Ständerat
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Ständerat lehnt Verhüllungsverbot deutlich ab



Eine Besucherin verlaesst die Tribuene im Staenderat, waehrend der Debatte um das Verhuellungsverbot, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 26. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Der Ständerat empfiehlt die Volksinitiative für ein landesweites Verhüllungsverbot zur Ablehnung. Einen vom Bundesrat als Gegenvorschlag eingebrachten Gesetzesentwurf unterstützt er hingegen.

Zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» empfiehlt der Ständerat mit 34 gegen 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen ein Nein. Den indirekten Gegenvorschlag, mit dem der Bundesrat Verhüllungsverbote in der Kompetenz der Kantone belassen und dabei Probleme mit der Identifizierung gezielt angehen will, unterstützte der Ständerat am Donnerstag mit 35 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen.

«Die Initiative hat einen anti-muslimischen Unterton», konstatierte Daniel Jositsch (SP/ZH). Verschleierung sei ein Instrument für die Unterdrückung, aber die Initiative tue nichts dagegen. Doch auch der Gegenvorschlag enthalte kein Instrument gegen diese Unterdrückung.

Géraldine Savary (SP/VD) unterstützte die Initiative, obwohl sie ihr «Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie» attestierte. Doch ihr stelle sich die Gewissensfrage: Dass das Tragen einer Burka als individuelle Freiheit angesehen werden könne, verstehe sie nicht, sagte sie. Das sei eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts.

Geraldine Savary, Staenderaetin SP-VD, spricht waehrend der Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 24. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Géraldine Savary Bild: KEYSTONE

«Es gibt auch Männer, die vermummt herumspazieren», sagte Filippo Lombardi (CVP/TI), Präsident beim Eishockey-Klub EHC Ambri Piotta. In seinem Heimatkanton funktioniere das Verhüllungsverbot, das das Volk mit dem Ja zu einer Initiative gewünscht habe.

«Niemand wird in der Schweiz so dumm sein und einen Anschlag in einer Burka planen», sagte Andrea Caroni (FDP/AR). Wer eine Burka trage, sei zwar nicht integrationsfähig, aber entweder eine Schweizer Konvertitin oder eine Touristin. Verhüllungen würden auch politisch eingesetzt, erinnerte er an einen Auftritt der Initianten.

«In bestimmte Rolle gedrängt»

Eine Minderheit will die Initiative zur Annahme empfehlen. Thomas Minder (parteilos/SH) prophezeite der Initiative markant mehr Ja-Stimmen als seinerzeit die Minarett-Initiative erhalten hatte. «Bei uns in der Schweiz zeigt man sein Gesicht». Der Gegenvorschlag habe lediglich Placebo-Wirkung, da er den Status quo statuiere.

Die Gesichtsverhüllung passe nicht zur Schweizer Gesellschaft, sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter. «Sie drängt Frauen in eine bestimmte Rolle.» Umgekehrt stünden Kleidervorschriften aber im Widerspruch zu einer liberalen Gesellschaftsordnung.

Voll verhüllte Frauen sind in den Worten von Keller-Sutter «extrem selten» in der Schweiz. Eine Burka habe sie hierzulande noch nie gesehen, den Niqab sehe man vielleicht in Interlaken oder in Luxus-Einkaufsstrassen. «Touristinnen sind für das gesellschaftliche Zusammenleben in der Schweiz nicht entscheidend.»

Initiative für landesweites Verbot

Hinter der Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» steht das «Egerkinger Komitee» um Nationalrat Walter Wobmann (SVP/SO), das im November 2009 bereits die Initiative für ein Minarett-Verbot durchgebracht hat. Das neue Begehren fordert ein landesweites Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum.

ZUR MELDUNG, DASS DER NATIONALRAT AM DIENSTAG, 27. SEPTEMBER 2016, DEM VERBOT VON BURKAS IN DER SCHWEIZ MIT 88 ZU 87 STIMMEN ZUGESTIMMT HAT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Two veiled women walk on the street, in Geneva, Switzerland, Monday, August 3, 2010. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Könnte bald ein Bild der Vergangenheit sein: Verschleierte Frauen in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Im Auge hat das Komitee religiös begründete Verschleierungen, aber auch vermummte Vandalen. Ausnahmen vom Verhüllungsverbot will es ausschliesslich aus Gründen der Sicherheit, der Gesundheit, des Klimas und des einheimischen Brauchtums zulassen. Ausserdem soll niemand eine Person zwingen dürfen, ihr Gesicht zu verhüllen.

Der Bundesrat will mit seinem indirekten Gegenvorschlag eine gesetzliche Pflicht einführen, das Gesicht zu zeigen, wenn die Person identifiziert werden muss. Als Beispiele genannt werden die Bereiche Migration, Zoll, Sozialversicherungen oder Billettkontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Bei einem Verstoss sollen Leistungen dieser Behörden verweigert und Bussen ausgesprochen werden. Die Höchstbusse beträgt 10'000 Franken. Voraussichtlich dürfte die Busse in den meisten Fällen aber nicht mehr als einige hundert Franken betragen, sonst könnte sie unverhältnismässig sein, schreibt der Bundesrat dazu.

Zunächst hatte der Bundesrat auch im Gesetz verankern wollen, dass es strafbar ist, jemanden zur Verhüllung des Gesichts zu zwingen. Nach den ablehnenden Reaktionen in der Vernehmlassung verzichtete er jedoch auf diesen Passus.

Der Bundesrat betont zwar in der Botschaft, dass es nicht hinnehmbar sei, jemanden zur Verhüllung des Gesichts zu zwingen. Mit dem Tatbestand der Nötigung sei das aber bereits heute strafbar. Überdies sei zu bedenken, dass die Gesichtsverhüllung auch die freie Wahl einer Person sein könne, etwa bei konvertierten Schweizerinnen.

Verbote in St. Gallen und im Tessin

Burka-Verbote gibt es heute in den Kantonen St. Gallen und Tessin. In St. Gallen trat das Verbot Anfang Jahr in Kraft. Bestraft wird dort, wer im öffentlichen Raum sein Gesicht verhüllt und dies «die öffentliche Sicherheit oder den religiösen oder gesellschaftlichen Frieden bedroht oder gefährdet». Ob eine solche Bedrohung oder Gefährdung vorliegt, ist in jedem einzelnen Fall zu beurteilen.

Im Tessin gilt es seit dem 1. Juli 2016. Dort traf es bisher vor allem vermummte Fussballfans. Frauen mit Burka oder Niqab wurden dagegen kaum je gebüsst. (mim/sda)

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

Ein Verbot, das «Frauen schützt»

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198Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 27.09.2019 08:34
    Highlight Highlight In einer offenen, modernen Gesellschaft zeigt man sein Gesicht.
    Das Entgegenkommen nutzen die fundamentalischen Strömungen aus.

    Kein Millimeter dem Fundamentalismus!!!

    Hüben wie drüben.
    • Skip Bo 27.09.2019 09:18
      Highlight Highlight War ja zu erwarten, dass man sich mit dem Fundamentalismus solidarisiert weil die Forderung nach dem Verhüllungsverbot aus der falschen Ecke kommt.
  • Der Soziale 27.09.2019 07:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.09.2019 10:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Elmas Lento 27.09.2019 04:40
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon ob ich ein Verhüllungsverbot gut finde oder nicht, viel Spass beim ausformulieren eines Gesetzes welches nur diejenigen trifft auf welche es gerichtet ist...

    All die Ausnahmen werden das Gesetzt zu Fall bringen. Klimatische Bedingungen: Wird jetzt definiert ab wann ich frieren darf?
    Gesundheit: Ich bin Hypochonder, darf ich meine Atemmaske noch tragen?
    Einheimisches Brauchtum: An Halloween wünsche ich allen Eltern viel Spass beim trösten ihrer Kinder weil diese von der Polizei angehalten wurden...
  • Oxymora 26.09.2019 20:23
    Highlight Highlight Immer diese Symptombekämpfung!

    Man könnte doch einfach allen männlichen Individuen auf schweizerischem Territorium die primären Sexualorgane amputieren und keine Frau in der Schweiz würde dann noch dazu genötigt ihr Gesicht zu verhüllen, da die Herren beim Anblick des weiblichen Gesichts nicht mehr zu vergewaltigenden Bestien mutieren.
  • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:31
    Highlight Highlight Die einen verlangen von Frauen, ein Kopftuch oder ähnliches zu tragen. Andere wollen Frauen verbieten, ein Kopftuch oder ähnliches zu tragen.

    So oder so, hüben wie drüben, sind das Frauen verachtende Bünzlis und Geiferis, die sich an Kleidervorschriften aufgeilen, weil sie Frauen und Angehörige anderer Kulturen unterwerfen wollen.
  • legis 26.09.2019 19:05
    Highlight Highlight Jaajaaa und was passiert unterdessen in Luzern? Die Frauen der Gäste aus Arabien tragen halt irgendwelche Alternativen. Sehr beliebt sind die Mundschütze die man auch in Asien oft sieht, wenn die Menschen krank sind.
    Sinnloser und fadenscheiniger werden wohl die Initiativen nicht mehr! (obwohl...ahja die SVP gibts ja nach der Initiative immer noch...)
  • Walter Sahli 26.09.2019 18:51
    Highlight Highlight Wir sollten den Frauen Kleidervorschriften machen...genau wie in Saudi Arabien. Und wir sollten extra eine Polizei schaffen, die kontrolliert, ob die Frauen diese Vorschriften auch einhalten...genau wie in Saudi Arabien. Und wir sollten Moscheen verbieten...genau wie in Saudi Arabien Kirchen verboten sind.
    Das würde dann diesen Saudis schon zeigen, dass wir imfall viel moderner und liberaler und nicht so rückständig wie die sind!
  • Michele80 26.09.2019 18:36
    Highlight Highlight Ich frag mich, was erreicht werden will... ich denke nämlich nicht, dass ein solches Verbot Frauen dazu bringt, keine Burka oder Niqab mehr zu tragen. Aber sie werden sich ev. weniger in der Öffentlichkeit zeigen. Kann es wirklich das Ziel sein, dass sich solche Leute dann noch weniger am gesellschaftlichen Leben beteiligen und noch mehr isoliert werden?

    Zudem erinnere ich mich an das Chaos in Österreich vor nicht zu langer Zeit. Den Fahrradfahrern vorschreiben ab welcher Temperatur man eine Sturmmütze unter dem Helm tragen darf und als Maskotchen verkleidete Menschen verhaften? Wow...
  • Lucida Sans 26.09.2019 18:23
    Highlight Highlight Habe am Dienstag um 20.15 Uhr auf Arte eine sehr interessante Dokumentation gesehen. Sehr sehenswert. Titel: “Katar: Millionen für Europas Islam.“
    ARTE Mediathek oder Comeback TV.
    In der Schweiz leben sehr viel Muslime, die keinerlei Tendenzen zum Radikalismus haben. Für sie wäre es wichtig gewesen, gegen radikal-islamischen Tendenzen ein Zeichen zu setzen.
  • Cédric Wermutstropfen 26.09.2019 16:51
    Highlight Highlight Ich bin für ein Verbot und ich trage selbst einen Niqab 🤷🏻‍♀️
  • Burdleferin 26.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Das mit dem Anpassen ist mir schnurz.
    Was mir NICHT schnurz ist, ist das Behandeln zB die Sexualisierung und Unterwerfung der Frau.
    Deswegen finde ich auch, dass jeder, der verlangt, dass sich seine Frau verhüllt, hier nichts verloren hat.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:23
      Highlight Highlight Jeder Person, die Frauen Kleidervorschriften machen will, hat hier nichts zu suchen, weil sie Frauen sexualisieren und unterwerfen will.

      Schreib dir das hinter die Ohren, Burdleferin. Danke.
  • Lessnair 26.09.2019 15:38
    Highlight Highlight An unsere Volksvertreter drüben in Bern: lest euch mal diesen interessanten Artikel durch:

    https://www.arabnews.com/node/1243446/saudi-arabia

    Ich reise selber regelmässig nach Saudi, das Land wird sich nie komplett "dem Westen" anpassen, muss und soll es ja auch nicht, frei nach dem Motto: andere Länder, andere Sitten.
    Wenn allerdings die Saudis selber schon umdenken, finde ich das aktuelle Urteil eine schwache und weltfremde Leistung.
  • Mr. Minit 26.09.2019 15:20
    Highlight Highlight macht doch einfach das Gesetz Verhüllungsverbot und Vermummungsverbot und zieht dies doch einfach mal durch, z.b an Fussballspielen und an Demonstrationen. Wer sich nicht daran hält, der wandert in die Kiste. Aber klar wollen die Linken dies nicht, da könnten Sie sich nicht mehr dahinter verstecken und weiter randalieren! Es geht nämlich nicht um die paar Burkas sondern um das ganze Andere.
    • Der Soziale 27.09.2019 07:10
      Highlight Highlight Die Personen welche randalieren sind keine Linke sondern Krawallbubis.
      Wieso kapieren das die rechten Wutbürger nicht. 🙄
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.09.2019 10:13
      Highlight Highlight @Der Soziale, natürlich sind es keine Linken 😂😂 wahrscheinlich sind es verkleidete Nazis?
  • Weiterdenker 26.09.2019 15:09
    Highlight Highlight Ich denke, dass ein Verhüllungsverbot ein gutes Zeichen gegen den radikalen Islam wäre. Die Burka hat nichts mit dem Islam zu tun, man kann die Religion in der Schweiz auch ohne Burka ausleben. Es ist durchaus verständlich, wenn man in einem Land wie unserem das Ausleben fremden Kulturen einen Riegel vorschiebt, wenn sie sich zu sehr von unseren Werten entfernen. Schlussendlich müssen alle Kompromisse eingehen und wenn sie nicht mit dem eigenen Lebensstil vereinbar sind, kann ja evtl. wieder dorthin gehen, wo man herkommt. Und wen man nicht dorthin zurück kann, der muss vielleicht an seinen Prioritäten arbeiten.
    • Maracuja 26.09.2019 18:08
      Highlight Highlight @Weiterdenker: Ich denke, dass ein Verhüllungsverbot ein gutes Zeichen gegen den radikalen Islam wäre

      Wer ein dschihadistische Agenda hat, lässt sich von solchen Zeichen bestimmt nicht abschrecken.
  • punk's not dead 26.09.2019 14:16
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, dass hier so viele voller Inbrunst für die Rechte der Frau eintreten und sie vor der patriarchalen Diktatur der (fremden) Religon schützen wollen. Wo seit ihr wenn es darum geht den Marsch fürs Läbe oder ähnliche christliche Fundibewegungen einzuschränken? Ach ja da ist es dann Meinungsfreiheit...
    Heuchlerisch das ganze Getue und meiner Meinung nach mit Scheinargumenten getarnte Xenophobie.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:34
      Highlight Highlight Es ist ja auch ziemlich heuchlerisch und bigott, vorzugaukeln, "voller Inbrunst für die Rechte der Frau eintreten und sie vor der patriarchalen Diktatur der (fremden) Religon schützen wollen", und dann gleichzeitig allen Frauen Kleidervorschriften zu machen, weil Frauen ja grundsätzlich nicht selber wissen können, geschweige denn entscheiden dürfen, was sie gerne tragen wollen.
    • Lichtblau550 26.09.2019 22:56
      Highlight Highlight Fans von „Marsch fürs Läbe“ oder Freikirchen-Fundis unter der Watson-Community? Die kann man wohl an einer Schreinerhand abzählen.
  • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 26.09.2019 14:06
    Highlight Highlight Wauuuw. Da ist wohl 20min, Blick & das AFD Intranet Down.

    Zumindest gemäss der Kommentare.
  • Astrogator 26.09.2019 14:03
    Highlight Highlight Es wird wohl an der Urne durchkommen.
    Ich hoffe auf ein Gesetz mit langen Freiheitsstrafen und freue mich auf die Kommentare wenn dann Null Muslima und eine hohe Zahl "friedliche Fussballfans" weggesperrt werden.

    Erinnert mich an die Balkan-Raser-Kampagne von SVP und Boulevardmedien.
    Und wie bei den Rasergesetzen, sobald es der SVP dämmert, dass es vor allem Schweizer am Sack nimmt wird man wieder zurückkrebsen wollen.
  • Pumba 26.09.2019 14:02
    Highlight Highlight Mir wären Sprachkurse mit obligatorischer Prüfung als Integrationsmassnahme lieber.. Immerhin wären damit auch vermummte Fussballfans betroffen.
  • Maracuja 26.09.2019 13:37
    Highlight Highlight Obwohl ich gewisse Gründe für das Verbot nachvollziehen kann (Niqab wird nicht immer freiwillig getragen und ist ein Integrationshindernis). bin ich gegen das Verbot, welches religiösen Extremismus nur weniger sichtbar macht, aber das Problem nicht an den Wurzeln anpackt. Letzte Woche hat der Ehemann einer Niqabträgerin auf einem Schulhausplatz Parolen gegrölt und Drohungen ausgestossen. Mir wäre lieber, man wäre bei Menschen, die sich in der westlichen Kultur nicht wohlfühlen und Hass gegen unsere Gesellschaft entwickeln, restriktiver mit der Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung.
  • FITO 26.09.2019 13:24
    Highlight Highlight Bei uns in der Schweiz zeigt man sein Gesicht, meint Minder.
    Da war doch noch nicht so lange her irgendwas in der Innerschweiz.
    Gilt dies dann auch für diese Rassisten lieber Herr Minder?
    Zeit meines Lebens ist mir hier in der Schweiz noch kein Paar schöne Augen hinter einem Nikab über den Weg gelaufen, wogegen ich aber auf diese Fratzen unter ihren Spitzhüten sehr gerne verzichten kann.
    Benutzer Bild
    • Walser 26.09.2019 17:13
      Highlight Highlight Jede Verhüllung ist abzulehnen. Die Hooligans, KK Clan Typen, die Religiösen, die Linken Krawall Brüder. ALLE!
    • FITO 26.09.2019 17:43
      Highlight Highlight Richtig!
      ALLE, aber auch wirklich ALLE!
      Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:35
      Highlight Highlight Die letzteren sollte man allesamt einsperren, FITO. Oder auf den Mond schiessen, falls sich das klimaverträglich machen liesse.
  • DemonCore 26.09.2019 13:11
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich antireligiös und wir haben fundamentalere Probleme als die Burka:

    Nur christliche Armeeseelsorger
    Anrufung des christlichen Gottes in der BV
    Zwangs-Kirchensteuer für Firmen
    Opt-out Kirchensteuer für Personen
    Kirche und Imame zu Staatsakten eingeladen
    Einseitige militärische Unterstützung eines (christlichen) Gottesstaates (Vatikan)
    Versteckte, unterschwellige Unterstützung und Förderung der christlichen Religion durch Kantone und Gemeinden mit Anlässen, Kooperationen und über die Schulen.

    Wenn wir uns in der Schweiz grundsätzlich zu Säkularität bekennen, kommt es gut.
    • Walser 26.09.2019 17:14
      Highlight Highlight Sie haben offensichtlich ein Problem mit dem christlichen Glauben.
    • Rabbi Jussuf 27.09.2019 09:48
      Highlight Highlight DemonCore
      Eine komplizierte Sache, die du da ansprichst!
      Die Kirchen stellen sich doch hinter die islamischen Forderungen, aus Angst ihre eigenen Privilegien zu verlieren. (Gilt auch für jüdische Vereine, in CH etwas weniger als in DE)
      Aber es führt kein Weg daran vorbei, die Privilegien der Kirchen zu stutzen, wenn wir nicht wollen, dass der Islam in der Schweiz (Europa) noch mehr Fuss fasst.
      Es darf einfach keine religösen Sonderrechte mehr geben!
  • Wandervogel 26.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Am Ende des Tages wurde diese Initiative vom Stimmvolk angenommen und daher muss diese 1:1 umgesetzt werden, sofern sie nicht gegen eine Verfassung oder Gesetze verstösst. Es ist jedoch nicht hinnehmbar, dass eine angenommene Initiative nicht umgesetzt wird, weil politische Exponenten nicht die gleiche Meinung aufweisen wie die Initianten. Wo führt das hin und ist dies nicht auch eine Untergrabung der direkten Demokratie?
    • m:k: 26.09.2019 14:43
      Highlight Highlight Welche Initiative wurde vom Stimmvolk angenommen?
      Über das Verhüllungsverbot wurde doch noch gar nicht national abgestimmt. Stimme aber überein, dass es im Falle einer Annahme auch umgesetzt werden müsste.
    • Ich hol jetzt das Schwein 26.09.2019 15:21
      Highlight Highlight McFly? Bist du es? Zurück aus der Zukunft?
    • Wandervogel 26.09.2019 16:05
      Highlight Highlight Sie haben natürlich recht, sorry!
      Wenn die Initiative am Ende des Tages angenommen würde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 26.09.2019 12:44
    Highlight Highlight Ich bin dagegen, dass diesem rassistischen Egerkingerkomitee wieder soviel Aufmerksamkeit zukommt. Deshalb würde ich eine gesetzliche Bestimmung viel lieber sehen, als dass wir nun Kleidervorschriften in die BV aufnehmen. Die Initiative ist und bleibt Symbolpolitik und kommt ausgerechnet aus jener Ecke, die sich noch nie für Frauen eingesetzt hat.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:38
      Highlight Highlight In der Verfassung müsste eher das individuelle Bürgerrecht, sich so zu kleiden, wie's einem selbst gefällt, verankert werden. Umsomehr es immer mehr Leute gibt, die meinen, sie müssen Angehörige anderer Kulturen und Frauen mittels Kleidervorschriften unterwerfen.
  • Morgan Wlan 26.09.2019 12:40
    Highlight Highlight Ich möchte ja wissen, wann die alle zuletzt eine Frau mit Burka zu Gesicht bekommen haben.
    • Scott 26.09.2019 14:16
      Highlight Highlight Bei mir war das gestern Nachmittag im Aldi.
    • Diavolino666 26.09.2019 15:27
      Highlight Highlight Mit Burka vielleicht nicht. Aber Niqab ist je nach Ort gar nicht so selten.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:42
      Highlight Highlight Mit Burka sieht man hierzulande praktisch nie eine Frau. Mit Hidschab oder Nikab gibt es aber viele. Und soweit ich das beurteilen kann (und mit den meisten kann man ohne weiteres auch reden), tragen sie praktisch 100% ihre Kopfbedeckungen völlig freiwillig und gerne.

      Scott, hier eine Erklärung zu den Begriffen, weil ich glaube dir nicht, dass du im Aldi wirklich eine Burka gesehen hast:
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    Weitere Antworten anzeigen
  • LCT 26.09.2019 12:19
    Highlight Highlight Im Grundsatz bin ich dafür, dass niemand dem anderen vorschreiben kann, was dieser zu tragen oder nicht zu tragen hat.
    Das ist eine Grundeigenschaft des Selbstbestimmungsrecht.

    Jenes Selbstbestimmungsrecht (einer Frau) sehe ich jedoch beim Tragen einer Burka teilweise eingeschränkt, nämlich da diese es meistens vordiktiert bekommt, so etwas tragen zu müssen.

    mMn, sollte dies aufrecht erhalten bleiben und nicht eine Folge von "In-Säkularität" verboten werden.

    Man müsste meinen, in einem säkularen Staat (was die Schweiz ja sein sollte) gilt Religionsfreiheit für jedes Individuum.
    • LCT 26.09.2019 12:38
      Highlight Highlight Nachtrag zum Verständnis:

      "dies" im 3 Absatz bezieht sich auf das Recht auf Selbstbestimmung (resp. Religionsfreiheit).
    • Diavolino666 26.09.2019 15:30
      Highlight Highlight Ich lebe lieber religionsfrei... - Religionsfreiheit heisst eben nicht, dass im Rahmen der Religion alles erlaubt ist. Insbesondere wenn man die religiös motivierten Anschläge berücksichtigt, könnte man auch von religiöser Seite etwas Feingefühl erwarten.
    • LCT 26.09.2019 18:01
      Highlight Highlight @Diavolino:

      Für mich ist „Religionsfreiheit“ lediglich, dass ich glauben kann was ich will und niemand mir vorzuschreiben hat, was ich glauben soll oder gar wie ich den Glauben zu praktizieren habe.

      Mit Erlaubnissen hat das mMn nichts am Hut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 26.09.2019 12:03
    Highlight Highlight Gut so. Ein Verhüllungsverbot dient vor allem dazu, das sichtbar Fremde aus dem Sichtfeld zu verbannen und zu markieren, wer Herr im Haus ist und bestimmt. Es stärkt aber in keiner Weise die Position von Frauen, wenn es um die Wahlfreiheit «Verhüllung oder nicht» geht. Im ärgsten Fall führt so ein Verhüllungsverbot sogar dazu, dass Frauen als Gefangene in den eigenen vier Wänden enden.

    Vor allem aber sollte sich die Gesetzgebung auf relevante Aspekte des Zusammenlebens konzentrieren und sich nicht auf identitätspolitischen Nebenschauplätzen verlieren und Diskriminierung zum Gesetz machen.
  • sheshe 26.09.2019 11:58
    Highlight Highlight Es ist einmal mehr eine emotionale und keine sachliche Diskussion hier.

    Fakt ist, über 90% der Niqab-Trägerinnen mit denen ich gesprochen habe (und das waren viele), ziehen den Niqab freiwillig (!) an. Er schützt gegen Sonne/Hitze, Wind, Sand und aufdringliche Männer. Natürlich war das in Ägypten und nicht hier. Die Frauen haben diesen aber seit Jugendjahren getragen und sich daran gewöhnt und die meisten fühlen sich sehr wohl damit.

    Quelle: Ich habe mehrere Jahre in Ägypten gelebt.

    Radikalisierung kann nicht mit Einschränkungen bekämpft werden!!
    • Cédric Wermutstropfen 26.09.2019 13:31
      Highlight Highlight @sheshe: Man kann auch nur schwer sachlich über dieses Thema diskutieren, weil es schlussendlich nur um Kultur, Werte, Moral und dergleichen geht.
    • cheeky Badger 26.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Das glaube ich dir sofort, dass nach einem halben Leben im Niqab das irgendwann nicht mehr stört und man das als normal empfindet.

      Wenn der Hauptgrund aber wirklich Sand und Sonne wäre, würden die Männer ja auch so rumlaufen, oder?

      Und logisch fühlen diese Frauen sich „nackt“ ohne Niqab, sie kennen ja nichts anderes, oder wird der nur an manchen Tagen getragen?

      Ich denke die hatten nie eine echte Wahl.
    • Vergugt 26.09.2019 13:54
      Highlight Highlight Der letzte Satz ist unglaublich wichtig und wird doch so selten verstanden. Falls die Frauen die Schleier freiwillig tragen, werden sie ja nicht unterdrückt, und es braucht kein Verbot. Wenn sie sie nicht freiwillig tragen, werden sie durch ein Verbot ganz bestimmt nicht die Erlaubnis kriegen, ohne Schleier rauszugehen, sondern werden einfach zu Hause bleiben müssen, was die Situation für sie noch verschlechtert.
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  • Tomjumper 26.09.2019 11:54
    Highlight Highlight Wenn mich nicht alles täuscht sollte ein Gesetz notwendig, verhältnismässig und wirksam sein. Gibt es Argumente dafür die das berücksichtigen?
    • Astrogator 26.09.2019 14:04
      Highlight Highlight Ja, Stand jetzt 21 Blitze der SVP-Fraktion 😉
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.09.2019 10:14
      Highlight Highlight Stand jetzt, 28 Herzen der Juso-Fraktion
    • Tomjumper 27.09.2019 11:08
      Highlight Highlight Kein Argument ist meist das deutlichste Argument. Nutzlose Gesetzte schaden unserer Justiz und verursachen Kosten, aber Roterriese zahlt gerne, wenn es nur ideologisch passt.
  • Ass 26.09.2019 11:54
    Highlight Highlight Soviel zum Thema Gleichberechtigung.....
  • Vecchia 26.09.2019 11:45
    Highlight Highlight generelles religionsunabhängiges Verhüllungsverbot in bestimmten Situationen oder die Ausweitung des bestehenden Vermummungsverbotes würde ich befürworten. Das Gesicht sollte im öffentlichen Alltag generell erkennbar sein. (Strassenverkehr wird allerdings schwierig wegen der Helme)

    Aber ein spezifisches Burka- und Niqab-Verbot einzuführen, das dann eigentlich nur die Schweizerin Nora Illi und ein paar Touristinnen betrifft, halte ich für wenig sinnvoll.
    • Krise 26.09.2019 12:12
      Highlight Highlight "Das Gesicht sollte im öffentlichen Alltag generell erkennbar sein."
      Wieso?
    • Homer J. Simpson 26.09.2019 12:19
      Highlight Highlight Wer bist du, um zu verlangen, dass die Gesichter erkennbar sein sollen?
    • Vecchia 26.09.2019 13:23
      Highlight Highlight weil das Gesicht mit Mimik beim Homo sapiens wesentlich ist bei der Kommunikation.
      Sonst hätten wir nämlich Ruten mit denen wir wedeln könnten, Ohren die wir anlegen oder nach vorne stellen könnten oder Kämme und Federn etc....
      Ausnahmen wird es geben, z.B. Fasnacht, Schals bei Kälte, Schutzhelme etc...

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  • Vecchia 26.09.2019 11:37
    Highlight Highlight Burka und Niqab irritieren, aber ich würde eine Anpassung des Vermummungsverbotes oder ein religionsunabhängiges generelles Verhüllungsverbot in der Oeffentlichkeit befürworten.

    Ausser Nora Illi und Touristinnen h
  • Gzuz187ers 26.09.2019 11:32
    Highlight Highlight Ich hasse die Doppelmoral unserer Politiker, Verhüllungsverbot ja, hilft ja angeblich gegen mittelalterliche Ideologien, aber Handeln mit Staaten bei denen genau diese Ideologie sogar das Gesetz vorgibt, ist in Ordnung.
    Oder ist schon einmal jemandem in den Sinn gekommen, dass genau mit solchen Gesetzen unsere Privatsphäre weiter eingeschränkt wird und am Schluss chinesische Verhältnisse herrschen?
  • m:k: 26.09.2019 11:18
    Highlight Highlight Mich stört vor allem die menschenverachtende Weltsicht dahinter:
    Männer seinen nicht fähig in einer Zivilisation zu leben. Sobald sie ein kleines Stück Frau sehen, rasten sie aus und müssen über sie herfallen. Die Frau ist gleichzeitig dafür verantwortlich ihren heiligen Körper vor solchen Angriffen zu schützen, damit ihr eifersüchtiger Mann nicht mit der Schmach leben muss gehörnt zu werden.

    Ich finde der Mensch ist fähig sich weiterzuentwickeln und in einer Gesellschaft zu leben, die für alle lebenswert ist.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:51
      Highlight Highlight Darum müssen im Facebook und Twitter und Konsorten unbedingt alle Nippels wegzensuriert werden.

      Doppelmoral scheint im Trend zu sein. Was für uns gut ist, muss man bei anderen, fremden Kulturen kritisieren.

      Wie war das nochmals mit dem Splitter und Balken im Auge?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Vom_Splitter_und_vom_Balken
  • Dominik Treier 26.09.2019 10:55
    Highlight Highlight Sind wir im unserem liberalen Staat schon so weit Kleidervorschriften erlassen zu müssen?! Den Gegenvorschlag kann ich akzeptieren und verstehen aber die Initiative ist populistischer Blödsinn! Und kommt mir nicht mit dem idiotischen Argument in Arabien dürfe man auch nicht halb nackt rumlaufen! Wollen wir uns tatsächlich mit so einem erzkonservativen und menschenverachtenden Regime vergleichen? Ein kleines Zitat für euch:
    Sobald der Mensch entscheidet, dass alle Mittel recht sind, um ein Übel zu bekämpfen, unterscheidet sich die Absicht nicht mehr von dem Übel, das es zu zerstören galt.
    • Watson - die Weltwoche der SP 26.09.2019 11:46
      Highlight Highlight Es gibt schon lange Kleidervorschriften. Lauf doch mal nackt durch deine Stadt und schau was passiert.
    • Dominik Treier 26.09.2019 14:21
      Highlight Highlight Das sind aber keine Kleidervorschriften, unsere gesellschaftliche Konvention hat sich nur aus irgendeinem Grund mal so ergeben, dass wir uns Bekleiden. Alles was aber Gesetzlich vorgeschrieben ist, ist das unsere Geschlechtsorgane bedeckt sein müssen. Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt, denn sexualisieren tun wir das Bild ja, nicht Kinder oder irgendwer der da geschützt werden soll, ich trage aber definitiv auch lieber Kleidung draussen wie die Meisten. Nichtsdestotrotz bist du in der Wahl der Kleidung bis heute frei und wenn du einen Jutensack anziehen würdest...
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:52
      Highlight Highlight Roterriese hat's mal wieder nicht verstanden.
  • Kanischti 26.09.2019 10:06
    Highlight Highlight Es stimmt: Eine Burka weist auf eine Unterdrückung der Frau hin. Aber mit einem Verhüllungsverbot hört die Unterdrückung nicht auf. Sie geht einfach für uns unsichtbar, hinter Mauern, weiter. Damit geht dieses Verbot in die selbe Kategorie wie das Minarettverbot. So à la: Was wir nicht sehen, existiert auch nicht!

    Aber wir reiben uns die Augen, wenn mal wieder eine Frau von ihrem extremistischen Mann umgebracht, eine Zelle um einen hetzenden Imam ausgehoben, oder von Beschneidungen der Mädchen in der Schweiz berichtet wird.

    Leider spricht dieses Problem nur EINE Partei an.
    • Zyniker haben es leichter 26.09.2019 10:59
      Highlight Highlight Die verschleiern sich nur ausserhalb der Wohnung... Es sagt einfach deutlich, dass man diese Menschen hier nicht will und dank Feminismus stimmen gar die Linken wohl eher zu.
    • Astrogator 26.09.2019 14:11
      Highlight Highlight "Aber wir reiben uns die Augen, wenn mal wieder eine Frau von ihrem extremistischen Mann umgebracht,"

      Ja genau, nur Eidgenossen und andere echte Schweizer dürfen ihre Frau umlegen.

      Also verbieten wir eine Burka, denn dann bringen Muslime ihre Frauen nicht mehr um. Was die Gewalt von Schweizer Männern angeht, da redet die SVP ja nicht so gerne darüber. Hat sicher nichts mit dem Frauenbild der SVP zu tun.
  • Cpt. Jeppesen 26.09.2019 09:57
    Highlight Highlight Angst macht dumm! Einfach mal über den Tellerrand hinaus denken, was dieses Gesetz bedeuten würde. In Zeiten der allumfassenden Videoüberwachung mit automatischer Gesichtserkennung möchten die Befürworter eines Verschleierungsverbots jedem Bürger das Recht nehmen sein Gesicht zu verschleiern. Somit ist z.B. immer sichergestellt, dass ich per Gesichtserkennung geortet werden kann.
    In Österreich, wo es so ein Gesetz schon gibt, wurden Leute schon verzeigt, weil sie auf dem Velo, bei kaltem Wetter, einen Schal vor dem Gesicht hatten. Gesetze gelten immer für alle, unabhängig von Religion.
  • Kari Baldi 26.09.2019 09:57
    Highlight Highlight Während sich das Parlament und der Bundesrat vom «Egerkinger Komitee» für ein Verhüllungsverbot instrumentalisieren lassen, geht in ganz Europa die Islamisierung munter weiter. Moscheen schiessen wie Pilze aus dem Boden.
    In Mulhouse, unweit von Basel, wurde ein wahrer Pharaonenkomplex gebaut, der Gebetsräume für 3000 Gläubige umfasst. Das «Centre An-Nour» soll 29 Millionen Euro gekostet haben und ist das größte von 140 Projekten, das von der «Qatar Charity Europe» - der man auch die Finanzierung von Dschihadistengruppen in Syrien und Mali nachsagt - finanziert worden ist.

    • AdiB 26.09.2019 11:36
      Highlight Highlight Wtf? Die quatar charity europe ist ein teil der quatar foundation, die den bürgenstock komplex finanzierte, die mall of switzerland und den ausbau des flughafen zürich.
      Und in mali kämpfen keine dschihadisten, sondern in mali kämpfen leute für ihr land und das recht auf selbstbestimmung gegen den französischen imperialisten, der sich das recht mit gewalt nimmt, rohstoffe abzubauen ohne dafür zu zahlen.
  • Sasa96 26.09.2019 09:47
    Highlight Highlight Die meisten Muslimas mit denen ich bisher darüber geredet haben, haben mich gefragt: Ist es wirklich viel fortschrittlicher Frauen zu verbieten etwas anzuziehen, als sie zu zwingen etwas anzuziehen.
    • Zyniker haben es leichter 26.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Mir wäre es auch lieber, wir könnten "radikale" (das würden wir bestimmen) Muslime einfach aus dem Land werfen.
    • Cédric Wermutstropfen 26.09.2019 13:38
      Highlight Highlight „Ist es wirklich viel fortschrittlicher Frauen zu verbieten etwas anzuziehen, als sie zu zwingen etwas anzuziehen.“

      Was ist schon fortschrittlich? Das ist ein völlig subjektiver Begriff. Daher ist es mir auch egal, ob das jemand als fortschrittlich betrachtet oder nicht. Die Hauptsache ist, dass die Leute unserer Kultur Respekt zollen und das bedeutet u.a., dass man sein Gesicht im öffentlichen Raum nicht verhüllt. Wenn ich im Ausland bin respektiere ich die Kultur meiner Gastgeber schliesslich auch. Das nennt man Anstand.
    • Ueli der Knecht 26.09.2019 19:53
      Highlight Highlight Kleidervorschriften um Angehörige anderer Kulturen und Frauen zu unterwerfen, und sich daran aufzugeilen, sind auf alle Fälle nicht fortschrittlich, sondern primitiv und patriarchalisch.
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  • Sasa96 26.09.2019 09:45
    Highlight Highlight An sich bin ich auch gegen Burkas, aber finde das Argument, dass wir bei denen auch keine Hotpants tragen dürfen einfach dumm. Das ist Kindergarten Niveau à la du haust mich, ich hau dich. Glaubt ihr radikale Muslime die ihre Frau dazu zwingen eine Burka zu tragen, werden wegen eines Verbots plötzlich liberaler und damit aufhören? Nein! Diese Frauen dürfen dann zusätzlich das Haus nicht mal mehr verlassen. Und das Land verlassen ist teuer, das können auch nicht einfach alle. Die einzigen die es wirklich aufhalten würde, wären Touristen.
    • Rabbi Jussuf 26.09.2019 11:32
      Highlight Highlight So ist es nicht. Das Verhüllungsverbot und mehr noch ein Kopftuchverbot in Schulen, gäbe denen, die kein Kopftuch tragen wollen, endlich einen Freiraum. Der soziale Zwang ein Kopftuch tragen zu müssen, würde zurückgedrängt. In diesem Sinn ist ein Vermummungsverbot nur ein erster Schritt in einem Bündel von Massnahmen, die noch kommen müssten.
    • Kanischti 26.09.2019 13:45
      Highlight Highlight Das Argument, dass es teuer sein soll unser Land zu verlassen, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Schliesslich lässt es sich doch hier wunderbar und mit allen Annehmlichkeiten leben: Das Geld nehmen, aber unsere Kultur ablehnen.

      Radikale Muslime haben in unserer Gesellschaft schlicht nix verloren und gehören ausgewiesen!
  • Magnum44 26.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Die einen zwingen Frauen etwas zu tragen, die anderen verbieten es ihnen. Beide Gruppen brufen sich dabei auf irgendwelche "höheren" Werte. Merkt ihr etwas?
    • Cédric Wermutstropfen 26.09.2019 13:49
      Highlight Highlight „Beide Gruppen berufen sich dabei auf irgendwelche "höheren" Werte.“

      Bloss ist eine Gruppe bzgl. der Kultur indigen, die andere nicht. Die Werte der anderen haben daher hier keine Gültigkeit und müssen gar nicht diskutiert werden. In Japan spaziere auch nicht mit meinen Schuhen in eine Wohnung und erwarte, dass meine Ansichten diesbezüglich gleich viel wert sind wie die der lokalen Bevölkerung, denn es ist ihr Land und ich bin ein Gast.
    • Kanischti 26.09.2019 13:49
      Highlight Highlight Falsch: Beide berufen sich auf ihre Kulturen. Eine dieser Kulturen ist mit unserer nicht kompatibel. Da liegt der Unterschied.
    • You will not be able to use your remote control. 26.09.2019 17:34
      Highlight Highlight Verarsch dich doch selber: Du bist nicht indigen!
  • Francis Begbie 26.09.2019 09:17
    Highlight Highlight Hier sieht man, wie es dann mit Verbot sein wird:

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  • N. Y. P. 26.09.2019 09:09
    Highlight Highlight Ich befürworte ein Verbot, diesen schwarzen Blachen zu verbieten.

    Weil ich keinen Bock mehr habe, mich jeden Tag mit dem Islam befassen zu müssen.
    • solomon london 26.09.2019 10:52
      Highlight Highlight Wir müssen uns jeden Tag mit Trump, Brexit und SVP rumschlagen dann magst du ja wohl noch ein bisschen Islam vertragen.
    • N. Y. P. 26.09.2019 11:20
      Highlight Highlight Nein, @solomon london, sonst muss ich anfangen zu täubele, wenn dieses leidige Thema ständig auf dem Tapet ist.

      Das Thema Trump mag ich dagegen. Ist auch weltpolitisch und popcornmässig sehr interessant.

      Die SVP darf auch regelmässig Thema sein.

      Der Brexit ist mir egal. Die Artikel gleichen sich. Gross lesen über diese Posse mag ich nicht mehr.
    • olga 26.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Komisch, in meiner Welt spielt der Islam keine so grosse Rolle. Vielleicht solltest du einfach aufhören, dich von den Angstmachern instrumentalisieren zu lassen und mal ein bisschen eigenständig denken.
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  • Saerd neute 26.09.2019 09:00
    Highlight Highlight Betroffen vom Verbot sind vorallem fundamentale Moslems und der menschenverachtende Teil der Jusos die sich schwarzen Block nennen.
    Da ist ein Verhüllungsverbot mehr als angebracht.
    • Clife 26.09.2019 10:13
      Highlight Highlight Im Tessin gilt es seit dem 1. Juli 2016. Dort traf es bisher vor allem vermummte Fussballfans. Frauen mit Burka oder Niqab wurden dagegen kaum je gebüsst. (mim/sda) -letzter Paragraph der News.

      Wollte ich nur mal so am Rande erwähnt haben. Es nervt mich, dass man eine solche Initiative direkt mit vermummten Frauen in Verbindung setzt (hab ich auch kein Problem damit) aber gleichzeitig bspw die radikalen Fussballfans bzw. Randalierer aussen vorlässt.
  • Hirngespinst 26.09.2019 08:58
    Highlight Highlight Wenn das durchkommt (was ich grundsätzlich gut fände, da ich eine Abneigung gegen Verschleierung habe - und allem, was dazu gehört), frage ich mich, ob die Frauen dann halt einfach eingesperrt würden.
    • Rabbi Jussuf 26.09.2019 11:41
      Highlight Highlight Und wenn schon. Das würde vielleicht den Druck erhöhen, selber etwas dagegen zu tun.
  • hesorry 26.09.2019 08:53
    Highlight Highlight Wir können nicht einfach verbieten weils uns fremd ist. Es gibt keine rationale argumente für ein burka verbot.

    Wir ZWINGEN die unfreiwillig oder freiwillig burka-trageden Frauen ihren Körper zu zeigen. Tönt das nach Freiheit?

    PS: mir persönlich gehen Burkas gegen den strich, doch wie wär's wenn wir uns mal ihre meinung dazu anhören. Alles andere ist ein retter komplex.
    • Cédric Wermutstropfen 26.09.2019 13:53
      Highlight Highlight „Wir können nicht einfach verbieten weils uns fremd ist.“

      Äh doch.. das ist schliesslich unser Land. Die Spielregeln diktieren wir und Gäste (auch die ungebetenen) haben sich daran zu halten.
    • Kanischti 26.09.2019 13:57
      Highlight Highlight Nein, sie werden nicht gezwungen ihren Körper zu zeigen, nur ihr Gesicht. Das ist in unserer Kultur nur normal.
      Das soll von allen hier lebenden Menschen akzeptiert und respektiert werden.
    • hesorry 26.09.2019 14:05
      Highlight Highlight Das ist nicht bekämpfung von Fundamentalismus, sondern reine symbolpolitik. Wie auch schon die minarett initiative. Was hat sich verändert? Nichts.

      Im besten oder schlimmsten fall verschiebt sich das problem mit den fundis hinter verschlossenen türen.
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  • Krise 26.09.2019 08:49
    Highlight Highlight Frauen werden angefeindet weil sie Miniröcke tragen und weil sie sich verhüllen. Wieso genau glauben wir, einer Frau sagen zu müssen wie sie sich anziehen darf? Wieso wollen wir Frauen zwingen sich zu zeigen wenn sie das nicht wollen? Sind wir damit nicht genau so arrogant wie jene die ihre Frauen unter den Schleier zwingen?
    • N. Y. P. 26.09.2019 09:11
      Highlight Highlight @Prinzässin, du lässt dir doch nicht sagen, was du anziehen sollst.

      Desweitern müssen diese Frauen diesen Umhang tragen, weil ihre Männer das so wollen.
    • Neruda 26.09.2019 09:13
      Highlight Highlight Ihnen ist schon klar, dass eine Frau nur nach einer Indoktrinierung sich so verhüllt? Es handelt sich also in keinster Weise um einen freien Entscheid, auch wenn dies gewisse Frauen behaupten.
    • THEOne 26.09.2019 09:21
      Highlight Highlight haben sie ernsthaft das gefühl die machen das freiwillig?? ihre radikalen mannsbilder zwingen sie dazu...
      und das diese art menschbhier leben darf, finde ich gelinde gesagt unter aller sau.
      der islam ansich zwingt sie ganz sicher nicht dazu
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  • CuJo 26.09.2019 08:41
    Highlight Highlight Das Tragen einer Burka ist die Manifestation der Desintegration.
    • Krise 26.09.2019 12:16
      Highlight Highlight *puff*
    • Krise 26.09.2019 14:25
      Highlight Highlight Desintegration heisst Auflösung, deswegen mein onomatopoetischer Beitrag.
  • PVJ 26.09.2019 08:39
    Highlight Highlight Ich finde Gesichtsverhüllungen persönlich unnötig und nicht passend zu unserem Land. Aber wegen ein paar wenigen Burkaträgerinnen Kleidervorschriften in die Verfassung zu Schreiben ist schlicht irrational und unverhältnismässig. Das ist Symbolpolitik à la SVP, genau wie die Minarettinitiative. Haben wir keine wichtigeren Probleme?
    • PVJ 26.09.2019 09:27
      Highlight Highlight @Momo: Natürlich ist es Symbolpolitik. Es geht den Initianten ja nicht um den Schutz vor Diskriminierung, sondern darum, die Ängste ihrer Wählerschaft vor dem "Fremden" zu bedienen. Wenn Du SR Minder heute morgen in den Nachrichten auf SRF zugehört hast, dann wird das sehr klar.
      Das (ehrenwerte!) Ziel, Frauen vor Diskriminierung zu schützen, wird mit der Initiative sicher nicht erreicht. Ganz abgesehen davon, dass ein Verbot primär arabische Touristinnen betreffen würde. Diese werden einfach woanders hinreisen.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 26.09.2019 10:10
      Highlight Highlight @Momo

      Mit einem Verhüllungsverbot ersetzt man bloss eine Diskriminierung durch eine andere.

      Leute die Frauen bestimmte Kleidung aufzwingen oder verbieten, sind sich doch in Wahrheit sehr ähnlich. Jedenfalls trauen beide Seiten einer Frau nicht zu, das selbst entscheiden zu können.

      Den Gegenvorschlag des Bundesrats finde ich aber vernünftig.
    • CuJo 26.09.2019 12:18
      Highlight Highlight @PVJ

      Es ist keine Symbolpolitik ! Es geht darum unsere Werte zu verteidigen ! Wer in unser Land kommt soll sich gefälligst den hier geltenden Regeln und Gepflogenheiten anpassen ! CH-Frauen gehen auch nicht im Bikini und der Bibel in der Hand nach Saudi-Arabien ! Wir passen uns dort an ! Aus Respekt gegenüber der Kultur und den Leuten, die dort leben ! Hat auch mit Anstand zu tun wie ich finde... und wenn ich die Freiheiten von Moslems in unserem Land mit deren der Christen in muslimischen Ländern vergleiche, muss mir keiner behaupten, dass wir hier nur ansatzweise "anti-muslimisch" sind.
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  • DomKi 26.09.2019 08:37
    Highlight Highlight Mit der Verschleierung per se habe ich kein Problem solange das Gesicht frei ist und vielleicht noch etwas unterhalb des Kinns. Denn mit Gesetzen wird noch keine Mentalität verändert.
    • Rabbi Jussuf 26.09.2019 11:45
      Highlight Highlight Der Gegenvorschlag ist nur Verschleierungstaktik um nichts zu machen. Weil schon alles gesetzlich vorgegeben ist.
    • cheeky Badger 26.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Ich denke schon, dass sich eine Mentalität verändern kann. Der Islam wird nicht in allen ländern gleich gelebt. Im Balkan war er zbsp. eher liberaler als auf der arabischen Halbinsel. Das wird von den andern religionsgruppen genauso gesteuert wie von den Moslems selbst.
  • Do not lie to mE 26.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Wir haben gegen das Apartheid System in Südafrika gekämpft! Aber für Frauen die in den islamischen Länder mehr jährige Haftstrafen erhalten weil sie das Kopftuch nicht tragen wollen, ein Stadium besuchen oder ohne männliche Begleitung aus dem Haus gehen zu dürfen ist meiner Meinung nach ein unser grössten Schande. Mir scheind das die Wählerschaft deren Parteien die früher gegen Apartheid / Unterdrückung gekämpft haben heute mehr am Herzen liegt als das Anliegen dieser Frauen.
  • lilie 26.09.2019 08:29
    Highlight Highlight Finde den Gegenvorschlag sehr gut. Eine Person muss sich mit dem Gesicht zeigen, wenn sie identifiziert werden soll. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein.

    Burka ist sowieso bereits verboten, sofern die Frau dazu genötigt wird. Wenn sie sie aber freiwillig trägt, ist es irgendwie etwas befremdlich, wenn der Staat ihr das verbietet mit der Begründung, ihr Wille werde damit unterdrückt. 🤔
    • dorfne 26.09.2019 09:37
      Highlight Highlight Sie glauben doch nicht im Ernst, dass eine Frau, die das Eigentum der Männer ist, eben diese Männer wegen Nötigung anzeigen würde. Das wäre ihr Tod.
    • Luzifer Morgenstern 26.09.2019 09:39
      Highlight Highlight Das klingt gut und irgendwie auch zu einfach.

      Der Schleier ist ein Symbol der Unterdrückung, des Patriarchats. Frauen waren Jahrhunderte lang in derselben Position hier in Europa. Und die freiwillige Anpassung an eine Unterdrückung, die man Frauen bis ins Mark beigebracht hat, mag als freiwillig erlebt werden, auch wenn es in einer offenen Gesellschaft nie dazu kommen würde.

      Richtig wäre darum, gegen ein Verbot und gegen den Schleier zu sein. Und das ist die schwierigere Haltung.

      Wenn eine angemessene Identifizierung verweigert wird, bin ich aber auch für eine Strafe (d.h. Busse).
    • lilie 26.09.2019 12:52
      Highlight Highlight @dorfne: Es kann auch jemand anders klagen.

      @Lufizer: Ich schätze die Differenziertheit deiner Aussage.

      Es stimmt, bei uns ist der Schleier ein Ausdruck der Unterdrückung der Frau.

      Aber in anderen Ländern, namentlich da, wo der Islam verboten ist, kämpfen Frauen darum, den Schleier tragen zu dürfen - als Ausdruck von Religionsfreiheit.

      Ich bin einfach nicht sicher, ob es richtig ist, Frauen zu zwingen, sich zu befreien. Sollten sie das nicht aus eigenen Stücken wählen?
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  • WID 26.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Statt über den Fetzen Stoff sollten wir uns besser mit den Problemen dahinter befassen. Beispiel: wenn eine Frau aus einem muslimischen Umfeld auf die Kleidervorschriften pfeift ist sie in den allermeisten Fällen mit Anfeindungen bis zum Ausstoss aus ihrem Umfeld konfrontiert. Darum verhüllen sich viele ‚freiwillig‘. Wenn eine Frau aus freien Stücken beschliesst sich zu verhüllen sollte das ihr Recht sein, wie es auch ihr Recht sein muss unbelästigt mit kurzen Rock herumzulaufen.
    • Rabbi Jussuf 26.09.2019 11:49
      Highlight Highlight Leider geht es nicht anders als mit Verboten, um diese Missstände zu bekämpfen.
      Weiter wäre ein Kopftuchverbot an Schulen absolut dringend – ja, noch wichtiger als dieses Vermummungsverbot.
    • WID 27.09.2019 06:44
      Highlight Highlight @ Rabbi Jussuf : Die Frage ist ob man durch Verbote die Missstände beheben kann oder ob das nicht zu einer Verhärtung führt.
    • Rabbi Jussuf 27.09.2019 10:26
      Highlight Highlight WID
      Die Verhärtung ist längst geschehen. Das Verschleiern (Niqab), ja selbst das Kopftuch (Hidschab) ist bereits ein Zeichen der klaren Abgrenzung und Ablehnung der hier herrschenden Kultur und Gesellschaft (Demokratie, Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit, Bildung etc.)
      Daran ändert ein Verbot kaum etwas. Es kann allerdings diese Leute unter Druck setzen. Hätten wir ein Kopftuchverbot an Schulen, wäre das wesentlich nützlicher, da dort den Mädchen (und den Jungs) wenigstens ein Freiraum geboten würde sich zu entwickeln.
  • GurMadh 26.09.2019 08:20
    Highlight Highlight Als Enkel eines Imams frage ich mich was es da noch zu diskutieren gibt, verbieten und basta. Gott ist Leben und kein Gefängniss
    • dorfne 26.09.2019 09:39
      Highlight Highlight Zur Ergänzung: und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Er schuf ihn als Mann und Frau. Genesis 1. Die Geringschätzung der Frau ist Gotteslästerung. Aber offenbar war bei den Religionsstiftern der Hass auf die Frauen stärker als die Liebe zu Gott.
    • GurMadh 26.09.2019 11:04
      Highlight Highlight Und Gott schuff den Versrand, um zu verstehen statt zu Urteilen
    • Luzifer Morgenstern 26.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Gott schuf den Mann nach seinem Ebenbild. Die Frau ist das Abbild des Mannes.

      Muslimas können froh sein, dass sie halb so viel zählen wie ein Mann. Denn vor Mohamed waren die Frauen gar nichts wert.

      ABER das ist kein Grund, hier aufzuhören. Die Gleichstellung muss weiter erkämpft werden, bis wir gleiche Werte für beide haben.

      Ich frage mich nur, wie weit das Verhüllungsverbot dieses Ziel unterstützt. Denn bis jetzt hat man vor allem gegen das Feindbild gekämpft und Angst geschürt.
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  • Clife 26.09.2019 06:39
    Highlight Highlight Der Gegenvorschlag gefällt mir nicht nur, sollte sogar zwingend sein. Ein Pass ist zur Identifikation da. Wie soll ich mir das bei einer verhüllten Person vorstellen? Hat der dann ne Maske an auf seinem Pass 😂?
    • balzercomp 26.09.2019 08:27
      Highlight Highlight Ich habe mich vor einigen Jahren mit einem Grenzbeamten unterhalten. Es gibt tatsächlich arabische Staaten bei denen Frauen Bilder mit Vollverschleierung haben. Da kann man auf die Identitätsprüfung gleich verzichten.
    • sheshe 26.09.2019 11:51
      Highlight Highlight Schon paarmal gesehen, dass Frauen in Burkas zu Identifikationszwecken den Schleier lüften. Aber natürlich nur einsehbar für den Grenzpolizisten.

      Land: Türkei
  • Quinn 26.09.2019 06:31
    Highlight Highlight befürworte ich. sie leben in unserem land, also haben sie sich gefälligst an uns anzupassen. eine unserer frauen kann auch nicht in saudi arabien mit hotpants herumlaufen.
    • Satan Claws 26.09.2019 08:17
      Highlight Highlight Symptombekämpfung hat gegen Probleme schon immer gut gewirkt.
    • DomKi 26.09.2019 08:45
      Highlight Highlight So, und eine Frau, die mit "Hotpants" herumläuft ist Ihres Erachtens besser als eine Verschleierte? Einmal überlegt, dass sich "halbnackte" Frauen sich selbst entwürdigen?
    • DiniMuetter 26.09.2019 08:56
      Highlight Highlight Du nimmst jetzt Saudi-Arabien als schlechtes Beispiel und willst damit die selbe Einmischung in die persönliche Freiheit rechtfertigen? Es geht meiner Meinung nach nicht , dass Frauen vom Staat vorgeschriebenen wird, wie sie sich anzuziehen haben. Aber genau das selbe will Wobmann tun. Bei den Männern mit langem Bart und Djeballa reklamiert aber keiner. Ist ja undenkbar dass man Männern verbietet, sich so anzuziehen, wie sie es möchten. Die Angst vor fremden Kulturen und Religionen sollte uns nicht dazu verleiten, wieder Kleidervorschriften wie vor 300 Jahren einzuführen.
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  • Ökonometriker 26.09.2019 06:22
    Highlight Highlight Ist es wirklich die Pflicht eines modernen Staates seinen Bürgern vorzuschreiben, was sie zu tragen haben?
    Damit wird man v.a. die saudische Oberklasse verärgern, die ihr Geld in der Schweiz vor der Gier ihres korrupten Königshauses in Sicherheit bringt. Immerhin die drittgrössten Anleger in unserem Land.
    • coheed 26.09.2019 08:32
      Highlight Highlight Sie möchten also unsere Werte verkaufen? Tolle Einstellung!
    • DomKi 26.09.2019 08:48
      Highlight Highlight @Momo: "unsere Werte", was sind die? Ich denke der Westen ist sowas von unfrei und intolerant heutzutage. Wenn alles mit Gesetzen geregelt werden muss, dann haben wir ein echtes Problem, aber Freiheit sicher nicht mehr...
    • Ökonometriker 26.09.2019 09:09
      Highlight Highlight Seit wann ist es Teil unserer Werte Frauen vorzuschreiben was sie zu tragen haben?
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  • Schneider Alex 26.09.2019 05:59
    Highlight Highlight „Wissen Sie, ich habe in Berlin-Kreuzberg zehn Jahre in einer Mietskaserne gelebt, die von den Imams langsam islamisiert wurde. Auch war ich dort Patient bei einem türkischen Arzt. Er hat seine Kinder nach Istanbul aufs Gymnasium geschickt, weil ihm die Stimmung in Kreuzberg zu fundamentalistisch war. Lesen Sie mal nach, was in den Moscheen gepredigt wird, und spazieren Sie am Görlitzer Bahnhof vorbei, wenn der Gottesdienst zu Ende ist. Dann wird auch Ihnen dämmern, dass sich in unsere Kultur ein fremder Block hineinschiebt.“ (Thomas Hürlimann in BaZ vom 23.9.19)
    • Oigen 26.09.2019 07:08
      Highlight Highlight und was hat berlin-kreuzberg mit uns zu tun?
    • GurMadh 26.09.2019 08:18
      Highlight Highlight Genau, danke für diesen Kommentar der sehr gut aufzeigt dass es Ihnen nicht bzw. viel mehr als um die Initiative geht und genau deswegen muss man sie ablehnen, den hier geht um Demagogie und Angstmacherei. Die zustände 7n Berlin haben weder mit der Schweiz noch mut der deutschen Kultur oder Islam zu tun, sondern mit der deutschen Innenpolitik und versäumnisse der letzten 50 Jahren.
    • Herr Ole 26.09.2019 09:34
      Highlight Highlight Du hast völlig recht, GurMadh. Kommt noch dazu, dass ein Burkaverbot gegen solche Zustände nicht mal im Ansatz hilfreich ist.
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