Schweiz
Crans-Montana

So viele Brandopfer von Crans-Montana sind noch in Behandlung

Die Coronavirus-Patientin starb im Universitätsspital Lausanne. (Archivbild)
Am Universitätsspital Lausanne (Chuv) sind seit rund zwei Wochen neun Verletzte hospitalisiert.Bild: KEYSTONE

So viele Brandopfer von Crans-Montana sind noch in Behandlung

Zweieinhalb Wochen nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS befinden sich laut aktuellen Angaben noch 28 Betroffene in Schweizer Spitälern, weitere wurden in spezialisierte Rehabilitationskliniken verlegt. Zudem werden 38 Verletzte im Ausland behandelt – darunter 15 Schweizer Staatsangehörige.
19.01.2026, 17:1619.01.2026, 17:16

Wie mehrere Schweizer Spitäler der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag bestätigten, ist die Zahl der Patientinnen und Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen.

Im Walliser Spitalverbund werden derzeit noch vier Personen behandelt. Alle befinden sich ausser Lebensgefahr. Anfang der Vorwoche waren es noch zehn gewesen. Die Betroffenen erhalten weiterhin tägliche Pflege in der rekonstruktiven Chirurgie, etwa durch Hauttransplantationen und Verbandswechsel, und werden psychologisch begleitet. Patienten, die das Spital zuletzt verlassen konnten, wurden in die Rehabilitationsklinik Clinique romande de réadaptation in Sitten überführt.

Am Universitätsspital Lausanne (Chuv) bleibt die Zahl der Hospitalisierten seit rund zwei Wochen unverändert: Neun Verletzte befinden sich dort weiterhin in stationärer Behandlung. In Genf werden zwei Betroffene in den Universitätsspitälern (HUG) versorgt.

In der Deutschschweiz betreut das Universitätsspital Zürich noch sechs Verletzte. Sie befinden sich laut Spital weiterhin in einer kritischen Behandlungsphase. Fünf weitere junge Opfer werden am Kinderspital Zürich behandelt, deren Zustand gilt ebenfalls als kritisch. Zudem werden im Universitätsspital St. Gallen zwei Verletzte versorgt.

Auch im Ausland bleiben zahlreiche Betroffene hospitalisiert. Nach den zuletzt verfügbaren Zahlen von vergangenem Mittwoch befinden sich 16 Patientinnen und Patienten in Frankreich – darunter sieben Schweizer (eine Person mit doppelter Staatsbürgerschaft) und neun Franzosen. Neun Verletzte, allesamt Italiener, werden in Italien behandelt.

In Deutschland werden sieben Opfer betreut, darunter drei Schweizer, zwei Serben, ein Australier und ein Franzose. In Belgien befinden sich sechs Verletzte in Spitalpflege – fünf Schweizer (darunter eine Person mit doppelter Staatsbürgerschaft) und ein Franzose.

Die Zahlen stammen vom Nationalen Netzwerk für Katastrophenmedizin Katamed. Diesem gemäss werden derzeit 15 Schweizerinnen und Schweizer ausserhalb der Landesgrenzen behandelt. (sda)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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versy
19.01.2026 18:42registriert Januar 2017
Weiterhin gute Besserung und hoffentlich Genesung.
Was ich beeindruckend finde und entsprechend auch als Anerkennung dem ganzen involvierten Gesundheitspersonal zugute kommen sollte ist, dass kein verletztes Opfer, war es noch so schwer verletzt, verstorben ist.
Ein fettes Danke diesem Personal und möge der Fortschritt dern Verletzten helfen.
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