Grossbritannien
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epa07596522 Britain's Prime Minister Theresa May makes a statement on at Downing Street in London in Britain, 24 May 2019. May announced she would resign from office on 07 June 2019. Amid the gridlock with MPs over her handling of Brexit, in her latest bid to get Brexit through Parliament, Theresa May on 21 May unveiled a new Withdrawal Agreement Bill, including a possible second referendum, a proposal not supported by ministers and unacceptable to Conservative eurosceptics.  EPA/WILL OLIVER

Bild: EPA/EPA

Theresa May gibt Rücktritt bekannt – die 4 wichtigsten Fragen und Antworten



Was ist passiert?

Die britische Premierministerin Theresa May gibt ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni ab. Das teilte die konservative Politikerin am Freitag in London mit. Ihre Tage als Premierministerin sind damit auch gezählt.

«Ich habe so viel getan, um das Parlament vom Brexit-Deal zu überzeugen, leider war es mir nicht möglich. Ich habe es drei Mal versucht», sagte sie in einer emotionalen Rede vor ihrem Amtssitz 10 Downing Street in London.

«Es war die Ehre meines Lebens, die zweite aber sicher nicht die letzte Premierministerin Grossbritanniens zu sein.»

Theresa May

Während des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump (3. bis 5. Juni) wird sie noch im Amt sein. Sie kündigte an, die Amtsgeschäfte noch weiterzuführen, bis ein Nachfolger im Amt als Parteivorsitzender gewählt ist. Dieser wird dann auch Premierminister.

Die Rede im Livestream

abspielen

Video: YouTube/Guardian News

Wie kam's zum Rücktritt?

Mays Position galt schon lange als wackelig. Sie stand von mehreren Seiten massiv unter Druck - nicht zuletzt von EU-freundlichen Abgeordneten und Brexit-Hardlinern in ihrer eigenen Konservativen Partei. Auch das Land blieb während der beinahe drei Jahre seit dem Brexit-Referendum tief gespalten in Befürworter und Gegner des EU-Austritts.

Drei Mal scheiterte May mit dem Austrittsabkommen, das sie mit Brüssel ausgehandelt hatte, im Parlament. Eine vierte Abstimmung schien schon in Reichweite, doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen.

In einem letzten verzweifelten Versuch eine Mehrheit zu erreichen, bot sie sogar eine Parlamentsabstimmung über ein Referendum zu ihrem Brexit-Deal an und machte Zugeständnisse an die oppositionelle Labour-Partei. Damit brachte sie für ihre innerparteilichen Gegner das Fass zum Überlaufen.

Wer folgt jetzt auf May?

Das Feld der potenziellen Nachfolger ist gross. Die besten Chancen werden Ex-Aussenminister Boris Johnson eingeräumt. Ihm trauen viele zu, enttäuschte Brexit-Wähler wieder einzufangen.

Gegen EU, Thatcher und Ordnung im Haarschopf: der frühere britische Aussenminister Boris Johnson will Parteichef der Konservativen werden und damit auch Kandidat für den Posten des Premierministers (in einer Aufnahme vom Oktober 2018).

Ihm werden die besten Chancen eingeräumt: Boris Johnson. Bild: AP PA

Der Konservativen Partei droht am Sonntagabend, wenn die Ergebnisse der Europawahl verkündet werden, ein böses Erwachen. Letzte Umfragen hatten die Brexit-Partei von Nigel Farage bei knapp 40 Prozent gesehen. Die Tories dümpelten im einstelligen Bereich.

Ebenfalls ihren Hut in den Ring werfen dürften Berichten zufolge Ex-Brexit-Minister Dominic Raab, Aussenminister Jeremy Hunt, Innenminister Sajid Javid und Entwicklungshilfeminister Rory Stewart. Umweltminister Michael Gove hat es schon lange auf das Amt des Regierungschefs abgesehen.

Auch die am Mittwoch von ihrem Posten als Ministerin für Parlamentsfragen zurückgetretene Andrea Leadsom und Verteidigungsministerin Penny Mordaunt gelten als potenzielle Nachfolgerinnen für May.

Wie geht's jetzt weiter?

Wer das Amt des Parteichefs übernehmen wird und in der Folge auch die Schlüssel zur Downing Street 10 erhält, wird sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren erweisen. Zunächst wird das Bewerberfeld von den Abgeordneten der Tory-Fraktion in mehreren Wahlgängen auf zwei Kandidaten reduziert.

In jedem Wahlgang scheidet der Letztplatzierte aus. Die beiden verbliebenen Bewerber müssen sich dann der Parteibasis bei einer Urwahl stellen. Erwartet wird, dass der neue Premierminister bis Ende Juli feststeht.

Nichts ändern wird ein Führungswechsel an den knappen Mehrheitsverhältnissen im Parlament. Eine Neuwahl gilt daher nicht als unwahrscheinlich. Fraglich ist, ob sich eine der grossen Parteien dabei eine absolute Mehrheit sichern könnte. Sollte es weder für eine Tory- noch für eine Labour-Regierung reichen, gäbe es möglicherweise weiter keinen Ausweg aus der Brexit-Sackgasse. (jaw/sda/dpa)

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 25.05.2019 07:14
    Highlight Highlight Theresa May hat immer versucht, in dieser Britischen Politposse rund um den Brexit Anstand, Würde und Haltung zu bewahren.
    Dieser altehrwürdige PolitikerInnen-Typus muss mit ansehen, wie alle ihre "Werte", die sie verteidigen, von Rechtspopulisten wie Boris Johnson, oder Donald Trump, oder Roger Köppel (Du hast die innere Logik meiner Beispielreihe inzwischen erkannt und kannst sie fortsetzen, indem Du eigene Beispiele hinzufügst), "das Klo hinuntergespült" werden.
    Ein weiterer Verteidiger der altehrwürdigen Guilde war Mc Cain in den USA, oder ist Flury in der Schweiz.
    Thanks and goodbye!
  • meliert 24.05.2019 19:06
    Highlight Highlight jetzt kommt Boris Johnson und er wird den Brexit wie abgestimmt durchziehen ohne wenn und aber und dann kehrt Ruhe ein in 🇬🇧 und es wird sich sammeln wie einst unter Winnie in den 40er Jahren und gestärkt hervor gehen!
    • Baba 24.05.2019 21:27
      Highlight Highlight Hach, wie einfach das Leben in populistischen Augen doch ist. Klar wird's der Politclown Boris (Populist) jetzt richten. Wer's glaubt wird selig 🤣😂🤣

      Es darf dann einfach niemand jammern, wenn Nordirland wieder im Bombenchaos versinkt, weil das hart erkämpfte Karfreitagsabkommen mit dem no-Deal-Brexit mit Füssen getreten wird. Wenn unzählige Arbeitsplätze verloren gehen, weil das UK plötzlich nicht mehr Teil der Zollunion ist und zB die Zulieferung von Fertigungsteilen zu hohe Kosten verursacht... Das nur zwei Gründe, die Briten bei einem No-Deal-Brexit für unzurechnungsfähig zu halten.
    • DemonCore 25.05.2019 12:07
      Highlight Highlight Die USA haben bereits gesagt es gäbe kein Handelsabkommen falls das KFA verletzt wird. Da werden auch die Brextremisten kuscheln.
    • Firefly 25.05.2019 15:07
      Highlight Highlight Du vergleichst Boris mit Winnie? im Ernst?
  • derWolf 24.05.2019 18:42
    Highlight Highlight Das war doch klar. Ich bin kein explititer Kenner der britischen Politik. Aber im Prinzip rechnete doch keiner damit das die Brexit Wahl tatsächlich angenommen wird. Danach sagten die EU Befürworter natürlich zu jedem Vertrag Nein und die Befürworter mäkelten vermutlich er sei nicht pro Britisch genug. Bin gespannt was jetzt passiert, gibt es Neuwahlen hat die EU Seite gewonnen. Wenn nicht stehen die Brexitier in der Verantwortung und die Gegenseite muss im Sinne Grossbritanniens mitziehen. Schon interessant was zzt. so alles passiert...
  • Nelson Muntz 24.05.2019 17:27
    Highlight Highlight Vote Bean!
    Benutzer Bild
    • Cletus Spuckler 24.05.2019 21:50
      Highlight Highlight
      Play Icon
  • who cares? 24.05.2019 16:53
    Highlight Highlight Hätte ich an ihrer Stelle sogar schon früher gemacht. Jetzt nach Hause, Netflix schauen und sich darüber freuen, dass der Brexit nicht mehr ihr Problem ist. Die Partei kann den nächsten verheizen und sie kann aus dem Ruhestand noch kritische Kommentare zu ihrem Nachfolger abgeben, wie das die Brexiteers gerne praktizieren. Gemütlich. Ich denke alleine ihr Pflichtbewusstsein hat sie überhaupt so lange auf dem Posten gehalten.
  • Mirana 24.05.2019 15:55
    Highlight Highlight Eines ist mal ganz sicher die EU schenkt niemandem der austritt was. Sie hat alles für das Volk gegeben die ja aus der EU wollten nachdem die Regierung sich weigert, ist das ein Spagat auf Messers Klinge, ich möchte sagen die Frau May hat es versucht aber sie hat es nicht verbockt.
  • Luzifer Morgenstern 24.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Don’t be a Mayb*. Marlb*
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  • Magnum 24.05.2019 14:55
    Highlight Highlight Wie konnte das nur geschehen, dass Theresa May den gleichen Vorschlag DREI Mal nicht durchs Parlament bringen konnte? Es ist eine Mischung aus Selbstüberschätzung, Arroganz gegenüber der Opposition und Ignoranz gegenüber Intriganten in der eigenen Partei. Zudem hat sich May als komplett taub für jegliche Einwände seitens der EU gezeigt und so vor allem die Nerven von Chef-Unterhändler Barnier strapaziert. Ihr Abgang ist daher als Höhepunkt ihrer politischen Karriere zu betrachten. Ihr Ziel, als neue Maggie Thatcher in die Geschichte einzugehen, hat sie spektakulär verfehlt.
    • karl_e 25.05.2019 12:03
      Highlight Highlight Hat sie wirklich die Absicht gehabt, als neue Maggie in die Geschichte einzugehen? Die hat zu ihrer Zeit nur Unheil angerichtet. Dank des von ihr und Reagan angeordneten Neoliberalismus erleben die Rechtsnationalisten derzeit eine Renaissance.
  • Kampfsalami 24.05.2019 14:39
    Highlight Highlight Also ich check langsam gar nüt me wo da abgat🤷‍♀️
  • Baba 24.05.2019 14:05
    Highlight Highlight "Vergesst nie: Kompromiss ist kein schmutziges Wort, das Leben hängt von Kompromissen ab" (Zitat Theresa May in ihrer Rücktrittsankündigung).

    Diesen Ratschlag den der Philantrop Sir Nicholas Winton Theresa May einst gab, sollten sich alle MPs, die nun schon seit Monaten zum Brexit herumeiern und die PM letztendlich verheizt haben, hinter die Ohren schreiben!

    Ich werde jeden Tag dankbarer für unser konsensbasiertes Politiksystem in der Schweiz.
    • Firefly 25.05.2019 15:10
      Highlight Highlight "Ich werde jeden Tag dankbarer für unser konsensbasiertes Politiksystem in der Schweiz." Leider reibt siech dieses auch immer mehr am Populismus auf. Die Basis wird kompromissloser hüben wie drüben.
  • Triple A 24.05.2019 14:03
    Highlight Highlight T. May hat stets Haltung und Anstand bewahrt, ganz im Gegensatz zu ihren Widersachern. Ganz nebenbei hat sie auch noch modisch positive Akzente gesetzt. Das Gegenteil bei allem: D. Trump
  • obi 24.05.2019 13:49
    Highlight Highlight Boris, Raab, Jeremy rhymes with ..., Javid, Gove und diese bigotte Leadsome - wenn jemand einen peinlicheren Haufen Wannabes gesehen hat bitte melden.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 24.05.2019 15:29
      Highlight Highlight Ich denke, fast alle von uns haben weniger bewirkt. Wer besser ist, werfe den ersten Kommentar...
    • danster 24.05.2019 16:26
      Highlight Highlight Wollte ich auch sagen.. Zum melden, wir wär's mit Obi also.
    • obi 24.05.2019 18:21
      Highlight Highlight Was aber unvergleichlich wütend macht: dieses Selbstverständnis, diese Arroganz mit der sich diese Hohlköpfe berufen fühlen, Positionen der Macht zu übernehmen, obwohl ihnen jegliche Kompetenz, Empathie oder Intellekt fehlt. British class system at its worst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wiedemauchsei 24.05.2019 13:07
    Highlight Highlight Jetzt ist also "Ende Mai".
    Ob der Rest des Jahres besser wird?
  • Mutbürgerin 24.05.2019 12:39
    Highlight Highlight Sie hatte drei Jahre Zeit, bevor der automatische Austritt am 29.3.19 hätte zur Anwendung kommen sollen. Mit diesen automatischen Austrittsklauseln wird jeweils das Schweizer Volk bei EU - Abstimmungen eingeschüchtert. Die Praxis zeigt aber, dass dies nie stattfindet.
    • Baba 24.05.2019 13:25
      Highlight Highlight Wir sind nicht Mitglied!
    • Magnum44 24.05.2019 13:47
      Highlight Highlight Einfach nur falsch.
    • äti 24.05.2019 15:25
      Highlight Highlight Du meinst wie bei Vertragskündigungen, wo die Praxis zeigt, sie findet nie statt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 24.05.2019 12:22
    Highlight Highlight May wird möglicherweise die letzte Premierministerin Grossbritanniens (und Nordirland). Je nach Brexit-Verhandlungen. Die Gelüste der schottischen Unabhängigkeit werden grösser.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 24.05.2019 15:30
      Highlight Highlight Wäre eine Unabhängigkeit etwas schlimmes? Wem ginge es schlechter?
    • leu84 24.05.2019 16:02
      Highlight Highlight Nö, eigentlich immer noch die beste Lösung für die Schotten, aber manch ältere Generation hängt noch zu sehr an der Königin.
  • Baron von Eberstein 24.05.2019 11:53
    Highlight Highlight BoJo sollte Gove nicht unterschätzen. Ich hab von Leuten die es wissen müssen/können gehört er sei ein Frank Underwood ohne Charme. Dafür mit britischem Akzent.

    Ansonsten würde mich noch interessieren was Rees-Mogg durch den viktorianischen Schädel geht. Das Moggmentum ist ja glücklicherweise etwas abgekühlt. Zudem hätte er mit seiner Frau und 6 Kindern (evt sinds auch schon 8 oder 9🤷‍♂️) weder in der No 10 noch No 11 genügend Platz.
    Und wenn er doch einzieht sofort die KESB alarmieren. Das wäre keine artengerechte Haltung🤘😎
  • Magnum44 24.05.2019 11:51
    Highlight Highlight Glückwunsch? Besser wird es für GB kaum.
  • michmueller 24.05.2019 11:50
    Highlight Highlight kann man sagen, dass boris johnson die britische trump variante wäre? vom unterhaltungswert wohl sicher...
  • Billy Jean 24.05.2019 11:48
    Highlight Highlight Der #Mayxit ist beschlossen
  • LeChef 24.05.2019 11:45
    Highlight Highlight Trotz allem, Respekt dafür, dass sie sich das so lange angetan hat! An ihrer Stelle wäre ich schon nach dem ersten halben Jahr zurückgetreten. Recht machen konnte sie es sowieso niemandem.
    • Basti Spiesser 24.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Nee aber gut verdient hat sie sicher dabei.
    • westwing 24.05.2019 15:11
      Highlight Highlight In diesem an Kindergarten erinnernden Unterhaus sicher nicht...
  • 3klang 24.05.2019 11:38
    Highlight Highlight Bye Bye - thank you for nothing...

    Vielleicht versucht der oder die Nachfolgerin mal das Gespräch mit der Opposition etwas früher zu suchen, damit die Abstimmungen im Parlament wenigstens eine kleine Chance auf Erfolg haben.
    • The Count 24.05.2019 13:37
      Highlight Highlight Hello - and goodbye

      Ich empfehle dir dich zu informieren bevor du über ein Thema schreibst wovon du offenbar Null Ahnung hast.
    • äti 24.05.2019 15:29
      Highlight Highlight @3klang. Gute Tipps gibt man am Anfang. So, im Nachhinein etwas billig und fade.
    • The Count 24.05.2019 15:54
      Highlight Highlight äti, welche guten Tipps?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzenseekatze 24.05.2019 11:31
    Highlight Highlight Ich vermute: das Chaos wird bleiben...
    • Aliminator 24.05.2019 12:41
      Highlight Highlight Die einzige Konstante in diesem Austritts-Theater 🙄
  • Der Rückbauer 24.05.2019 11:28
    Highlight Highlight May hat meinen Respekt, eine echte Dienerin des Volkes. Jetzt kann ja der Clown BoJo wüten, mal sehen, was er ausser Sprüchen noch auf der Platte hat. Als Aussenminister ist ihm jedenfalls schnell die Puste ausgegangen. Hoffentlich halten sich die Verwüstungen im Rahmen.
  • Repplyfire 24.05.2019 11:27
    Highlight Highlight Mal ne Frage:
    falls der B. Johnson Clown der Nachfolger wird. Gibt es sowas wie Put-Optionen auf UK?
    • Oh Dae-su 24.05.2019 11:34
      Highlight Highlight Kannst ja das Pfund shorten. Das hat bisher eigentlich sehr schön mit dem Stand der Brexitverhandlungen korreliert.
    • Asparaguss 24.05.2019 11:40
      Highlight Highlight Aufs Pfund? Oder auf UK-Stocks?
    • Froggr 24.05.2019 12:00
      Highlight Highlight Geh auf die lange Sicht lieber long. Nach der Durststrecke wirds für GB ohne EU wieder bergauf gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 24.05.2019 11:26
    Highlight Highlight Johnson. Farrage. Antraben.
    • My Senf 24.05.2019 12:13
      Highlight Highlight Farage hat eine eigene Partei!
      den würden die tories eh nicht wählen!
    • Maedhros Niemer 24.05.2019 12:16
      Highlight Highlight ...aber die wollten doch nur ein bisschen spielen. Jetzt müssten sie ja sogar wirklich was tun.
    • leu84 24.05.2019 12:25
      Highlight Highlight Farage hatte plötzlich keine Lust mehr und wohl Angst seine Brexit-Verhandlungen selber führen zu müssen.
  • Amadeus 24.05.2019 11:25
    Highlight Highlight May ist leider gescheitert. Man muss ihr aber zugestehen, dass sie es wenigstens versucht hat und sich nicht wie andere Politker der Verantwortung entzogen hat nach dem Brexit-Referendum.
  • c-bra 24.05.2019 11:23
    Highlight Highlight MAYXIT
    • Hans Jürg 24.05.2019 12:57
      Highlight Highlight May-Day
  • Max Dick 24.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Diesem Job würde ich nicht nachtrauern.
  • Damo Lokmic 24.05.2019 11:13
    Highlight Highlight Hat jemand ein Prozessmodell, wie es jetzt weiter geht? Habe da keinen Durchblick mehr.
    • dä dingsbums 24.05.2019 11:22
      Highlight Highlight Man dreht sich einfach weiter im Kreis, wie die letzten Monate.
    • Don Alejandro 24.05.2019 11:54
      Highlight Highlight Die Nachfolge wird weiterverhandeln (müssen). Die EU gewährt ja eine weiche Frist.
    • Baba 24.05.2019 12:24
      Highlight Highlight Die Tories suchen nun eine*n neue*n Parteivorsitzende*n und diese Person wird dann automatisch der/die nächste PM. Darauf: Same procedure as last time...

      Theresa May hat übernommen, nachdem sich die Brandstifter nach dem Referendum französisch verabschiedet hatten (allen voran UKIPs Nigel "I want my life back" Farage und David Cameron, der das Referendum überhaupt ermöglichte). Sie hat versucht, einen Brexit durchzusetzen, der u.a. in Nordirland das Karfreitagsabkommen (nie wieder eine Grenze zu Irland) schützte. Das HoC wollte nicht.

      Sollen sie's jetzt besser machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 24.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Byebye.

    Mal sehen welche Pfeife sich nun weigern wird ein zweites Referendum zu starten.
    • Froggr 24.05.2019 11:59
      Highlight Highlight Es wird kein zweites Referendum geben. Das darf schlicht nicht sein.
    • FrancoL 24.05.2019 13:30
      Highlight Highlight @Froggr: Ich bin ja nicht unbedingt für ein zweites Referendum, aber wieso soll in einer Demokratie, wenn nun viele Fakten neu auf dem Tisch liegen hat nicht nochmals abgestimmt werden?
    • B-Arche 24.05.2019 14:39
      Highlight Highlight Froggr: Aha. Dann dürfte es in der Schweiz Auch keine AHV geben und kein Frauenstimmrecht. Alle erst nach der zweiten oder dritten Abstimmung eingeführt.

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