DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Auf Konfrontationskurs mit der EU

Cameron will Zuwanderung beschränken

20.10.2014, 09:1820.10.2014, 10:18
Tory-Premierminister David Cameron vor seinem Amtssitz, 10 Downingstreet in London.
Tory-Premierminister David Cameron vor seinem Amtssitz, 10 Downingstreet in London.Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

Der britische Premierminister David Cameron überlegt sich, eine Quote für Einwanderer aus den EU-Ländern einzuführen. Dies berichtet die «Sunday Times». Die jährlich verteilten nationalen Versicherungsnummern sollen bei gering qualifizierten Einwanderern aus dem EU-Raum beschränkt werden, so das Blatt. Dies käme de facto einer Beschränkung der Zuwanderung gleich.

Die britische Regierung selber nahm zu der Meldung noch keine Stellung. Es wird allerdings erwartet, dass Cameron bis Ende Jahr Pläne zur einer Einwanderungsreform präsentiert. Der konservative Regierungschef hatte bereits früher angekündigt, die Personenfreizügigkeit einschränken zu wollen.

Die EU reagierte mit harscher Kritik auf die Pläne des britischen Premiers. Der abtretende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte am Sonntag, die Einführung von Quoten würde geltendem EU-Recht widersprechen

Die geplante Verschärfung der Migrationspolitik ist eine Reaktion der konservativen Tory-Regierung auf die wachsende Macht der EU-kritischen Oppositionspartei Ukip. Die Protestler aus dem rechtskonservativen Lager plädieren für eine Loslösung Grossbritanniens von der Europäischen Union und graben so den Tories Stimmen ab. (wst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

London verbietet Werbung für Schönheits-OPs in Jugendmedien

Grossbritannien will den Anreiz zu Schönheitsoperationen für Minderjährige senken und verbietet entsprechende Werbung in Jugendmedien. Von Mai 2022 an dürfen keine Anzeigen etwa für Brustvergrösserungen oder -verkleinerungen, Bauch- und Augenlidstraffung oder Nasenkorrekturen mehr in Zeitschriften und TV-Programmen geschaltet werden, die sich an unter 18-Jährige richten oder von dieser Altersgruppe verstärkt konsumiert werden. Das Verbot gilt auch für Behandlungen zur Hautverjüngung, Laser- oder Lichtbehandlungen sowie Produkte zur Zahnaufhellung, wie der Werberat Committee of Advertising Practice (CAP) am Donnerstag mitteilte.

Zur Story