International
Banken

Terrorermittlungen nach Anschlagsversuch auf US-Bank in Paris

Terrorermittlungen nach Anschlagsversuch auf US-Bank in Paris

28.03.2026, 16:1928.03.2026, 16:19
FILE - The Bank of America logo is seen on a branch office, Oct. 14, 2022, in Boston. Bank of America Earnings are reported on Tuesday. (AP Photo/Michael Dwyer, File)
Bank of America
Die Bank of America hat auch Ableger in Europa, unter anderem in Paris.Bild: keystone

Nach einem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine amerikanische Bank in Paris hat die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Polizeikräfte hätten den Anschlag auf die Pariser Zentrale der Bank of America in der Nacht verhindert und vor Ort einen Tatverdächtigen festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen ihn werde wegen Herstellung von Brand- oder Sprengkörpern sowie versuchter Brandstiftung und Sachbeschädigung im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Zu den Hintergründen des Anschlagversuchs und zur Identität des Tatverdächtigen wurde zunächst nichts bekannt. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez lobte das schnelle Eingreifen einer Einsatzgruppe der Pariser Polizeipräfektur, wodurch «ein gewalttätiger terroristischer Anschlag vereitelt werden konnte».

Die Wachsamkeit bleibe mehr denn je auf höchstem Niveau und die Sicherheits- und Nachrichtendienste seien angesichts der aktuellen internationalen Lage voll mobilisiert. Zu einem möglichen Zusammenhang mit dem Iran-Krieg äusserte sich der Minister nicht. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Journalisten gehen aus deutlich mehr Ländern ins Exil
Die Pressefreiheit steht unter Druck: Journalisten sind einer Auswertung der Organisation Reporter ohne Grenzen zufolge an immer mehr Orten aufgrund ihrer Arbeit bedroht. Die Zahl der Länder, aus denen Journalistinnen und Journalisten geflohen sind, habe sich binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt, teilte die Organisation mit dem internationalem Namen Reporters sans frontières (RSF) anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni mit.
Zur Story