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Sportnews-Ticker: Valentin Vacherot gewinnt die Swiss Indoors in Basel

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Vacherot gewinnt Swiss Indoors +++ Schweizer Rollstuhl-Siege am New York Marathon

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
01.11.2026, 18:5101.11.2026, 18:51
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Schweizer Marathon-Siege in New York
Catherine Debrunner und Marcel Hug haben der Schweiz einen doppelten Triumph beim New-York-Marathon beschert. Debrunner dominierte das Rennen der Frauen mit einem Vorsprung von mehr als acht Minuten. Hug setzte sich im Sprint durch und gewann im Big Apple schon zum achten Mal. (ram/sda)
Almgren triumphiert am NY Marathon
Der schwedische 10'000-m-Europameister Andreas Almgren hat bei seinem Marathon-Debüt in New York gleich gewonnen. Er überquerte die Ziellinie nach 2:06:01 Stunden. Almgren hielt sich von Beginn an in der Spitzengruppe. Er hielt allen Tempoverschärfungen stand, schüttelte schliesslich Vorjahressieger Benson Kipruto ab und gewann solo.

Im Frauenrennen feierte die Kenianerin Sheila Chepkirui in 2:24:36 Stunden nach 2024 ihren zweiten Sieg beim New-York-Marathon. (ram/sda/afp)
Vacherot gewinnt die Swiss Indoors
Der ungesetzte Valentin Vacherot hat als erster Monegasse die Swiss Indoors in Basel gewonnen. Die Nummer 31 der Welt bezwang im Final den Tschechen Jiri Lehecka 2:6, 6:3, 6:3.

Für den 27-jährigen Vacherot ist es im zweiten ATP-Final der zweite Titel, nach seinem Durchbruch beim Masters-1000-Turnier in Schanghai vor einem Jahr. Der als Nummer 8 gesetzte Lehecka (ATP 21) verlor hingegen seinen dritten Final in diesem Jahr. (ram/sda)
Marchesano schiesst Winterthur zum Sieg
Der FC Winterthur ist zum Abschluss der 12. Challenge-League-Runde zu einem 3:0-Sieg in Wil gekommen. Antonio Marchesano erzielte alle Tore. Dank des Sieges ist Winterthur mit vier Punkten Rückstand nun erster Verfolger von Leader Stade Lausanne-Ouchy. (ram/sda)
Historischer Vierfachtriumph für Rigling
Flurina Rigling gewinnt an der Para-Cycling-Bahn-WM in Apeldoorn auch im Ausscheidungsrennen das Regenbogentrikot. Erstmals holt die Zürcherin damit vier Titel an einer Weltmeisterschaft.

Nach ihren Siegen im Zeitfahren, Scratch und Sprint verteidigte Rigling zum Abschluss im Ausscheidungsrennen ihren Titel erfolgreich. Im gemeinsam ausgetragenen Rennen der Kategorien C1 und C2 setzte sie sich vor der Britin Amelia Cass und der Australierin Tahlia Clayton-Goodie durch. (ram/sda)
Ringer Scherrer verpasst WM-Bronze
Der Luzerner Freistil-Ringer Samuel Scherrer bleibt an den Weltmeisterschaften in Astana (Kasachstan) ohne Medaille. Der 29-Jährige musste sich in der Gewichtsklasse bis 92 kg im Bronzekampf dem Georgier Miriani Maisuradse mit 3:6 Wertungspunkten geschlagen geben.

Scherrer, der 2020 und 2021 EM-Silber gewann, setzte sich im Achtelfinal gegen den Chinesen Sugela Sugela durch, blieb im Viertelfinal gegen Amanula Gadschimagomedow jedoch chancenlos. Da der Russe in den Final einzog, konnte Scherrer in der Repechage antreten, wo er den Moldawier Ion Demian besiegte und die Hoffnungen auf Edelmetall bis zuletzt aufrecht hielt. Am Ende war die Weltnummer 2 aus Georgien jedoch zu stark. (ram/sda)
Bernet/Stricker verlieren Doppelfinal
Kein Happy End für das Schweizer Doppel Henry Bernet/Dominic Stricker: Die beiden verlieren den Final an den Swiss Indoors in Basel 6:7 (6:8), 6:7 (6:8). Gegen die als Nummer 3 gesetzten Franzosen Théo Arribage und Albano Olivetti musste sich das Schweizer Duo ganz knapp in zwei Tiebreaks geschlagen geben. Die Vorteile lagen aber stets leicht bei den Franzosen.

Dennoch ist der Finaleinzug ein schöner Erfolg und sogar historisch. Nie zuvor hatte eine rein schweizerische Paarung den Final des an den Swiss Indoors seit 1976 ausgetragenen Doppels erreicht. Jakob Hlasek (1988 mit Tomas Smid und 1991 mit Patrick McEnroe) und Marc Rosset (1997 mit Tim Henman) gewannen jeweils mit ausländischen Partnern. Stricker hatte bereits zweimal bei ATP-Turnieren in der Schweiz triumphiert: In Gstaad mit Marc-Andrea Hüsler (2021) und Stan Wawrinka (2023). Auch die je 42'330 Euro bedeuten für Bernet und Stricker einen willkommenen Betrag. Es sind rund zwei Drittel ihres jeweils in diesem Jahr erspielten Preisgelds. (ram/sda)
1500-m-Europameisterin dem Krebs erlegen
Leichtathletin Ciara Mageean ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Die Europameisterin über 1500 m von 2024 erlag an einer Darmkrebserkrankung. «Um 6:30 Uhr heute Morgen hat Ciara, umgeben von ihren Angehörigen, ihren Kampf verloren», schrieb ihre Familie in einer Erklärung.

Mageean hatte im Juli 2025 bekannt gegeben, an Krebs zu leiden. Später erklärte die Irin, dass es sich um Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium handelte. Sie schrieb ein Buch über ihren Kampf gegen die Krankheit unter dem Titel: «Mein grösstes Rennen», das im Sommer erschienen ist. (ram/sda)
Saibari schon operiert
Bayern München muss vorerst ohne die verletzten Offensivstars Serge Gnabry und Ismael Saibari planen. Wie die Münchner am Tag nach dem 2:2 gegen Borussia Dortmund mitteilten, erlitt Gnabry eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel.

Saibari wiederum zog sich bei einem Zusammenprall mit dem Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel (Bild) einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu. Der 25-jährige Marokkaner wurde bereits operiert, wie die Münchner am Sonntag mitteilten. Bei Michael Olise, der den Platz ebenfalls vorzeitig verlassen musste, lag zunächst keine Diagnose vor. (ram/sda/dpa)
Schweizer Curlerinnen verlieren EM-Final
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz bleiben im Final der Europameisterschaften in Ostrava gegen Schweden chancenlos. Die Schwedinnen um Skip Isabelle Wraana gewinnen den Final mit 7:2.

Die Schweizerinnen, obwohl mit dem Vorteil des ersten Steins am Anfang, gingen im Goldmedaillenspiel nie in Führung. Auch nach der Pause konnten Renée Frigo (First), Stefanie Berset (Second), Selina Witschonke (Third) und Skip Alina Pätz das Blatt nicht wenden. Sie mussten, um den Schaden zu begrenzen, im fünften End auf 2:3 verkürzen. Danach gelang Schweden mit einem Dreierhaus zum 6:2 die Vorentscheidung. Nach dem siebenten End, in dem die Schwedinnen nochmals einen Stein raubten, gab das Schweizer Team auf.

Die Schweizerinnen spielten nicht schlecht. Aber sie spielten nach sechs Siegen hintereinander nicht gut genug. Die überragende Curlerin auf dem Eis war Isabelle Wraana. Die Mixed-Olympiasiegerin, die schon vor dem Final statistisch die beste Akteurin der Titelkämpfe in Ostrava gewesen war, spielte im Final noch besser als in den Runden zuvor. (sda)
Schnaider holt ersten Titel der Saison
Die Russin Diana Schnaider, die Nummer 13 der Welt, gewann in Tokio ihren ersten Titel der Saison und den sechsten ihrer Karriere. Den Final des WTA-500-Turniers gegen die Kanadierin Leylah Fernandez (WTA 23) gewann Schnaider mit 6:4, 5:7, 6:2. Seit Monterrey im August 2025 hatte die Russin kein Turnier mehr gewonnen. (hkl/sda/afp)

Hamilton holt die Pole Position
Der Brite Lewis Hamilton im Ferrari steht in der Startaufstellung zum GP von Mexiko ganz vorne. Er setzte sich im Kampf um die Pole Position um neun Tausendstelsekunden vor Landsmann George Russell durch.

WM-Leader Kimi Antonelli belegte Rang 5. Wird der Mercedes-Fahrer im Rennen (Sonntag, 21 Uhr) mindestens Neunter, ist er erstmals Weltmeister. (ram)
Fuchs gewinnt auf Pferd
Der Schweizer Springreiter Martin Fuchs gewinnt das mit 105'500 Euro dotierten Equita Masters im Rahmen des CSI Lyon. Der Zürcher blieb auf Fave d'Authuit ohne Abwurf und war gut eine Sekunde schneller als die zweitplatzierte Französin Pénélope Leprevost. Am Freitag hatte Fuchs bereits beim Grand Prix den 3. Platz belegt. (ram/sda)
Bernet/Stricker greifen nach Doppel-Titel
Im Einzel wartet die Schweiz seit sieben Jahren auf einen Turniersieg an den Swiss Indoors in Basel. Im Doppel könnte dies dem Duo Henry Bernet und Dominic Stricker am Sonntag gelingen. Der Basler und der Berner gewannen 6:4, 6:4 gegen die topgesetzten Deutschen Kevin Krawietz, einen zweifachen French-Open-Sieger, und Tim Pütz.

Für Stricker ist es bereits der dritte ATP-Final in der Schweiz. 2023 (mit Stan Wawrinka) und 2021 (mit Marc-Andrea Hüsler) holte er in Gstaad den Titel. Am Sonntag um 13 Uhr treffen Bernet und Stricker auf die Franzosen Théo Arribage/Albano Olivetti. (ram/sda)
Zverev verpasst Final in Wien
Alexander Zverev kann seinen Status als neue Nummer 1 der Tenniswelt nicht mit dem Turniersieg in Wien krönen. Er scheiterte beim ATP-Turnier in Wien hauchdünn. Zverev verlor im Halbfinal gegen den Australier Alex de Minaur mit 4:6, 6:1, 6:7 (4:7).

Zverev liess damit den Traumfinal gegen Carlos Alcaraz platzen. Der Spanier hatte zuvor 6:4, 7:6 (7:2) gegen den Russen Daniil Medwedew gewonnen. Schon mit dem Viertelfinaleinzug hatte sich Zverev die Weltranglistenführung ab kommenden Montag gesichert – als zweiter Deutscher nach Boris Becker vor gut 35 Jahren. (ram/sda)
Vacherot im Basel-Final gegen Lehecka
Valentin Vacherot (Bild) aus Monaco ist der erste Finalist an den Swiss Indoors in Basel. Er bezwang den Favoriten Taylor Fritz 7:6 (7:5), 6:3. Vacherot breakte gleich im ersten Game, brauchte aber am Ende ein Tiebreak zum Gewinn des ersten Satzes. Im zweiten gelang ihm der entscheidende Aufschlagdurchbruch zum 5:3. Nach knapp eineinhalb Stunden gelang ihm der erste Sieg gegen Fritz.

Vacherot (ATP 31) erschien vor etwas mehr als einem Jahr wie ein Komet auf der grossen Tennisbühne. Als Qualifikant stürmte er völlig unerwartet mit neun Siegen zum Titel beim Masters-1000-Turnier in Schanghai. Nun steht er in Basel in seinem zweiten ATP-Final.

Im Final am Sonntag (15.30 Uhr) trifft Vacherot auf den als Nummer 8 gesetzten Jiri Lehecka (ATP 21). Der Tscheche hatte in der 1. Runde die Karriere von Stan Wawrinka beendet und im Viertelfinal auch Jérôme Kym ausgeschaltet. Gegen Jan-Lennard Struff (ATP 47), den Bezwinger von Novak Djokovic, stand er aber mit dem Rücken zur Wand. Bei 4:5 im zweiten Satz musste er einen Matchball abwehren. Nach etwas über zwei Stunden hatte Lehecka den 3:6, 7:5, 6:4-Sieg im Trockenen. (ram/sda)
Hirokawa ersetzt Ocon
Das Formel-1-Team Haas ersetzt für den Grand Prix von Mexiko seinen Stammfahrer Esteban Ocon durch den japanischen Ersatzfahrer Ryo Hirakawa. Über die Gründe machte der Rennstall keine Angaben. Ende September war bekannt geworden, dass Ocon das Team Ende Jahr nach zwei Saisons verlassen wird. (ram/sda)
Schweizer Curlerinnen im EM-Final
Die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz stehen an der EM in Ostrava im Final. In einer dramatischen Partie gewannen sie gegen Schottland 4:3. Die Entscheidung fiel mit dem letzten Stein des achten Ends, mit dem die Schottinnen es nicht schafften, den im Zentrum liegenden Schweizer Stein weg zu spedieren.

Im Final treffen die Schweizerinnen am Sonntag um 10 Uhr auf Schweden. Die Skandinavierinnen um Mixed-Olympiasiegerin Isabella Wrana gewannen im Halbfinal gegen den Aussenseiter Lettland 7:3. (ram/sda)
Erste Tore, aber dritte Niederlage
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen hat am Turnier der Women's Euro Hockey Tour in Södertälje endlich die ersten Tore geschossen. Dennoch resultierte mit einem 2:7 gegen Tschechien die dritte Niederlage.

Bereits nach gut drei Minuten musste Goalie Andrea Brändli erstmals hinter sich greifen. Stürmerstar Alina Müller glich mit dem ersten Schweizer Tor am Turnier zwar aus, doch bis zur ersten Drittelspause führten die Tschechinnen bereits wieder 3:1. Den zweiten Treffer für die Schweiz erzielte Rahel Enzler zum 2:5. Am Freitag starten die Schweizerinnen mit dem Duell gegen Weltmeister und Olympiasieger USA, der schwerstmöglichen Aufgabe, in die WM. (ram/sda)
Schweizer Curler verlieren letztes Gruppenspiel
Die Schweizer Curler um Skip Marco Hösli haben die EM in Ostrava mit einer Niederlage abgeschlossen. Gegen Norwegen resultierte ein 7:10. Bereits vor der dritten Niederlage im fünften Gruppenspiel war ein Vorstoss in die Halbfinals für das Schweizer Quartett vom CC Glarus nicht mehr möglich.

Im bedeutungslosen Spiel gegen das ebenfalls bereits ausgeschiedene Norwegen hielten Justin Hausherr, Simon Gloor, Marco Hösli und Philipp Hösli lange gut mit. Im 6. End liessen sich die Schweizer jedoch zwei Steine stehlen, was nach einem Dreierhaus der Norweger zuvor einer Vorentscheidung gleichkam. (hkl/sda)
Verstappen und Lawson nach Zusammenstoss zurückversetzt
Der Niederländer Max Verstappen und der Neuseeländer Liam Lawson werden nach ihrer Kollision im freien Training beim GP von Mexiko um einen Startplatz zurückversetzt.

Sowohl der Red-Bull-Pilot als auch der Fahrer des Racing Bulls hätten sich «inakzeptabel» verhalten, schrieben die Kommissäre in der Urteilsbegründung. Da es in dieser Saison bereits ähnliche Zwischenfälle während der freien Trainings gegeben hatte, beschlossen sie, das übliche Strafmass zu verschärfen und statt einer formellen Verwarnung eine Rückversetzung um einen Platz in der Startaufstellung auszusprechen.

Das zweite freie Training am Freitag war von einem Zusammenstoss zwischen Verstappen und Lawson geprägt worden, bei dem in einem unnötigen Kräftemessen keiner der beiden dem anderen den Vortritt lassen wollte. Beide Boliden wurden beschädigt und es musste die Rote Flagge geschwenkt werden. (hkl/sda/afp)

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