konnte ich mir das mit der Landwirtschaft nicht verkneifen : D
      2 0 Melden
    • äti 21.09.2016 12:14
      Highlight Klar wars ironisch. Plus, mit dem Militär zusammen gibts schon fast ein "Perpetuum Mobile". 😀
      4 1 Melden
  • dracului 21.09.2016 08:25
    Highlight Gibt es irgendwo eine öffentliche Statistik, welche Fachkräfte hier genau gemeint sind? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bedarf unser Land überraschend trifft, weshalb ich mich frage, warum die Unis sich nicht mehr auf die Ausbildung der von der Wirtschaft benötigten Profile konzentrieren? Allenfalls müsste man mehr Werbung für diese Ausbildungen bei den Studis und Gymelern machen. Habe immer noch den Eindruck, dass die Schweiz zu viele Phil I.-er erzeugt und die wirklich verlangten Profile aus dem Ausland holen muss?
    27 9 Melden
    • koks 21.09.2016 08:42
      Highlight Wenn die Löhne attraktiv und hoch sind, wählen die Studierenden von selbst die Ausbildungsrichtungen, die attraktiv und zukunftsversprechend sind. Wir brauchen keine Wirtschaft, die uns Studienrichtungen aufzwingt und Arbeitsklaven herstellt. Wenn niemand diese Fächer studieren mag, sollte sich die Wirtschaft mal fragen, ob ev das Berufsfeld zu unattraktiv ist.
      23 8 Melden
    • Theor 21.09.2016 09:50
      Highlight Das Problem ist, dass die Attraktivität eines Berufes immer um Jahre verschoben ist. Was heute noch bei den Studis als "hipp und attraktiv" gilt, ist in wirklichkeit in der Wirtschaft schon eine Weile ausgeschöpft.
      1 0 Melden
  • Hirnwinde 21.09.2016 08:08
    Highlight Gegenwärtig gibt es so um die 5 % Erwerbslose. Das sind rund 200'000 Personen. Gemessen an der Einwanderung (im 2015: netto ca. 90'000) ist das ein riesiges Potential.
    Die Wirtschaft könnte folglicj mit Umschulumgs- und Ausbildungsangeboten sehr viel Personal im Inland rekrutieren.
    Will sie jesoch nicht, weil es doppelt billiger ist im Ausland zu rekrutiere: die Ausbildung zahlte das Ausland, der Ausländer arbeitet billiger.
    Die Klage des Fachkräftemangels ist eine dreiste Lüge.
    40 65 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:28
      Highlight Ein gewisses Potential ist sicher vorhanden, aber es ist ein Irrglaube, dass man Menschen beliebig umschulen und ausbilden könne.
      Bei vielen fehlt schlicht der Wille, die Flexibilität oder die Intelligenz.
      35 3 Melden
    • Madison Pierce 21.09.2016 08:34
      Highlight Mehr Förder- und Umschulungsmassnahmen von Arbeitslosen sind sicher zu begrüssen, auch im Hinblick auf die Industrie 4.0.

      Aber auch mit Förderung macht man aus einem Mechaniker, der durch einen Roboter ersetzt wurde, keinen IT-Spezialisten.
      26 1 Melden
    • Beckham 21.09.2016 08:38
      Highlight Klar! Es ist ja so einfach aus Arbeitslosen Fachkräfte zu machen... Und das muss natürlich die Wirtschaft bezahlen, noch logischer! Dann kündige ich auch und lasse mich gratis zu einer (anderen) Fachkraft ausbilden, geil!
      8 5 Melden
    • livloan 21.09.2016 08:44
      Highlight wie sie auch immer zu diesem schluss kommen aber das sind nur nakte Zahlen!
      was bringt ein arbeitsloser 50 jähriger eisenleger wenn im gesundheitsbereich oder bei einem informatik startup personal gesucht wird?
      => natürlich liegt ja auf der hand umschulen ....

      Bleiben sie doch realistisch und geben sie sich damit ab dass es keine ganz einfache Lösung gibt.

      was nicht heisst dass es nicht bei einzelpersonen funktionieren kann.
      14 2 Melden
    • Nevermind 21.09.2016 08:55
      Highlight Die Idee ist ja nett, dass man Arbeitslose mit geringer Qualifikation die Chance auf eine bessere Ausbildung mit mehr Möglichkeiten bieten will.
      Nur höre ich immer wieder von dieser "Sozialindustrie" die sich immer mehr bereichert. Und das darf man ja nicht unterstützen.

      Von Nix kommt Nix. Und wenn man immer nur dagegen ist, bleibt auch Nix übrig.
      11 3 Melden
    • Firefly 21.09.2016 09:08
      Highlight Mao lässt grüßen
      0 2 Melden
    • Hirnwinde 21.09.2016 10:29
      Highlight Ihr seid voller Vorurteile. Die Erwerbslosen sind nicht lauter Einfallspinsel aus antiquiierten Berufen. Da sind viele Akademiker und Fachhochschulabgänger dabei. Eisenleger, überhaupt Fachkräfte aus der Baubranche sind n.b. sehr gefragte Fachleute, mehr als z.B. Banker!
      Früher konnte ein Physiker als Programmierer arbeiten, noch früher jeder, der es sich zutraute. Heute gilt ein Java-Programmierer nicht qualifiziert als C#-Programmierer. Diese Umschulung würde max. eine Woche dauern und ginge autodidaktisch. So verwöhnt sind die Firmen, dass sie rein nichts investieren in ihr Humankapital.

      7 3 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 14:01
      Highlight @Hirnwinde: Darum schrieb ich ja, dass ein gewisses Potential vorhanden wäre.

      Aber warum sollte die Wirtschaft ausbilden und umschulen, wenn die Politik es ihr so verdammt einfach macht, stattdessen fertig ausgebildete Leute im EU-Ausland zu rekrutieren?

      Es wäre die Aufgabe der Politik für Rahmenbedingungen zu sorgen, die auch die Interessen der einheimischen Arbeitnehmer berücksichtigt und nicht nur jene der Unternehmungen. Umso schlimmer, dass sich auch die Linken vor den PFZ-Karren haben spannen lassen und damit die einheimischen Arbeitnehmer verraten haben.
      4 0 Melden
  • Malu 81 21.09.2016 08:06
    Highlight Langsam sollte auch der grösste MEI Befürworter merken, was für eine Grube die
    Schweiz sich selber gräbt. Die Hochtechnologie und die Pharmabranche wird Ihre Standorte
    verlagern. Vielleicht schafft GB die nötigen
    Anreize um die Firmen zu werben. Bleiben
    nur eventuelle Hürden der EU.
    27 22 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:24
      Highlight @Malu 81: Das Problem ist nicht die MEI.

      Das Problem ist, dass man nicht dem Mumm hat eine griffige Umsetzung für die MEI zu suchen und stattdessen unsinnigerweise die Drittstaatenkontingente reduziert hat, die aufgrund der beschränkten Anzahl nie das Problem waren.
      14 10 Melden
    • kleiner_Schurke 21.09.2016 08:29
      Highlight Die Industrie geht immer genau da hin wo es am günstigsten ist, Irland, Tschechei, China Indien und Bangkadesh.
      4 2 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:39
      Highlight Das Problem ist nicht die MEI.
      Das Problem ist der dilettantische Umgang damit.
      Das Problem ist, dass man nützliche Kontingente für spezialisierte Fachkräfte reduziert hat, während die schädliche PFZ ungehindert weiter läuft.
      12 8 Melden
    • Nevermind 21.09.2016 09:03
      Highlight Das Problem ist, dass man den wichtigsten Handelspartner nicht unüberlegt verärgern sollte.
      Frag mal deinen Arbeitgeber was er davon hält, wenn du einen Kunden verärgerst, der für 50% des Absatzes verantwortlich ist.
      5 4 Melden
    • Nevermind 21.09.2016 09:21
      Highlight Die Drittstaatenkontingente. Also die kann man kürzen ohne bestehende Verträge zu künden.
      1 1 Melden
  • SeKu 21.09.2016 07:57
    Highlight Dann müssen die Firmen eben die Löhne wieder anheben um um die hiesigen Fachkräfte zu kämpfen.

    Fliegt doch nicht auf diese populistische Propaganda hinein. Es gibt keinen Fachkräftemangel, nur einen Mangel an extrem billigen Fachkräfte. Und einen Mangel der Firmen interne Leute weiter zu bilden.
    63 57 Melden
    • MacB 21.09.2016 08:13
      Highlight Seh ich auch so. Zudem sollte man langfristiger denken. Man kann die Fachkräfte auch fördern, die Ausbildungen attraktiver machen. Das dauert aber Jahre, drum LOS JETZT.
      18 3 Melden
    • _helmet 21.09.2016 08:23
      Highlight Welches ist hier wohl polulistische Propaganda?
      7 3 Melden
    • äti 21.09.2016 08:25
      Highlight Klar, und die Bildung massiv kürzen.
      20 5 Melden
    • MacB 21.09.2016 09:53
      Highlight @Rhabarber: Wir sprechen aber nur von Fachkräften aus DRITTSTAATEN. In der EU (550 Mio. Leute) wird es genug Fachkräfte haben, die den Schweizer Bedarf danach decken.
      5 0 Melden
  • remeto 21.09.2016 07:46
    Highlight Immerhin: Das ist die beste flankierende Massnahme um die Löhne zu schützen.
    17 27 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 07:55
      Highlight Falsch, das sind die besten Massnahmen um die Löhne und den Wohlstand auf Dauer zu senken. Was machen denn wohl all die Firmen wenn sie wissen, dass sie hier ihre Projekte nicht mehr bearbeiten können? Richtig, sie gehen ins Ausland, wo sie dann auch Steuern zahlen.
      47 17 Melden
    • DailyGuy 21.09.2016 08:17
      Highlight Naja, kurzfristig vielleicht. Langfristig ist es sehr schädlich. Wieso hat die Schweiz gute Löhne? Weil man viel Innovation hatte und gute Qualität herstellen konnte. Jetzt fehlen uns die Fachkräfte um bei der Innovation mitzuhalten. Diese Fachkräfte, welche vielleicht der Schweiz geholfen hätte, arbeiten jetzt in einem anderen Land. Somit wird die Attraktivtät des Schweizer Wirtschaftsstandorts massiv geschwächt, was unweigerlich zu Lohneinbussen und Arbeitslosigkeit führen wird. Um den Lohn zu schützen sind diese Massnahmen so hilfreich wie in die Hosen zu pickeln: Es wärmt nur kurz.
      11 1 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:44
      Highlight @DailyGuy: Es ist sogar noch schlimmer. Seit Einführung der PFZ stagniert die Arbeitsproduktivität, die vorher eigentlich dauernd anstieg.
      Offenbar ist es heute für viele Unternehmen einfacher, vergleichsweise unproduktive PFZ-Europäer zu tiefen Löhnen einzustellen statt Prozesse und Arbeitsabläufe effizienter und produktiver zu gestalten.
      Zusammen mit den von Dir beschriebenen Folgen eine langfristig verheerende Entwicklung.
      8 4 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 09:18
      Highlight @atomschlaf: Gibts einen Beweis, Link oder so zur Behauptung, dass die Produktivität stagniert? Warum soll ein PFZ-Europäer unproduktiver sein? Ich unterstelle Ihnen einen Formulierungsfehler, ansonsten ist das purer Rassismus. Viele Länder in Europa haben nämlich in Wahrheit eine höhere Produktivität als die Schweiz. Quelle: http://www.avenir-suisse.ch/24014/internationale-produktivitatsvergleiche-sind-schwierig/
      4 5 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 13:20
      Highlight @Posersalami: Daten findest Du beim bfs
      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/04/03/blank/key/02.html

      Von 2008 (erstes ganzes Jahr mit PFZ für EU-17) bis 2015 ist die Produktivität zwar von 127.2 auf 129.1 gestiegen, aber ein klarer Trend ist nicht mehr erkennbar. Sie dümpelte in diesen Jahren im Bereich von 124.6 bis 131.0.

      In der gleich langen Periode 1999 bis 2006 (letztes Jahr ganz ohne PFZ) stieg sie dagegen von um 13.3 Punkte von 110.7 auf 124.0.

      Sogar in den mittleren 90er Jahren als die Wirtschaft auch nicht so prächtig lief, war ein klarer Aufwärtstrend auszumachen.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 13:27
      Highlight @Posersalami: Es gibt viele gute Leute in der EU. Das Problem ist nicht die Herkunft, sondern die Qualität derjenigen, die letztendlich angestellt werden.

      Unter einer Bevölkerung von 500 Mio. (mit teilweise massiv tieferen Löhnen und Lebenshaltungskosten!) findet man naturgemäss viel mehr mittelmässig Begabte, die bereit sind, in der Schweiz für einen miesen Lohn zu arbeiten.

      Es mag für die kurzfristige Gewinnmaximierung verlockend sein, solche Leute einzustellen, aber längerfristig ist dies für eine Hochlohn- und Hochpreisvolkswirtschaft wie die Schweiz verheerend.
      4 0 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 15:11
      Highlight Ja dann ist ja alles klar, müssen natürlich die bösen Ausländer daran Schuld sein, die sich hier für einen Hungerlohn verdingen! Sogar in Ihrer Quelle ist ersichtlich, dass die Produktivität gestiegen ist.. zwar nicht mehr so schnell, aber sie ist gestiegen. In einigen Branchen mehr, in anderen weniger oder sogar etwas zurück gegangen.
      Wie verträgt sich mit ihrer Theorie der bösen Ausländer eigentlich die Tatsache, dass in fraglichem Zeitraum die Reallöhne stetig gestiegen sind? http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/key/lohnentwicklung/nominal_und_real.html
      0 1 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 16:27
      Highlight @Posersalami: DU bist der, der hier von "bösen Ausländern" schreibt, nicht ich.

      Die negativen Auswirkungen der PFZ haben nichts damit zu tun, dass es um Ausländer geht.
      Diese Auswirkungen sind schlicht und einfach die absehbaren und ökonomisch einfach erklärbaren Folgen, wenn man den Arbeitsmarkt eines kleinen 8-Mio-Landes mit hohen Löhnen gegenüber dem Arbeitsmarkt eines 500-Mio-Staatenbundes mit teilweise wesentlich tieferem Lohnniveau öffnet.

      Angebot und Nachfrage, Ökonomie, 1. Semester
      2 0 Melden
  • DailyGuy 21.09.2016 07:42
    Highlight Mir sind die Augen rausgefallen, weil ich meine Augen so verdreht habe. Willkommen im Populismus des 21. Jahrhundert, wo wir uns den Erfolg der letzten Jahrzehnte in zwei Jahrzehnten kaputt politisieren.
    77 6 Melden
  • Qwertz 21.09.2016 07:41
    Highlight Das ist ja lächerlich. Wir kürzen unsere Kontingente und ab September können wir keine Fachkräfte mehr aus dem Ausland holen. Was machen wir nur für einen Eindruck für Außenstehende.
    24 12 Melden
    • _helmet 21.09.2016 08:34
      Highlight @Stipps. Die nicht, aber die Firmen, die abwandern schon. Das ist genau das, was die MEI mit sich bringt.
      11 4 Melden
    • FrancoL 21.09.2016 13:16
      Highlight @Stipps; offensichtlich hast Du gut geerbt oder Du lebst von Luft und Liebe. Die meisten ob links oder rechts stehend leben von einem Lohn für eine mehr oder minder geliebte Arbeit. Wenn man dann noch die niedliche Frage zum Sozialismus stellt dann kommen wir dann richtig viel weiter. Ein Null-Kommentar ist ja auch schon was.
      0 0 Melden
  • Der Zahnarzt 21.09.2016 07:39
    Highlight Weiss jemand, um was für Fachkräfte es sich konkret handelt? Also welche Ausbildung, Qualifikation konkret? (Nicht einfach: wir brauchen Programmierer, Laboranten etc.)
    36 3 Melden
    • SeKu 21.09.2016 07:51
      Highlight Ja. Solche, welche zu einem Dumpinglohn arbeiten. Denn andere Fachkräfte gibt es in der Schweiz schon genug.
      44 41 Melden
    • TheCloud 21.09.2016 07:53
      Highlight Hochqualifizierte Spezialisten. Aber keine Bange, der Auswanderungsprozess der Firmen ist in vollem Gange. Die bekommen ihre Spezialisten.
      23 18 Melden
    • Der Zahnarzt 21.09.2016 08:01
      Highlight Hat niemand konkrete Angaben?
      11 0 Melden
    • Der Zahnarzt 21.09.2016 08:35
      Highlight Ich habe jetzt kurz auf der Novartis Homepage geschaut. Es sind ca. 200 Jobs ausgeschrieben. Ich habe 5 zufällig ausgewählt und gesehen: Meist muss man Englisch können, einen Hochschulabschluss haben und ein paar Jahre Erfahrung im Beruf. Gut ist auch ein MBA etc. - Höchst Qualifizierte sind etwas anderes.
      11 0 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:46
      Highlight @Zahnarzt: Jedenfalls massiv höher qualifiziert als das Meiste das via PFZ und Asylverfahren reinkommt.
      10 8 Melden
    • Der Zahnarzt 21.09.2016 09:16
      Highlight @atomschlaf: Da haben Sie recht. - Deswegen aber können und sollten wir das Asylrecht nicht einschränken. Ein anderer Fall ist die PFZ, die man brutal einschränken sollte. Ich glaube, viele haben Ja zu MEI gesagt, weil sie einen Inländervorrang wollen, der diesen Namen auch verdient.
      3 2 Melden
  • pamayer 21.09.2016 07:34
    Highlight Danke liebe svp.
    Danke allen, die zu so einem stuss ja gestimmt hatten.

    Nur ist's jetzt, wo sich die Auswirkungen zeigen, rechtsaussen verdächtig still.

    Philipp gut, fdp, drückte dies in den letzten tagen klar aus: wenn die Schweiz nicht mit Europa zusammarbeitet, können wir wieder Kartoffelfelder anbauen und als selbstversorger unsere scholle pflügen.
    79 33 Melden
    • oXiVanisher 21.09.2016 08:08
      Highlight @pamayer Jetzt ist sommaruga an allem schuld. So einfach funktioniert das. So muss man nie gerade stehen für den eigenen Bockmist.
      32 11 Melden
    • Hirnwinde 21.09.2016 08:10
      Highlight Erstens stimmt das nicht. Zweitens, was ist schlecht am Kartoffelanbau?
      11 20 Melden
    • Cityslicker 21.09.2016 08:30
      Highlight @hirnwinde: ...die Bezahlung?
      14 1 Melden
    • _helmet 21.09.2016 08:37
      Highlight @Stipps: falsch. Das ist genau das, was die SVP wollte. Aber jetzt ist natürlich wieder Somnaruga schuld. Ohne MEI würden diese Kontingente sicher nicht gekürzt.
      12 3 Melden
    • oXiVanisher 21.09.2016 10:37
      Highlight @Stipps "Nicht zufällig, wie Justizministerin Simonetta Sommaruga vor den Medien in Bern erklärte. Nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative im Februar habe der Bundesrat das Signal der Bevölkerung erkannt."
      Das ist doch genau das, was die SVP wollte, oder nicht? Ist sie jetzt also schuld dass sie ausführt was der Herrliberg will?
      3 1 Melden
  • Hypnos 21.09.2016 07:34
    Highlight Wenn es um flüchtlinge und menschenleben geht will man die einwanderung beschränken. Aber wenn die grossen firmen schreien, dass sie megr fachkräfte benötigen, soll man die regeln gleich lockern
    39 14 Melden
    • atomschlaf 21.09.2016 08:04
      Highlight Wer will die Armutsmigration aus Afrika und Arabien beschränken? Mir sind bisher keine ernsthaften Bestrebungen für Massnahmen wie z.B. einer Obergrenze nach österreichischem Vorbild bekannt.
      Bis weit ins bürgerliche Lager lautet das Mantra immer noch, man müsse jedes Asylgesuch prüfen (was derzeit leider noch der Rechtslage entspricht) und ich sehe auch keine ernsthaften Bestrebungen, dies zu ändern und auch bei den vorläufig Aufgenommenen wird die Bremse nicht angezogen.
      11 15 Melden
    • Posersalami 21.09.2016 15:16
      Highlight Ich hoffe doch wirklich sehr, dass auch in Zukunft jeder Asylantrag geprüft wird. Alles andere wäre krass Rechtswidrig.
      Was tut das bürgerliche Lager eigentlich dafür, dass die Armut zB in Afrika zurück geht?
      1 0 Melden

Besteh das Quiz zur Durchsetzungs-Initiative oder du wirst ausgeschafft! 

Es bleibt ein guter Monat, bis die Schweiz über die Durchsetzungs-Initiative abstimmt. Zeit sich fit zu machen. Mach mit beim Ausschaffungsquiz! 

Artikel lesen