Coronavirus
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Wie hier am Lettenfest drängen sich normalerweise hunderte Menschen an den Daydance-Partys des «Primitivo» am Oberen Letten in Zürich. bild: zvg

Feiern, wenn die Sonne brennt: Können Daydance-Partys den Clubsommer retten?

Wegen der frühen Polizeistunde planen Event-Veranstalter, Partys bereits am Nachmittag zu starten. Derweil sorgen die Abstandsregeln für Verzweiflung bei den Disco-Betreibern.



Nachtschwärmer müssen diesen Sommer früh starten, wenn sie so richtig abfeiern wollen. Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, dass zwar alle Discos öffnen dürfen – aber die Club bereits um 24 Uhr wieder zumachen müssen. «Man kann auch am Tag Party machen», sagte Gesundheitsminister Alain Berset, der selbst gerne Elektro hört und schon im «Dachstock» der Berner Reitschule anzutreffen war.

Feiern, wenn die Sonne brennt: Der Berner Eventveranstalter Mosaik hat in den letzten Jahren immer wieder so genannte Daydance-Partys unter freiem Himmel organisiert. Und den Nerv der Zeit getroffen.

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Der Rooftop-Rave zog in Bern 2019 hunderte Partygänger an. bild. zvg/mosaik

Daydance-Partys könnten den Partysommer 2020 retten. «Im Sommer wollen die Leute sowieso draussen feiern. Wir planen bereits verschiedene kleinere Openair-Daydance-Partys», sagt Camil Andrin Schmid von Mosaik zu watson.

Auch in Zürich sind Daydance-Partys eine Option. Das «Sonnendeck Primitivo» am Oberen Letten veranstaltet pro Saison normalerweise vier grosse Openair-Sausen, an die jeweils bis 4000 Leute strömen. «Falls Daydance Parties diesen Sommer ein Thema werden, sind wir vom Primitivo am Oberen Letten schnell bereit, um eines unserer legendären Formate umzusetzen. Wobei die Dimension bestimmt reduziert werden sollte», sagt Markus Duner, Geschäftsführer des Primitivo, zu watson.

Denn auch für Dayraves gilt die Pesonenbeschränkung von 300 Personen. Ebenso müssen die BAG-Abstandsregeln eingehalten werden. Diese sorgen in der Club-Branche weiter für Stirnrunzeln. Denn der Bund lässt pro vier Quadratmeter Fläche grundsätzlich nur eine Person zu. Zum Vergleich: In einer vollen Disco tummeln sich normalerweise vier Personen auf einem Quadratmeter. «Mit dieser Regel kann kein Club in der Schweiz nur annähernd wirtschaftlich betrieben werden», sagt Alexander Bücheli, Sprecher der Zürcher Bar- und Clubkommission Buck, dazu.

Bern soll Plätze für Partyvolk öffnen

Die Clubs brauchen also viel Platz, sehr viel Platz, um einen rentablen Betrieb führen zu können. Dies gilt auch für Openair-Partys. Max Reichen von der Berner Bar- und Clubkomission Buck fordert deshalb, dass die Stadtbehörden den Partymachern entgegenkommen und eine beschränkte Anzahl Events im öffentlichen Raum ermöglichen. «Orte wie der Kocherpark, der Waisenhausplatz oder das Marzili wären ideal, um kleinere Events zu veranstalten.» Welcher Club diese organisiere, sei sekundär. «Die beste Idee soll gewinnen», so Reichen.

Das Problem dürften aber auch hier lärmempfindliche Bürger sein. Denn kürzlich bodigten Anwohner die Zwischennutzung mit Bars und Clubs auf der Schützenmatte vor der Berner Reitschule. «Dieser Ort wäre eigentlich prädestiniert, Openair-Veranstaltungen durchzuführen», bedauert Reichen.

«Falls es an einer Party mit 300 Personen zu einem Corona-Fall kommt, dann werden unter Umständen alle weiteren 299 Besucher in Quarantäne gesteckt. Dessen muss man sich bewusst sein.»

Bund

Verwirrung um Vier-Quadratmeter-Regel

Am Donnerstag krebste der Bund bereits wieder zurück. In einem Interview mit Tamedia sagte Michael Beer, der laut BAG beim Bund für die Clubs zuständig ist, die 4-Quardratmeter-Weisung sei hinfällig. In der Covid-Verordnung stehe etwas anderes. Bei Tanzlokalen müssten sich alle Besucherinnen registrieren. Ein Club müsse sich weiter in seinem Schutzkonzept genau überlegen, wie er sicherstelle, dass die Distanzregeln so gut und so vollständig wie nur möglich umgesetzt würden. «Beim Tanzen geht das nicht, aber in allen anderen Bereichen wohl schon», so Beer.

Das BAG schiebt mit den schwammigen Regeln die Verantwortung an die Clubs ab. Und droht mit Konsequenzen für Partybesucher: «Falls es an einer Party mit 300 Personen zu einem Corona-Fall kommt, dann werden unter Umständen alle weiteren 299 Besucher in Quarantäne gesteckt. Dessen muss man sich bewusst sein», so Beer weiter zu Tamedia. Infizierte Besucher könnten je nachdem sogar Schadenersatz einfordern.

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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ein_dicken_huhn 29.05.2020 17:57
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum man zu einer bestimmten Zeit nicht feiern soll. Kann mir das jemand erklären?

    Für den Virus ist die Uhrzeit doch kein relevanter Faktor?

    Oder habe ich etwas verpasst und Corona ist Nachtaktiv und besonders nach 24Uhr ansteckend und schläft tagsüber, so dass eine Dayparty ungefährlich ist?

    Entweder man darf feiern und es gibt gewisse Abstandsregeln oder halt nicht.

    Die Zeit einschränken finde ich unsinnig.
  • loudmouth 29.05.2020 16:10
    Highlight Highlight Wird wohl leider noch ne Weile dauern, bis ich mir wieder die Augen zukneifen muss, wenn ich aus dem Bienenstock stürchle ;-)
  • Jolie Blabla 29.05.2020 15:18
    Highlight Highlight Als etwas älteres Semester kann ich sagen: Alles schon dagewesen! Wir waren um 20h in der Disco. Letzter Bus am Bucheggplatz um Mitternacht. Oder alle sind zusammen zu jemandem nach Hause für eine Runde Spaghetti. Dann nach Hause gewandert oder jemand hatte ein Auto/Töff. Sonntagnachmittag wieder Disco im Hazyland oder LaFerme. Und Wanderdiscos in der Badi Seebach gab es auch noch...
  • John Henry Eden 29.05.2020 14:15
    Highlight Highlight Wo soll der Platz herkommen? 🤔 Ich bezweifle, dass die Stadt jedes Wochenende den Sechseläutenplatz und die Landiwiese zur Verfügung stellt. Und sobald eine Party vor dem eigenen Haus steigen soll, werden Hipster zu Spiessbürgern.

    Zürich ist im Sommer leider nicht Benidorm.
    • Garp 29.05.2020 18:42
      Highlight Highlight Es gibt Menschen die feiern am WE Parties, andere müssen schlafen können, weil sie Sonntags arbeiten müssen. Und Gott sei Dank ist Zürich nicht Benidorm.
  • pacoSVQ 29.05.2020 13:30
    Highlight Highlight #TeamDaydrunk
  • DaveKnobs 29.05.2020 12:50
    Highlight Highlight Für die die Daydances mögen def., für Kinder der Nacht wie mich selber eher nicht.
  • Antichrist 29.05.2020 11:58
    Highlight Highlight In 2 Wochen wird die längst überfällige ausserordentliche Lage beendet sein und dann haben diese schwachsinnigen Vorschriften aus den Amtsstuben ein Ende.
    • RicoH 29.05.2020 19:46
      Highlight Highlight Die schwachsinnigen Vorschriften aus den Amtsstuben haben schlussendlich dafür gesorgt, dass wir wieder etwas optimistischer in die Zukunft schauen können.

      Und vielleicht haben sie ja noch als Bonus dafür gesorgt, dass du nicht infiziert worden bist.
  • GoldjungeKrater 29.05.2020 11:51
    Highlight Highlight Komisch dass genau die, die den Lockdown für immer haben wollten nun die sind, die unbedingt die ganze Nacht Party machen wollen..
    • Hochen 29.05.2020 14:37
      Highlight Highlight Der Goldjunge macht keine Party und ist gegen dennLockdown gewesen deshalb sind alle die für Party sind auch für den Lockdown gewesen! Sooo schön einfach diese Welt!
    • Snowy 29.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Fühle mich nicht angesprochen. Im Gegenteil.
    • ursus3000 29.05.2020 17:36
      Highlight Highlight In deiner Logik passt es sicher
    Weitere Antworten anzeigen
  • LAZIO1900 29.05.2020 11:30
    Highlight Highlight Hauptsache wieder mal go abfädere🥳
    • RicoH 29.05.2020 19:55
      Highlight Highlight Cool, stelle mir gerade das "abfädere" mit je 2m Abstand vor. Muss wirklich berauschend sein.
  • loree_n 29.05.2020 11:25
    Highlight Highlight Warum kommt keiner von den Club-Betreibern auf die Idee den Club so auszurichten dass es auf der ganzen Fläche Lounges hat. Kann jeder in seiner Gruppe feiern, Loungeservice also kein anstehen oder Abstandproblem an der Bar.
    • Michael Heldner 29.05.2020 11:55
      Highlight Highlight Vllt weil die Clubs in aller Regel ihren Umsatz durch die Masse an Leuten einnehmen, man jammert also weil man ähnlich wie die gastro weis, dass mit der 300er Regel zwar das partyvolk etwas befriedigt wird aber die Betreiber dabei weiterhin Verluste fahren
    • Benjamin Gmür 29.05.2020 13:11
      Highlight Highlight Weil sie damit zu wenig Kohle verdienen würden.
    • Schönbächler 29.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Weil es Leute gibt die auf diesen Exklusivmöchtegernluxus mit Lounges nicht eingehen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 29.05.2020 11:11
    Highlight Highlight Egal wie, aber immer den Abstand einhalten!
    • fools garden 29.05.2020 18:11
      Highlight Highlight Genau deswegen ist es auch ein wichtiger Faktor Tags zu Tanzen🤔
  • Tarek 29.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Dank dem Coronavirus und den Massnahmen des Bundesrates müssen nun alle begreifen, dass Alkohol für den Tag geschaffen ist und nicht für die Nacht.
  • ralck 29.05.2020 10:59
    Highlight Highlight Ich versteh sowieso nicht, warum Mensch heute erst um zwei oder drei Uhr nachts in den Ausgang geht…
    • loree_n 29.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Sorri aber isch eifach chilliger! Am Abend machst du noch was, dann schön gemütlich parat machen, vlt noch etwas auf dem Balkon die Zeitvergessen und dann halt noch bisschen Tanzen gehen.

      Und wenn du Glück hast hat der DJ dann seine WarmUp-Playliste schon fertig gespielt!
  • rburri38 29.05.2020 10:52
    Highlight Highlight Wie wärs wieder mal mit einem Rave am Glasbrunnen im Bremgartenwald @Mosaik? ;) Perfekte location, auch tagsüber im Schatten, offen, keine Lärmprobleme. Und einfach eine Wunderschöne location!
    • Filzstift 29.05.2020 12:49
      Highlight Highlight Arme Tiere.
    • MartinZH 29.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Vielleicht perfekt für die "Raver"...

      Die Tiere im Wald und andere Leute, welche die Ruhe im Naherholungsgebiet geniessen, beurteilen das "Lärmproblem" sicher ganz anders. 😩

      Sind laute Rave-Partys im Wald nicht völlig dekadent? 🤔

      Sicher gibt es genügend andere offene 'Locations', z.B. auf einem Fussballplatz, in einem Freibad, auf den Parkplätzen eines Einkaufzentrums, auf dem Dach von einem Parkhaus oder irgendwo auf einer grossen Freifläche in einem Industriegebiet.

      Ich kann nicht verstehen, warum Klima-Demos gemacht werden, man aber kein Problem mit einer lauten Party im Wald hat...
    • Snowy 29.05.2020 13:26
      Highlight Highlight @Martin: Überleg nochmal scharf nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zaungast 29.05.2020 10:40
    Highlight Highlight Immerhin sind Nachmittagsparties möglich. Die gehen eh bis knapp vor Mitternacht und dann kann man sich noch komplett dank dem gepflegten Kiosk-Hopping an der Langstrasse wegschiessen.

    Blitzer sind übrigens Neider.

    :-)
    • Garp 29.05.2020 18:50
      Highlight Highlight Ich hab aus Mitleid geblitzt, weil Du Dich abschiessen musst.
    • RicoH 29.05.2020 20:02
      Highlight Highlight Na ja, wenn "wegschiessen" erstrebenswert ist 🙄
  • Madison Pierce 29.05.2020 10:36
    Highlight Highlight Eine gute Idee und vielleicht bleibt davon auch später etwas erhalten. Habe nie verstanden, weshalb Parties, die als cool gelten wollen, erst so spät beginnen. Was soll von 23:00 - 04:00 Uhr besser sein als von 20:00 - 01:00 Uhr?
    • w'ever 29.05.2020 12:25
      Highlight Highlight @madison
      wenn die party um 20uhr beginnt, muss ich schon im büro vorglühen.
      und mal im ernst, auf welchen parties warst du denn, die um 4 fertig sind?
    • Garp 29.05.2020 12:32
      Highlight Highlight Das war schon in den 70ern so. Die guten Clubs öffneten erst um 23 Uhr und gingen bis 5 . Ich habe das auch nie verstanden und verstehe es bis heute nicht.
    • Red4 *Miss Vanjie* 29.05.2020 12:32
      Highlight Highlight Also ich kann nur von meinem Standpunkt aus berichten warum später besser ist.

      Gehen wir von einem Freitag Abend aus: je nach Arbeit, bin ich bis 18.30 im Büro, habe 1h Heimweg, dann möchte ich noch Abendessen und mich ausruhen, dann wäre bereits 21.00 Uhr, 21.30 Uhr. Kommt dann hinzu sich ready machen, mit meinen langen Haaren kann dies auch schon 1-2h beanspruchen. Dann wäre bereits plus minus 22.30 Uhr, 23.00 Uhr.

      An einem Samstag sieht das natürlich anderst aus. Aber da bevorzuge ich sowieso daydances :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rüebliraupe 29.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Es geht doch nichts über eine schöne Daydance irgendwo auf einer verlorenen Wiese mit 300 anderen Nasen, guter Tanzmusik und der Sonne höchstpersönlich! Und platz zum Tanzen. Und um Mitternacht sucht man sich ein Gspänli und geht ihm dann seine Briefmarkensammlung zeigen, welche in der Corona Zeit perfektioniert wurde.

    Also ich freu mich auf den Tanzsommer. Der Mensch ist ja bekannt dafür, solche Situationen kreativ zu nutzen.
    • Snowy 29.05.2020 11:24
      Highlight Highlight Du bist auch Briefmarkensammler?!

      Nice!
    • Freedoom Fighter 29.05.2020 12:05
      Highlight Highlight Nachtruhestörung ab 22.00 uhr...
    • Rüebliraupe 29.05.2020 15:27
      Highlight Highlight Freedom Fighter, du bist eine Spassbremse.

      Snowy: Sammlerin, ja. Also falls du mal Lust hast, ich bin die die immer tanzt, dort wo die Sonne scheint und die Musik strahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smile1nce 29.05.2020 10:25
    Highlight Highlight Merkt eigentlich niemand wie schlecht die Kommunikation ist? Jedes mal muss man korrigieren um noch mehr Verwirrung zu schaffen. Es gibt eine Lösung; Beendet die Pandemie oder Epidemie oder Verschwörungstheorie und lasst die Menschen wieder Leben, es wird langsam lächerlich mit all den Hypochondern.
    • RicoH 29.05.2020 20:13
      Highlight Highlight Erzähl mal einem Corona-Infizierten, dass er nichts hat und nur ein Hypochonder ist.

      _ Die Pandemie gibts – immer noch

      _ Eine Pandemie lässt sich nicht einfach auf Knopfdruck beenden

      _ Die Menschen in der Schweiz konnten immer leben, wenn auch mit gewissen Einschränkungen.

      _ Lächerlich sind nur Menschen, welche mit "Verschwörung" und "Hypochonder" die Pandemie banalisieren.
  • jjjj 29.05.2020 10:16
    Highlight Highlight wie wärs mal mit einem Sommer ohne Dauerparty?
    Geht im Fall auch. easy.
  • Snowy 29.05.2020 10:05
    Highlight Highlight Im Sommer gibts ohnehin partytechnisch nichts Schöneres als Matinées und Tanzen an der Sonne! ☀️

    Zudem reisst es einen nicht aus dem Tag / Nachtrhytmus was meistens mehr auf das körperliche Wohbefinden schlägt als ein Schluck oder zwei über den Durst.

    Ich freu mich auf den Sommer! 😃🚀☀️🙌🏼🤸‍♂️🎸🎼
    • Snowy 29.05.2020 10:24
      Highlight Highlight "Max Reichen von der Bar- und Clubkomission Buck fordert deshalb, dass die Stadtbehörden den Partymachern entgegenkommen und eine beschränkte Anzahl Events im öffentlichen Raum ermöglichen. "

      Sowas von WORD für diese Aussage!
      In der Coronakrise haben alle ihre Opfer zu bringen.

      Zur Erinnerung: Es geht hier nicht nur um ein paar junggebliebene Hedonisten. Die 110 Lokale, die der ZH-er Bar und Clubkomission angeschlossen sind, erwirtschaften pro Jahr einen Umsatz von über 230 Millionen Franken – und beschäftigen rund 5500 Angestellte.

      Wieviel sinds beim Opernhaus abzüglich der Subventionen?
    • Blitz Gordon 29.05.2020 11:30
      Highlight Highlight Richtig. Damit einige feiern können müssen alle dann den Basslärm im öffentlichen Raum ertragen. Jeder ist sich ja selbst der Nächste.
  • covfefe 29.05.2020 10:03
    Highlight Highlight Nur weil Partys wieder zugelassen sind, heisst es nicht, dass das Virus verschwunden ist. Dann holt ihr euch den Käfer einfach in der Sonne anstatt im Club und verteilt ihn dann fleissig im ÖV, im Restaurant, in der Schule oder im Geschäft. Nein Danke! Hier ist wirklich Eigenverantwortung gefragt und nicht Gruppen Dynamik.
  • anundpfirsich 29.05.2020 09:57
    Highlight Highlight Da hets eine verstande 🥳
  • fabsli 29.05.2020 09:54
    Highlight Highlight Day-Parties veranstalten, weil ab Mitternacht das Virus rumgeht. Hört sich nach einem Märchen aus dem Mittelalter an.
    • Notabik 29.05.2020 11:36
      Highlight Highlight @fabsli

      Da haben sie wohl etwas falsch verstanden. Nicht der Virus ist das Problem, weil es erst ab Mitternacht rumgeht. Einmal mehr ist der gemeine Pöbel das Problem, weil er sich nach zu viel Alkoholkonsum selbst überschätzt und deshalb den Mindestabstand nicht mehr einhält.
    • lesenderr 29.05.2020 14:05
      Highlight Highlight @ Notabik
      Dann sind die Leute halt früher betrunken. Alles beim Alten, nur die Uhrzeit ist eine andere 🤷‍♂️
  • Scaros_2 29.05.2020 09:29
    Highlight Highlight Jedes Event, egal ob ein Club oder ein "Open Dance Event" das die Abstandregeln nicht einhalten kann muss gemäss Task-Force des Bundes die Kontaktdaten aufnehmen. Insofern ist dies egal bei was ein Pain in the ass das viele nicht mitmachen wollen.

    Insofern wird es eher tendentiell keine Events geben als wirklich viele. Und jene die eines durchführen müssen Daten erheben dies sei zwingend weil sonst das Tracing nicht funktionieren würde.

    Insofern - Anstrengend.
    • Terraner 29.05.2020 09:38
      Highlight Highlight Warum gerade die jüngere Generation beim Daten angeben so ein Problem haben soll, ist mir ein Rätsel. Das sind doch diese welche auch ihre ganzen Partys auf diversen Sozialmedia Seiten posten. Wer glaubt seine Daten sind nicht sowieso im Internet und können per BigData ausgewertet werden, ist ziemlich weltfremd.
    • Panic4Clicks 29.05.2020 09:55
      Highlight Highlight ... wir machen die Party zuhause und lassen einen lauwarmen auf die Bundesverordung.
    • soulpower 29.05.2020 11:33
      Highlight Highlight Also die Clubs die ich kenne mussten eh einen Türsteher mit einem Zähler in der Hand haben, weil oft schon aus Brandschutzgründen eine gewisse Anzahl nicht überschritten werden durft. Und wenn Anmeldungen per Reservation erfolgen, sind dann die Daten eh gleich vorhanden falls das Virus im Club sich verbreitet. Von allzuviel zusätzlichem Aufwand sehe ich nicht allzuviel. Eher wird ein wenig zuviel lamentiert.
  • mrgoku 29.05.2020 09:27
    Highlight Highlight eh viel besser..tagsüber party bei sonne... def. mehr stimmung als im stinkenden club.. zudem bei zeiten wieder zuhause um den rausch auszuschlafen damit der sonntag nicht verpennt wird :)
    • Schönbächler 29.05.2020 13:12
      Highlight Highlight Naja, dunkelheit eine Mässige Lichtshow und eine Kalte Industriehalle passt halt irgendwie zu einigen Subkulturen eher als Sommer Sonne und Luxus mit überteuerten Cocktaildrinks.

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