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Renten werden laut Studie vor allem für Gutverdienende stark sinken



Arbeiter demontieren am Freitag, 26. Maerz 2004, das Logo der Rentenanstalt Swiss Life beim Hauptsitz in Zuerich.   (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Die Credit Suisse geht von rapide sinkenden Renten aus. Die Bezüge aus der ersten und zweiten Säule schrumpfen laut der Grossbank bis zum Jahr 2025 auf unter die Hälfte des letzten Lohns. Bei hohen Einkommen seien die Einbussen noch höher.

Zu diesem Schluss kommen die Pensionskassenexperten der CS in einer am Mittwoch veröffentlichten Pensionskassenstudie. Das System der beruflichen Vorsorge stehe bekanntlich vor zwei grossen Herausforderungen: der steigenden Lebenserwartung und dem wohl längerfristig anhaltenden Tiefzinsumfeld.

Konkret durften im Jahr 2010 laut den Schätzungen der CS frisch Pensionierte noch mit gut der Hälfte (57%) ihres letzten Lohnes als Rente rechnen. Im Jahr 2025 hingegen dürfte dieser Wert gemäss den CS-Studienautoren auf 46 Prozent sinken.

Geringverdiener weniger betroffen

Personen, die in ihrem Berufsleben weniger gut verdient haben, seien indes weniger stark von den sinkenden Renten betroffen als Gutverdienende. Dieser Umstand sei darauf zurückzuführen, dass die über die AHV ausbezahlten Renten in geringerem Masse vom Einkommen abhängen als die Pensionskassenguthaben.

Laut CS schrumpfen die Rentenauszahlungen für das untere Lohndrittel bis 2025 um bis zu 8 Prozentpunkte auf 50 Prozent des letzten Lohnes. Bei hohen Einkommen fällt der Rückgang aufgrund der kleineren Umwandlungsätze von 51 Prozent auf noch 37 Prozent deutlicher aus. (aeg/sda/awp)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RichiZueri 09.10.2019 16:16
    Highlight Highlight Da freut es mich doch immer mehr, habe ich die besten Jahre meines Lebens mit Weiterbildungen und Überstunden verbracht, um etwas zu erreichen...
  • masze 09.10.2019 14:11
    Highlight Highlight "Bei hohen Einkommen..." "...weniger gut verdient..." "...als Gutverdienende..." "...für das untere Lohndrittel..." "Bei hohen Einkommen..."
    Ich sehe da leider keine Zahlen welche es mir ermöglichen würden, mein eigenes Lohnniveau in Relation zu setzen. Gefühlt mehr "Blabla" ohne messbaren Mehrwert.
    ¯\_(ツ)_/¯
  • aglio e olio 09.10.2019 13:03
    Highlight Highlight "Die Credit Suisse geht von rapide sinkenden Renten aus. Die Bezüge aus der ersten und zweiten Säule schrumpfen laut der Grossbank bis zum Jahr 2025 auf unter die Hälfte des letzten Lohns. Bei hohen Einkommen seien die Einbussen noch höher."

    Gehe ich richtig mit der Annahme, dass man das Geschäft mit der 3. Säule ausbauen möchte?
  • suchwow 09.10.2019 12:54
    Highlight Highlight Legalisiert das verdammte Cannabis und freut euch über die Mehreinnahmen, welche der AHV zu Gute kommen würden.
  • FrancoL 09.10.2019 12:17
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn man eine ehrliche Rechnung machen würde und dabei auch berücksichtigen, dass die Renten abnehmen werden aber bei Gutverdiener auch eine satte Einsparung an Steuern über Jahrzehnte möglich war, während dessen über die gleiche Zeit gerechnet der Arbeiter mit niedrigem Lohn kaum Steuern sparen konnte?

    Diese Teilsicht auf die Rente fokussiert scheint mir nicht dienlich.
    • murrayB 09.10.2019 12:31
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man wieder einmal den Leuten klar machen würde, wer in diesem Land den Bundeshaushalt finanziert und wer nicht?
    • Selbstverantwortin 09.10.2019 13:02
      Highlight Highlight So ein Unsinn. Wenig Verdienende zahlen schlicht so gut wie keine Steuern (von nichts kannst du nicht noch weiter reduzieren). So oder so sind fast alle Steuern von den Gutverdienenden.
    • koks 09.10.2019 13:09
      Highlight Highlight Im Gegenteil, Franco. Es ist mal gut, beginnt man zu rechnen, was noch übrig sein wird, von den Reten. Anstatt immer über Steuern zu lamentieren und mit Steuern Wahlkampf zu betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 09.10.2019 10:55
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