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SVP-Regierungsrat Pierre Alain Schnegg will es nochmals wissen

SVP-Regierungsrat Pierre Alain Schnegg will es nochmals wissen

26.05.2021, 09:4126.05.2021, 09:41
Der Berner Regierungspraesident Pierre Alain Schnegg spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Impfstrategie des Kantons Bern, am Montag, 14. Dezember 2020, im Rathaus in Bern. (KEYSTONE/Peter  ...
Alain SchneggBild: keystone

Der Berner SVP-Regierungsrat Pierre Alain Schnegg tritt im kommenden Frühling zur Wiederwahl in die Berner Kantonsregierung an. Der Bernjurassier hat sich mit dem Entscheid Zeit gelassen und als letzter der sieben Regierungsmitglieder seine Karten auf den Tisch gelegt.

Der «Berner Zeitung» vertraute Schnegg Mitte April an: «Ein Jahr Pandemie hinterlässt Spuren. Deshalb ist es wichtig, dass ich alle Aspekte abwäge, bevor ich mich für eine erneute Kandidatur entscheide.»

Das hat der 59-Jährige nun offensichtlich getan, wie er am Mittwochmorgen auf Twitter mitteilte. Die Krise sei noch nicht vorbei und er wolle mithelfen, auch die nachfolgenden Arbeiten zu erledigen, liess Schnegg die Öffentlichkeit wissen. Ziel sei es, für die Bevölkerung wieder ein solides Fundament zu schaffen.

Der Bernjurassier Pierre Alain Schnegg ist seit 2016 Mitglied des Regierungsrats. Mit seiner Bekanntmachung ist klar, dass im Frühling einzig Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Alle übrigen Regierungsmitglieder streben eine weitere Legislatur an.

Die Berner Grünen treten ausser mit Regierungsrätin Christine Häsler auch mit Grossrätin Moussia von Wattenwyl zu den Wahlen an. So wollen sie die bürgerliche Mehrheit in der Kantonsregierung knacken.

Die SP hingegen setzt auf den Stadtpräsidenten von Biel, Erich Fehr, als dritten Kandidaten neben Evi Allemann und Christoph Ammann. Sie greift mit ihm den frei werdenden Sitz von Simon an, während es die Grünen auf den Sitz von Schnegg abgesehen haben.

Die Mitte hat sich den Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause als Zugpferd vorgespannt. Die EVP Kanton Bern hat Grossrätin Christine Grogg zur Kandidatin gekürt.

Die Regierungsratswahlen finden gleichzeitig mit den Grossratswahlen am 27. März des kommenden Jahres statt. (aeg/sda)

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