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ARCHIV --- ZUM PILOTPROJEKT MOBILITY-PRICING STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Commuters wait for a suburban train at Museumsstrasse train station in Zurich's main station, pictured on September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
 *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Die Luft auf den unterirdischen Perrons im Zürcher Hauptbahnhof ist mehr als doppelt so dreckig, als es auf der Strasse erlaubt wäre. Bild: KEYSTONE

Hohe Feinstaubbelastung am Zürcher HB – doch SBB sehen keinen Handlungsbedarf

Bremsende Züge verursachen Feinstaub. Besonders unterirdische Bahnhöfe sind stark belastet. Die SBB sehen keinen Handlungsbedarf und verteidigen die Luft mit dem Grenzwert für Arbeitsplätze.

SIMON MAURER UND SABINE KUSTER / ch media



Wenn der Feinstaub für Schlagzeilen sorgt, dann meist auf der Strasse. Speziell die Diesel-Autos gerieten in Deutschland kürzlich in die Schlagzeilen wegen erhöhten Stickoxid- und Feinstaubausstosses. Bei den Bahnhöfen aber scheint niemand so genau hinzuschauen. Dabei ist es dort, speziell im Untergrund, extrem dreckig. Auch in der Schweiz.

Bisher war die hohe Feinstaubbelastung in unterirdischen Bahnhöfen nur in anderen europäischen Ländern ein Thema, zuletzt in Deutschland. Die unabhängige Expertenorganisation Dekra, welche die Sicherheit an Arbeitsplätzen überprüft, mass letztes Jahr an mehreren Stuttgarter U-Bahn-Stationen die Feinstaubbelastung und kam auf einen Wert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Eine Frau wartet in der menschenleeren U-Bahn Haltestelle im Stuttgarter Bahnhof auf eine Bahn, am Dienstag, 17. Dezember 2002. Die Gewerkschaft VE.RDI hatte zum Warnstreik aufgerufen und fordert fuer die Beschaeftigten im oeffentlichen Dienst eine Erhoehung der Bezuege um mehr als drei Prozent. Der oeffentliche Nahverkehr in Stuttgart wird erst gegen 13 Uhr wieder aufgenommen. (KEYSTONE/AP Photo/Daniel Maurer)

Die U-Bahn Haltestelle am Stuttgarter Bahnhof Bild: AP

Die Zahl bedeutet: Der deutsche Grenzwert wurde um mehr als das Doppelte überschritten. Die Luft am Neckartor in Stuttgart, welches als die dreckigste Strassenkreuzung Deutschlands bekannt ist, war im Dekra-Test nicht annähernd so verschmutzt (25 μg/m3). Ähnliche Messungen aus ganz Europa kommen zum gleichen Schluss: Die Luft in Bahnhöfen, vor allem in unterirdischen, ist enorm feinstaubreich.

Im Bahnverkehr entsteht Feinstaub beim Verlangsamen von Zügen. Kleinste Partikel werden von Bremsen und Schienen abgerieben. In unterirdischen Bahnhöfen ohne ausreichende Belüftung kann die belastete Luft nicht entweichen und sammelt sich. Diese Bahnhofsluft ist speziell problematisch, weil sie mit Metallpartikeln beladen ist, welche besonders aggressiv und gesundheitsschädlich sind.

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Video: srf

Feinstaub im Untergrund

In der Schweiz gibt es zwar keine U-Bahn, dafür aber einen grossen Bahnhof, dessen Gleise teilweise unter der Erde liegen: den Hauptbahnhof Zürich. Die SBB-Medienstelle teilte dieser Zeitung einzelne Zahlen aus einer firmeninternen Studie mit. Komplett veröffentlichen wollen die SBB diese nicht.

Doch die bekannt gegebenen Zahlen zeigen: Die Feinstaubbelastung im Untergrund des Zürcher Hauptbahnhofs ist erheblich. Auf den unterirdischen Gleisen 41 bis 44 (Bahnhof Museumsstrasse) ist der Feinstaubwert mit 111 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft mehr als doppelt so hoch wie der vom Bund erlaubte Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm aus der Luftreinhalteverordnung. Der maximale Jahresmittelwert wird sogar um das Sechsfache überschritten. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Feinstaubbelastung bei den Messstationen in der Zürcher Innenstadt lag 2018 bei etwa 20 μg/m3.

ARCHIVBILD ZUM SBB-FAHRPLANWECHSEL --- Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Museumsstrasse im Hauptbahnhof Zuerich in eine S-Bahn ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pendler am Bahnhof Museumsstrasse im Hauptbahnhof Zürich Bild: KEYSTONE

Die SBB wissen das seit Jahren, denn sie führten immer wieder Messungen durch. Die Medienstelle der Bundesbahnen weist darauf hin, dass sich die Belastung im unterirdischen Bahnhof Museumsstrasse seit 2004 halbiert hat. Dies, weil schonendere Bremsen an den Zügen angebracht wurden und weil dort seit 2004 ein Rauchverbot gilt. Ab 1. Juni dieses Jahres wird das Rauchverbot nun in der ganzen Schweiz an allen Bahnhöfen gelten – abgesehen von speziell dafür vorgesehenen Orten.

Doch für den Zürcher Hauptbahnhof gibt es keine Grenzwerte, die gesetzlich gelten. Das Bundesamt für Umwelt ist für die Überwachung der Luftqualität in der Schweiz zuständig. Richard Ballaman, Chef der Sektion Luftqualität im Bundesamt, schreibt: «Die Immissionsgrenzwerte der Luftreinhalteverordnung gelten für die Aussenluft, nicht aber für Innenräume wie zum Beispiel einen unterirdischen Bahnhof, auch nicht für eine Fahrbahn oder das Betriebsgelände einer Anlage.»

Grosse Grenzwertunterschiede

Die SBB verteidigen die Luftqualität deshalb mit dem MAK-Grenzwert. Dies ist der Feinstaubgrenzwert für den Arbeitsplatz, und er ist 300 Mal grösser – das heisst toleranter – als der Luftreinhalte-Grenzwert des Bundes, der für Frischluft gilt. Mediensprecher Raffael Hirt schreibt: «Die Werte im Bahnhof Museumsstrasse liegen bei einem Hundertstel des MAKGrenzwerts. Daraus folgern wir, dass keinerlei Gesundheitsgefährdung besteht».

Doch am Bahnhof vermischen sich Arbeitnehmer und gewöhnliche Pendler stark. Zu den Pendlern sagt das Bundesamt für Umwelt, es sei zu beachten, «dass wegen der kurzen Verweildauer die Belastung der auf dem Bahnsteig wartenden Fahrgästen relativ gering ist.» Das Bundesamt sieht keinen Handlungsbedarf: «Daher ist es nicht erforderlich, zusätzliche Massnahmen zu den bereits bestehenden zu ergreifen, um die Emissionen von Eisenbahnstaub zu begrenzen.»

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Professor Nino Künzli vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut forscht seit vielen Jahren an den langfristigen Auswirkungen von Feinstaub auf die Gesundheit. Er bestätigt, dass Pendler ihre Gesundheit im Zürcher Hauptbahnhof vermutlich nicht gefährden.

Künzli sagt aber auch: «Es gibt keine Studien, welche langfristige Wirkungen von regelmässigen, sehr kurzen Belastungen mit feinstaubreicher Luft, wie Zugfahrer sie erfahren, untersucht haben.» Der Mediziner weist darauf hin, dass bei Asthmatikern und besonders empfindlichen Personen kurzzeitige Belastungen durchaus zu vorübergehenden Atembeschwerden führen können.

Schlechte Luft am Take-away

Doch was ist mit all jenen, deren Arbeitsort der Bahnhof ist? Sie sind dem Feinstaub während mehrerer Stunden pro Tag ausgesetzt. Nebst den Angestellten der SBB sind dies zum Beispiel auch die Verkäufer an den Take-away-Ständen in den unterirdischen Bahnhofspassagen. Gerade für sie, die länger da sind, gilt der höhere Grenzwert.

Dass für Arbeitnehmer höhere Grenzwerte gesetzt werden können, wird damit gerechtfertigt, dass die Werte für die alltägliche Luft eben speziell streng seien: Mit den tiefen Grenzwerten der Luftreinhalteverordnung müssen auch Personen mit erhöhtem Risiko geschützt werden, so zum Beispiel Asthmatiker. Feinstaubexperte Christian Bosshard von der Suva erklärt ausserdem, dass die beiden Grenzwerte «aus Definitionsgründen» nicht miteinander verglichen werden dürfen.

ARCHIV -- ZUM 75. JAHRESTAG DER SCHWEIZERISCHEN BAHNHOFSUHR, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Passanten laufen am Donnerstag, 29. September 2005, in der Ladenpassage Shop Ville unter dem Zuercher Hauptbahnhof unter der grossen klassischen Bahnhofsuhr durch die grosse Halle im ersten Untergeschoss. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===

Die Belastung ist auch in der Ladenpassage Shop Ville hoch. Bild: KEYSTONE

Es ist aber so, dass der hohe MAK-Wert nur für Staub angewandt werden darf, der keine besondere Wirkung auf die Gesundheit ausübt. Christian Bosshard von der Suva sagt: «Für Staub mit spezifischen gesundheitsschädlichen Wirkungen gelten am Arbeitsplatz andere, tiefere Grenzwerte».

Ein Blick in die MAK-Grenzwertdatenbank zeigt jedoch: Die Grenzwerte für die giftigen Stäube sind nicht überall niedriger. Eisenoxide etwa, die am Bahnhof gehäuft vorkommen, sind laut Suva gesundheitsgefährdend und schädigen die Lunge: Sie haben aber den gleichen normal hohen MAK-Grenzwert. «Dies kann damit erklärt werden», schreibt Bosshard, «dass in den zugrunde gelegten Betrachtungen die gesundheitsgefährdenden Eigenschaften eben nicht so stark ausgeprägt waren, als dass sie die Festlegung eines viel tieferen Grenzwerts gerechtfertigt hätten.» In anderen Ländern lägen die Grenzwerte für Eisenoxide im ähnlichen Bereich.

Dass noch mehr Massnahmen zur Luftverbesserung möglich wären, zeigt ein Blick nach Stuttgart. Dort hat das Verkehrsministerium des Landes BadenWürttemberg mit einem Spezialisten für Filtersysteme ein Pilotprojekt gestartet. Am Neckartor stehen seit einigen Monaten futuristische Würfel, die Feinstaub aus der Luft filtern. Der Einsatz dieser Geräte ist für die Zukunft auch in unterirdischen Bahnhöfen und U-Bahnen geplant. Laut Hersteller können so in geschlossenen Räumen bis zu 80 Prozent des Feinstaubs aus der Luft gefiltert werden. (aargauerzeitung.ch)

Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub

Zündet man in einem geschlossenen Raum eine Kerze an, schiessen die Feinstaubwerte nach oben. Doch der Kerzenfeinstaub ist nicht so gesundheitsschädlich wie Eisenbahn- oder Autofeinstaub. Die Gefährlichkeit von Feinstaub hängt von drei Faktoren ab: Menge, Zusammensetzung undGrösse. DiekleinenPartikel gelangen – je nach Grösse – in die Nase oder bis in die Lunge und reizen die Schleimhäute. Sehr kleine Teilchen gelangen sogar ins Blut und können Herz- und Kreislaufkrankheiten auslösen. Mehrere Studien wiesen nach, dass an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung überdurchschnittlich viele Herzinfarkte gemeldet werden. Das Bundesamt für Raumentwicklung geht davon aus, dass in der Schweiz jährlich 2200 Personen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung durch Feinstaub sterben. (SGM)

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    Alle Leser-Kommentare
  • sephiran 27.03.2019 09:58
    Highlight Highlight Die Feinstaubbelastung beim Arbeitsplatz darf 300 mal grösser sein als draussen? Das macht doch keinen Sinn.. Ich bin ja viel mehr am Arbeitsplatz als draussen unterwegs.
  • aglio e olio 27.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Ja die lieben Grenzwerte.
    Wenn ich den Staub sehen und schmecken kann ist es zu Viel. Und das ist vor allem im Sommer immer wieder der Fall.
  • Dan Meier 27.03.2019 09:36
    Highlight Highlight was meint wohl die Feinstaub Greta dazu ?!
    • aglio e olio 27.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Ohne Zusammenhang ein 16 jähriges Mädchen dissen.
      Grosses Kino, mein Freund.
      😑
  • Dodo Huber 27.03.2019 09:12
    Highlight Highlight Die Raucher sind schuld daran.
    • amazonas queen 27.03.2019 18:27
      Highlight Highlight Am Rande sei erwähnt: am Krebsinstitut Mailand hat man 2004 einen Mondeo Turbo Diesel eine halbe Stunde laufen lassen und den emittierten Feinstaub gemessen. Dann im gleichen Umfeld 3 Zigaretten angezündet. Letztere haben 10 mal mehr Feinstaub emittiert. Klar, ist ein schräger Vergleich, aber "unschuldig" sind Zigaretten nicht.
  • Das isch doch dä Gipfel. 27.03.2019 09:05
    Highlight Highlight Bedeutend weniger Feinstaub an dem Bahnhof in Bangladesh. :-)
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  • Peter Sager 27.03.2019 08:43
    Highlight Highlight Das ist ja ein nackter Horror. Diese Metallpartikel sind hochgefährlich und führen zu 2600 frühen Todesfällen. Die tausende Angestellten im Zürcher HB und anderen Bahnhöfen sind hoch belastet. Schwangere Frauen sollten nicht mehr im Shop-Ville oder im HB arbeiten müssen. Schwangere sollten grundsätzlich nicht im HB bei den gleisen stehen. Das BAG macht nichts und dies ist ca. 2000 mal gefährlicher als Masern mit 0 Todesfällen in der Schweiz in den letzten 10 Jahren. Danke Watson fürs bringen dieses Artikels.
    • Shura 27.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Hhmm ziemlich abstrus was du da alles in Verbindung bringst. Woher nimmst du übrigens diese Zahlen?
  • forevernewbie 27.03.2019 08:37
    Highlight Highlight die argumentation scheint mir schon bedenklich zu sein.

    z.b die aussage das feinstaub mit giftstoffen nicht erwiesenermassen schädlicher ist. aber es heisst doch giftstoff, womit doch schon ein tieferer ansatz gewählt werden sollte bevor nun eben studien zeigen dass es schädlicher ist. nach oben korrigieren scheint mir vernünftiger als nach unten.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 27.03.2019 08:15
    Highlight Highlight Die VBZ hat schon reagiert und lassen ihre Cobra-Trams nur noch mit 42 statt 60 km/h fahren 🤣🤣🤣
  • jMe 27.03.2019 08:07
    Highlight Highlight typisch sbb, passt. eimal meh.
  • Quacksalber 27.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Es ist mir ein Rätsel wie ihr darauf kommt, dass Kerzenrauch weniger schädlich sein soll als andere Stäube. Vielleicht weil das eher Nanopartikel sind? In Privatwohnungen findet man nie weniger als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub. Da sind 120 in Umgebungen in denen man sich selten aufhält akzeptabel.
  • chnobli1896 27.03.2019 07:45
    Highlight Highlight Soweit ich weiss hat es bei den Gleisen 41-44 gar keine Verkaufsstände?! Dann gibts ja auch kein Personal..
    • maljian 27.03.2019 07:53
      Highlight Highlight Du glaubst der Feinstaub macht bei den Rollsteigen und Treppen halt?

      Im Text wird auch auf die Ebene vom Shopville eingegangen 😉
    • Astrogator 27.03.2019 08:37
      Highlight Highlight SBB-Personal 😉
  • El Vals del Obrero 27.03.2019 07:35
    Highlight Highlight "In der Schweiz gibt es zwar keine U-Bahn"

    Dann gehört Lausanne offenbar nicht zur Schweiz.

    Allerdings werden dort (wie auf einigen Pariser Metrolinien) Pneuräder genutzt, so dass diese Problematik wohl geringer ist.
    • Peter Sager 27.03.2019 08:44
      Highlight Highlight Ja genau ich habe heute einem Kollegen von der Metro Paris mit den Pneu Rädern gesprochen. Leider geht dies für Züge nicht.
    • amazonas queen 27.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Pneuräder verursachen einfach den gleichen Feinstaub wie Autopneus. Streif mal mit der Hand über die Lauffläche eines Pneus.
    • El Vals del Obrero 27.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Darum meinte ich ja auch nur "geringer".

      Und noch eine Ergänzung zu meinem Vor-Post:

      #es-gibt-auch-eine-Schweiz-ausserhalb-Zürich (bei der heutigen Medienkonzentration in einer Stadt offenbar nicht mehr selbstverständlich)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 27.03.2019 07:32
    Highlight Highlight Und dann wird wieder von den verweigern gemotzt...
    Ist doch klar das die Luft da unten, 41-44 schlecht ist, jeder der seinen Verstand von von zwölf bis Mittag nicht an der Pforte holen muss versteht auch wieso... Und das derselbe Grund auch für vielbefahrene Kreuzungen gilt.
    Und für die die es noch immer nicht glauben, mein Beileid.

    @watson, schön fände ich das ihr mal einen Artikel darüber bringt was man sinnvoll gegen feinstaub machen kann, stand der Forschung ect.

    @sbb wie wäre es in einen stärkeren luftumschlag und mit living walls, das wäre mal ne Verbesserung gegenüber dem ist Zustand
    • Astrogator 27.03.2019 11:07
      Highlight Highlight Würden Living Walls wegen den Lichtverhältnissen überhaupt funktionieren in einem unterirdischen Bahnhof?
      Die Idee wäre ja wirklich gut.
    • Heinzbond 27.03.2019 21:24
      Highlight Highlight Nun mehr Licht kann der tunnelbahnhof eh gebrauchen, z. Bsp. Heute Nachmittag... Denke Licht und Wasser kann man installieren...
  • Fairness 27.03.2019 07:04
    Highlight Highlight Und wo bleiben diesbezüglich die Antworten der Grünen, GLP und der strikenden Jugendlichen? Wie soll die Hälfte der Autofahrer in den Zügen Platz finden? Die snd schon total überlastet.
    • dorfne 27.03.2019 07:59
      Highlight Highlight Als Pendler sind Sie dem Staub in Bahnhöfen nur während einer kurzen Zeit ausgesetzt. Das Personal während Stunden. Da bräucht es wohl Filter oder ein Durchlüftungssystem. Lernen für die Zukunft. Die Bahninfrastruktur wird laufend ausgebaut, die Strasseninfrastruktur auch. Die Bahn stösst im Betrieb x-mal weniger CO2 aus als Autos. Und eben, die Züge sind oft voll, im Auto sitzt meist nur eine einzige Person. Und wenn Sie ein Elektroauto kaufen? Oder einfach nur einen sparsamen Benziner? Dann steht ein Umsteigen auf die Bahn noch weniger zur Diskussion als heute.
    • Swissbex 27.03.2019 08:07
      Highlight Highlight @Fairness
      Das ist aber nicht fair, weshalb vermengst du ein spezifisches Umweltproblem mit einem anderen Problem, namentlich der Klimaerwärmung? Die streikenden jugendlichen setzen sich nämlich für Massnahmen zur Reduktion des Ausstosses von Klimaerwärmenden Gasen ein. Sollen sie deiner Meinung nach auch noch erst das Plastik Problem in den Meeren lösen?
    • R. Peter 27.03.2019 08:21
      Highlight Highlight Der sparsame Benzine stösst aber viel mehr CO2 aus als der Diesel....
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 27.03.2019 06:58
    Highlight Highlight Es ist ein Grundproblem unserer Gesellschaft: wir tun Dinge und denken nicht wirklich darüber nach. All die Bremsklötze welche verbaut werden, all die Bremsklötze und Pneus die montiert werde, kommen als Finstaub in die Umwelt zurück.
  • chrimark 27.03.2019 06:50
    Highlight Highlight Wie hoch wohl die Feinstaubwerte in Milchbuck-, Gubrist-, Baregg-, Gotthardtunnel und Co. liegen?
  • Gigi,Gigi 27.03.2019 06:25
    Highlight Highlight Gesünder ist also Autofahren!
    • WID 27.03.2019 06:58
      Highlight Highlight @Gigi,Gigi: ja, mit Innenfilter.
    • dorfne 27.03.2019 07:45
      Highlight Highlight Ironie off?
    • Statler 27.03.2019 08:09
      Highlight Highlight Nein, Studien haben ergeben, dass die Belastung IM Auto sogar grösser ist, als ausserhalb. Dies, weil die Partikel durch die Lüftung in's innere des Fahrzeugs geleitet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AddictedtoMentos 27.03.2019 06:22
    Highlight Highlight Jaja, in den letzten Monaten vermutlich mehr SBB-Bashing gelesen als verspätete Züge erlebt.
    Ein Hundertstel des Grenzwert, welcher fürs arbeiten gilt scheint mir nicht so schlimm. Das die Luft da schlechter ist als draussen scheint mir logisch. Und zahlen will so eine, unter diesen Umständen nutzlose, Filteranlage ja sowieso niemand...
  • maljian 27.03.2019 05:15
    Highlight Highlight In anderen Ländern lägen die Grenzwerte für Eisenoxide im ähnlichen Bereich.

    Mir ist es egal, wie hoch es in anderen Ländern ist. Wenn man das Ganze liest, fragt man sich schon, warum das alle so runter spielen.

    Draussen kann sich die Luft besser vermischen und drinnen sollen dann höhere Werte ok sein?

    Naja, vielleicht läuft man dann bald mit Atemschutzmaske durch die unterirdischen Stationen 😷😉
    • Ichsagstrotzdem 27.03.2019 05:42
      Highlight Highlight Wir sind in der Schweiz. Hier wird Feinstaub ausschliesslich vom Individualverkehr versursacht, basta!
      Um die Situation bei den unterirdischen Geleisen zu verbessern sollte man daher um den Bahnhof endlich eine Fussgängerzone errichten.
    • maxi 27.03.2019 06:15
      Highlight Highlight Ichsagstrotzdem, dies glaube ich nicht. Viel Feinstaub wird von Holzofen Besitzern verursacht.
    • [CH-Bürger] 27.03.2019 07:12
      Highlight Highlight @ichsagstrotzdem:
      ironisch gemeint, oder...?!
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