Auto
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Tesla Model S electric automobiles are shown at a Tesla Motors showroom in Corte Madera Village, an outdoor retail mall, in Corte Madera, California May 8, 2014. Customers can learn about electric automobile driving through interactive displays and a design studio where  car buyers can create their own Tesla Model S. REUTERS/Robert Galbraith  (UNITED STATES - Tags: BUSINESS TRANSPORT)

Tesla-Chef Elon Musk übergibt seine Patente der Öffentlichkeit. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Innovation

Elektroauto-Hersteller Tesla gibt Patente frei und expandiert in die Schweiz



Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla geht in die Offensive. «Bis Ende Jahr wollen wir die Schweiz ausreichend mit Schnellladestationen versorgen», sagt Tesla-Sprecherin Kathrin Schira gegenüber der Handelszeitung. Wie viele sogenannte Supercharger-Standorte hierzulande geplant sind, will der kalifornische Fahrzeugbauer noch nicht sagen. Ein Insider berichtet, dass in der Schweiz fünf bis sechs Standorte für die Schnellladung der Tesla-Sportwagen evaluiert würden.

Offenbar soll es auf beiden Seiten des Gotthards jeweils eine Ladestation geben. Auch die Versorgung auf der Ost-West-Route nach Genf will Tesla ausbauen. Weiter sind Supercharger im Grossraum Zürich, in Basel und im Bündnerland geplant. Autobahn-Raststätten und Hotels an wichtigen Knotenpunkten würden angeschaut.

Tesla macht seine Patente für Konkurrenten zugänglich

Bisher gibt es erst einen Supercharger-Standort in der Schweiz. Die sechs Schnellladestationen an der Raststätte Rose de la Broye im freiburgischen Lully sind seit Anfang Jahr in Betrieb. Der Bau der Schnellladeinfrastruktur geht einher mit einem Boom bei den Abverkäufen. Bis Ende Mai hat Tesla in der Schweiz 215 Autos verkauft. Mehr als im gesamten letzten Jahr, als der Elektromobilitätspionier aus Palo Alto 191 Fahrzeuge absetzte. 

Um den Markt der Elektroautos schneller wachsen zu lassen, hat Tesla-CEO Elon Musk beschlossen, das Patentrecht zu lockern. Wer die Patente auf Technologie in Elektro-Fahrzeugen in «gutem Willem» nutzt, hat keine Verfahren wegen Patentrechtsverletzung durch Tesla zu befürchten. Musk meint, dass ein strenges Patentrecht die Innovationen hemmt. Auch Firmen wie Google und Twitter haben angekündigt, das Patentrecht auf ihre Innovationen zu lockern. 

FILE - This June 22, 2012 file photo shows a Tesla Model S driving outside the Tesla factory in Fremont, Calif. Electric-car company Tesla Motors has filed notice it intends to sue New Jersey over a ruling that would stop it from selling its vehicles in the state within two weeks. Palo Alto, Calif.-based Tesla claims it was unfairly targeted in March 2014 when the state Motor Vehicle Commission amended its regulations. The regulations require new-car dealers to have franchise agreements before they can be licensed. That prohibits companies from using a direct-sales model as Tesla does. (AP Photo/Paul Sakuma, File)

Bild: Paul Sakuma/AP/KEYSTONE

Positive Reaktion auf Teslas Öffnung

Der Tesla-Chef schrieb weiter, zur Zeit der Firmengründung hätten sie geglaubt, dass sie ihre Technologie durch Patente davor schützen müssten, dass die grossen Autofirmen sie kopierten und dann ihre Marktmacht nutzten, um Tesla zu erdrücken.

Doch sei das Gegenteil der Fall gewesen. «Wir hätten uns nicht mehr irren können», schrieb Musk. Die «unglückliche Realität» sei, dass die grossen Autofirmen praktisch keine eigenen Elektroautos entwickelten. Der Anteil von Elektroautos liege noch immer bei «weit weniger als einem Prozent der gesamten verkauften Fahrzeuge».

Der Rechtsprofessor Brian Love sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe eine «sehr positive Reaktion» auf Teslas Ankündigung gesehen. Es gebe seit längerem eine Debatte, welche Vorteile Patente kleineren Firmen bringen. Love sagte jedoch, es sei unklar, ob Tesla tatsächlich seine Patente aufgebe oder ob die Firma nur verspreche, Nutzer nicht rechtlich zu verfolgen.

Der kalifornische Hersteller ist mit seinen Elektroautos sehr erfolgreich. Die Firma will mit dem Bau einer grossen Akku-Fabrik die Produktionskosten weiter senken und hat sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig 500'000 Autos im Jahr zu produzieren. (lhr/sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas F. 13.06.2014 13:19
    Highlight Highlight Ich habe absolut kein Verständnis, dass die grossen Autohersteller immernoch auf Benzin und Diesel setzen. Wenn doch der Tesla nur nicht so teuer wäre....
  • vision27 13.06.2014 08:25
    Highlight Highlight Wir warten auf den "Volks-Tesla", der soll die Hälfte kosten...
    • ast1 13.06.2014 12:56
      Highlight Highlight Genau! Erst dann wird Tesla richtig interessant.

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