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Der FCB steht in der Europa League vor einer äusserst schwierigen Aufgabe.
Der FCB steht in der Europa League vor einer äusserst schwierigen Aufgabe.
Bild: KEYSTONE

Warum Basels Duell mit Frankfurt fast eine «Mission Impossible» ist

Das Achtelfinal-Duell der Europa League gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt war als nächstes europäisches Fussballfest des FC Basel geplant. Das Coronavirus droht dem FCB diesbezüglich einen Strich durch die Rechnung zu machen.
12.03.2020, 15:04

Im Prinzip ist es vermessen, den FC Basel im Achtelfinal-Duell der Europa League gegen Frankfurt als David zu bezeichnen, zu stark hat er sich über die letzten Jahre im Europacup präsentiert.

Drei Mal erreichten die Basler in den letzten zehn Jahren die K.o.-Phase der Champions League, stiessen auf zweithöchster Stufe 2013 in den Halbfinal vor, im Jahr danach immerhin noch bis in die Viertelfinals und sorgten so für manche magische Europacup-Nacht.

In Europacup-Partien überzeugte Basel in den letzten Jahren regelmässig.
In Europacup-Partien überzeugte Basel in den letzten Jahren regelmässig.
Bild: KEYSTONE

Und doch akzentuierte sich in den letzten Tagen das Bild vom FCB als David, geschuldet ist dies in erster Linie dem kursierenden Coronavirus.

Kein Heimspiel im «Joggeli»

Während der letztjährige Europa-League-Halbfinalist Eintracht Frankfurt das Hinspiel zwar ohne Zuschauer, aber immerhin im eigenen Stadion bestreitet, weiss der FCB bezüglich seines «Heimspiels» in einer Woche nur etwas mit Sicherheit: Es wird nicht in Basel stattfinden

Zuschauer trotz Coronavirus – der Entscheid aus Frankfurt gibt zu denken:

Die Basler Behörden erteilten einem Rückspiel im St. Jakob-Park auch ohne Zuschauer eine Absage. «So sehr es dem Fussballerherz weh macht, wir stehen hinter diesem Entscheid», sagte der FCB-Geschäftsführer Roland Heri in einer Videobotschaft dazu. Nun gelte es, gemeinsam mit allen Beteiligten eine rasche Lösung für das Rückspiel zu finden.

Eine Option, die derzeit geprüft wird, ist offenbar ein zweites Spiel in Frankfurt, auch wenn dies den Basler Chancen auf eine Viertelfinal-Teilnahme kaum zuträglich sein wird. Denn während das Team des ehemaligen YB-Meistertrainers Adi Hütter in der Ferne zuletzt nicht stilsicher wirkte, was sich bei den 0:4-Niederlagen in Dortmund und Leverkusen eindrücklich zeigte, ist die Bilanz im eigenen Stadion stark. Seit Jahresbeginn weist die Eintracht daheim fünf Siege und nur eine Niederlage aus.

Vor eigenem Anhang trat Frankfurt zuletzt richtig stark auf.
Vor eigenem Anhang trat Frankfurt zuletzt richtig stark auf.
Bild: EPA

Pflichtspiele nur noch eine Seltenheit

Erschwerend hinzu kommt der aktuelle Stillstand der Meisterschaft in der Schweiz. Das letzte Pflichtspiel des Teams von Trainer Marcel Koller liegt zwar dank der Europa League erst zwei Wochen zurück, die Unsicherheit bezüglich des weiteren Programms macht den Beteiligten allerdings zu schaffen. «Das Einzige, was beständig ist, ist die Unbeständigkeit», sagte Captain Valentin Stocker der Nachrichtenagentur dpa.

Für den ehemaligen FCB- und Frankfurt-Profi Benjamin Huggel ist die Favoritenrolle ohnehin klar verteilt. «Frankfurt hat insgesamt mehr Substanz», sagte der 42-Jährige. Für einen Basler Coup müsse alles stimmen, «auch wenn der FCB im Europacup oft genug bewiesen hat, dass er sich in der Rolle des Aussenseiters wohlfühlt», glaubt Huggel. Auch wenn derzeit fast nichts für den FCB spricht, es gab in der Geschichte schon grössere Aussenseiter. (sda)

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Spiele in leeren Fussball- und Eishockey-Stadien

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Spiele in leeren Fussball- und Eishockey-Stadien
quelle: keystone / ennio leanza
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