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«Völlig legal!»: Junior trifft  russische Anwältin – Trump sieht kein Problem



US-Präsident Donald Trump hat eine brisante Unterredung seines Sohnes mit einer russischen Anwältin während des Wahlkampfs 2016 als Treffen zur Beschaffung von Informationen über einen politischen «Gegner» bezeichnet. Das Treffen sei «völlig legal» gewesen, schrieb er am Sonntag auf Twitter. Er selbst habe von der Zusammenkunft jedoch nichts gewusst.

Es sind die bislang deutlichsten Äusserungen Trumps zu dem Umstand, dass der Grund des umstrittenen Treffens die Beschaffung von Material gegen seine Rivalin Hillary Clinton im Präsidentschaftswahlkampf gewesen sei.

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Video: srf

«Das war ein Treffen, um an Informationen über einen Gegner zu kommen, völlig legal und üblich in der Politik – und es führte zu nichts. Ich wusste nichts davon», schrieb Trump. Bereits früher hatte Trump insistiert, dass er über das Treffen nicht in Kenntnis gesetzt gewesen sei.

epa05713015 Donald Trump Junior (R) arrives at Trump Tower in Manhattan, New York, USA, 12 January 2017. US President Elect Donald Trump is still holding meetings upstairs at Trump Tower as he continues to fill in key positions in his new administration.  EPA/JOHN TAGGART / POOL

Donald Trump Junior (rechts) 2017 im Trump Tower in Manhattan.  Bild: EPA/BLOOMBERG POOL

Das Treffen zwischen Donald Trump Junior und der Anwältin Natalia Weselnizkaja im Juni 2016 spielt offenkundig in den Untersuchungen des US-Sonderermittlers Robert Mueller zu mutmasslichen russischen Wahlkampfeinmischungen eine zentrale Rolle.

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Video: watson

Weselnizkaja hatte im Vorfeld belastendes Material über Trumps Rivalin Hillary Clinton angeboten, wie der Trump-Sohn einräumte. Nach seinen Angaben soll sie dieses dann aber doch nicht präsentiert haben. Trump hat stets beteuert, von dem Treffen mit Weselnizkaja erst erfahren zu haben, als US-Medien im Juli 2017 darüber berichteten.

Muellers Ermittlungen haben bislang zu Anklageerhebungen gegen 31 Verdächtige geführt, darunter vier frühere Trump-Mitarbeiter. Er untersucht auch, ob Trump nach seinem Amtsantritt versucht hat, die Ermittlungen zu möglichen illegalen Absprachen seines Teams mit Moskau zu behindern. Trump prangert die Ermittlungen regelmässig als gigantische «Hexenjagd» an. (sda/afp)

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brett-vorm-Kopf 06.08.2018 12:52
    Highlight Highlight Wenn sich dann doch herausstellt, dass das Treffen ilegal war und/oder Trumpel davon wusste, wird der erste und einzig ehrliche Tweed lauten: "Aber ich wusste nicht, das dass ilegal war".

    Tja und dann gilt halt der Spruch: "Nichtwissen schützt vor Strafe nicht"
    8 1 Melden
  • zombie woof 06.08.2018 11:38
    Highlight Highlight L'État, c'est moi
    8 1 Melden
  • Vanessa_2107 06.08.2018 11:17
    Highlight Highlight Trump sollte nun endlich vor einer Jury oder Mueller aussagen müssen. Dann könnten ihm endlich all diese Fragen direkt gestellt werden. Was ich gehört habe, möchte er es ja gerne, seine Anwälte wissen aber genau, dass er sich damit in Teufels Küche bringen würde. Die Rede ist auch von schriftlichen Fragen (was für ein Witz!). Meine Hoffnung, er setzt sich da durch, es kommt endlich zu diesem Interview und ist so unvorsichtig und blöd und begeht bei der ersten Frage Meineid.
    6 0 Melden
  • Quacksalber 06.08.2018 08:42
    Highlight Highlight Aussage Schmuddel Trump: Gesetz ist, wenn ich es sage. Wann endet diese Schmierenkomödie?
    46 2 Melden
  • Saraina 06.08.2018 08:04
    Highlight Highlight „send lawyers, guns and money - dad, get me out of this!“
    23 1 Melden
  • Bruno S. 88 06.08.2018 07:41
    Highlight Highlight Wenn das treffen Legal war, warum spielt es dann überhaupt eine Rolle ob er davon gewusst hat?
    41 0 Melden
  • The Origin Gra 06.08.2018 06:32
    Highlight Highlight War der Tweet mit Guliani abgestimmt? 😂
    Ich hoffe es den sonst wird dessen Position immer Aussichtsloser und sein Renomé wäre ebenfalls dahin.

    Wäre nicht das erste mal das Trump Guliani wie einen Vollidioten dastehen läst 😂
    31 1 Melden
    • swisskiss 06.08.2018 13:38
      Highlight Highlight The Origin Gra: Guliani hat vorgängig schon reagiert:
      "Trump attorney Rudy Giuliani said in June that the legal team's previous denial that Trump was involved in the statement was a mistake.
      "I swear to God, it was a mistake,"

      180 Grad Wendungen gehören zu Guliani. Nach seiner Zeit als Anwalt von Trump, kann Guliani jederzeit in solchen Hitzewellen als Ventilator sein Geld verdienen.
      8 0 Melden
  • walsi 06.08.2018 06:03
    Highlight Highlight Mit der Aussage, dass diese Art von Treffen in der Politik völlig normal sind hat er Recht.

    Damit will ich nicht sagen, dass ich es richtig oder gut finde, ich habe nur eine Tatsache festgestellt.
    7 36 Melden
    • reconquista's creed 06.08.2018 10:14
      Highlight Highlight Sie wollen damit sagen, dass fast alle US-Politiker sich im Wahlkampf mit ausländischen Vertretern zwecks Unterstützung treffen?
      Da würde ich widersprechen.
      47 2 Melden
    • walsi 06.08.2018 12:19
      Highlight Highlight Es geht darum das im US-Wahlkampf jeder versucht Dreck über seine Konkurrenz zu finden und das zu seinen Gunsten auszunutzen.
      4 7 Melden
    • reconquista's creed 06.08.2018 15:29
      Highlight Highlight Dann haben sie den Sachverhalt, der untersucht wird, komplett nicht verstanden. Es geht darum, dass Einmischung oder Unterstützung aus dem Ausland verboten ist.
      Es geht doch nicht um den "Dreck" an sich. Dass jeder versucht Negatives über die Gegner herauszufinden weiss doch jedes Kind. Sie sind da leider dem Herrn Trump mit seinem Ablenkungsmanöver auf den Leim gegangen.
      8 3 Melden
  • walsi 06.08.2018 05:57
    Highlight Highlight Das Treffen war legal, nicht besonders clever, aber legal. Der kriminelle Akt wäre erst entstanden, wenn Trump Jr. Informationen erhalten, dafür bezahlt und diese benutzt hätte.

    Das ist wie wenn mich ein Dealer anruft und den besten Stoff der Stadt anbietet. Beim Treffen stellt sich aber heraus, dass es nur Traubenzucker ist. Also kaufe ich nichts und gehe wieder. Es fand keine illegale Handlung statt. Wenn das, oder Trumps Treffen, ein verbrechen ist würde das bedeuten, dass alleine der Gedanke schon strafbar wäre. So weit sind wir meines Wissens noch nicht, dass wir Gedanken bestrafen.
    26 167 Melden
    • Valon Behrami 06.08.2018 06:23
      Highlight Highlight Du musst dich aber extrem winden..
      41 3 Melden
    • najaundso 06.08.2018 06:50
      Highlight Highlight Der qualifizierte Wille eine Straftat zu begehen reicht eigentlich schon aus.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Attempt
      44 3 Melden
    • Valon Behrami 06.08.2018 07:04
      Highlight Highlight Und: Welche Tatsache musst du wohl als nächste einräumen?
      39 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 06.08.2018 05:44
    Highlight Highlight Sein Sohn, sein Schwiegersohn und alle wichtigen Vertreter seines Wahlteams treffen sich in einem Gebäude (das nicht nur seinen Namen trägt, er wohnt und arbeitet auch noch darin) mit einer Russischen Agentin. Und er weiss nichts davon. Man könnte wirklich an seiner Intelligenz zweifeln. Glücklicherweise schafft er diese Zweifel von selber aus der Welt:
    User Image
    123 18 Melden
    • HPOfficejet3650 06.08.2018 08:01
      Highlight Highlight WTF 😂
      14 0 Melden
    • Ursus ZH 06.08.2018 09:36
      Highlight Highlight Da hat Trump schon recht, dass er einen der höchsten I.Q's hat. Allerdings meint er wohl einen der höchsten Insane Quotienten.
      30 2 Melden
  • swisskiss 06.08.2018 04:58
    Highlight Highlight Das wesentliche Problem für Trump ist der Fakt, dass er ein Statement diktierte, dass dieses Treffen nur zur Thematisierung des Magnitsky Act und der damit verbunden Reaktion der Russen diente.

    Das wurde von allen Beteiligten, inklusive Anwaltsteam von Trump behauptet, bis unter Eid die Wahrheit ans Licht kam.

    Trumps Tweet ist ein Knieschuss, da er sich mit dieser Aussage als Lügner darstellt, der erst unter Druck die Wahrheit erzählt.

    Schlussendlich werden es Trumps eigene Tweets sein, die ihn in eine schlechte Position gegenüber Mueller manövrieren. Schweigen IST Gold!
    145 14 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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