Sport
Dominique Aegerter

Stoner stürzt in Suzuka schwer, kommt aber mit Knochenbrüchen davon – Aegerter fährt aufs Podest

Stoner stürzt in Suzuka schwer, kommt aber mit Knochenbrüchen davon – Aegerter fährt aufs Podest

26.07.2015, 13:4926.07.2015, 14:27

Dominique Aegerter feiert seinen Abstecher von der Moto2 in die Endurance-WM mit einem starken zweiten Rang beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka. Als einziges Team beendet der Schweizer auf Honda zusammen mit seinen Teamkollegen Josh Hook und Kyle Smith das Rennen in der gleichen Runde wie die Sieger.

Aegerter, der letztes Jahr auf Suzuki bereits Rang 3 erobert hatte, verlor auf die MotoGP-Piloten Pol Espargaro und Bradley Smith (zusammen mit Katsuyuki Nakasuga) 1:17,411 Minuten. Das Siegertrio bescherte Yamaha den ersten Triumph seit 1996. Das Team Bolliger Switzerland (Kawasaki) mit Roman Stamm, Daniel Sutter und Nicolas Salchaud klassierte sich im 12. Rang.

Aegerter sass total vier der acht Stunden im Sattel. «Meine Arme und Finger schmerzen zwar wahnsinnig, aber es ist ein tolles Gefühl, hier auf dem Podest zu stehen», sagte der 24-jährige Oberaargauer, der mit gesteigertem Selbstvertrauen zum nächsten Moto2-GP nach Indianapolis reist (9. August). 

Der böse Sturz von Casey Stoner.YouTube/Fahmi Hanif

Überschattet wurde das Rennen durch einen schweren Sturz des Australiers Casey Stoner. Der zweifache MotoGP-Weltmeister, der bei seinem Kurz-Comeback Trainingsrang 3 erreichte, brach sich dabei das rechte Schlüsselbein und das linke Schienbein. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump-Gesandter will Infantino überzeugen, Italien für den Iran zur WM zu holen
Durch die Hintertür soll Italien doch noch an der Fussball-WM dabei sein können. Der vierfache Weltmeister kann auf die Hilfe eines Vermittlers von US-Präsident Donald Trump hoffen.
«Italiens letzte WM-Hoffnung könnte eine Absenz des Iran sein», titelt watson am Tag nach Italiens Scheitern. Das ist drei Wochen her und nun gibt es Hoffnung für alle Tifosi, dass dieses Szenario eintritt.
Zur Story