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Eishockey

Ab auf die Strafbank – denn du sollst nicht aus des Goalies Flasche trinken

Zwei Minuten für Unsportlichkeit

Ab auf die Strafbank – denn du sollst nicht aus des Goalies Flasche trinken

Wir kennen Zwei-Minuten-Strafen für Beinstellen. Für Halten. Für Behinderung. Aber für das Trinken aus dem Bidon des Gegners? Der Kanadier Brendan Leipsic erfuhr, dass es für dieses Vergehen ebenfalls ab auf die Strafbank geht.
27.03.2014, 14:4427.03.2014, 16:46

Fussballer sind unter Eishockeyspielern als Weicheier verschrien. Doch sind die harten Kerle auf Schlittschuhen wirklich so viel besser?

Ist ein Fussballspiel unterbrochen, weil ein verletzter Spieler gepflegt wird, reichen sich Freund und Gegner die Wasserflaschen, die der Pfleger mit aufs Feld schleppt. Greift ein Eishockeyspieler zum Bidon, den der gegnerische Goalie auf seinem Kasten deponiert hat, wandert er für den kleinen Schluck Wasser auf der Strafbank.

Stürmer Brendan Leipsic vom Western-Hockey-League-Klub Portland Winterhawks erfuhr von dieser Regel im Playoffspiel gegen die Vancouver Giants. Als sich der 19-Jährige die Flasche des gegnerischen Goalies Payton Lee schnappte, brummte ihm der Schiedsrichter eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Unsportlichkeit auf.

Nach dem Durst die Entschuldigung

«Das ist ein No-Go, selbstverständlich», geht «Yahoo Kanada» mit dem Unparteiischen einig. Das Portal weist darauf hin, dass auf diesem Weg Krankheitskeime übertragen werden könnten.

Leipsic, der in Nordamerika schon vor der Aktion den Ruf eines Flegels hatte, entschuldigte sich nach dem Spiel auf Twitter. Das sei sicher nicht einer der besten Momente seiner Karriere gewesen, zeigte sich das zur NHL-Organisation der Nashville Predators gehörende Talent einsichtig:

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Das Hockey-Wahldebakel beschert Marc Lüthi viel unnötige Arbeit
Eine neue Verwaltungsrätin, gerettete Ehre, aber keine Wiederwahl für Peter Zahner in den Verwaltungsrat und eine politische Charme-Offensive: So wird unter dem neuen Präsidenten Marc Lüthi versucht, die Scherben nach dem historischen Hockey-Wahldebakel zusammenzukehren.
Zur Erklärung: ZSC-Manager Peter Zahner hat den Verwaltungsrat des Verbandes dazu gebracht, ihn statt den bisherigen Amtsinhaber Raëto Raffainer (44) als Kandidaten für die Wahl ins Council des internationalen Verbandes (IIHF) aufzustellen. Er ist 65, wird bald pensioniert und die Wahl ins IIHF-Council wäre die Krönung seiner Karriere gewesen. Er ist kläglich gescheitert (Raffainer hätte die Wiederwahl problemlos geschafft) und nun hat die Schweiz erstmals seit 1986 keinen Sitz mehr im höchsten Gremium des Weltverbandes. Die Kalberei, einen aussichtsreichen Kandidaten zu Gunsten eines aussichtslosen Bewerbers auszutauschen, hat unseren Verband zur internationalen politischen Lachnummer gemacht. Peter Zahner hatte schon wegen seiner Nähe zum ehemaligen Präsidenten René Fasel (bekennender Freund der Russen) nie eine echte Chance.
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