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Roboter: Gefahr oder Glück für die Menschheit?
bild: tumblr/mvaljean525

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Selbstlenkende Autos, Siri, simultane Übersetzung: Die künstliche Intelligenz ist gewaltig im Vormarsch und im Begriff, unsere Gesellschaft umzukrempeln. Aber wie lernen Maschinen überhaupt? Und was bedeutet das für uns Menschen?

21.02.16, 15:16 22.02.16, 10:15


Bis vor kurzem hat künstliche Intelligenz (AI von artificial intelligence) höchstens ein paar Techno-Geeks interessiert. Heute sorgt sie täglich für Schlagzeilen in den Medien, für eine Flut von Studien und steht im Mittelpunkt von Kongressen wie dem WEF in Davos. Unternehmen wie Google, Facebook, Apple, aber auch Toyota investieren jährlich Milliarden in die AI-Forschung und entwickeln Geräte, die weit über selbstlenkende Autos hinausgehen. Google baut im Auftrag der US-Armee Robotersoldaten, Facebook will uns mit Hilfe von Algorithmen in die virtuelle Realität entführen, Apple hat mit Siri eine immer tüchtiger werdende Assistentin für unseren Alltag ins iPhone gepflanzt und Toyota entwickelt Roboter für den Haushalt und die Alterspflege.

Sie erobern unsere Welt: Roboter.
bild: tumblr/sciencefictionworld

Niemand zweifelt mehr daran, dass AI kommen wird. Diskutiert wird einzig noch über das Ausmass und die Folgen für unsere Gesellschaft. «Wir bewegen uns auf eine Zeit zu, in der Roboter fast alles besser können als Menschen», sagt Moshe Vardi, Computerprofessor an der Rice University in Texas in der «Financial Times». Bart Selman, Professor für Computerwissenschaften an der Cornell University, ergänzt:

«AI bewegt sich rasch vom Gebiet der akademischen Forschung in die reale Welt. Computer beginnen wie Menschen zu hören und zu sehen. Systeme können sich selbstständig starten und sich autonom unter Menschen bewegen.»

Bart Selman

AI ist allerdings nicht gleich AI, es gibt auch die umgekehrte Buchstabenfolge IA. Darunter versteht man «Intelligence Augmentation», auf deutsch: Intelligenzerweiterung. Bei der IA geht es darum, den Menschen mit künstlicher Intelligenz stärker zu machen. Um es an einem konkreten Beispiel zu erläutern: Das Google-Auto ist AI, weil es den menschlichen Fahrer ersetzt. Siri ist IA, weil es den Menschen ergänzt, ihm hilft, sich besser zurecht zu finden.

AI und IA ist mehr als ein Wortspiel. Die beiden Lager stehen sich misstrauisch, wenn nicht gar feindlich gegenüber. Es ist ein bisschen wie mit Katholiken und Protestanten in der christlichen Kirche. Die Rivalität zwischen den AI/IA-Lagern hat die Forschung stark vorangetrieben. So stellt John Markoff in seinem Buch «Machines of Loving Grace» fest: «Im letzten halben Jahrhundert waren die Spannungen zwischen AI und IA das Herz des Fortschrittes in der Computerwissenschaft.»

Dieser Fortschritt hat inzwischen ein Ausmass erreicht, das ernstzunehmende Kritiker auf den Plan ruft. Der Astrophysiker Stephen Hawking und der IT-Unternehmerstar Elon Musk (Tesla, SpaceX) haben unabhängig voneinander gewarnt, dass intelligente Roboter zu einer Gefahr für die Menschheit werden könnten. Der kürzlich verstorbene Pionier Marvin Minsky sieht es lockerer. Gefragt, was intelligente Maschinen für uns Menschen bedeuten werden, gab er zur Antwort: «Wenn wir Glück haben, werden sie uns vielleicht als Haustiere behalten.»

Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz gibt es nicht nur die beiden Lager AI und IA, es gibt auch verschiedene Methoden, sie zu entwickeln. Die eine besteht darin zu erforschen, wie der nach wie vor leistungsfähigste Computer funktioniert: das menschliche Gehirn. Der ehrgeizigste Versuch ist dabei das von Henry Makram an der ETH Lausanne geleitete Human Brain Project, das von der EU mit mehr als einer Milliarde Euro unterstützt wird und zum Ziel hat, in rund zehn Jahren das menschliche Gehirn künstlich nachbauen zu können.

Ob dieses ehrgeizige Ziel je erreicht wird, ist umstritten. Selbst wenn es gelingen sollte, hat das künstliche Gehirn jedoch einen entscheidenden Nachteil: den Energieverbrauch. So konnte der von IBM entwickelte Computer «watson» zwar das Ratespiel Jeopardy gewinnen, doch wie Pedro Domingos in seinem Buch «The Master Algorithm» feststellt, «braucht dein Gehirn bloss die Strommenge einer schwachen Glühlampe, während man mit der von ‹watson› benötigte Energiemenge einen ganzen Büroturm erleuchten könnte».

Das menschliche Gehirn hat bisher noch den Vorteil, dass es nicht so viel Energie braucht wie sein künstliches Pendant.
bild: shutterstock

«Flugzeuge müssen nicht mit den Flügeln schlagen, um fliegen zu können», spotten die Kritiker des Gehirn-Nachbauer-Ansatzes. Es gibt dabei verschiedene Alternativen, Domingos zählt in seinem Buch insgesamt fünf auf. Die Symbolisten beispielsweise wollen die künstliche Intelligenz streng logisch herleiten, während die Bayesianer – so genannt nach dem schottischen Geistlichen Thomas Bayes, der ein wichtiges Gesetz der Statistik formuliert hat – die Wahrscheinlichkeiten gewichten und so die Relevanz von Informationen bestimmen. Die Google-Suchmaschine beispielsweise funktioniert nach diesem Prinzip. Auf die restlichen Ansätze einzutreten, würde an dieser Stelle zu weit führen.

Keiner dieser Ansätze kann für sich alleine das höchste Ziel der AI erreichen, den Master-Algorithmus. Diesen definiert Domingos wie folgt:

«Alles Wissen – vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges – können aus den vorhandenen Daten von einem einzigen, universal lernenden Algorithmus abgeleitet werden.»

Pedro Domingos

Um einen solchen Master-Algorithmus konstruieren zu können, müssen die verschiedenen Ansätze unter einen Hut gebracht werden. Gemäss Domingos ist dies machbar, aber ist es auch wünschbar?

Die Vorstellung eines Master-Algorithmus weckt ungute Gefühle. Erinnerungen an Big Brother und den totalen Überwachungsstaat werden wach. Die Gefahr eines Techno-Faschismus ist real, und eines der wichtigsten Probleme dieses Jahrhunderts wird sein, wer über welche Daten verfügen darf. Doch die Vorstellung eines allmächtigen Algorithmus ist unbegründet: Intelligenz, auch künstliche, kann nicht unbegrenzt wachsen.

Das viel zitierte Moore’sche Gesetz, wonach sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip alle zwei Jahre verdoppelt, befindet sich in der Endphase. Die rasante Entwicklung der letzten Jahrzehnte wird nicht unendlich so weitergehen; und die Vorstellungen von einer Singularity – das Verschmelzen von künstlicher und menschlicher Intelligenz – und der Traum vom ewigen Leben wird genau das bleiben: ein Traum.  

Pedro Domingos stellt nüchtern fest: «Die Menschen machen sich Sorgen, dass die Computer zu intelligent werden und die Herrschaft über die Welt übernehmen werden.» Und weiter: 

«Das wahre Problem besteht darin, dass die Computer zu dumm sind und die Welt bereits übernommen haben.»

Pedro Domingos

Auch wenn es den gottähnlichen Roboter wahrscheinlich nie geben wird, der Fortschritt der AI wird vorerst weitergehen und unser Leben immer stärker beeinflussen. Autonome Maschinen sind kein Witz mehr, selbst wenn der Mitentwickler des Google-Autos Brad Templeton spottet: «Ein Roboter wird dann wirklich autonom sein, wenn er, wenn man ihm befiehlt, zur Arbeit zu gehen, sich stattdessen am Strand an die Sonne legt.»  

Die technischen Voraussetzungen für autonome Maschinen bestehen bereits. Was hingegen fehlt, sind soziale Regeln und Institutionen, die dafür sorgen, dass wir auch vernünftig damit umgehen. Wenn dieser Fortschritt ohne soziale Abfederung weitergeht, dann droht uns tatsächlich eine dystopische Gesellschaft, wie sie Hollywood bereits jetzt in Filmen wie «The Hunger Games», «Elysion» oder «Terminator» vorwegnimmt: Ein Techno-Faschismus mit einer extrem reichen Oligarchie, einem verelendeten Mittelstand und einer zerstörten Umwelt.

Die extrem reichen Einwohner des Kapitols, der Hauptstadt Panems in «The Hunger Games».
bild: thehungergames.wikia

Selbst wenn wir diesen Albtraum verhindern können, müssen wir uns einer Vielzahl von Problemen stellen. Wenn Siri und andere Assistenten immer effizienter werden, werden wir dann nicht von ihnen auch abhängig? Machen uns – wie die bekannte Psychologin Sherry Turkle befürchtet – Smartphones und andere Gadgets zu emotionalen Krüppeln? Wollen wir eine Gesellschaft, in der ältere Menschen in Altersheime abgeschoben und dort von Robotern gepflegt und von intelligenten Spielzeug-Robben getröstet werden?

Die grösste Herausforderung wird wohl die Neugestaltung der Arbeitswelt werden. Selbst wenn heute die Erwerbstätigkeit noch zunimmt, dann tut sie dies nur deshalb, weil wir in einer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Pflegepersonal benötigen, das wir zum grössten Teil aus dem Ausland rekrutieren. In der übrigen Wirtschaft jedoch nimmt der Anteil der menschlichen Arbeit ab, auch in den Bereichen mit hoher Wertschöpfung. Das hat nicht nur mit starken Währungen zu tun, sondern mit einer rasanten Ausbreitung der AI. In Holland beispielsweise werden bereits heute die Rasierapparate von Philips praktisch vollständig von autonomen Maschinen produziert.

«Das Paradox besteht darin, dass die gleichen Technologien, welche die intellektuelle Kapazität erweitern, sie auch ersetzen können.»

John Markoff

Dieses Paradox aufzulösen, wird die grosse Aufgabe der Zukunft sein. Wir müssen uns entscheiden, ob wir zusammen mit autonomen Maschinen eine Gesellschaft aufbauen, die uns viel mehr Möglichkeiten und Freiheiten bieten wird, oder ob wir in den Albtraum des Techno-Faschismus abgleiten wollen.

Das hat schon einer der Urväter der AI, der Kybernetiker Norbert Wiener erkannt. Bereits in den 1950er Jahren prophezeite er: «Wir können bescheiden bleiben und dank der Unterstützung der Maschinen ein gutes Leben führen. Oder wir können arrogant sein – und sterben.»

(Gestaltung: Anna Rothenfluh)

Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz gibt's hier: 

«Eine Maschine wird niemals ein Bewusstsein haben»

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Wer hat in 20 Jahren noch einen Job? Wir haben drei Zukunfts-Expertinnen gefragt

Eine phantastische Reise hat begonnen

Das Mooresche Gesetz wird 50: Irgendwann werden die Maschinen schlauer als wir – was werden sie mit uns tun? 

«Das Auto der Zukunft wird eine Mischung aus Büro und Wohnzimmer sein»

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Die dunkle Seite des Fortschritts: Smartphones und Facebook machen uns depressiv und gefühllos

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spino666 29.03.2017 19:35
    Highlight Ich muss jetz nach über einem jahr noch korrigieren die "maschine" auf dem titelbild des artikels ist kein roboter sondern ein big daddy aus dem videospiel bioshock genauer gesagt ist es ein mensch in einem mechanzug ja das musste sein
    3 0 Melden
  • Hypatia 23.02.2016 18:07
    Highlight Solange wir den menschlichen Geist auf die Kapazitäten eines biologischen Organs reduzieren, bleibt unser Denken in der Metapher einer künstlichen, das heisst technisch machbaren Intelligenz gefangen. Und solange wir uns darin aufhalten, werden uns die technologischen Machenschaften beeindrucken.

    Aber der Schein trügt, wie überhaupt die ganze Metapher. Man reduziert den menschlichen Geist auf eine Maschine. Aber der menschliche Geist ist weder eine Maschine noch nur ein biologisches Organ. Der Punkt ist, er ist überhaupt nichts Materielles.

    6 2 Melden
    • Riccardo Lardi 24.02.2016 11:16
      Highlight Vitalistendenken - Esoterik. Aura? Anima? Genie? Élan Vital?
      3 1 Melden
  • Riccardo Lardi 22.02.2016 12:05
    Highlight Mir scheint des Author's Recherche etwas mangelhaft. Wenn es bei falsch zitierten Referenzen (Elysion?) schon beginnt und bei der Behandlung dieses Themas zentrale Ideen wie die der technologischen Singularität (wieso englisch zitieren - gibt's das Wort im Abendland noch nicht?) nicht richtig wiedergegeben werden - dann zweifle ich doch etwas an den resultierenden Fragen und Aussagen eines solchen Artikels. Natürlich ist es ein spannendes und auch bald sehr akutes Thema - aber immer nur mit der Angst davor, Dystopien und den vermeintlichen Gefahren für Dramatik zu sorgen? Ist doch passé.
    8 2 Melden
  • Zeit_Genosse 22.02.2016 07:51
    Highlight Danke für den Artikel.
    Ja, wir werden damit so lange herumspielen, bis die Maschinen mit uns herumspielen. Und auf einmal wird es ernst.....
    7 2 Melden
  • konstruktor 22.02.2016 01:07
    Highlight Wir werden arrogant sein und sterben. Mehr ist nicht hinzu zu fügen!
    11 4 Melden
  • iNDone 21.02.2016 19:28
    Highlight Astrophysiker, NICHT-Nobelpreisträger! (Sonst hat er einige) Und was genau qualifiziert den Hawking nun über AI zu urteilen?
    6 15 Melden
    • Tsunami90 21.02.2016 20:47
      Highlight Gesunder Menschenverstand?
      24 5 Melden
    • Philipp Löpfe 21.02.2016 22:50
      Highlight Ja. Mit dem Nobelpreis habe ich übers Ziel geschossen.
      15 1 Melden
    • iNDone 22.02.2016 06:13
      Highlight @Tsunami90 Okay das mit dem gesunden Menschenverstand will ich ihm nicht absprechen aber dadurch ist er zum Thema AI nicht kompetenter als jeder andere mit einem solchen. Verstehe trotzdem nicht wieso seine Vorhersagen zu diesem Thema als quasi-Wahrheit herumgereicht werden.
      7 1 Melden
    • _kokolorix 22.02.2016 10:22
      Highlight hast du schon mal ein buch von hawking gelesen?
      keine angst, mit ein wenig allgemeinwissen sind viele seiner bücher auch für nichtphysiker gut verständlich.
      ich würde behaupten, dass hawking einer der intelligentesten menschen ist der je gelebt hat.
      durch seine krankheit ist er körperlich extrem eingeschränkt und beeinflusst nach wie vor die welt der theoretischen physik, obwohl er sich nur mit grösster anstrengung ausdrücken kann.
      einem menschen wie ihm traue ich die kompetenz sofort zu. bei bill gates habe ich meine zweifel und elon musk kann ich nicht beurteilen
      9 1 Melden
  • Billy the Kid 21.02.2016 19:04
    Highlight Das menschliche Gehirn ist kein Computer und funktioniert auch nicht wie ein Computer. Die Behauptung, dass nur noch der Energieverbrauch ein menschliches Gehirn von einem Computer unterscheidet ist gelinde gesagt schwachsinn. Computer können weder hören, noch sehen wie Menschen, geschweige denn philosophieren, Empathie zeigen, noch wirklich kreativ sein. Computer besitzen einen entscheidenden Vorteil - sie können sehr schnell rechnen. Roboter / Computer können freilich viel Arbeit in Zukunft übernehmen - aber der Kapitalismus benötigt Menschen mit Kaufkraft - ansonsten no Kapitalakkumulation.
    26 10 Melden
  • kleiner_Schurke 21.02.2016 18:17
    Highlight Der Mensch als Haustier? Was würden denn die KIs mit uns anstellen? Wie soll man das vorstellen. Ich meine stellt euch Kis vor die sich den Papst halten der andauernd etwas vom Weltfrieden brabbelt. Eine andere KI hält sich eine paar aufgeregte IS-Kämpfer die immer irgendwelche Ungläubigen köpfen wollen. Oder vielleicht würde sich geneigte Züchter einen Sepp Blatter halten, der würde dann immer allen erzählen er sein nicht korrupt – putzig das Kerlen nicht? Man kann ihn aber nicht zusammen mit Donald Trump halten, die beissen sich sonst immer.
    31 5 Melden
  • Kibar Feyzo 21.02.2016 17:10
    Highlight «Das wahre Problem besteht darin, dass die Computer zu dumm sind und die Welt bereits übernommen haben.»

    Ein heftiger Sonnensturm würde schon genügen und die dummen Computer leiten unser Ende ein.

    26 4 Melden
    • Andi Amo 21.02.2016 20:22
      Highlight Darf ich fragen; Was würde bei einem Sonnensturm denn passieren?
      7 0 Melden
    • Tsunami90 21.02.2016 20:46
      Highlight Es ist denkbar, dass ein gewaltiger sonnensturm mit seiner Strahlung die Internen Schaltkreise, also die mikrochips, braten könnte.
      17 1 Melden
    • Andi Amo 22.02.2016 00:07
      Highlight @Tsunami90; Merci für die Antwort! In diesem Falle wären wir wirklich am Allerwertesten...:-S
      0 0 Melden
    • _kokolorix 22.02.2016 10:33
      Highlight jeder kommentar hier enthält tatsachen. die schlussfolgerungen kann ich nicht teilen. entweder ist der impuls derart stark, dass er das leben an sich vernichtet. aber ein totalausfall der elektrischen anlagen würde zwar zu chaos und katastrophen führen, aber kaum das ende der menscheit bedeuten. es gibt nach wie vor viele menschen die elektrischen strom höchstens vom hörensagen kennen, oder er ist so selten verfügbar, dass sein fehlen zwar bedauerlich, aber nicht existenziell ist.
      bestimmt wäre der kapitalismus und seine mega metropolen am ende und alle gebiete im umkreis von einem akw
      5 1 Melden
  • Kaspar Floigen 21.02.2016 16:42
    Highlight Wenn niemand mehr arbeiten muss, damit alle Bedürfnisse der Gesellschaft gedeckt sind, dann gibt es keinen Grund mehr, dass nicht jeder ein (sehr respektables) bedingungsloses Grundeinkommen erhält. Wäre irgendwie ironisch, wenn künstliche Intelligenz echten Sozialismus endlich machbar machen würde.
    58 5 Melden
    • Don Huber 21.02.2016 18:09
      Highlight Ja wie in Star Trek. Maschinen arbeiten für uns, reparieren sich selber und bauen sich selber. Kein Kriege, keine Hungersnöte, alle wären zufrieden und wir Menschen könnten uns dem Essen, geniessen und Sex hergeben. Und sonstige Hobbys. Ach....so schön
      29 0 Melden
    • BoomBap 21.02.2016 20:04
      Highlight Bleibt nur noch das Problem mit der Überbevölkerung. Fakt ist, dass wir immer mehr werden. Aber keiner von uns kann sagen: "Du darfst leben, du nicht"
      13 1 Melden
    • Don Huber 22.02.2016 06:13
      Highlight Auch da gibts bereits eine Lösung die die Überbevölkerung und Hungersnot auf einmal lösen könnte.
      3 0 Melden
  • Wombat94 21.02.2016 16:36
    Highlight Solange AI's eigenständig bleiben und nicht eine AI die Kontrolle über sehr vieles verschiedenes hat, dürften sie nie das Wissen und die Macht erlangen uns zu Schaden.
    15 2 Melden
  • Karl Müller 21.02.2016 16:29
    Highlight Aus diesem Artikel wird mir nicht klar, warum es für die Menschheit eine grössere Herausforderung sein soll, den Gebrauch von Maschinen ethisch zu regeln, als wir unser bisheriges Miteinander geregelt haben.

    Und am Rande: Warum wird hier "The Hunger Games" erwähnt? Dort gehts nun gar nicht um künstliche Intelligenz. Im Gegenteil, gerade die alltägliche Arbeit wird teilweise mit erstaunlich primitiven Methoden verrichtet.
    23 4 Melden
    • Anna Rothenfluh 21.02.2016 16:35
      Highlight @Karl Müller: Zu den Hunger Games heisst es im Text: "Wenn dieser Fortschritt ohne soziale Abfederung weitergeht, dann droht uns tatsächlich eine dystopische Gesellschaft, wie sie Hollywood bereits jetzt in Filmen wie «The Hunger Games», «Elysion» oder «Terminator» vorwegnimmt: Ein Techno-Faschismus [in diesem Fall die technisch gelenkten Hungerspiele zur Belustigung der Reichen] mit einer extrem reichen Oligarchie, einem verelendeten Mittelstand und einer zerstörten Umwelt."
      18 7 Melden
    • Karl Müller 21.02.2016 18:08
      Highlight Die Hungerspiele werden aber nicht technisch gelenkt, sondern von Menschen aus Fleisch und Blut. Die Kandidaten werden sogar ganz banal aus einer Lostrommel gezogen. Die Soldaten des Kapitols sind Menschen, wie auch seine Herrscher. Es gibt blühende, menschenlose Landschaften in Panem.

      Ich weiss nicht, wo da irgendwas einer künstlichen Intelligenz untergeordnet sein soll, anders als etwa bei Terminator. Es ist einfach eine Fantasy-Diktatur mit einer opulenten und futuristischen aber teilweise sogar veraltet anmutenden Technologie. In Sachen AI sind die uns wahrscheinlich sogar hintendrein.
      18 1 Melden
    • _kokolorix 22.02.2016 10:44
      Highlight die extrem reiche oligarchie sind wir gerade am erschaffen, ganz ohne künstliche intelligenz, aber mit viel natürlicher dummheit...
      das maschinen die welt übernehmen ist extrem weit hergeholt, dafür ist eine heute noch unvorstellbare autonomie in allen bereichen notwendig. rohstoffbeschaffung, veredelung, verarbeitung, produktion, energieversorgung, etc.
      was viel wahrscheinlicher ist, ist dass besagte oligarchie diese mittel hemmungslos ausnutzen wird um grosse teile der menscheit in rechtlosen slums zusammenzupferchen um sich ungestört in perversem luxus zu suhlen
      4 1 Melden
  • projektb 21.02.2016 16:13
    Highlight Hawking ist weder Nobelpreisträger, noch ein Experte in Sachen Robotnik. Echte künstliche Intelligenz liegt weit, weit in in der Zukunft und dieser Artikel ist pure Science-Fiction. Das Alles könnte eins zu eins auf einer Seite für Chemtrailspinner stehen. Es fehlt an Kompetenz und Pragamtismus.
    33 45 Melden
  • Hayek1902 21.02.2016 16:00
    Highlight das bild zeigt aber keinen roboter...
    25 0 Melden
  • Nameless Hero 21.02.2016 15:58
    Highlight Psssst, watson. Das im Titelbild ist ein Big Daddy, kein Roboter ;-)
    Ansonsten, sehr gelungener Artikel!
    48 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 21.02.2016 16:18
      Highlight @Nameless Hero: Mist. Der Fehler geht auf mein Konto. Aber er ist so hübsch und sein Taucheranzug sieht schon ein bisschen nach Roboter aus, nicht? Für den Laien zumindest .-)
      19 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 21.02.2016 17:27
      Highlight @Anna
      Für den Artikel wäre aber das Bild eines Zylonen aus Battlestar Galactica geradezu gemacht...
      Kein SciFi-Fan, oder?
      12 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 21.02.2016 17:43
      Highlight Da kenn ich mich leider Gottes nicht so gut aus. Aber dieser Cheib, hat der das Licht von K.I.T.T. gestohlen?
      14 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 21.02.2016 17:51
      Highlight Da die Serie Battlestar Galactica ganze 4 Jahre älter ist wohl eher umgekehrt...
      Dann erleuchte ich dich mal:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfstern_Galactica#Die_Zylonen
      9 0 Melden
  • Drmaettu 21.02.2016 15:57
    Highlight Ich arbeite selber in der Maschinenindustrie, wir bauen vollautomatische Montagealagen. Ich werde oft damit konfrontiert, dass wir ungebildeten Leuten die Arbeit wegnehmen. Ich stelle mir dabei aber oft die Frage: Wer von diesen Leuten, die einen Job machen, der ein Roboter auch machen kann (Fliessband, Fleissarbeit etc) macht diesen Job wirklich von Herzen gern? Wer von diesen Leuten würde mit seiner Zeit nicht viel lieber etwas sinnvolles anstellen?
    27 7 Melden
    • Hayek1902 21.02.2016 17:41
      Highlight seit 300 jahren ersetzen wir nun laufend "idiotenjobs" durch maschinen. seit 300 jahren sind die immer wieder wo anders gebraucht worden (höhere Sockelarbeitslosigkeit besteht hauptsächlich deshalb, weil die Ansprüche an die Jobs steigen, die Leute länger arbeitslos bleiben können und die soziale Absicherung massiv aufgebläht wurde).
      12 6 Melden

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