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Deutscher Corona-Leugner Attila Hildmann versteckt sich nach Ermittlungen in der Türkei

Im Februar wurde bekannt, dass die Polizei nach Attila Hildmann sucht. Wo der Corona-Leugner sich aufhält, blieb lange unklar. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Berlin neue Details bekanntgegeben.



ARCHIV - 04.07.2020, Berlin: Attila Hildmann, Kochbuchautor und Anti-Corona-Aktivist, spricht nach einem Autokorso bei einer Kundgebung gegen Corona-Einschr

Hat Ärger: Attila Hildmann. Bild: keystone

Ein Artikel von

T-Online

Der in der Corona-Krise als Verschwörungsideologe aufgetretene Vegankoch Attila Hildmann  hält sich laut Erkenntnissen der Berliner Generalstaatsanwaltschaft aktuell in der Türkei auf. Der gegen ihn vorliegende Haftbefehl wegen Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Polizeibeamte könne demnach nicht zeitnah vollstreckt werden. Dies erklärte die Behörde am Donnerstag.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte bereits im November vergangenen Jahres die Ermittlungen gegen Hildmann übernommen. Mitte Februar wurde dann bekannt, dass ein Haftbefehl gegen Hildmann vorliegt. Dies berichtete t-online mit Berufung auf Polizeikreise , Hildmann selbst hatte die Informationen zuvor mittels seines Telegram-Accounts in den sozialen Medien verbreitet. Zu diesem Zeitpunkt war bereits unklar, wo genau der 39-Jährige sich aufhält.

Zuvor waren laut Medienberichten über Monate hinweg an Hildmanns Wohnort in Brandenburg Anzeigen gegen ihn gesammelt worden. Hildmann wurde unter anderem bei der Eskalation von Protesten am Reichstagsgebäude im August 2020 festgenommen. Im Juli vergangenen Jahres soll Hildmann ausserdem den Grünen-Politiker Volker Beck bedroht haben. Wenn er «Reichskanzler wäre» solle für Beck die Todesstrafe «durch Eiertreten» eingeführt werden, sagte er laut Presseberichten.

Ende 2020 wurde schliesslich der Wohnsitz Hildmanns in Brandenburg durchsucht. Die Ermittlungsbehörden hatten dabei im November in Wandlitz mehrere Speichermedien wie Festplatten und Handys sichergestellt. Per Gerichtsbeschluss bekam die Berliner Staatsanwaltschaft dann die Erlaubnis, mehrere Laptops, Handys, Speicherkarten und USB-Sticks auszuwerten. «Das sind intensive, umfangreiche und zeitaufwendige Ermittlungen», sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft damals.

(sow/AFP/t-online)

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