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«Sonnige Grüsse aus der Türkei»: Attila Hildmann macht sich über Staatsanwaltschaft lustig

Seit Wochen fahndet die Berliner Generalstaatsanwaltschaft per Haftbefehl nach Attila Hildmann. Doch der Corona-Leugner hat sich in die Türkei abgesetzt – und spottet nun von dort aus über die deutsche Justiz.
26.03.2021, 08:45

Im Laufe der Corona-Pandemie hatte Vegankoch Attila Hildmann immer wieder mit extremen Verschwörungsideologien und Demonstrationen für Aufsehen gesorgt. Dann tauchte er plötzlich unter. Der Grund: Die Berliner Staatsanwaltschaft erliess einen Haftbefehl gegen ihn, wegen Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Der könne allerdings nicht vollstreckt werden, weil sich Hildmann aktuell in der Türkei aufhalte, machte die Justizbehörde am Donnerstag bei Twitter öffentlich – und bekam prompt eine Antwort von dem Gesuchten.

Attila Hildmann im Juli 2020 in Berlin.
Attila Hildmann im Juli 2020 in Berlin.
Bild: keystone

«Das tut mir leid für Sie, aber wir können uns ja über Twitter austauschen», spottete der 39-Jährige und sendete «sonnige Grüsse aus der Türkei». «Sie können ja leider nicht herkommen», schoss er hinterher und setzte einen grinsenden Smiley dazu.

Und dabei blieb es nicht. In weiteren Tweets auf seinem Profil lachte Hildmann über die deutsche Justiz, posierte mit der türkischen Flagge und betonte, dass er die «doppelte Staatsbürgerschaft» habe, seinen «BRD Personalausweis» aber bald abgeben werde.

«Der Beschuldigte hat neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit», bestätigte die Staatsanwaltschaft später auf Twitter. Inwieweit sie weiter gegen den Verschwörungsideologen vorgehen können, bleibt abzuwarten. Im Rahmen der Ermittlungen werden über 1000 Vorwürfe gegen Attila Hildmann geprüft.

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