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Trump bei Gedenken an 9/11: «Amerika wird nie nachlassen, Terroristen zu verfolgen»



Die USA haben inmitten des angeheizten Präsidentschaftswahlkampfs und der Corona-Krise der Anschläge vom 11. September 2001 gedacht. US-Präsident Donald Trump kündigte ein weiterhin hartes Vorgehen gegen internationalen Terrorismus an. «Amerika wird nie nachlassen, Terroristen zu verfolgen, die unser Volk bedrohen», sagte Trump am Freitag.

President Donald Trump sits on stage with first lady Melania Trump and Interior Secretary David Bernhardt at a 19th anniversary observance of the Sept. 11 terror attacks, at the Flight 93 National Memorial in Shanksville, Pa., Friday, Sept. 11, 2020. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Zum Gedenken an die Anschläge am 11. September 2001: der amtierende US-Präsident Trump. Bild: keystone

Der Präsident sprach an der Absturzstelle eines der vier vor 19 Jahren entführten Flugzeuge nahe der Stadt Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania. Flug 93 von United Airlines stürzte ab, nachdem Passagiere versucht hatten, die Entführer zu überwältigen.

Das Flugzeug war nach Erkenntnissen von Ermittlern unterwegs nach Washington. Drei andere entführte Maschinen schlugen in den beiden Türmen des New Yorker World Trade Center und dem US-Verteidigungsministerium nahe Washington ein.

Bei den Anschlägen starben rund 3000 Menschen, zu den langfristigen Folgen gehörten der Irak-Krieg und ein System weitreichender Online-Überwachung durch US-Geheimdienste.

Trump begeht Schweigeminute in Air Force One

Trump nannte als Beispiele für das Vorgehen gegen Terroristen den Tod des Anführers der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), Abu Bakr Al-Bagdadi, sowie des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani. Dies zählt er auch oft unter seinen Errungenschaften in Wahlkampfreden auf. Die Erwähnung blieb am Freitag das einzige Echo des Wahlkampfs vor der Abstimmung am 3. November, beide Seiten verzichteten auf Attacken und TV-Werbung.

President Donald Trump and first lady Melania Trump pause for a moment of silence on Air Force One as he arrives at the airport in Johnstown, Pa., on his way to speak at the Flight 93 National Memorial, Friday, Sept. 11, 2020, in Shanksville, Pa. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

US-Präsident Donald Trump und die First Lady halten die Schweigeminute in der Air Force One. Bild: keystone

Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden und Vizepräsident Mike Pence begrüssten sich freundlich am Rande der Gedenkzeremonie in Manhattan am einstigen Standort des World Trade Center. Dort nahmen sie an einer Schweigeminute um 8.46 Uhr Ortszeit teil. Um diese Uhrzeit hatte die erste entführte Linienmaschine einen der Türme getroffen.

Trump beging die Schweigeminute in seinem Präsidentenflugzeug, weil er zu diesem Zeitpunkt gerade in Pennsylvania gelandet war. Die Helden von Flug 93 zeigten, «dass Amerika sich immer erheben, aufrecht stehen und zurückkämpfen wird», sagte er danach.

Biden und Pence begrüssen sich

Bei der Zeremonie in New York waren wegen der Coronavirus-Pandemie alle Teilnehmenden aufgefordert worden, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Zudem wurden die Namen der Opfer diesmal nicht von Familienangehörigen vorgelesen, sondern per Lautsprecher abgespielt.

Eine Gedenkstiftung hielt deswegen eine weitere Trauerfeier in der Nähe ab. Dabei lasen Angehörige – unter Einhaltung von Masken- und Hygieneregeln – die Namen vor. Biden und Pence trugen in New York Masken, Trump verzichtete bei der Flug-93-Gedenkstätte darauf.

Zum Andenken markieren in den Nächten um das Datum herum in New York zwei blaue Lichtstrahlen die Standorte der beiden Türme. Auch die Spitze des Empire State Building und weitere Gebäude in New York wurden blau beleuchtet. Am Samstag sollte das Museum zum Andenken an den 11. September nach sechsmonatiger coronabedingter Pause seine Türen wieder für Besucher öffnen. (sda/dpa)

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