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Verbotener Würgegriff: New Yorker Polizist nach Verhaftung suspendiert



Ein New Yorker Polizist ist am Sonntag nach einem Würgegriff-Vorfall bei der Verhaftung eines Afroamerikaners vom Dienst suspendiert worden. Polizeichef Dermot Shea sprach in einem Tweet von einem «verstörenden» Vorfall. Die Untersuchung dauere noch an.

Die Polizei veröffentlichte ein Bodycam-Video, zudem gab es Handy-Aufnahmen eines Passanten. Die Videos scheinen zu belegen, dass der Polizist bei dem auf dem Boden liegenden Mann einen illegalen Würgegriff anwendete.

Der 35-jährige Afroamerikaner sei bei der Festnahme am Sonntagmorgen (Ortszeit) im Bezirk Queens verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die «New York Times». Bei dem Vorfall waren mehrere Polizisten zugegen. Die Verhaftung erfolgte unter anderem wegen Verdacht auf Ruhestörung.

Die Stadt New York hatte vorige Woche ein Gesetz erlassen, das die Anwendung von Würgegriffen verbietet und unter Strafe stellt.

Das Statement von Polizeichef Dermot Shea:

Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai ist es landesweit zu Massenprotesten gegen Rassismus und Polizeibrutalität gekommen. Städte und Bezirke haben Polizeireformen angekündigt, etwa die Abschaffung umstrittener Praktiken wie Würgegriffe. Floyd war gestorben, nachdem ein weisser Polizeibeamter sein Knie minutenlang in dessen Nacken des 46-Jährigen gedrückt hatte. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Padcat 22.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Die lernen's wohl nie 🙄
  • Unicron 22.06.2020 09:55
    Highlight Highlight Das ist es ja, "Verdacht auf Ruhestörung".
    Ich habe das Gefühl es gibt viele amerikanische Polizisten, welche nur zur Polizei gegangen sind um Menschen zu verprügelt.
    Wie Hooligans die nur an Fussballspiele gehen um zu randalieren.

    Wie sehr muss man denn die Ruhe stören dass ein Würgegriff gerechtfertigt ist?
    • Hugo Hugentobler 22.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Evtl solltest du dir das Video ansehen. Der Mann bedroht und beschimpft die anwesenden Polizisten mehrfach und will dann aus der Ko trolle davonlaufen. Nicht das dies einen Würgegriff rechtfertigen würde, aber nur weil der Grundauftrag eine Ruhestörung war heisst das nicht, dass der man danach festgenommen und allenfalls gewürgt wurde weil er zu laut war.
    • Ueli der Knecht 22.06.2020 16:36
      Highlight Highlight "Evtl solltest du dir das Video ansehen. Der Mann bedroht und beschimpft die anwesenden Polizisten mehrfach und will dann aus der Ko trolle davonlaufen."

      Da waren drei offensichtlich betrunkene Männer, zwei weisse und ein schwarzer, währenddessen der Schwarze wesentlich zurückhaltender war, als die beiden Weissen.

      Die Polizisten liessen die aggressiveren Weissen gewähren und stürzten sich auf den eher kleinlauten Schwarzen. Das stinkt schon sehr nach einer rassistischen Gesinnung der Polizisten (von denen übrigens keiner schwarz war).
  • Vernunft wo bisch 22.06.2020 09:10
    Highlight Highlight Floyd wäre bestimmt glücklich dass er etwas angestossen hat das längst überfällig war, und grösser ist als er! Schade dass er dafür mit seinem leben bezahlen musste.

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