Wirtschaft
International

Bill Gates ist absofort nicht mehr der reichste Mann auf dem Planeten

Jeff Bezos 1998: «Ich verkaufe Bücher» – Jeff Bezos 2018: «Ich verkaufe was auch immer ich will».
Jeff Bezos 1998: «Ich verkaufe Bücher» – Jeff Bezos 2018: «Ich verkaufe was auch immer ich will».bild: businessinsider.com

Bill Gates ist nicht mehr der reichste Mann auf dem Planeten

27.07.2017, 15:4227.07.2017, 17:23

Amazon-Chef Jeff Bezos hat Microsoft-Gründer Bill Gates als reichsten Menschen der Welt abgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Milliardärs-Liste des «Forbes»-Magazins.

Im Ranking zog Bezos am Donnerstag mit einem Vermögen von mehr als 90 Milliarden Dollar (76,9 Milliarden Euro) am bisherigen Spitzenreiter Bill Gates vorbei. Ein leichter Kursanstieg der Amazon-Aktien, von denen Bezos als Gründer und Chef jede Menge besitzt, reichte, um den jahrelangen Spitzenreiter Gates zu überholen.

An dritter Stelle der Reichen-Charts rangiert der spanische «Zara»-Modemagnat Amancio Ortega, dahinter folgt US-Starinvestor Warren Buffett. Die «Forbes»-Liste basiert jedoch lediglich auf Schätzungen, für die öffentliche Informationen zu teilweise stark im Wert schwankenden Vermögenstiteln wie Aktien oder Immobilien ausgewertet werden. Darum könnte es sich bei Bezos' Spitzenposition auch um eine Momentaufnahme handeln, insbesondere wenn die Amazon-Aktien wieder fallen sollten. (sda/dpa)

Das sind die 10 reichsten Menschen 2017

1 / 12
Das sind die 10 reichsten Menschen 2019
Platz 1: Jeff Bezos ist Gründer des Internet-Versandhändlers Amazon und expandiert stetig seine Geschäftsbereiche. Sein geschätztes Vermögen liegt bei 164.8 Milliarden US-Dollar.
quelle: x90033 / mike segar
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
24 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Pasch
27.07.2017 16:43registriert Oktober 2015
Fragt mal nach was die in den Verteilzentren EU weit, dazu zu sagen haben...
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
mAJORtOM95
27.07.2017 17:30registriert April 2017
Jeff Bezos macht einen auf cool weil er gerade viel Geld hat.
Wenn man seine Talkshows sieht, stellt man aber schnell fest, dass weniger hinter seiner Fassade steckt als er vorgibt.

Mit seiner Blue Origin Firma hat er zwar mal was interessantes geschafft, aber Bill, Steve oder auch Elon haben einfach mehr erreicht.
Es gibt Menshen die können gut verdienen und es gibt Menschen die können gut verändern.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Anton Klar
27.07.2017 15:51registriert Dezember 2015
Wenn die 10 reichsten Herren nur auf ein Milliärdchen verzichten würden, schliesslich haben sie ja genug. Ginge es vielen besser.
00
Melden
Zum Kommentar
24
US-Patriots: Beschaffung von Alternative für Schweiz schwierig – die Sonntagsnews
Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund strebt laut der «NZZ am Sonntag» eine schrittweise Abkehr von Microsoft an. «Die Bundesverwaltung strebt an, ihre Abhängigkeit von Microsoft schrittweise und langfristig zu reduzieren», bestätigte ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung. Dies komme überraschend, da erst kürzlich Microsoft 365 trotz Bedenken wegen der Datensicherheit an rund 54'000 Arbeitsplätzen eingeführt worden sei. Intern habe es zuvor Widerstände gegen Alternativen gegeben, die teils als «Bastelei» bezeichnet worden seien. Der frühere Armeechef Thomas Süssli habe jedoch gefordert, alternative Lösungen rascher zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie zeige nun, dass ein Ersatz durch Open-Source-Software möglich sei. Als Referenz gelte Deutschland, wo an einer unabhängigen Open-Source-Lösung gearbeitet werde, an der auch die Schweiz interessiert sei. Das Bundesland Schleswig-Holstein habe seine Verwaltung bereits umgestellt.
Zur Story