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epa07610518 Special Counsel Robert Mueller speaks to the media about the results of the Russia investigation at the Justice Department in Washington, DC, USA, 29 May 2019. It is the first time Mueller has spoken publicly on the 674 days long investigation.  EPA/JIM LO SCALZO

«Roberts Muellers Augen sagen laut: ‹Impeachment›», witzelt Comedian John Oliver. Bild: EPA/EPA

Analyse

Sorry, aber wir müssen wieder über ein Impeachment sprechen

Die Aussagen von Sonderermittler Robert Mueller haben bei den Demokraten die Diskussion über ein Impeachment-Verfahren gegen Präsident Donald Trump neu entfacht. Wie lange kann Nancy Pelosi noch dagegenhalten?



Eine alte Hollywood-Regel besagt: Niemand liest das Buch, alle wollen den Film sehen. Das gilt nicht nur für Wälzer der Literaturgeschichte, das gilt auch für das brisanteste Sachbuch der Gegenwart: den Mueller-Report.

Nur eine verschwindend kleine Minderheit der Amerikaner haben sich durch den 480-Seiten-Report gekämpft. Der grösste Teil hat ein bruchstückhaftes oder gar kein Wissen darüber, was Mueller über den Präsidenten herausgefunden hat.

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Der erzkonservative Abgeordnete Justin Amash verteidigt sein Anliegen, Trump zu impeachen. Video: YouTube/MSNBC

Wie gross dieses Unwissen ist, hat eine Episode vor ein paar Tagen gezeigt. Der Abgeordnete Justin Amash – der einzige Republikaner, der ein Impeachment fordert, und wohl der einzige, der den Report gelesen hat – führte seine Gründe an einem Meeting vor seinen Wählern im Bundesstaat Michigan aus.

Daraufhin erklärte eine treue Trump-Wählerin und Fox-News-Zuschauerin völlig verblüfft: Sie habe gar nicht gewusst, dass irgendwas Negatives über den Präsidenten im Report stehe.

Die perfide Taktik von Justizminister William Barr ist voll aufgegangen. Seine groteske Umdeutung des Mueller-Reports hat dazu geführt, dass das No-Collusion-No-Obstruction-Geblöke von Trump tatsächlich für bare Münze genommen wird. Doch nun muss der Präsident einen schweren Rückschlag verkraften. Der Sonderermittler hat zwar noch keinen Film, aber immerhin einen Trailer für einen möglichen Film veröffentlicht.

In seiner rund zehnminütigen Pressekonferenz hat Mueller folgende Kernaussagen gemacht: Die Russen haben massiv in den US-Wahlkampf eingegriffen, und zwar zugunsten von Trump. Es handelt sich dabei um eine sehr ernst zu nehmende Bedrohung.

epa07610307 TV news images are reflected in a portrait of Attorney General Robert Barr at the Justice Department in Washington, DC, USA, 29 May 2019. Special Counsel Robert Mueller is expected to speak to the media about the results of the Russia investigation later today. It is the first time Mueller has spoken publicly on the years-long investigation.  EPA/JIM LO SCALZO

Ihre Taktik ist aufgegangen: William Barr und Donald Trump. Bild: EPA/EPA

Die Untersuchung war damit weder ein «schlechter Witz» noch eine «Hexenjagd», wie Trump immer wieder betont. Sie war gerechtfertigt, und sie wurde von einem hervorragenden Team korrekt durchgeführt.

Noch deutlicher wurde Mueller in der Frage der Behinderung der Justiz: Hätte er herausgefunden, dass der Präsident unschuldig sei, dann hätte er dies auch gesagt. Eine Richtlinie des Justizministeriums schreibe jedoch vor, dass ein regierender Präsident nicht angeklagt werden dürfe. Daher könne er auch keinen Schuldspruch fällen. Dafür seien andere Gremien zuständig.

Man muss weder Quantenphysik studiert haben noch Daniel Huber heissen, um den Sinn von Muellers Botschaft zu entziffern. Sie lautet: Der Präsident hat kriminell gehandelt und der Kongress muss ihn dafür zur Rechenschaft ziehen.

Muellers Trailer zeigt Wirkung. Mehr als 50 demokratische Abgeordnete und fast alle Präsidentschaftskandidaten verlangen nun ein Impeachment. Sie argumentieren dabei wie folgt: Die Verfassung schreibe vor, dass der Kongress die Arbeit der Regierung überwache und wenn nötig auch eingreife.

Dieser Fall sei mit dem Mueller-Report nun eingetreten. Wenn das Abgeordnetenhaus kein Impeachment-Verfahren einleitet, dann vernachlässige es seine Pflicht. Dass der von Republikanern beherrschte, korrupte Senat danach den Präsidenten nicht verurteilen werde, sei kein Hinderungsgrund. Zudem würde ein Impeachment es erleichtern, die totale Blockade des Weissen Hauses gegen Vorladungen zu durchbrechen.

FILE - In this May 23, 2019 file photo, Speaker of the House Nancy Pelosi, D-Calif., meets with reporters at the Capitol in Washington.  An altered video claiming to show Pelosi slurring her words during a Center for American Progress event in which she said President Donald Trump is obstructing justice is circulating widely across social media platforms.  Associated Press journalists who analyzed the false video, and compared it to C-SPAN footage, said its speed had been slowed down by several seconds. AP journalists who monitored the event also said Pelosi appeared coherent throughout the Wednesday event, held in Washington.  (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Will kein Impeachment: Nancy Pelosi. Bild: AP/AP

Die Mehrheit der Demokraten, allen voran Nancy Pelosi, die Mehrheitsführerin im Abgeordnetenhaus, wollen aber immer noch nichts von einem Impeachment wissen. Die Impeachment-Gegner argumentieren dabei wie folgt:

Trump sei demokratisch gewählt worden. Seine Wählerinnen und Wähler hätten dabei sehr wohl um seinen Charakter gewusst. Ein Impeachment würde daher als hinterlistiger Angriff seiner Gegner interpretiert werden.

Zudem werde der Senat niemals einen Schuldspruch gegen den Präsidenten aussprechen. Trump würde dies als Freispruch interpretieren und in den kommenden Wahlen gebührlich ausschlachten. Ein Impeachment würde daher das wichtigste Ziel der Demokraten gefährden: Trump im November 2020 aus dem Amt zu jagen.

Pelosi & Co. fordern daher eine Art Impeachment, das jedoch nicht Impeachment genannt wird. Will heissen: Sie wollen, dass die bereits laufenden Verfahren gegen Trump – es sind mehr als 20 – intensiviert werden. Das bedeutet: Hearings vor laufenden Kameras, damit die Amerikaner endlich von den Straftaten ihres Präsidenten erfahren.

Robert Mueller selbst will sich daran nicht beteiligen. Er hat ausdrücklich erklärt, dass die Pressekonferenz sein einziger und letzter Auftritt vor der Öffentlichkeit sei. Damit wird er nicht durchkommen. Er muss sich der perfiden Taktik von Justizminister Barr stellen und endlich Klartext sprechen.

Author Jon Meacham speaks during an event at Texas A&M University to launch his latest book

«Mueller kämpft mit den falschen Waffen», sagt Historiker Jon Meacham. Bild: AP/AP

Bisher hat Mueller darauf gepocht, dass sein Report für sich selbst spreche. Das mag stimmen, ist jedoch im Twitter-Zeitalter völlig verfehlt. «Mueller ist mit einem Dolch zu einem Duell erschienen, Trump und Barr hingegen mit Pistolen», beschreibt der Historiker Jon Meacham die Lage des Sonderermittlers.

Um diese einseitige Ausgangslage zu korrigieren, muss Mueller daher vor dem Kongress aussagen. Ein Trailer hat nicht gereicht. Die Amerikaner haben ein Anrecht auf den ganzen Film. Erst dann können sie entscheiden, ob ein Impeachment gerechtfertigt ist oder nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • neoneo 05.06.2019 09:00
    Highlight Highlight "Die Russen haben massiv in den US-Wahlkampf eingegriffen".

    Ja.. UND?! Wie oft stürzen die USA Regierungen, stets die "Demokratie" oder "Massenvernichtungswaffen" als Vorwand, berauben die Länder, hinterlassen nichts ausser Schutt & Asche, Millionen von Toten!



  • (M)eine Meinung 04.06.2019 18:27
    Highlight Highlight Löpfe 0 vs Trump 114

    Man sollte merken, wenn man ein totes Pferd reitet....
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 04.06.2019 08:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Beat-Galli 04.06.2019 05:08
    Highlight Highlight Ach hört doch auf. Wahrscheinlich wird Trump der erste Präsi seit langem mit drei Amtszeiten.
    Einfach den Notstand ausrufen, wenns einem grad nicht passt und los gehts wie in einer normalen Bananenrepublik.

  • R. Peter 04.06.2019 00:06
    Highlight Highlight Nein, müssen wir nicht. Du willst aber immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer wieder darüber sprechen...
  • maricana 03.06.2019 20:10
    Highlight Highlight Man könnte Donald Trump als Kanonenkugel getarnt auf den Mond schiessen aber leider ist gerade Leermond.
  • Posersalami 03.06.2019 19:56
    Highlight Highlight Das wird jetzt langsam langweilig.
  • Dede7 03.06.2019 19:54
    Highlight Highlight Empörung! Die Leidenschaft der Schwachen. Dieser Beitrag endet im Nichts.
  • Friedhofsgärtner 03.06.2019 19:53
    Highlight Highlight Ich mag die Nancy. Sie hat die Situation richtig analysiert und zieht die passenden Schlüsse. Ein Impeachment würde sich für die Demokraten im Hinblick auf die Wahlen 2020 tatsächlich als Eigentor erweisen.

    Womit ich allerdings meine liebe Mühe habe, ist diese Impeachment-Light Variante. Sie wird die Reps ebenfalls weiter zusammenschweissen. Die Dems sollten sich auf gute Sachpolitik und das Aufbauen eines breit abgestützten Kandidaten konzentrieren. Sprich: den Fokus weg von Trump, hin zu den realen Problemen in ihrem Land leiten. Leider wahr Innenpolitik noch nie des Amerikaners Sache.
    • Bynaus @final-frontier.ch 03.06.2019 21:35
      Highlight Highlight Die "Sachpolitik" wird schwierig, so lange der Senat von der Reps kontrolliert wird, die keinerlei Interesse daran haben können, dass die Demokraten erfolgreiche Sachpolitik machen. Nein, ein Impeachment wäre ein Befreiungsschlag: wenn einer wie Trump nicht impeacht wird, wenn er impeacht werden kann (was nicht heisst, dass er auch verurteilt wird), dann muss man sich fragen: wer dann? Nein. Trump gehört impeacht, je früher, desto besser.
    • Schlumpfinchen #notmeus 04.06.2019 00:48
      Highlight Highlight Nancy Pelosi ist genauso daran Schuld, dass die Demokraten keine Sachpolitik machen, wie sie Schuld daran ist, dass sich der Kongress mit kleinen Verfahren herumschlägt anstatt gleich mit der grossen Kelle anzurichten. Wann kam von ihr schonmal irgend eine Idee oder Unterstützung für etwas, dass das Leben von den kleinen Amerikanern beser gemacht hätte?
      Trump muss impeached werden, sonst stimmt es doch noch, dass er einen Typen auf der 5th erschiessen kann ohne Konsequenzen.
  • cal1ban 03.06.2019 19:47
    Highlight Highlight Gäbe es Sonderermittler für alle Politiker und ihre Mitarbeiter in Washington, dann würde nach Abschluss der Ermittlungen, das ganze Land Kopf stehen. Wie kann der Kongress einen Präsidenten überwachen, wenn vermutlich Teile davon unsauber arbeiten?



    Benutzer Bild
  • Roterriese #DefendEurope 03.06.2019 19:45
    Highlight Highlight Hier ist der Deal:
    Sollte Trump 2020 abgewählt werden, ziehe ich mich von watson zurück. Top die Wette gilt.
    • Stan_the_man 04.06.2019 10:44
      Highlight Highlight Du Fuchs! Fast hätte ich mal einen Kommentar von dir geherzt 😉
    • äti 04.06.2019 22:07
      Highlight Highlight @roter, warum solange warten? Gute Entscheide macht man nie von anderen abhängig.
  • Winzig 03.06.2019 19:37
    Highlight Highlight der löpfe kommt wieder mit seinem zweiwöchentlichen impeachment artikel. kann man ja schon beinahe die uhr danach stellen. bezahlt watson eigentlich noch für löpfe_impeachment_v136.docx oder ist das schon mehr sowas wie ein hobby?
  • ächt jetzt? 03.06.2019 19:29
    Highlight Highlight Ich mag Philipp Loepfe. Warum? Weil er nicht aufgibt. Weil er nicht einknickt und nie müde wird, Gründe für dieses längst überfällige Impeachment zu benennen. Weil er sich unermüdlich für diese eine Wahrheit, vor der die meisten kapituliert haben, einsetzt: Trump hätte nie, niemals sein dürfen. Nicht nach Obama, nicht nach "grabbing pussies" und "me too". Alternative facts, das ekligste, niederste Mittel der Politik. Ich mag Loepfe, weil er weiter hofft und sich nicht ergibt. Danke, Phil
  • Coffey 03.06.2019 19:27
    Highlight Highlight Titel lesen, Autor checken, Artikel nicht lesen, weil seit ein paar Jahren, immer dasselbe drin steht, einfach mit anderen Worten. Eingetroffen ist indes noch nie etwas davon.
    • [CH-Bürger] 03.06.2019 22:39
      Highlight Highlight covfefe?
    • äti 04.06.2019 22:09
      Highlight Highlight ... nicht lesen ist sowieso der Standard von vielen Kommentatoren.
  • Kunibert der fiese 03.06.2019 18:40
    Highlight Highlight 2 gründe gegen ein impeachment (und ich bin bei leibe kein trump fan):

    1. Wird er abgesetzt, kann er sich wieder in die opposition begeben und gleichzeitig in die opferrolle schlüpfen. Das bestärkt die trumpwähler nur noch mehr in ihrem glauben an einen (demokratischen) "deep state".

    2. Wird trump abgesetzt, folgt auf ihn mike pence. Mike pence hat nicht eine minder konservativ/rechtspopulistische agenda. Im gegensatz zu trump ist er aber nicht dumm und wird diese durch zu setzen wissen.

    • Bynaus @final-frontier.ch 03.06.2019 21:38
      Highlight Highlight Mike Pence wurde ebenfalls demokratisch (mit)gewählt, hat aber im Gegensatz zu Trump keine Verbrechen auf dem Gewissen (nehme ich jetzt mal an). Er wäre somit ein rechtmässig gewählter, christlich-rechtskonservativer Präsident. Das ist zwar nicht so toll, wenn man politisch anderer Meinung ist (wie ich), aber im demokratischen Kontext völlig ok.
    • Karl Marx 03.06.2019 21:56
      Highlight Highlight Welche Verbrechen hat Trump begangen?
    • Schlumpfinchen #notmeus 04.06.2019 01:09
      Highlight Highlight Bis Trump endgültig impeached wird, hat Pence nicht mehr viel Amtszeit übrig. Danach einen besseren Demokraten oder wenns wirklich sein muss einen besseren Republikaner (wenns das überhaupt gibt) wählen. Damit wäre wohl allen geholfen. Dieses gekusche vor den Reps und Trump ist langsam aber sicher unerträglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 03.06.2019 18:39
    Highlight Highlight Löpfes ewiger Kampf gegen Trump.
    Ein anrennen gegen Windmühlen!
    • Ottomane 03.06.2019 19:35
      Highlight Highlight Ich schliess mich euch an...aber der Löpfe braucht ja eine Existenzberechtigung bei Watson.

      Dann steht noch Analyse und "Reden" er schreibt einfach seinen Schmuh. Trump wird 2020 wieder gewählt (weil der Löpfe noch nie in den USA war, weis er das nicht) und dann kann er weiterhin 4 Jahre gegen Trump schiessen :)
  • Biotop 03.06.2019 18:25
    Highlight Highlight Wir müssen rein gar nichts.
  • Selbst-Verantwortin 03.06.2019 18:09
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Löpfe
    Danke für den langen Artikel. Da sie Trumpel als kriminell bezeichnen, bitte ich sie, uns noch einen konkrete Handlung und Beweis zu nennen. In ihrem Bericht wird viel über das Verhalten von Mueller etc spekuliert, aber inhaltlich kein Hinweis gegeben, was Trumpel konkret wann getan haben sollte.
    Wer Demokratie und Rechtsstaat schätzt, erwartet das bei einer solchen Anschuldigung, auch wenn er den vermeintlichen Täter nicht mag.
    • Philipp Löpfe 03.06.2019 18:47
      Highlight Highlight Wäre vielleicht nicht schlecht, mal einen Blick in den Mueller-Report zu werfen...
    • Karl Marx 03.06.2019 19:02
      Highlight Highlight Ist das nicht Aufgabe der Journalisten? Kann doch nicht so schwierig sein.
    • Chrigi-B 03.06.2019 19:03
      Highlight Highlight Herr Löpfe reitet das inexistente "Obstruction of Justice" Rössli....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 03.06.2019 18:02
    Highlight Highlight ...und wer ist Daniel Huber? Ein Quantenphysiker oder?
    Echt jetzt, Trump wird seit bald 3 Jahren weggeschrieben in diesem Medium. Er ist noch da und es würde mich nicht wundern, wenn er 2020 im Amt bleibt. Aber das geht uns hier nur am Rand etwas an, er ist der gewählte Präsident, ob das Blunschi, Löpfe, dem Huber oder mir gefällt
    • äti 03.06.2019 19:31
      Highlight Highlight ... nein, geht uns sehr am Rande was an. Die Welt ist dermassen zusammengerückt, dass uns nichts und gar nichts einfach egal ist. Alles andere ist "Kopf in den Sand stecken".
  • Nickoseli 03.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Ne müssen wir nicht. Einfach nicht. Vor allem wenns nichts neues gibt..
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 03.06.2019 17:54
    Highlight Highlight Trump impeachment die 54. Klappe. Film läuft...
  • Gawayn 03.06.2019 17:52
    Highlight Highlight Wer kann diese Amis bloss verstehen?
    Muller hat gut und gründlich ernittelt.

    Er hat klar bewiesen, was alles faul gewesen war und ist.
    Ein Ermittler, der die Beweise erbracht hat, damit ist es nicht getan.

    Wie kann ein Marine nur so wenig Rückgrat haben, um nicht endlich mal Klartext zu reden?

    Was Recht ist, muss Recht bleiben.

    Die Gründerväter dieses einst so stolzen Landes, würden sich im Grabe umdrehen, müssten die erfahren, in den USA stehen manche Bürger über dem Gesetz.
    Trumpel gehört vor Gericht und für seine Taten verurteilt!
    • Selbst-Verantwortin 03.06.2019 19:39
      Highlight Highlight „Er hat klar bewiesen...“
      Bitte nenn eine Quelle, wo irgend ein konkreter Beweis angegeben wird.
    • Gawayn 03.06.2019 21:06
      Highlight Highlight Ich habe den gesamten Prozess verfolgt.
      Muller hat unter anderem auch die Server, die Hacker die Vorgehensweisen wie Russen vorgegangen sind detailliert beschrieben.

      Geheime Treffen, Abmachungen um Clinton schlecht zu machen...
    • Selbst-Verantwortin 03.06.2019 21:38
      Highlight Highlight @Gawayn: ich denke es ist unbestritten, dass Russland sich einmischte.
      Die Frage ist aber, ob es Beweise gibt für eine Straftat von Trumpel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 03.06.2019 17:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • AdvocatusDiaboli 03.06.2019 17:40
    Highlight Highlight Ich würde sagen bringt das Impeachment oder geht nach Hause! Es an der Zeit die Beweise gegen Trump endlich mal auf den Tisch zu legen und dann zu entscheiden wer Recht hat.

    Mueller konnte zwar nichts brauchbares liefern, aber offenbar haben die Demokraten ja sicher noch etwas auf Lager, wenn sie sich so entsetzt verhalten, oder?
  • wasps 03.06.2019 17:38
    Highlight Highlight Die Dems sollten sich nun endlich mit Inhalten beschäftigen. Die Wahlen gewinnen und dann aufräumen bzw. jeden einzelnen Vertuscher von was auch immer vor Gericht zerren. Sofern die Beweislage dies zulässt. Alles andere ist vergeudete Zeit.
    • Normi 03.06.2019 19:03
      Highlight Highlight Hast du ernsthaft das Gefühl dass die reps nicht genau dasselbe mit dem nächsten Dems Präsi machen werden was sie jetzt mit Trump machen?


  • Bert der Geologe 03.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Nein Herr Löpfe, ich wette nicht auf ein Impeachment, ich wette nicht mal auf eine Abwahl. Und unter dem Strich geht es der Schweiz mit dem grossmauligen Pomadenhamster gar nicht so schlecht. Handelsabkommen in Aussicht, als Vermittler bei den vielen Trump-Konflikten gefragt und ein Botschafter, der gut über uns spricht. Vor allem profitieren aber auch unsere Medien, welche immer wieder unglaubliche Geschichten präsentieren können. Wenn sich die Amis mit dem Grossmaul nicht schämen wollen, dann ist es halt so.
    • äti 03.06.2019 19:38
      Highlight Highlight ... jetzt finde ich die Welt wunderschön, pink, Sonne pur. Super Verträge flattern herum. Wir dürfen endlich wieder Mist schaufeln für die USA. Ich höre Englein singen. Freude herrscht.
  • Nonald Rump 03.06.2019 17:29
    Highlight Highlight Trump könnte ja einfach zurücktreten, Pence ihm ein präsidiales Pardon zusprechen, ihn wieder als Vize einstellen, und dann selber zurücktreten. Ta-da. Presidential Life Hack 101


    Zeiget ihm's nid süsch machters no lol
    • Bynaus @final-frontier.ch 03.06.2019 21:41
      Highlight Highlight Geil wärs schon. :) Die US-Version der russischen Putin-Medvedev Rochade.
  • Nonald Rump 03.06.2019 17:19
    Highlight Highlight Okay, wird sicherlich nicht das letzte Mal sein ;)

    "Daraufhin erklärte eine treue Trump-Wählerin und Fox-News-Zuschauerin völlig verblüfft: Sie habe gar nicht gewusst, dass irgendwas Negatives über den Präsidenten im Report stehe"

    Kommt es denn in der US Justiz darauf an, was Wähler denken oder gilt das Gesetz und damit auch die Unschuldigkeitsvermutung? Ein Impeachmentversuch ohne sonnenklare, bewiesene, eindeutige Straftat wird ein Versuch bleiben. Vielleicht zögert Pelosi angesichts dieses Risikos? Ein gescheitertes Verfahren wäre demokratischer Selbstmord.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.06.2019 17:18
    Highlight Highlight "Sorry, aber wir müssen wieder über ein Impeachment sprechen"
    Nein müssen wir nicht.
    Das ist nicht mehr als Wunschdenken einer kleinen Blase aus Demokraten und Journalisten, die es immernoch nicht überwunden haben, dass Trump gewählt wurde.
    Es gibt keinen Rechtsweg für ein politisches Problem wir Trump.
    Und das ganze Impeachmenttheater hilft wenn dann Trump. Er kann sich als Opfer der Costal Elites und der korrumpierten Medien inszinieren, die Opposition investiert Zeit und Ressourcen in eine Sackgasse.
  • Perwoll 03.06.2019 17:17
    Highlight Highlight Nein, müssen wir nicht. Beschäftigen Sie sich eher mal mit Trumps Wiederwahl.
  • Bud Spencer 03.06.2019 17:10
    Highlight Highlight Und was nützt das alles? Jegliches Statement von Mueller wird von Trump sowieso wieder ge-reframed. Da wurde solch eine Parallelwelt aufgebaut, das nützt nix. Selbst stichfeste Beweise würden von John Redneck als Propaganda des Deep States verstanden werden.

    Man sieht alles immer durch die Brille die man will. Was die Dems machen müssen, ist die Trumpwähler dazuzubringen, die Brille zu wechseln :)
    • Nonald Rump 03.06.2019 17:22
      Highlight Highlight In Staaten, wo "Demokrat" eine schwere Beleidigung und ein Fluchwort ist, wird wohl kaum jemand einfach so mal Brille wechseln.
    • Normi 03.06.2019 17:27
      Highlight Highlight Wenn die Schuld nicht beweisen werden kann, ist man unschuldig.
      Egal wer der angeklagte ist... Auch wenn es der grösste 💩- Haufen der Welt ist
    • Froggr 03.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Die dems sollten einen guten Kandidaten aufstellen. Sonst heisst es weitere 4 Jahre Trump.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 03.06.2019 17:10
    Highlight Highlight Klingt schlüssig - aber der Vize ist kein deut besser.
  • Clife 03.06.2019 17:03
    Highlight Highlight Die Kongressabgeordneten, die nach all den Anschuldigungen und Missetaten nicht den ganzen Bericht gelesen haben, gehören des Amtes enthoben. Wie kann man sich auf 4 Seiten berufen anstatt auf den tatsächlichen Bericht? Wenn ich mich bei meiner Bachelor-Arbeit auf eine eigene Zusammenfassung berufe anstatt auf die tatsächliche Quelle würde ich direkt eine ungenügende Note erhalten inkl. eventuellem Schulverweis. Hut ab vor dem einen Republikaner, der seine Arbeit tatsächlich gemacht hat
    • Nonald Rump 03.06.2019 17:26
      Highlight Highlight Meinst du Mueller's Executive Summary oder Barr's?`Denn die von Mueller sollte besser die Tatbestände wiedergeben, sonst könnte der ganze Report in Frage gestellt werden.

      a propos Bachelorthsis: kommt auf deine schule draufan, ich glaube in meiner guckt das eh kein schwein an ;) Werde es wohl aber trotzdem nicht herausfordern ^.^
  • WilmaRuhe 03.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Einmal mehr? :)
  • The Destiny // Team Telegram 03.06.2019 16:58
    Highlight Highlight Here we go again, wann ist es endlich das letzte mal?
    • Aerohead 03.06.2019 17:09
      Highlight Highlight 2020, wenn Trump durchgesetzt hat, dass die Amtszeitbeschränkung aufgehoben wird.
    • Nonald Rump 03.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Wohl nicht vor Januar 2020/2024*


      *Jahr hängt mitunter davon ab, wie oft die Medien über ein Impeachment schreiben
    • Chrigi-B 03.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Ach Aerohead, billigste Polemik...
    Weitere Antworten anzeigen

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

Tekkal ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in …

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