US-Wahlen 2016
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Trump geht über die Bücher – was von seinen Wahlversprechen noch übrig ist

Doch keine Mauer? Doch kein Gefängnis für Hillary? Trump relativiert Wahlversprechen

Samuel Schumacher / Aargauer Zeitung



Republican presidential nominee Donald Trump holds up a mask of himself as he speaks during a campaign rally in Sarasota, Florida, U.S. November 7,  2016.   REUTERS/Carlo Allegri     TPX IMAGES OF THE DAY

Reisst sich Trump jetzt die Maske vom Gesicht? Offenbar. Und zum Vorschein kommt: Eine sanftere Version des Donald. Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Monatelang schwamm er gegen den Strom und warf mit abstrusen Wahlversprechen hohe Wellen. Jetzt rudert Donald Trump zurück. In seinem ersten grossen Interview als gewählter US-Präsident stand er der CBS-Reporterin Leslie Stahl Red und Antwort.

«Die Wahlkampfpositionen waren offenbar keine Versprechen, sondern eher verhandelbare Vorschläge.»

CBS-Reporterin Leslie Stahl

Zu vielen Themen (Kampf gegen den Terrorismus, Abtreibungsgesetze etc.) wollte er sich nach wie vor nicht konkret äussern. Das Interview zeigte aber, dass Trump von einigen seiner radikalsten Ankündigungen abgewichen ist. «Die Wahlkampfpositionen waren offenbar keine Versprechen, sondern eher verhandelbare Vorschläge», bemerkte Leslie Stahl. Trump habe auf sie gewirkt wie ein Mensch, der sich der Schwere seiner Aufgabe erst allmählich bewusst wird. Darauf angesprochen, sagte Trump: «Ich merke, dass sich mein Leben drastisch verändern wird.» Und mit ihm – offenbar – seine politischen Positionen.

«Wir bauen eine Mauer!»

Vor der Wahl
«Wir werden eine Mauer zu Mexiko bauen, und es wird eine grosse, wunderschöne Mauer sein.» Das war so etwas wie das Motto von Trumps politischer Kampagne. Die Mauer sei «absolut notwendig», damit die USA wieder ein richtiges Land seien, das die Kontrolle über die Einwanderer habe, sagte Trump. Er sprach davon, dass die Mauer ein «grosses, schönes Tor» haben wird, durch das legale Einwanderer ins Land gelangen könnten.

Nach der Wahl
Im Interview, das in der Nacht auf gestern ausgestrahlt wurde, beharrte Trump zwar darauf, die Grenze zu Mexiko besser überwachen zu wollen. Stellenweise sei dazu aber keine Mauer, sondern bloss ein Zaun nötig. «Ich bin gut darin, Dinge zu bauen», sagte Trump. Er wisse, wo es eine Mauer brauche und wo ein Zaun ausreiche. Ob er auch weiss, dass bereits ein Drittel der 3000 km langen Grenze mit einem Grenzzaun gesichert ist?

«Schluss mit Obamacare!»

Vor der Wahl
Obamas Gesundheitsreform «Obamacare», die zum Ziel hat, möglichst allen Amerikanern den Zugang zu einer Krankenkasse zu ermöglichen, war Trump ein Dorn im Auge. «Am ersten Tag meiner Präsidentschaft werde ich Obamacare abschaffen und ersetzen», polterte der Neo-Politiker bei seinen Ansprachen unablässig. Das Versicherungssystem sei ein «Desaster». Er wisse, wie man das viel «effizienter und günstiger» organisieren könne.

Nach der Wahl
Das erste Treffen mit Obama am Donnerstag hat Trump offenbar beschwichtigt. Obama habe ihm die guten Seiten des Systems dargelegt, erzählte Trump. Er will jetzt verschiedene Errungenschaften von Obamas Krankenversicherungsreform beibehalten. So sollen Menschen mit angeborenen Krankheiten weiter eine Versicherungsgarantie erhalten und Kinder während einer gewissen Zeit automatisch über ihre Eltern versichert sein.

«Immigranten raus!»

Vor der Wahl
Für regelrechte Schockwellen sorgte Trumps Ankündigung, eine spezielle Task-Force zu schaffen, die alle rund elf Millionen illegalen Immigranten aus dem Land schaffen soll. Es gebe keine andere Lösung, als in dieser Sache hart durchzugreifen, sagte Trump und verkannte damit, dass weite Teile der amerikanischen Wirtschaft – etwa die Landwirtschaft und die Gastronomie – auf die oft gut integrierten «Illegals» angewiesen sind.

Nach der Wahl
Im Interview krebste Trump auch in diesem Punkt zurück. Trump sprach nicht mehr von allen Illegalen, sondern nur noch von den «straffälligen» – etwa Gang-Mitgliedern. «Die werden wir ausschaffen oder einsperren.» Trump schätzt, dass davon rund drei Millionen Immigranten betroffen sind. Spannend ist, dass er damit ähnlich vorgehen will wie Obama, der in seiner Amtszeit geschätzte 2,5 Millionen illegale Immigranten aus dem Land schaffen liess.

«Lobbyisten weg!»

Vor der Wahl
In den letzten Wochen seines Wahlkampfs setzte Trump massenhaft Tweets ab mit der Nachricht «#draintheswamp», «trocknen wir den Sumpf aus». Er versprach, in Washington aufzuräumen und die Lobbyisten-Horden und die etablierten Berufspolitiker aus den Regierungsgebäuden zu schmeissen. Diese Interessen-Gruppen sollten nicht länger als mächtige Männer hinter den Kulissen über das Schicksal des Landes bestimmen können.

Nach der Wahl
Mit der Wahl des republikanischen Generalsekretärs Reince Priebus zu seinem Chefbeamten gestand Trump faktisch ein, dass auch er nicht ohne Unterstützung etablierter Politiker auskommt. Zudem sagte er im CBS-Interview: «Da unten (Anm.: in Washington) ist jeder ein Lobbyist.» Deshalb bleibe ihm gar nichts anderes übrig, als mit ihnen zusammenzuarbeiten und sich auf sie zu verlassen – mindestens in der Anfangszeit.

«Hillary ins Gefängnis!»

Vor der Wahl
Für Unverständnis sorgte Trumps Ankündigung, er werde im Falle seiner Wahl einen speziellen Strafverfolger einsetzen, der Hillary Clinton vor Gericht bringen soll. Grund dafür: Ihr in seinen Augen strafbares Löschen von geschätzten 33'000 E-Mails, die sie als Aussenministerin verschickt und empfangen hatte. In einer Fernsehdebatte prophezeite Trump Hillary Clinton gar: «Du wirst im Gefängnis landen.»

Nach der Wahl
Hillary Clinton zeigte sich als gute Verliererin und gratulierte Trump telefonisch zum Wahlsieg. Das schien diesen zu besänftigen. Im Interview sagte er: «Ich will die Clintons nicht verletzen. Das sind gute Menschen. Ich will sie nicht verletzen.» Er werde sich zwar weiterhin Gedanken dazu machen, einen Strafverfolger einzusetzen. «Ich will mich aber erst einmal darauf konzentrieren, neue Jobs zu schaffen.»

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joe 15.11.2016 11:37
    Highlight Highlight Trump ist der erste gewählte Präsident, bei dem man froh und nicht enttäuscht ist, dass er seine Wahlversprechen nicht hält!
  • Louie König 15.11.2016 11:00
    Highlight Highlight Ich kann es kaum fassen, aber ich finde Gefallen an einem Versprechen von Trump. Und zwar Lobbyismus zu verbieten. Lobbyisten sind, meiner Meinung nach, ein sehr grosses Problem, bei uns und bei den Amis noch um ein Vielfaches mehr. Denn eigentlich bestimmt die Industrie, die die besten Lobbyisten hat, was in der Politik abgeht bzw. welche Gesetze oder Verbote es geben oder nicht geben wird. Und das ist fatal.
    • manhunt 15.11.2016 12:11
      Highlight Highlight darum herrscht in den USA auch keine demokratie, sondern die wirtschaftsdiktatur. das zu ändern wird jedoch auch trump nicht gelingen.
    • Tiny Rick 15.11.2016 12:25
      Highlight Highlight Stimme dir zu. Lobbying ist wirklich etwas vom fragwürdigsten im Politischen System. Wieso es das noch gibt ist mir ein Rätsel... ach ja, Geld. Hatte das fast vergessen
    • speedy_86 15.11.2016 14:51
      Highlight Highlight @Ähm...
      Da gibt es einige Stellen in der Jack Ryan Serie wo die Lobbyisten und die Politikdynastien vorkommen...sehr gute Bücher vom verstorbenen Tom Clancy.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 15.11.2016 10:44
    Highlight Highlight Davon ganz abgesehen, dass es ein Segen wäre, wenn sich ein grosser Teil seiner "Versprechen" als warme Luft entpuppte, bleibt doch die Tatsache, dass diejenigen, die ihn wegen genau dieser Versprechen gewählt haben, verschaukelt werden.
    Also, wie man es dreht und wendet: Populismus in Reinkultur. Kennen wir alles schon. Woher doch gleich?
  • PeterLustig 15.11.2016 10:01
    Highlight Highlight Wahl-verhandelbare Vorschläge tönt einfach nocht so gut ;).
  • Die verwirrte Dame 15.11.2016 09:48
    Highlight Highlight Sagte ich schon immer. Da er die USA wie ein Geschäft führen will, hat er sich auch ganz einfach vermarktet. Er sagte, was die Leute hören wollten, so wie es die Werbung auch tut.

    Es war total klar, dass er nicht durchsetzen wird, was er verspricht. Genau so wie es alle anderen Politiker auch machen.

    Bin froh, dass Trump gewonnen hat. Sexistisches Ar.....ch hin oder her. Lieber zehn Trumps als eine Killary.
  • Señor Ding Dong 15.11.2016 09:44
    Highlight Highlight Jaja. Ettikettenschwindel. Die alte Buche, aus der jeder Amtssitz geschnitzt zu sein scheint.
  • walsi 15.11.2016 09:41
    Highlight Highlight Er ist schon voll der Politiker. Viel versprechen wenig halten.
  • Ruffy 15.11.2016 09:40
    Highlight Highlight Das wird lustig wenn die Ultrarechten merken, dass sie von Trump verarscht wurden 😂
  • Meet The Mets 15.11.2016 09:39
    Highlight Highlight Ähm... Ihr tut jetzt so als wäre das schlimm? Bei Trump müssen wir um jedes Wahlversprechen froh sein, das er bricht.
  • alingher 15.11.2016 09:34
    Highlight Highlight Naja, eigentlich war das Zurückkrebsen zu erwarten. Trump hat vermutlich kaum politische Ziele - sein Ziel war President of the US zu werden.
    Das Ziel hat er nun erreicht und wahrscheinlich wünscht er sich nun smooth sailing für die nächsten 4 oder 8 Jahre.
    Deshalb wird er allzu heisse Eisen kaum anpacken und die politische Arbeit seinem Stab überlassen.
    Ich denke es wird alles viel weniger spektakulär und bedrohlich als man das nun allgemein vermutet...
    • SwissGTO 16.11.2016 00:10
      Highlight Highlight Ich denke es war nie sein Ziel Präsident zu werden. Er war bestimmt genauso überrascht wie wir alle.
  • Sillum 15.11.2016 09:25
    Highlight Highlight Gut es irgendwo ein Wettbüro, welches Wetten entgegennimmt, wann der erste Satz in Watson erscheint, der auch nur den Hauch von etwas Positiven besitzt was den neuen Präsident von Amerika betrifft. Vermutlich nicht, denn ganz offensichtlich wird so etwas- und sei es auch nur im Promillebereich - sicher nie geschehen. Wie nennt man eine derartige Berichterstattung? Fundamentalismus, Schizophrenie, Verzweiflung?
    • Louie König 15.11.2016 11:07
      Highlight Highlight Ja, dann erzähl doch mal, was es so Positives über diese Orange zu sagen gibt. Nimmt mich echt wunder.
    • Xeno 15.11.2016 11:08
      Highlight Highlight Nein, kritischen Journalismus.
    • Louie König 15.11.2016 13:38
      Highlight Highlight Sillum? Sortierst du noch die positiven Dinge zu D. Trump nach Alphabet? Oder ist es vielleicht doch so, dass du nicht viel Positives zum Donald gefunden hast? Und Achtung! Donald Duck und Donald sind NICHT, ich wiederhole NICHT, dieselbe Person. Der eine hat den Wortschatz eines Erstklässlers und das Temprament eines tollwütigen Meerschweinchens auf Ritalinentzug und der andere ist eine Comicfigur. #knowthedifference
  • zombie woof 15.11.2016 09:23
    Highlight Highlight Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?
  • zsalizäme 15.11.2016 09:11
    Highlight Highlight Waaaaaaaas? Trump relativiert also viele seiner völlig unrealistischen Wahlversprechen? Welch Überraschung!
    Politiker sagen im versprechen im Wahlkampf also Dinge, die sie nicht einhalten können/wollen? Gibt's doch nicht! :O
  • DomiNope 15.11.2016 09:11
    Highlight Highlight Leider wird er wohl an seinen Klima plänen festhalten wollen :/
  • Ich mein ja nur 15.11.2016 09:08
    Highlight Highlight und wen genau überrascht das? die medien haben ihn wörtlich genommen, aber nicht ernst, seine anhänger haben ihn ernst genommen aber nicht beim wort.

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