Gesundheit
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Gesundheitsausgaben in der Schweiz steigen auf 71,2 Milliarden Franken



Die Ausgaben für das Gesundheitswesen sind 2014 im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent auf 71,2 Milliarden Franken angestiegen. Sie lagen damit unter dem Trend der letzten fünf Jahre.

ZUR ARBEIT DES RETTUNGSSANITAETERS STELLEN WIR IHNEN HEUTE DIESES NEUE BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Ein deutscher Rettungssanitaeter von Schutz und Rettung Zuerich, SRZ, und sein Teamkollege unterhalten sich beim Eingang der Notfallstation des Universitätsspitals Zuerich, am 25. April 2014 in Zuerich. Der Bedarf an Rettungssanitaetern in Schweizer Rettungsdiensten uebersteigt die Zahl der in der Schweiz an den hoeheren technischen Schulen ausgebildeteten Rettungssanitaetern, aus welchem Grund vermehrt auch im Ausland ausgebildete Personen bei Schweizer Rettungsdiensten angestellt werden. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Sanitäter in Zürich.
Bild: KEYSTONE

In Verbindung mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) auf 11,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Ein im Vergleich zum Trend der letzten fünf Jahre unterdurchschnittliches Wachstum verzeichneten die Gesundheitsausgaben für Spitäler und Heime mit einer Zunahme um 2,2 respektive 2,3 Prozent.

Im Detailhandel waren die Ausgaben leicht rückläufig. Diese Entwicklung wird vom BFS vor allem auf einen Rückgang beim Umsatzvolumen der Apotheken zurückgeführt. Bei den übrigen Leistungserbringern entspreche die Wachstumsrate weitgehend dem Fünfjahrestrend.

Von den Mehrausgaben in der Höhe von 1,9 Milliarden Franken im Jahr 2014 entfallen laut BFS mehr als drei Viertel auf die Ausgabensteigerung bei Ärzten, Krankenhäusern und Heimen, die gemeinsam 72,2 Prozent der Gesundheitsausgaben ausmachen.

ANLAESSLICH DER PRAESENTATION DES PREISVERGLEICHES VON SANTESUISSE, INTERPHARMA UND VIPS STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, DEM 17. FEBRUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Eine Mitarbeiterin der Apotheke Wyss in Baden, aufgenommen am 13. Juli 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Gut bestückt: Apotheke in Baden.
Bild: KEYSTONE

724 Franken kostet die Gesundheit pro Monat

Die Finanzierung der Gesundheitskosten erfolgte wie seit 2010 nahezu unverändert durch die Grundversicherung (etwas mehr als ein Drittel), private Haushalte (ein knappes Viertel) und den Staat (ein Fünftel).

Pro Einwohner und Monat sind für das Gesundheitswesen 724 Franken ausgegeben worden, 11 Franken mehr als im Vorjahr. 265 Franken pro Person wurden mit Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt, 46 Franken durch Versicherungen wie AHV, IV und die Unfallversicherungen, 32 Franken durch andere Träger der sozialen Sicherheit und bedarfsabhängigen Sozialleistungen sowie 52 Franken mit Zusatzversicherungen.

Der Staat trug 146 Franken bei und 8 Franken wurden von privatrechtlichen Stiftungen finanziert. So mussten die Haushalte, zusätzlich zu den Versicherungsprämien, einen Restbetrag von 176 Franken oder 6 Franken mehr als im Vorjahr direkt bezahlen. Dies galt vor allem für Leistungen für Pflegeheime, Zahnarztleistungen sowie Kostenbeteiligungen an der Krankenversicherung für ambulante und stationäre Leistungen.

(sda)

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