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WM 2026: ManUniteds Diallo schiesst Elfenbeinküste zu Sieg gegen Ecuador

Ivory Coast's Ibrahim Sangare (18) carries teammate Amad Diallo (15) as they celebrate following their win in their World Cup Group E soccer match against Ecuador in Philadelphia, Sunday, June 14 ...
Siegtorschütze Amad Diallo wird von Ibrahim Sangaré nach dem Schlusspfiff kurzerhand geschultert.Bild: keystone

ManUniteds Diallo knackt Ecuador-Abwehr spät – Elfenbeinküste siegt auch dank Lattenglück

Die Elfenbeinküste, seit Jahren ein «Power-Haus» im afrikanischen Fussball, liebäugelt nach dem 1:0-Startsieg über Ecuador mit der erstmaligen Qualifikation für die K.o.-Phase. Das Siegtor erzielen die Ivorer erst kurz vor Schluss.
15.06.2026, 00:1915.06.2026, 05:11

Amad Diallo, ein 23-jähriger Stürmer von Manchester United, erzielte 25 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit das Siegtor. Wilfried Singo leistete mit einem energischen Lauf über die rechte Seite die Vorarbeit, Diallo schob die Hereingabe mit dem Innenrist flach und unhaltbar in die entferntere Ecke.

Ecuador gestaltete die Partie, in welcher der Ball viermal an die Latte knallte, leicht überlegen. Die Ivorer erspielten sich aber die besseren Torchancen und setzten sich so zwar (wegen des späten Tores) glückhaft, aber nicht unverdient durch.

Die Elfenbeinküste nimmt zum vierten Mal an einer WM-Endrunde teil, überstand die Gruppenphase indes noch nie, obwohl die Ivorer sowohl 2006, 2010 und 2014 eine Partie gewannen. Mit dem Startsieg über Ecuador legten die Afrikaner nun aber die Basis für ein erstmalige Weiterkommen - denn im dritten Gruppenspiel gegen Aussenseiter Curaçao winkt ein zweiter Sieg. Zuvor trifft die Elfenbeinküste am Freitag auf Deutschland.

Für Ecuador riss eine beeindruckende Serie. Seit dem 2. September 2024 und einem 0:1 in der WM-Qualifikation in Brasilien überstanden die Südamerikaner 19 Länderspiele ohne Niederlage (8 Siege, 11 Unentschieden).

Elfenbeinküste - Ecuador 1:0 (0:0)
Philadelphia. 68'274 Zuschauer. SR Letexier.
Tor: 90. Diallo 1:0.
Elfenbeinküste: Yahia Fofana; Doué (89. Kossounou), Singo, Agbadou, Konan; Yan Diomande, Kessie, Seko Fofana (77. Sangaré), Touré (56. Diallo); Pépé (77. Inao Oulaï), Wahi (56. Bonny).
Ecuador: Galíndez; Franco (62. Porozo), Ordoñez, Pacho, Hincapié; Yeboah (62. Preciado), Moisés Caicedo, Vite, Minda (56. Angulo); Plata, Enner Valencia (77. Rodríguez).
Verwarnungen: 28. Fofana. 38. Kessie. 40. Doué. 73. Porozo. (nih/sda)

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Der Ivorer Ibrahim Sangaré nimmt Siegtorschütze Amad Diallo auf die leichte Schulter.

quelle: keystone / petr david josek
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Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm
15. Juni 1958: Brasiliens Mané Garrincha flitzt den Kickern der damaligen Sowjetunion an der WM in Schweden nur so um die Ohren. Die Seleçao siegt in der Vorrunde 2:0 und holt später den Titel. Und mit dem «behinderten Zaunkönig» wird einer zum Liebling der Gesellschaft, dessen Platz ganz am Rande derselben schon vorbestimmt schien.
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