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epa07589276 Switzerland's Nino Niederreiter in action during the IIHF World Championship group B ice hockey match between the Czech Republic and Switzerland at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, 21 May 2019.  EPA/MELANIE DUCHENE

Getroffen, aber verloren: Nino Niederreiter zeigte einen ordentlichen WM-Einstand. Bild: EPA/KEYSTONE

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Auch gegen Tschechien verloren – wenn unsere Titanen nicht gross genug sind

«B-Weltmeister» Schweiz verliert ein grosses Spiel gegen Tschechien 4:5 durch einen Treffer ins leere Tor. Wir können gegen die Grossen einfach nicht gewinnen. Dafür gibt es einen Grund, der unser WM-Glück trübt, aber durchaus für unser Eishockey spricht.

klaus zaugg, bratislava



Die Titanen waren das mächtigste und älteste Göttergeschlecht der griechischen Mythologie. Es soll zwölf davon gegeben haben. Das Wort, das wir für Riesen in Menschengestalt verwenden, bedeutet eigentlich «sich recken». Wehe also, wenn die Titanen sich recken. Sich erheben.

Der Ausdruck passt gut zum Eishockey, diesem Spiel der rauen Kerle. Für unser Hockey sind die Titanen in erster Linie die Spieler, die jedes Frühjahr aus Amerika herbeieilen, um den Schweizern bei der WM im Kampf gegen die Grossen beizustehen: Roman Josi, Yannick Weber, Nino Niederreiter, Sven Andrighetto, Nico Hischier, Kevin Fiala, Philipp Kuraschew und Vincent Praplan sind es in diesem Jahr.

epa07589098 Switzerland's Kevin Fiala (C) in action during the IIHF World Championship group B ice hockey match between the Czech Republic and Switzerland at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, 21 May 2019.  EPA/MELANIE DUCHENE

Fiala und Niederreiter – zwei der Schweizer NHL-Titanen Bild: EPA/KEYSTONE

Ohne diese titanische Hilfe aus Amerika vermögen wir die traditionellen Hockey-Grossmächte (Russland, Tschechien, USA, Kanada, Schweden und Finnland) noch nicht niederzuringen.

Die amerikanischen Titanen sind die Besten unserer Guten. Deshalb haben sie ja eine Chance in Übersee bekommen. Deshalb sind einige von ihnen zu Dollarmillionären geworden.

Die Hoffnung zurück gebracht

Zu sagen, die amerikanischen Titanen hätten uns hier in Bratislava in den drei Partien gegen die Grossen – 3:4 gegen Schweden, 0:3 gegen Russland, 4:5 gegen Tschechien – zu wenig geholfen, wäre eine billigen Polemik und eine Respektlosigkeit sondergleichen. Und käme der Wahrheit doch ziemlich nahe.

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Die Höhepunkte des 4:5 gegen Tschechien. Video: YouTube/IIHF Worlds 2019

Sie haben – bis auf den glücklosen Praplan, der gegen Tschechien endlich auf die Tribune verbannt worden ist (da wartet nächste Saison viel Arbeit auf SCB-Trainer Kari Jalonen) – alles gegeben. Tapfer und leidenschaftlich gekämpft. Sie verdienen Lob und Aufmunterung. Nicht Kritik.

Roman Josi war ein wahrer Leitwolf. Gegen Tschechien gar ein charismatischer. Yannick Weber ein mutiger Verteidiger des helvetischen Territoriums. Das Genie von Nico Hischier und Kevin Fiala blitzte immer wieder auf. Die Kaltschnäuzigkeit von Sven Andrighetto auch. Und Nino Niederreiters Ankunft hat, obwohl wir wieder kein Powerplay-Tor gemacht haben, die erhoffte Wirkung gezeigt. Bei seinem ersten Einsatz gegen Tschechien hat er das Schweizer Spiel belebt und inspiriert.

Ja, beim Ausgleich zum 4:4 haben wir auf eindrücklichste Art und Weise gesehen, wozu die amerikanischen Titanen fähig sind. Die titanische Vorarbeit von Roman Josi, die Wucht von Nino Niederreiter haben noch einmal die Hoffnung auf den Sieg zurückgebracht. Wehe, wenn Titanen sich recken!

Unser WM-Glück bleibt zerbrechlich

Aber keiner unserer amerikanischen Titanen vermochte bisher einer der Väter des Sieges gegen einen Grossen zu werden und die Differenz zu unseren Gunsten zu machen. Auch Roman Josi nicht. In den drei Partien gegen Schweden, Russland und Tschechien sind den amerikanischen Titanen «nur» zwei Tore gelungen.

Es wäre nun eine Respektlosigkeit sondergleichen, nun auch noch jeden der zwölf Gegentreffer gegen die Grossen aufzuführen, bei denen mindestens einer unserer amerikanischen Titanen mitschuldig oder doch statistisch dabei waren (es sind 10). Schliesslich wagt es auch niemand, dem Dorfpfarrer vorzuhalten, wie oft er in der Beiz gejasst und dabei leise geflucht hat. Respekt, wem Respekt gebührt.

Switzerland's Roman Josi , Switzerland's Philipp Kurashev  and Switzerland's Lukas Frick, from left, celebrater after scoring 1:0 during the game between Czech Republic and Switzerland, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Thusday, May 21, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Gegen die Grossen noch zu wenig gezeigt, aber der Exploit kann ja noch kommen. Bild: KEYSTONE

Warum vermochten die Titanen bisher nicht, die Differenz zu machen? Ganz einfach: Die Luft ist auf höchstem Niveau dünn. Wer am Ende einer langen, kräftezehrenden nicht in bester Bestform ist, kann bei der WM nicht mehr die Differenz machen.

Die verlorene Magie unserer amerikanischen Titanen zeigt uns auch, wie zerbrechlich das WM-Glück ganz oben ist.

Aber so schlimm ist das alles gar nicht. Die «gewöhnlichen» Spieler – also die, die nicht dem mächtigen Göttergeschlecht der Titanen angehören und die nicht im Himmel Amerikas, sondern als Helvetier auf der Erde des heimischen Hockeys wohnen – haben ihre Pflicht bei weitem erfüllt.

Switzerland's Tristan Scherwey celebrate after scoring during the game between Czech Republic and Switzerland, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Thusday, May 21, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Tristan Scherwey zeichnet sich gegen Tschechien als Doppeltorschütze aus. Bild: KEYSTONE

Ja, die Helvetier haben das Fundament gelegt, auf dem wir immerhin «B-Weltmeister» geworden und zum dritten Mal in vier WM-Turnieren die Viertelfinals erreicht haben.

Die Helvetier begeisterten gegen Tschechien. Wunderbar, wie Lino Martschini den Puck von hinter dem Tor präzis wie ein Laserstrahl auf den Stock des aufgerückten Verteidigers Lukas Frick gespielt hat – und Lukas Frick vollendete direkt zum 1:0. Und der nationale Vorkämpfer Tristan Scherwey hat gegen Tschechien gar zwei Tore erzielt.

Das spricht für die Entwicklung unseres Hockeys, für das Niveau unserer Liga. So gesehen dürfen wir selbst dann, wenn wir im Viertelfinal scheitern sollten, sagen: wir haben hier in Bratislava ein grosses WM-Team gesehen. Es ist besser, viel besser als es die Resultate vermuten liessen. Und, das muss auch noch gesagt sein: die Schweizer haben gegen Tschechien ein grosses Spiel gezeigt und zum ersten Mal bei diesem Turnier einen Grossen mit 40:26 Torschüssen (!) dominiert. Im dramatischen Schlussdrittel gar mit 15:4 Torschüssen.

Noch fehlt ein «grosser» Goalie

Bandengeneral Patrick Fischer verdient ein Lob für seinen Mut, beim Stande von 4:4 Torhüter Robert Mayer vom Eis zu holen durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen.

Zwar hätte auch ein Sieg mit einem Treffer Differenz die Schweiz in der Tabelle auch nicht mehr weiter nach oben gebracht (dafür hätte es einen Sieg mit zwei Toren Differenz gebraucht). Aber Patrick Fischer wollte den Sieg. Er wollte die Magie des Erfolges zurückhaben. Er wollte den Motivationsschub fürs Viertelfinale. Das ist die Siegermentalität, die er verlangt und die er vorlebt.

Switzerland`s coach Patrick Fischer during the game between Switzerland and Russia, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Sunday, May 19, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Fischer versuchte alles, wurde aber nicht belohnt. Bild: KEYSTONE

Es gehört zu den Besonderheiten einer WM, dass in einem Spiel alles ändern kann. Unsere amerikanischen Titanen können im Viertelfinale die Differenz machen. So wie bei der Szene, die zum 4:4 gegen Tschechien führte. Es war die letzte Szene des Ruhmes in den Gruppenspielen – und die Szene, die uns Hoffnung fürs Viertelfinale macht.

Allerdings brauchten sie dann den Rückhalt eines grossen Goalies. Weder Reto Berra (nach dem dritten Gegentreffer gegen Tschechien durch Robert Mayer ersetzt) noch Leonardo Genoni waren bisher grosse, magische, charismatische Torhüter.

Switzerland's goaltender Leonardo Genoni, left, and Switzerland's goaltender Reto Berra, return to cloakroom, after a training session of the IIHF 2018 World Championship at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Thursday, May 3, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Genoni oder Berra – wer spielt im Viertelfinal? Bild: KEYSTONE

Leonardo Genoni war ein bisschen grösser, magischer und charismatischer als Reto Berra. Deshalb wird er im Viertelfinale spielen.

So einfach ist Eishockey halt auch auf höchstem internationalem Niveau: jede noch so kluge Analyse endet mit dem Torhüter.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Servette 1989 22.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Danke für die Blitze.
    Vieleicht sollte man meinen Text nicht ab tun nur weil man mein Profil als erstes sieht.
    Ich behandle jeden Fair egal ob er Lausanne Fribourg oder Bern Fan ist.
  • Servette 1989 22.05.2019 17:37
    Highlight Highlight Als wenn man Spiele Kopieren könnte das man gegen die Grossen Teams gewinnen konnte!
    Man Erwartet immer die gleiche Spielweise die zum Sieg führte !
    Doch wer den Sport versteht weiss jedes neue Spiel beginnt bei Null.
    Jedes neue Spiel ist anders.
    Die Schweiz muss sich nicht schämen für Niederlagen gegen die Großen Teams.
    Den da sollten andere Teams erst mal das ereichen was die Schweizer Nati dchon ereicht haben.
    Großartiges und Heldenhaftes haben sich die Schweizer Erkämpft.
  • Pascolo 22.05.2019 13:35
    Highlight Highlight Kanada wird schwierig, mich begeistert Die Hockey Nati immer wider und nicht vergessen, gegen Kanada müssen Sie das erste mal gewinnen, gegen die ersten 3 grossen Schweden, Russland und Tschechien durftens verlieren! Wird spannend zu sehen sein wie es mit dem Messer am Hals funktioniert, ich glaube an die Nati, auch wenn kein Sieg drin liegt glaube das Sie uns Stoltz machen werden!
  • violetta la douce 22.05.2019 07:49
    Highlight Highlight Ich drücke die Daumen
    👍👍👍
  • Servette 1989 22.05.2019 07:33
    Highlight Highlight Ja immer das gleiche man Erwartet viel manchmal zu viel und dann ist man Enttäuscht und man Redet über diesen Spieler und diesen Trainer!
    Statt mal das Positiv zu Sehen was die Nati alles ereicht hat.
  • Peter Panther 21.05.2019 22:13
    Highlight Highlight Also letztes jahr um die zeit stand die CH nicht besser da: gegen die kleinen gewonnen, gegen die grossen verloren. Jetzt müßen eben die zwei gigantischen spiele her, am besten drei. Und da müßen sich die herren aus übersee schon noch etwas steigern.
  • Hockeyaddict 21.05.2019 21:43
    Highlight Highlight Für mich föllig falsch formuliert dieser Text... Die einzige Frage, die wir uns stellen sollten: Wann beschliesst Leonardo Genoni Weltmeister zu werden?
  • Team Insomnia 21.05.2019 20:56
    Highlight Highlight Oh man da laufen CAN vs USA und SWE vs RUS und was bringt das SF?? Anke Engelke🤦‍♂️😑
    • PTL 21.05.2019 21:06
      Highlight Highlight Sport1 zeigt beide Spiele in Konferenzschaltung ;)
    • c_meier 21.05.2019 22:29
      Highlight Highlight sport1 überträgt sehr viel von der Eishockey - WM
  • merlins 21.05.2019 20:22
    Highlight Highlight Torhüterstatistik auf der IIHF 2019 HP, Rang 3: Leonardo Genoni, Fangquote 94.25%, GAA 1.7

    Ich weiss nicht, was für Quoten ein „grosser“ Goalie in den Augen des Chronisten braucht, um „gross“ zu sein.

    Für mich sind das Statistiken eines Helvetiers in Titanen-Sphären.
  • Triple A 21.05.2019 19:39
    Highlight Highlight Coole Socke, der Fischer! Full in - einfach Klasse!
  • Redback 21.05.2019 19:34
    Highlight Highlight Dämlicher Titel. Verloren haben sie ja, aber auch nur weil sie um jeden Preis gewinnen wollten. SOS: Sieg oder Sarg. Leider noch ein Treffer auf das leere Tor. Würde diese Niederlage nicht überbewerten.
  • LebeauFortier 21.05.2019 19:33
    Highlight Highlight Wir können gegen die Grossen einfach nicht gewinnen???
    Jaja, okay, dieses Jahr ist das so. Bis jetzt.

    In den vergangenen Jahren haben wir aber immer mindestens einen Grossen geschlagen.

    Ich seh‘ das Ganze aus einer positiveren Optik: Bisher haben wir noch nie gegen einen Grossen 2x gewonnen. Und somit bin ich auch dieses Jahr zufrieden, wenn wir die Grossen (auch z.B. Russland) nur je einmal bezwingen. 😉
  • Staal 21.05.2019 19:08
    Highlight Highlight Man sieht es bei den Rumpeldeutschen was ein starker Weltklasse Goalie (Grubauer) und treffsicherer Stürmer Dreisaitl bewegen können..wenns dann mal läuft.
    Trotzdem, letztes Jahr war die CH nicht weiter zur gleichen Zeit, dann golgte der 1/4. Jedes Jahr hat man nicht denselben Lauf. Und falss man den 1/4 gewinnt wartet im Halbfinale Russland
  • lushütte 21.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Wer heute das 3.Drittel gesehen hat, weiss die Schweiz hat sehr wohl Chancen den Halbfinal zu erreichen!
    Egal wer uns im Viertelfinal gegenübersteht!
    Dann ist sowieso alles offen!
  • Der Bademeister 21.05.2019 18:43
    Highlight Highlight B Weltmeister ist dieses Jahr Deutschland.Die Schweizer machen mir viel Freude aber unsere Liga idt nicht die einzige gute.
  • whatthepuck 21.05.2019 18:32
    Highlight Highlight Sechsundsechzigprozent!

    War ja so typisch dass nach vier leichten Gegnern nur noch Niederlagen folgen. Wir können nur alle paar Jahre was reissen, was auch okay ist für eine fast doppelt so grosse Nation wie Finnland.
    • exeswiss 22.05.2019 05:45
      Highlight Highlight das finnland das sich noch nie für eine fussball welt oder europameisterschaft qualifiziert hat? ja ich bringe das thema fussball hier, weil jeder fussballer, ein eishockeyspieler weniger ist in der schweiz...

      is halt ein problem wenn eishockey nur rand- und nicht hauptsport ist...
  • sslider 21.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Noch sind die"ganz Grossen"uns(Schweiz und Deutschland)voraus,aber wer weiss was in zwei-drei Jahren ist.
  • Heini Hemmi 21.05.2019 17:05
    Highlight Highlight Unsere Nati zeigt schönes, schnelles und hinten diszipliniertes Eishockey. Gegen Schweden und Tschechien waren wir mindestens auf Augenhöhe. Russland spielt in einer anderen Liga. Zudem war der Sieg gegen Lettland alles andere als selbstverständlich, wenn man sieht, dass die Letten beinahe den Weltmeister rausgekehrt hätten. Hopp Schwiiz, weiter so!
  • zellweger_fussballgott 21.05.2019 17:00
    Highlight Highlight Fazit: Die Schweiz hat hald noch keinen Torhüter, der entscheidet Weltmeister zu werden oder so.
    • CB55 21.05.2019 18:13
      Highlight Highlight die vielen blitze zeigen, dass die meisten die ironie/anspielung in deinem kommentar nicht bemerkt haben ;)
  • derSchwitzer 21.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Leider nimmt Scherwey komplett unnötig eine s..dumme Starfe, gerade als das team ins Rollen kommt und das 2:0 auf dem Stock hat. Schade, einfach nur dumm :-) Bester Spiler heute war Martschini, er war einfach überall, schnell, wendig, unberechenbar, und sogar face offs hat er gewonnen (im Gegensatz zu den papiermässigen Center). Das letzte Drittel war grossartig, mutig und toll anzusehen. Leider ist ein Verteidigerpaar auf diesem Niveau komlett überfordert!
    • Buttercup Bumbersplat 21.05.2019 18:57
      Highlight Highlight @derSchwitzer (Schweiss oder Schweiz? 😉)

      Endlich hat Martschini ein anständiges Match gespielt, das erste bei dieser WM. Wir wollen ihn nicht zu sehr loben, hätte auch ihn (und nicht Praplan) mit der Tribüne treffen können.
    • fandustic 21.05.2019 19:59
      Highlight Highlight Klar nimmt Scherwey eine unnötige Strafe, aber das Gegentor war ja dann auch nicht ein typisches Powerplaytor...sollte so nicht passieren, dass man in Unterzahl in einen Konter läuft. Vom Tor von Koubalik sprechen wir erst gar nicht...war leider ein riesen Aussetzer von Frick (glaube ich🤔). Passiert halt, da muss man keinem die Schuld in die Schuhe schieben.
    • Rockii 21.05.2019 20:30
      Highlight Highlight Martschini war schon die ganze wm einer der auffälligsten und besten schweizer .Allein seine +/- billanz (eine der besten) bestätigt dies.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 21.05.2019 16:52
    Highlight Highlight "Auch gegen Tschechien verloren – wenn unsere Titanen nicht gross genug sind"... Also der Titel ist dämlich im Hinblick auf auf den emptyneter... Den wir taktisch im Hinblick auf die rangierung kassiert haben.... Zudem waren nicht alle nun hochgelobten Berner von Anfang an solid (haas ausgenommen). Aber 5 Minuten nach dem Spiel ist halt der vorherige tournierverlauf schnell mal vergessen...
  • ali_der_aal 21.05.2019 16:46
    Highlight Highlight bin mal gespannt wo das Schweizer WM Reisli noch hinführt... hab das Gefühl in diesem Jahr wirds für die grosse Überraschung nicht reichen...
  • manolo 21.05.2019 16:35
    Highlight Highlight wie schon einmal gesagt: unsere Verteidiger sind nicht auf dem Niveau um den WM Titel zu spielen, - Josi, Weber und Diaz ausgenommen!
  • goldmandli 21.05.2019 16:28
    Highlight Highlight Fairerweise muss man erwähnen, dass Berra gar keine Schuld trifft. Mayer ebenso wenig. Alle Tore der Tschechen sind durch fatale Fehler in der Defensive passiert.
    • Ehrenmann 21.05.2019 16:57
      Highlight Highlight das stimmt, aber keiner von unseren sehr gut und soliden Torhüter ist bis jetzt über sich hinausgewachsen. hoffentlich in den K.O. spielen.
      wäre schön noch ein paar mirakulöse Paraden bestaunen zu können 🤞
    • Hanns Wipf 21.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Berra war heute hervorragend und hat auch sonst einen starken und ruhigen Eindruck gemacht.
  • Fanta20 21.05.2019 16:25
    Highlight Highlight Insgesamt gute Auftritte gegen die Top 3. Wirklich schlecht war eigentlich nur das heutige Mitteldrittel, welches leider die Bilanz doch etwas trübt. Nichts zu holen gab es nur gegen die wirklich extrem starken (und überdies disziplinierten) Russen. Diese haben aber auch Tschechien überfahren. Gegen Schweden war's ziemlich auf Augenhöhe, kann auch zugunsten der CH kippen. Für das 1/4-Finale darf man sicher zuversichtlich sein, auch wenn's Kanada werden sollte. Denen flattert noch das Höschen vom letzten Jahr... ;-)
    • forevernewbie 21.05.2019 17:30
      Highlight Highlight ich dachte, dass sich die viertelfinal paarungen nun neu zusammen setzen.
      Das der beste der 8 gegen den schlechtesten spielt.
      Wenn Russland gewinnt wäre es doch dann Russland gegen die Schweiz, oder etwa nicht?

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