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Antisemitischer Angreifer von Zürich muss in Untersuchungshaft

Antisemitischer Angreifer von Zürich muss in Untersuchungshaft

06.02.2026, 14:3906.02.2026, 14:39

Der 40-Jährige, der am Montag in Zürich einen orthodoxen Juden angriff, muss in Untersuchungshaft. Das hat die Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen gegenüber Keystone-SDA bestätigt.

Mögliche Gründe für Untersuchungshaft sind Wiederholungs-, Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr. Der Kosovare lebte zwischenzeitlich im Ausland, hat keinen festen Wohnsitz in der Schweiz und äusserte sich auch nach dem Angriff antisemitisch, wie in den letzten Tagen bekannt wurde.

Das Zürcher Migrationsamt meldete am Donnerstag, es habe seit Jahren alles unternommen, «um gegen diesen Kosovaren ausländerrechtlich durchzugreifen.» Bereits vor einigen Jahren habe es den 40-Jährigen aus der Schweiz weggewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht habe aber seine vorläufige Aufnahme durch das Staatssekretariat für Migration (SEM) angeordnet.

Nachdem der Beschuldigte die Schweiz zwischenzeitlich verlassen hatte, habe das SEM das Erlöschen der vorläufigen Aufnahme festgestellt. Laut Migrationsamt werde der Mann ausser Landes geschafft, sobald der Entscheid rechtskräftig sei.

Die Stadtpolizei konnte den 40-jährigen Angreifer am Montag festnehmen. Zuvor griffen Passanten ein. Das Opfer, ein als orthodoxer Jude erkennbarer Mann, kam mit Schürfwunden davon. Der Angreifer ist polizeilich bekannt, allerdings nicht wegen ähnlicher Delikte. Wie mehrere Medien berichteten, soll es sich unter anderem um Einbrüche handeln. (hkl/sda)

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