DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 15 Tote bei Schiessereien im Norden von Mexiko



Two men from Honduras dry out their shoes after being returned from the U.S. to Mexico, Thursday, May 13, 2021, in Reynosa, Mexico. The Biden administration has agreed to let up to about 250 people a day in the United States at border crossings with Mexico to seek refuge, part of negotiations to settle a lawsuit over pandemic-related powers that deny migrants a right to apply for asylum, an attorney said Monday. (AP Photo/Gregory Bull)

Schuhe von Männern in Reynosa, Mexiko. Bild: keystone

Im Norden von Mexiko sind bei Schiessereien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Männer in Geländewagen hätten 14 Menschen in verschiedenen Vierteln der Stadt Reynosa an der Grenze zu den USA erschossen, berichtete die Zeitung «Milenio» am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Eine weitere Person sei bei einem Angriff auf die Polizei getötet worden. Im Norden von Mexiko ringen verschiedene Verbrechersyndikate um die Kontrolle über die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen, Waffen und Menschen.

Der mexikanischen Regierung ist es bislang nicht gelungen, das massive Gewaltproblem des lateinamerikanischen Landes in den Griff zu bekommen. Während die Vorgängerregierungen vor allem auf Repression setzten, will der amtierende Präsident Andrés Manuel López Obrador die Kriminalität mit «Umarmungen statt Kugeln» bekämpfen.

Bislang verfängt die Strategie allerdings nicht, die Gewalt hat sogar noch weiter zugenommen. Mexiko registriert derzeit fast 100 Tötungsdelikte pro Tag. Hinzu kommen mehr als 88 000 Menschen, die als verschwunden gelten. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt: Mindestens 20 Tote

1 / 8
U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt: Mindestens 20 Tote
quelle: keystone / carlos ramirez
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Guatemala: «Karawane» gestoppt - Sicherheitskräfte setzen Gewalt ein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Joe Biden warnt vor einem neuen Bürgerkrieg

Der Präsident sieht die amerikanische Demokratie in Gefahr – und er meint es ernst.

In Philadelphia haben einst die amerikanischen Gründerväter die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von der britischen Krone verkündet. Im National Constitution Center dieser Stadt hielt Joe Biden seine bisher gewichtigste Rede. Der Kampf gegen repressive Wahlgesetze sei «der bedeutendste Test unserer Demokratie seit dem Bürgerkrieg», so der Präsident und fügte hinzu: «Das ist keine Übertreibung.»

In den letzten Tagen hat sich der Kampf um die US-Demokratie dramatisch zugespitzt. 51 …

Artikel lesen
Link zum Artikel