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Die Coronakrise kommt der Swiss teuer zu stehen.
Die Coronakrise kommt der Swiss teuer zu stehen.Bild: sda

Swiss einigt sich mit Gewerkschaft auf Sparmassnahmen – 1000 Stellen werden abgebaut

06.11.2020, 21:29

Die Fluggesellschaft Swiss, wegen der Corona-Pandemie in den roten Zahlen, spart von 2021 bis 2023 beim Kabinenpersonal. Ein entsprechendes Sparpaket habe man mit der Gewerkschaft des Kabinenpersonals (Kapers) ausgehandelt, teilte die Airline am Freitagabend mit.

Die entsprechenden, befristeten Massnahmen würden den Mitgliedern der Gewerkschaft baldmöglichst zur Abstimmung vorgelegt, heisst es in dem Communiqué weiter. Der heute gültige Gesamtarbeitsvertrag zwischen Kapers und der Airline werde nach Ende der Massnahmen im Jahr 2023 dann aber bis mindestens ins Jahr 2025 weitergeführt.

Das Sparpaket umfasse konkret Massnahmen zur Kostenreduktion wie zum Personalabbau. Die Mitarbeiter sollen etwa zur Frühpensionierung wie auch zur Teilzeit angeregt werden. Insgesamt werde man so eine Kostenreduktion von rund zehn Prozent erreichen. Die natürliche Fluktuation werde ausserdem zu Einsparungen von weiteren zehn Prozent führen.

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Die ersten Massnahmen sollen gemäss der Swiss ab März 2021 umgesetzt werden. Bereits mit der Publikation der Neunmonatszahlen am Donnerstag hatte die Airline einen Stellenabbau angekündigt und diesen auf rund tausend Jobs in den kommenden zwei Jahren beziffert.

Kapers stimmt Einigung zu

In einer separaten Meldung bestätigte Kapers die Einigung mit der Fluggesellschaft. Man habe diese erzielen können, da die Swiss mehrere Positionen der Gewerkschaft berücksichtigt habe. So habe sie einer klaren zeitlichen Begrenzung der Krisenmassnahmen zugestimmt. Ausserdem gebe es ein «grosses Spektrum» an freiwilligen Angeboten. Gemeint sind damit die Möglichkeiten zu Frühpensionierung und Teilzeitarbeit.

Die nun getroffenen Massnahmen seien für das Kabinenpersonal nichtsdestotrotz sehr einschneidend, schreibt die Gewerkschaft. Denn die Löhne in der Kabine seien deutlich unter dem Medianwert der Schweizer Wirtschaft. Für Kapers sei es daher entscheidend gewesen, dass die Massnahmen «möglichst wenig» im Bereich der Löhne ansetzten. (sda/awp)

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