Donald Trump
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epa08528693 (FILE) - US entertainer Kanye West (C) speaks to members of the news media during a meeting with US President Donald J. Trump, in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 11 October 2018 (reissued 05 July 2020). West announced on twitter that he was 'running for president of the United States'. The US will hold presidential elections on November 3, 2020.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54693935

Ein bizarrer Auftritt: Kanye West trifft 2018 im Weissen Haus Donald Trump. Bild: keystone

9 Fragen und Antworten rund um Kanye Wests «Kandidatur»



Kanye West will US-Präsident werden. Das behauptete er gestern per Tweet. Es war nicht das erste Mal, dass er sich für das höchste Amt in Amerika in Stellung brachte. Aber um seine Ankündigung etwas zu gewichten: Es war auch nur ein Tweet.

Kann der Rap-Star und Ehemann von Kim Kardashian zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch ins Präsidentschaftsrennen eingreifen? Oder ist es dafür bereits zu spät? Und wenn ja, unter welchen Umständen? Die Sachlage ist gar nicht so einfach und deshalb wollen wir hier die drängendsten Fragen beantworten.

Kann West überhaupt kandidieren?

epa08528692 (FILE) - US entertainer Kanye West speaks during a meeting with US President Donald J. Trump in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 11 October 2018 (reissued 05 July 2020). West announced on twitter that he was 'running for president of the United States'. The US will hold presidential elections on November 3, 2020.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54693750

Kanye West 2018 bei Trump: Statt politischer Belange wurden sein IQ, Kunst beim Autodesign und seine Bipolare Störung besprochen. Bild: keystone

Ja. Die US-Verfassung beschreibt einzig drei Voraussetzungen, um als Präsident kandidieren zu können:

  1. Die Person muss in den USA geboren worden sein 👉 Kanye West wurde in Atlanta, Georgia, geboren.
  2. Die Person muss älter als 35 Jahre sein 👉 Kanye West hat Jahrgang 77 und ist bereits 43 Jahre alt (geboren am 8. Juni).
  3. Die Person muss die letzten 14 Jahre in den USA gelebt haben 👉

Kann West als demokratischer oder republikanischer Kandidat kandidieren?

Nein.

Mit Donald Trump als Republikaner und Joe Biden als Demokrat sind die Kandidaten der beiden grössten Parteien bereits nominiert.

epa08528940 (FILE) - US entertainer Kanye West speaks during a meeting with US President Donald J. Trump in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 11 October 2018 (reissued 05 July 2020). West announced on twitter that he was 'running for president of the United States'. The US will hold presidential elections on November 3, 2020.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54693752

West über Trump 2018: «I love this guy» Bild: keystone

Welche Möglichkeiten bleiben ihm?

Er kann entweder als unabhängiger Kandidat auftreten – was sehr viele administrative Hürden beinhaltet –, oder er kann es als sogenannter «Write-in»-Kandidat versuchen.

Auch als solcher muss er administrative Hürden meistern. Trotzdem wird er in verschiedenen Staaten nicht wählbar sein.

Ist es für eine Kandidatur als unabhängiger Kandidat nicht zu spät?

Jein.

In den USA werden die Namen der offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten auf die Wahlzettel gedruckt. Stimmbürger signalisieren ihre Wahl mit Ankreuzen, Ausmalen usw. Wer auf den Wahlzettel kommt, ist klar im Vorteil.

Um dieses Zwischenziel zu erreichen, müsste West in jedem einzelnen Staat ein relativ kompliziertes Verfahren durchlaufen und unterschiedliche Meldefristen und Anforderungen einhalten.

In den Staaten Maine, New Mexico, Texas, North Carolina, New York und Indiana ist der Zug für den Rapstar bereits abgefahren. Dort hat er die Meldefrist verpasst. Die sechs Staaten verfügen über 102 (von 375) Wahlmännerstimmen.

Bereits in gut einer Woche (am 15. Juli) müsste sich West in Florida, Oklahoma und South Carolina registrieren. Michigan wäre einen Tag später fällig. Will West seine sowieso schon geringen Chancen für die 61 Wahlmänner dieser Staaten aufrecht erhalten, muss er zum Teil happige Auflagen erfüllen.

In Florida zum Beispiel müsste West 132'781 Unterschriften von registrierten Wählern einreichen, in Oklahoma sind es 35'592, in South Carolina 10'000 und in Michigan 30'000. West verfügt zwar über eine grosse Fanbasis, die er über seine Social-Media-Kanäle mobilisieren könnte, im Moment aber über kein Wahlkampfteam, das die Stimmen tatsächlich einsammeln würde.

Unter Umständen möglich wäre es, dass es der Ehemann von Kim Kardashian auf die kalifornischen Wahlzettel schafft. Dort benötigt er beinahe 200'000 Unterschriften registrierter Wähler – ihm bleibt aber noch ein Monat Zeit.

Wie ernst es der launische Künstler mit der Kandidatur meint, ist nach dem einen Tweet nicht ersichtlich. Ein Indikator wird sein, wie sehr er sich darum bemüht, in möglichst vielen Staaten auf den Wahlzettel zu kommen.

FILE - In this Oct. 11, 2018, file photo rapper Kanye West listens to a question from a reporter during a meeting in the Oval Office of the White House with President Donald Trump in Washington. On Sunday, Aug. 25, 2019, Kanye West hosted a Sunday Service in Ohio in support of those affected by the recent mass shooting. A large crowd gathered at the service in a park in Dayton. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Kanye West

Kanye beim Trump-Treffen 2018: Unkonventionelle Ideen und eine andere Perspektive sind sein Markenzeichen. Bild: AP

Welche Möglichkeiten hat West sonst noch?

Wests realistischste Chance, am Präsidentenrennen tatsächlich teilzunehmen, besteht darin, als sogenannter «Write-in candidate» anzutreten.

Damit erscheint Wests Name nicht auf den Wahlzetteln, Wähler können ihn aber schriftlich darauf setzen. In 8 Staaten muss er dafür nicht einmal etwas tun. In 33 Staaten muss er sich dafür registrieren lassen. In Arkansas, Hawaii, Louisiana, Mississippi, Nevada, New Mexico, Oklahoma, South Carolina und South Dakota sind Write-in-Kandidaten allerdings nicht erlaubt.

Aber die Wähler können West trotzdem auf den Wahlzettel schreiben

Korrekt.

In den neun erwähnten Staaten wird die Stimme als ungültig gewertet. In den anderen 41 Staaten werden seine Stimmen gezählt und ausgewertet – vorausgesetzt, er hat sich im Vorfeld um den Papierkram gekümmert.

Aber wenn er es nicht auf die Wahlzettel schafft und als Write-In-Kandidat nicht in allen Staaten gewertet wird, hat er ja keine Chance ...

So ist es.

Wieso denn das Ganze?

Es existieren zwei Theorien:

  1. Böse Zungen behaupten, das Aufwärmen seiner politischen Ambitionen komme erstaunlich zeitgleich mit dem Release seiner (wirklich knackigen) neuen Single «Wash Us In The Blood». Ausserdem kündigte er vor wenigen Tagen das neue Album «God's Country» an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
  2. Die zweite Theorie besagt, West wolle damit Trump helfen, dem er wiederholt die Treue schwor und den er 2018 im Weissen Haus traf. Mit seiner Kandidatur wolle er vor allem in Joe Bidens Gewässern fischen und damit Trump begünstigen. Etwas unstimmig wird diese Theorie, weil West 2019 bekannt gab, er habe mit seiner Trump-Unterstützung nur die Demokraten ärgern wollen. Seine Show sei nur Mittel zum Zweck gewesen.

Könnte es Kanye West gelingen, Biden entscheidende Stimmen abzujagen?

Darüber streiten sich die Experten.

Biden hat bei Wests Zielgruppe von jungen Wählern und Afroamerikanern mehr zu verlieren. Bei der Wählergruppe der Afroamerikaner führt Biden vor Trump laut «New York Times» mit sagenhaften 74 Prozentpunkten. Bei den jungen Wählern sind es 34 (18–34-Jährige) und 23 (35–49-Jährige) Prozentpunkte. Dementsprechend betonen einige Analysten, dass Biden sich warm anziehen muss, sollte es West mit der Kandidatur ernst meinen – was aber die wenigsten glauben.

Laut «Forbes» dürfte eine Kandidatur von West aber vor allem Trump schaden. Dessen junge afroamerikanische Anhänger würden eher ins Lager von West wechseln als eingefleischte Demokraten, bei denen der Rap-Star alles andere als beliebt sei, so die Überlegung.

Klar ist: Ganz so simpel, wie die Zusammenhänge scheinen, sind sie nicht.

Ausser seinem Tweet hat Kanye West bisher nichts unternommen, um tatsächlich ins Präsidenschaftsrennen einzusteigen. Bei der Bundeswahlkommission sind bisher keine Papiere eingegangen und auch sonst gibt es keinen einzigen Hinweis, dass es West mit seiner Ankündigung ernst sei. Und so verzichtete zum Beispiel die rennomierte «New York Times» darauf, Wests Tweet zu kommentieren. Stattdessen vermeldete sie dessen Absichten mit einer trockenen Agenturmeldung. Für einen Star von Wests Grössenordnung ist das gleichbedeutend mit einer schallenden Ohrfeige. Vielleicht spornt ihn genau das zusätzlich an.

On verra.

Glaubst du, dass Kanye West tatsächlich kandidiert?

Kanye West sorgt für TV-Eklat

Video: watson/Roberto Krone

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • What’s Up, Doc? 07.07.2020 19:35
    Highlight Highlight Habe bei "...unterschiedliche Meldefristen und Anforderungen einhalten." schon aufgehört zu lesen, Fristen und Anforderungen einhalten sind nicht gerade seine Stärken. War wohl eine durchzechte Nacht mit Elon 😁
  • Mikka 07.07.2020 13:13
    Highlight Highlight Es zeigt sich zunehmend eines, nämlich dass all die Promis und Leute die zu schnell zu Geld gekommen sind, total die Realität verloren haben. Und Information wird nicht mehr genug hinterfragt und kann auch nicht von jedem im gleichen Masse verarbeitet werden. Gleichgültigkeit und Egoismus gesellen sich auch noch dazu. Tolle moderne Welt!
  • smartash 07.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Trump könnte West doch Vize nehmen. Zwei ober-narzistische Egomanen. Lustig wärs bestimmt 😂
    • stimpy13 07.07.2020 17:37
      Highlight Highlight So lustig wie die letzten vier Jahre? Nicht unbedingt meine bevorzugte Art von Humor. :)
  • B. Scheuert 07.07.2020 09:58
    Highlight Highlight Wieso nur kommt mir der Film "Idiocracy" in den Sinn...
    • Gopfidam 07.07.2020 19:48
      Highlight Highlight Electrolytes
  • leed 07.07.2020 09:09
    Highlight Highlight Der lebende Beweis, dass priviligiert sein nichts mit der Hautfarbe zu tun hat, sondern viel mehr mit dem Einkommen.
    • Ian Cognito 07.07.2020 12:57
      Highlight Highlight Nicht gerade gar nichts, aber "Rasse" und "Hautfarbe" als Kriterium bringt uns sicher nicht wirklich weiter.

      Es ist im besten Fall eine Ablenkung von der ökonomischen Ungleichheiten und bewirkt im schlimmsten Fall eine Verstärkung der bestehenden Ungerechtigkeiten.

      Play Icon
  • Jacob Crossfield 07.07.2020 07:30
    Highlight Highlight Nach den Trumps die Kardashians? Und was folgt dann? Die Ducks?
  • THEOne 07.07.2020 07:25
    Highlight Highlight ich nominiere homer simpson als präsident.....oder bojack horseman.... rick sanchez wär auch ned übel, oder morty, der hat schon erfahrung
    • Baccaralette 07.07.2020 16:28
      Highlight Highlight Bojack for President!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.07.2020 17:16
      Highlight Highlight @The One
      Nun, es gibt einen Morty welcher die Zitadelle der Ricks führt. Könnte durchaus funktionieren.
      Mit Rick wär's irgendwie erst recht lustig.😁 Er hat ja mal den Teufel soweit gebracht, dass dieser sich umbringen wollte.

      Aber Bojack?
      Ja, da wäre ich durchaus auch dafür. Er hat weitaus mehr Klasse als Kanye West oder Trump.😏😁😁
  • Dubio 07.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Bei Punkt 8 gibt es noch Möglichkeit 3: Er hat mal wieder vergessen, seine Medikamente zu nehmen.
  • Gawayn 07.07.2020 07:08
    Highlight Highlight Ich halte diese Meldung als ein Hoax.
    Eine weitere billige Methode um an Aufmerksamkeit zu kommen.

    Einer von vielen Gründen, warum ich finde das Twitter, Insta, FB Meldungen in Zeitschriften nichts zu suchen haben.

    Egal von wem.
    Man hat diesen Medien schon zuviel Macht gegeben.
    Was für Leute es anzieht, sieht man ja.
    Influencer, Aufrührer, Irre.
    Ohne alle diesen Plattformen soviel Beachtung zu geben, hätten so Polit Clowns kaum soviele Interessenten gekriegt.

    Gibt noch viel mehr Gründe diese Medien links liegen zu laßen...
    • smartash 07.07.2020 10:04
      Highlight Highlight ohne „diese Medien“ hätte es keinen arabischen Frühling gegen, der Diktaturen stürtzte...
      Ohne „diese Medien“ hätten Bewegungen wie BLM oder Fridays for Future kaum solchen Zulauf. Ohne „diese Medien“ wäre die Welt eine andere...

      zum Glück berichten Zeitungen nicht deinem Empfinden entsprechend, sondern nach Relevanz. Und was gewissen Persönlichkeiten auf Twitter und co. schreiben, hat durchaus Relevanz. Weil Millionen von Menschen es lesen

      ...obs dir nun passt oder nicht
    • Gawayn 07.07.2020 14:40
      Highlight Highlight @Smartash
      Ceaușescu war in Rumänien, in den 80ern ein brutaler Diktator.

      Er hatte das Militär Polizei und Geheimdienst alle auf seiner Seite.
      Dezember 89 wurde er gestürzt und danach hingerichtet.

      Das OHNE irgendwelche Internet Plattformen!
      Ich sage nicht das es dann besser ging.
      Auch der arabische Frühling hat sicher nicht nur Gutes gebracht.

      Aber diese Plattformen bringen viel mehr Schaden als Nutzen.
      Information wird willkürlich verdreht.
      Wenn ich schon hier lese was alles behauptet wird..

      Alles Wissen basiert von irgendwelchen Posts. Kaum jemand prüft ob wahr
    • smartash 07.07.2020 16:57
      Highlight Highlight Es bedingt halt die Fähigkeit einzuordnen und zu differenzieren. Egal welches Medium man liest.

      Ob sie mehr Schaden als Nutzen bringen, lässt sich nur schwer sagen. Dafür ist der Einfluss Sozialer Medien schlichtweg viel zu gross

      „Kaum jemand“? - ich glaube das täuscht. Auf Social Media sind solche unreflektierten Menschen übervertreten. Im echten Leben sind sie eher eine Minderheit

      und viel Dank für das Beispiel von Ceausescu. Ohne das hätte ich nicht gewusst, dass es schon vor Social Media Revolutionen gegeben hat 🤣🤣🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 07.07.2020 04:56
    Highlight Highlight Die Menschheit ist am Verblöden. Und hier passt Trumps Wahlslogan besonders gut: "America first!"
  • atorator 07.07.2020 03:34
    Highlight Highlight Kanye ist musikalisch ein Genie. Ohne Frage.

    Aber sonst braucht er eine Kindergärtnerin, die ihn begleitet.
    • Kearney 07.07.2020 21:12
      Highlight Highlight Genie?!?
      Was genau?
      Was genau, was er nicht kopiert oder geklaut hat?
      Der überbewertste "Nennihnnichtmalkünstler" ever.🤢🤮
    • atorator 07.07.2020 21:38
      Highlight Highlight Kaerney: Ja, wenn Du noch immer ZZ Top hörst, dann erkennst Du das nicht.
    • Kearney 08.07.2020 16:44
      Highlight Highlight Hat er von den Bärtigen denn auch geklaut? 🙉🙉🙉
      Aber überzeug mich vom Gegenteil. Nenn mir ein Track der mich von seinen Fähigkeiten als Künstler überzeugt. Kein feat. bei dem er nur seinen Namen dazu gegeben hat und kein lahmes Cover, etwas nur von ihm, was ihn einzigartig (gut) macht. Vielleicht nimm ich ihn dann in meine Playlist.
  • Toga 07.07.2020 01:16
    Highlight Highlight Ich denke, ich sollte mich doch für das US-Presidenten-Amt zur Verfügung stellen. Hatte bis jetzt überhaupt keine Lust und es interessierte mich auch gar nicht. Aber schlechter würde wohl auch nicht werden.
  • Toga 07.07.2020 01:04
    Highlight Highlight Ich gebe meine Stimme - 'Kim Kardashian' - die ist die bessere Präsidentin ;)
  • Gimli__363 07.07.2020 01:03
    Highlight Highlight
    Benutzer Bildabspielen
  • Antigone 07.07.2020 00:36
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, Kim Kardashian (Pornostar) würde First Lady werden.

    Was für eine Welt... :D
    • Toga 07.07.2020 01:10
      Highlight Highlight Kim 4 President: "make Love! and money !" - und -> dann : hopp, hopp, hopp!
    • IZO 07.07.2020 11:28
      Highlight Highlight Wegen einem Filmchen, nennst du sie Pornostar?😂( Juhu wir sind alle stars 😉)
      Und sry, aber zum Vergleich zu der Katalogbraut wie die Amis sie jetzt haben, in jedem Fall ein Upgrad 🙄
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.07.2020 21:34
      Highlight Highlight tatsache, scheint wohl ein niederer beruf zu sein, über den man sich amüsieren darf. und kim ist doch kein star ist in der pornoszene. ein kommentar so reisserisch wie eine blickschlagzeile.
  • SeboZh 06.07.2020 23:23
    Highlight Highlight Wird wirklich eine spannende Wahl dieses Jahr.... Aber biden dürfte auch ohne das zutun von Kanye bereits genug mühe haben.

    https://www.blackenterprise.com/trumps-approval-rating-with-black-voters-may-be-higher-than-you-thought/
  • Uroly 06.07.2020 23:13
    Highlight Highlight Da stimme ich lieber für Paris.
    Benutzer Bild
  • Nathan der Weise 06.07.2020 23:08
    Highlight Highlight Er hat eine grosse Fanbasis. Diese müssten aber auch REGISTRIERTE Wähler sein sonst nützt das ganze gar nichts und das bezweifle ich stark
  • Randalf 06.07.2020 22:37
    Highlight Highlight
    Als Präsident?
    Unmöglich. Das haben die Simpons nicht prophezeit.
    Benutzer Bildabspielen
  • c_meier 06.07.2020 22:20
    Highlight Highlight ".... Dessen junge afroamerikanische Anhänger..."
    der aktuelle Präsident hat "junge afroamerikanische Anhänger"...? 😳😳
  • Froggr 06.07.2020 22:06
    Highlight Highlight Haben natürlich die BLM Protester ein kleines Dilemma.
    • Raembe 07.07.2020 12:22
      Highlight Highlight Wieso das genau?
  • Sputnik 06.07.2020 21:48
    Highlight Highlight Und wer kandidiert als nächstes Donald Duck?
    • Gregor Hast 07.07.2020 00:34
      Highlight Highlight Nein, Dagobert Duck.
    • Raembe 07.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Eine Legende besagt das Lisa Simpson auf Donald Trump folgt.
  • wast*on (*e my life on wats) 06.07.2020 21:30
    Highlight Highlight Bezeichnend ist, dass man einen Artikel über Herrn Wests Kanditatur schreiben kann, ohne auf dessen politische Positionen einzugehen... so wird Klaumauk salonfähig gemacht...
    • mbr72 07.07.2020 06:18
      Highlight Highlight Das ist gar nicht nötig... ein Dorftrottel sollte KEIN Gehör haben. Das ist das Problem der heutigen Zeit: Dorftrottel haben es geschafft, die Agenda zu übernehmen. Und als Megaphons haben sie Social Media.
    • invisible 07.07.2020 12:32
      Highlight Highlight 🙈 wär mir nicht mal aufgefallen. AUTSCH!
  • Joe 'Barack America' Biden 06.07.2020 21:26
    Highlight Highlight "Bei der Wählergruppe der Afroamerikaner führt Biden vor Trump laut «New York Times» mit sagenhaften 74 Prozentpunkten."

    74% wären schon alarmierend schlecht, in dieser Kategorie, wo die Demokraten sonst immer auf etwa 90% zählen können. Sollte es Kanye West gelingen noch etwas mehr davon abzuschneiden, dann könnte es Biden empfindlich schaden.
    • Ich hol jetzt das Schwein 07.07.2020 00:28
      Highlight Highlight "...führt Biden vor Trump ... mit ... 74 Prozentpunkten...". Sprich: 74 Prozentpunkte DIFFERENZ! Wenn also Trump 12% hat, hat Biden 86%, als Beispiel. Da würde dann deine völlig aus der Luft gegriffene Zahl von 90% für die Dems etwa passen. Wobei dies so wirklich noch nie der Fall war. Viele Afroamerikaner sind nämlich sehr streng gläubig und wählen deshalb häufiger die Reps, als es angesichts ihres sozialen Status anzunehmen wäre.
    • Militia 07.07.2020 00:52
      Highlight Highlight ...und die Afroamerikaner machen nur ca. 15% der Bevölkerung aus.
    • sidiabdelassar88 07.07.2020 01:41
      Highlight Highlight So wie ich das verstehe bedeutet eine Führung von 74% : 13% vs 87% (Minus Unentschlossene usw.)
      Das kommt also etwa Nahe an deine 90%
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 06.07.2020 21:15
    Highlight Highlight Trump gegen West - Krieg der Gehirne.
  • Creutzfeld Minouch 06.07.2020 21:01
    Highlight Highlight Weiss man denn auch, wer Kanyes Strippen ziehen würde?

    Ah ne, er ist ja Gott! So zumindest deine Wahnvorstellung. Allwissend, allmächtig.
    Jä nu. Sig’s ä so, die US-Politik ähnelt ja seit längerem einem infantilem Aufmerksamkeitsgehabe.
  • Lümmel 06.07.2020 20:51
    Highlight Highlight Das tragische daran ist: Ich würde es den Amis zutrauen dass sie ihn wählen.
  • r3to34 06.07.2020 20:29
    Highlight Highlight Ich werde nicht so ganz schlau aus der Sache, aber dass Kanye West ein Fuchs ist - oder seine Berater* - bleibt unbestritten... Wer mag sich noch an den Release seines Albums erinnern, welches vor mehr als zehn Jahren am selben Tag wie das von 50 Cent erschien? Dort wurde behauptet, dass 50 Cent (oder KW?) mit seiner Karriere aufhören würde, falls er weniger Alben verkauft als sein Gegenüber... Sobald aber alles vorüber war, haben sich beide sogar(!) noch zu ihrem Marketing-Stunt geoutet...

    Oder vielleicht doch nicht? Eigentlich wäre mir ein kalkulierter PR-Stunt lieber 🙈🙊
    • supremewash 07.07.2020 03:29
      Highlight Highlight Das war The Game:)
  • Marko_32 06.07.2020 20:04
    Highlight Highlight Dann doch lieber Deez Nuts
  • Flipperli 06.07.2020 20:01
    Highlight Highlight Hihihi muss gerade sehr lachen......
  • lilie 06.07.2020 19:51
    Highlight Highlight Genau so ein Plauderi und Internettroll wie sein oranger Homie. 🙄

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