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Biden und Pence begrüssen sich mit Ellenbogen an 9/11-Gedenkfeier in New York



19 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist in New York der Opfer gedacht worden. Zahlreiche Familienangehörige nahmen am Freitagmorgen an einer Veranstaltung an der Gedenkstätte für die Opfer im Süden Manhattans teil und legten Blumen nieder.

Auch US-Vizepräsident Mike Pence sowie der frühere Vizepräsident und jetzige demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden waren unter den Teilnehmenden.

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden greets Vice President Mike Pence at the 19th anniversary ceremony in observance of the Sept. 11 terrorist attacks at the National September 11 Memorial & Museum in New York, on Friday, Sept. 11, 2020. (Amr Alfiky/The New York Times via AP, Pool)

Die Begrüssung mit dem Ellenbogen zwischen Joe Biden und Mike Pence. Bild: keystone

Wegen der Coronavirus-Pandemie waren alle Teilnehmenden aufgefordert, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Zudem wurden die Namen der Opfer diesmal nicht von Familienangehörigen vorgelesen, sondern per Lautsprecher abgespielt. Eine Gedenkstiftung hielt deswegen eine weitere Trauerfeier in der Nähe ab. Dabei lasen Angehörige – unter Einhaltung von Masken- und Hygieneregeln – die Namen vor. Vizepräsident Pence wollte auch daran teilnehmen.

FILE - In this Sept. 11, 2001, file photo, the south tower of the World Trade Center, left, begins to collapse after a terrorist attack on the landmark buildings in New York. Families impacted by the terrorist attacks say it's important for the nation to pause and remember the hijacked-plane attacks that killed nearly 3,000 people at the World Trade Center, at the Pentagon and near Shanksville, Pa., on Sept. 11, 2001, shaping American policy, perceptions of safety and daily life in places from airports to office buildings. (AP Photo/Gulnara Samoilova, File)
WORLD TRADE CENTER

11. September 2001: Der südliche Turm des World Trade Center beginnt zu kollabieren. Bild: keystone

Am 11. September 2001 waren rund 3000 Menschen getötet worden. Islamistische Terroristen steuerten drei gekaperte Verkehrsmaschinen in die Zwillingstürme des World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Eine vierte entführte Maschine stürzte in Pennsylvania ab.

Zum Andenken markieren in den Nächten um das Datum herum in New York zwei blaue Lichtstrahlen die Orte der beiden Türme. Auch die Spitze des Empire State Building und weitere Gebäude in New York wurden blau beleuchtet. Am Samstag wollte das Museum zum Andenken an den 11. September nach sechsmonatiger Pause in der Corona-Pandemie seine Türen wieder für Besucher öffnen.

(sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Campino 11.09.2020 19:08
    Highlight Highlight ... und DT ist vermutlich am Golf spielen...
  • insert_brain_here 11.09.2020 18:36
    Highlight Highlight An dem Tag rollte eine Welle der Solidarität mit den USA über den Planeten. Weltweit wurden Blumenkränze vor amerikanischen Botschaften niedergelegt, Menschen hielten Mahnwachen, Staatschefs versicherten Beistand.
    George W. hat es dann innert weniger Jahre geschafft diesen Bonus ins Gegenteil zu verkehren und als Obama den freien Fall des amerikanischen Ansehens in der Weltöffentlichkeit endlich gebremst hat kam DJT...
    • Fünf 12.09.2020 02:56
      Highlight Highlight Sehr treffend zusammengefasst.
  • TanookiStormtrooper 11.09.2020 18:22
    Highlight Highlight Was macht eigentlich Donald? Keine Lust mehr zu behaupten er hätte damals im Schutt nach überlebenden gesucht? Freut er sich immer noch darüber, jetzt das grösste Gebäude in New York zu haben?
    Benutzer Bild
  • Lowend 11.09.2020 18:10
    Highlight Highlight Offensichtlich ist Amerika daran, die Geschehnisse von 9/11 nach 19 Jahren der tiefsten Verletzung endlich ein wenig besser zu verarbeiten, so dass sich sogar zwei Wahlkämpfer die Ellbogen geben können.
    • Fünf 12.09.2020 02:58
      Highlight Highlight Wie genau verarbeiten sie es? Etwa mit der Erkenntnis, dass Hass zu Gewalt und Elend führt? http://
    • Alpenstrich 12.09.2020 09:42
      Highlight Highlight @Lowend
      Die zwei Kontrahenten werden dies nicht aus Gutwille gemacht haben, sondern werden weil sie müssen. Sie stehen aktuell beide unter 24/7 Kontrolle durch das ganze Land.... jeder Fehltritt oder Respektlosigkeit würde medial ausgeschlachtet werden.
  • Meinung 11.09.2020 17:44
    Highlight Highlight Schrecklich, zu was Amerika sich in 19 Jahren verändert hat.
    Solidarität ist heute ein fremdwort geworden.
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 11.09.2020 19:39
      Highlight Highlight Das mag so erscheinen aber es gibt auch in den Staaten gute Menschen. Menschen die intelligent sind und anderen helfen.
      Ich habe vor einigen Monaten, nach zwantig Jahren nach meinem Aifenthalt, eine FB PN von meiner damaligen Hostmum bekommen. Sie ist Pflegefachfrau und ihr Mann ist Arzt, sie schämen sich für ihre Regierung und was diese aus ihrem Land gemacht hat, in Grund und Boden.
      Sie leben in Florida und sind von der Pandemie und der Idiotie der Leute besonders betroffen 😔
    • Fünf 12.09.2020 03:00
      Highlight Highlight @Else: Demokratie (zumindest in Form des amerikanischen Wahlsystems) ist hat nicht per se etwas Gutes...
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 12.09.2020 09:12
      Highlight Highlight @Fünf
      Ich sehe das amerikanische System nicht als demokratisch!

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