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Beschwerden von US-Soldaten: Iran-Krieg für Rückkehr Jesu?

Defense Secretary Pete Hegseth stands as he waits for President Donald Trump's arrival before a Medal of Honor ceremony in the East Room of the White House, Monday, March 2, 2026, in Washington.( ...
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll im Pentagon regelmässige Gebetstreffen abhalten.Bild: keystone

Bericht: US-Truppen soll gesagt worden sein, Iran-Krieg sei für Rückkehr Jesu

03.03.2026, 10:1903.03.2026, 12:54

Mehrere US-Soldaten sollen sich darüber beschwert haben, dass ihre Vorgesetzten einen möglichen Krieg gegen den Iran mit religiösen und endzeitlichen Aussagen erklärt hätten. Diese Angaben stammen von dem Journalisten Jonathan Larsen. Larsen, der als Trump-Kritiker gilt, beruft sich auf Berichte der US-Organisation Military Religious Freedom Foundation (MRFF), die sich für die Trennung von Staat und Religion im Militär einsetzt.

Demnach habe ein Kommandeur erklärt, der Angriff im Iran sei Teil von Gottes Plan und Trump sei von Jesus «gesalbt» worden, um Armageddon einzuleiten. Eine unabhängige Bestätigung durch andere Medien oder offizielle Stellen liegt bislang nicht vor.

Zwischen Samstag, Beginn des Krieges, und Montag seien laut MRFF mehr als 110 ähnliche Beschwerden aus verschiedenen Einheiten eingegangen. Das US-Verteidigungsministerium äusserte sich zunächst nicht, schreibt Larsen.

Armageddon
Armageddon bezeichnet in der christlichen Endzeitlehre die letzte grosse Schlacht zwischen Gut und Böse vor dem Jüngsten Gericht. Der Begriff stammt aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. In manchen evangelikalen Strömungen wird Armageddon mit aktuellen politischen oder militärischen Konflikten in Verbindung gebracht.

In einem Fall meldete sich ein christlicher Unteroffizier im Namen mehrerer Kameraden unterschiedlicher Religionen. Er berichtete, sein Vorgesetzter habe den Einsatz als Teil eines «göttlichen Plans» dargestellt und dabei auf die Offenbarung des Johannes verwiesen.

MRFF-Gründer Mikey Weinstein erklärte, viele Militärvorgesetzte würden den Krieg im Nahen Osten als religiös legitimierten Endzeitkampf deuten. Das verstosse gegen Verfassung und Militärrecht. Das MRFF erhalte derartige Beschwerden immer dann, wenn es im Nahen Osten eskaliere, etwa nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 oder nach 9/11.

In diesem Zusammenhang verweist Larsen auf religiöse Aktivitäten in der militärischen Führungsebene. Laut dem Journalisten soll Verteidigungsminister Pete Hegseth christliche Gebetstreffen im Pentagon durchführen. Hegseth selbst äussere sich bei diesen Veranstaltungen zu seinen religiösen Überzeugungen und werbe dafür. Zudem soll er regelmässig an einem Bibelkreis im Weissen Haus teilnehmen. Dieser werde von einem Prediger geleitet, der die Unterstützung Israels als göttlichen Auftrag darstelle.

Da sich die Vorwürfe bislang nur auf anonyme Berichte und die Darstellung eines einzelnen Journalisten stützen, bleibt ihr Umfang unklar. (hkl)

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USA und Israel haben am 28. Februar 2026 den Iran angegriffen. Diese Aufnahme zeigt den Abschuss einer Rakete von einem Schiff der US-Marine.

quelle: keystone
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Trump tut im Iran genau das, wovor er bei Obama früher immer gewarnt hatte
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177 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Korii
03.03.2026 10:29registriert November 2025
Religiöse Phanatiker auf beiden Seiten. Das verheisst meist nichts Gutes
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SOSollala
03.03.2026 10:39registriert Januar 2025
Statement Hegseth bei Ernennung vor Kongress: "Warrior-Culture (Kriegerkultur) wieder ins US-Militär bringen". Ein bis jetzt gut versteckter Alkoholiker mit fragwürdigen Tattoos führt eine globale Kriegsmacht mit keinerlei strategischer Kriegserfahrung. Er sieht sich als "Christian Warrior". Solche irrgeleiteten Personen werden kriegstraumatisiert normalerweise behandelt und landen nicht in führenden Kriegsrollen bzw. frei gewählten Regierungen.
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Vitai Lampada
03.03.2026 10:29registriert Dezember 2022
Wie sagte schon Lenin: Religion ist Opium für das Volk!
In der Russischen Aarmee wird der Krieg gegen die Ukraine ähnlich begründet.
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