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Ein Plakat mit der Aufschrift «my America» und eine Grobi-Puppe sind am 04.02.2017 vor der US-amerikanischen Botschaft in Berlin, bei einer Demonstration gegen Trumps Einreiseverbot, zusehen. (KEYSTONE/DPA/A3464/_Rainer Jensen)

Demonstration gegen Trumps Einwanderungsverbot für Muslime in Berlin. Bild: keystone

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Die Saat von rechts geht auf: 55 Prozent der Europäer befürworten den Muslim-Bann



Donald Trump, Twitter-König, Verschwörungstheoretiker und nebenbei noch US-Präsident, hat Muslime zu Staatsfeinden erklärt und nach der ersten Pleite beim Einreiseverbot eine neue Version vorgelegt. Die kollektive Massnahme setzt alle Leute aus sechs muslimischen Ländern unter Generalverdacht.

Das Individuum zählt demnach nichts, alle Bürger werden über ihren Glauben definiert. Wer zu Allah betet, ist verdächtig. Ganz nach dem Motto: In jedem Muslim steckt ein Stück Terrorist.

Trump, der Batman der Populisten

Das erste Einreiseverbot für Muslime aus sieben Ländern hat ein Bundesgericht gestoppt. Stoppen konnte es aber nicht Trump selbst. Er bringt unter dem Applaus seiner Anhänger und Wähler eine Light-Version und markiert den Batman der Populisten.

Die USA, das Einwanderungsland par excellence, schottet sich ab und stellt sich selbst ins Abseits. Und die europäischen Populisten nutzen den Windschatten aus und treten immer mutiger auf.

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Der US-Einreisestopp. Video: YouTube/DW Deutsch

Dies mit Erfolg, wie eine Umfrage des renommierten britischen Chatham House ergeben hat: Die Forscher des Königlichen Instituts für internationale Angelegenheiten wollten wissen, ob das von vielen Amerikanern begrüsste Einreiseverbot von Trump nur ein amerikanisches Phänomen sei, oder ob auch die europäische Bevölkerung Muslime gern aussperren möchte. Dazu hat das Institut 10’000 Leute aus zehn grossen europäischen Ländern befragt.

Es zeigt sich ein kollektiver Hass auf die Muslime. Das riecht streng nach Rassismus.

Das Resultat ist eindeutig ausgefallen. Erschreckend eindeutig. Insgesamt haben 55 Prozent der Befragten erklärt, sie seien «vollständig einverstanden», dass in ihrem Land ebenfalls ein generelles Einreiseverbot für Muslime verhängt würde. Nur 20 Prozent sagten, sie wären mit einer solchen Massnahme nicht einverstanden. Die restlichen 25 Prozent gaben an, sich keine Meinung zu dieser Frage gebildet zu haben.

Hinter diesen Resultaten zeigt sich ein kollektiver Hass auf Muslime. Das riecht streng nach Rassismus und ist nicht nur ein Zusammenprall der Kulturen, sondern auch ein fundamentaler Konflikt unter den Weltreligionen. Im Zeitalter der Globalisierung und Aufklärung spielen ethnische und religiöse Merkmale plötzlich wieder eine eminente geopolitische Bedeutung, die sich zu einem Flächenbrand ausgeweitet hat.

Die gefährliche Saat der rechtspolitischen Hardliner und Populisten geht auf. Die machtgierigen Narzissten und verkappten Diktatoren freut's. Bleibt zu hoffen, dass sich die 55 Prozent Europäer nicht eines Tages die Augen reiben, wenn sie sich plötzlich mit einer Mobilmachung konfrontiert sehen.

Die Resultate im Einzelnen

Hier noch die konkreten Zahlen der Umfrage:

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pelegrino 29.03.2017 20:55
    Highlight Highlight Mir kommt der Gedanke, ob Moslems gezielt Feindschaftsbilder produzieren, um Landsleute, selbst auch Asylanten die Scharia , den heiligen Krieg aufzuzwingen. Solche Moslem hat es jetzt schon in Amerika, und Trump merkt nicht, dass er durch das schüren zum Moslemhass, das Feindbild des Scharia, bei Moslems gegen uns auch schürt, da wir für Mohammedaner als ungläubige gelten, die sich gegen ihren Glauben sind. In ihrem heiligen Buch geht es wie im alten Testament, nach christlichen jüdischen Buch, nach ihren Gebrauch auch gegen Ungläubigen vor. Dasselbe bei neukirchlichen Institutionen.
    • Pelegrino 04.04.2017 23:06
      Highlight Highlight Tut wohl euren Feinden die euch hassen, kann das Feuer im Herzen voller Hass löschen. Denn was ihnen genommen wurde, sollte ihnen wieder gegeben werden. Die hassen nicht nur uns, sondern den ganzen Erdkreis, und wenn nicht wir eingreifen, dann tun dies die falschen Propheten, die mit ihrer Scharia nur noch mehr Öl ins Feuer streun.
  • Pasionaria 26.03.2017 22:39
    Highlight Highlight Alienus
    Eine Frage als Bettmuempfeli an den Sprachenjongleur: was sagt Dir der Ausdruck Ma_theo_logie?
  • Pelegrino 25.03.2017 21:57
    Highlight Highlight Den "Teufel komm raus" Manifest von Trump ist schwächlich, da es das Versteckte die Ohnmacht, und damit seine Peinlichkeit zu verdecken hofft, doch irgend wann, wenn der Kartoffelsack sich überfüllt hat, dann platzt er, und dann sieht man das diabolische Teufelswerk. Teuflischer als der Teufel!

  • Alienus 24.03.2017 10:37
    Highlight Highlight Pasionaria 1/2

    Der Text von H S befasst sich hauptsächlich mit dem Einreiseverbot des US-Trumpels im Sinne des mittelalterlichen Banns. Es dürfen eindeutig nicht die „falschen“ Leute in Gottes eigene Land hineinkommen.
    Die britt. Umfrage befasst sich auch mit so einem Einreiseverbot.

    Etwas irritierend ist die Aussage von HS schon, dies sei Rassismus. Aber das ist unscharf. Denn R. hat eigentlich einen historischen Bezug auf Abstammung nach „Blutslinien“.

    Aber das ist ein eigenes Kapitel.

    Den Begriff „Rasse“ verwendeten die Franken im eroberten Gallien als Zuchtlinie für ihre Pferde!!
    • Pasionaria 25.03.2017 06:40
      Highlight Highlight Alienus! Nicht nur drastisch, plastisch
      stets einlaeuchtend erklaerend
      nicht uebertrieben zu sagen, fantastisch,
      verteilst Wissen, weg von belehrend

      Wiederum so gut 'gebruellt' Alienus
      was Du schreibst hat Hand und Fuss
      'Manchmal' sogar Koepfchen
      @ uns, arme Troepfchen.

      Wissen bringt's halt immer wieder
      faehrt ein,  bis in saemtliche Glieder
      ausser man ist immun dagegen
      da nuetzt nicht mal Gottes Segen

      Fahr bitte weiter mit Deinen Puts..in
      fuer uns Blogger ein Gewinn.
      ob Bann, Rasse, Xenophobismus
      zeigst auf: 's geht um inhaltlichen Stuss
    • olive 25.03.2017 08:13
      Highlight Highlight Nicht nur die Franken und bis heute auf der ganzen Welt 😀
      Freiberger Lusitano, Paso Fino, Lippizzaner, Hannerovaner , Isländer usw. usf.
      alle mit bestimmten Eigenschaften.
    • Pasionaria 26.03.2017 06:22
      Highlight Highlight Olive
      da erkennen wir unsere Pferde'rassen'-Kennerin.
      Wie gehte es Deinen beiden, rass_ig drauf und spueren sie schon den Fruehling?
  • Alienus 24.03.2017 10:34
    Highlight Highlight 2/2
    Dieser Begriff wurde im 19. JH unsäglich auf Menschen übertragen.

    Besser könnte der Begriff „Xenophobiesmus mit islamischer Ausprägung“ sein. Ein herrlich-sprachlicher Bandwurm. Daher ist „Rassismus“ schnell, scheinbar klar und allseits verständlich unters Volk zu bringen, aber …… nicht ganz richtig. Von allen gemeinten Sachen etwas dabei, aber in der Gesamtheit nicht ganz richtig treffend.
    Nun, RJ meint Großteils wohl richtig, aber berücksichtigt nicht den hier eindeutig gemeinten Bann (Einreiseverbot). Um dies geht es doch eigentlich und hauptsächlich in dem Text von Herrn Stamm.
    • Rabbi Jussuf 27.03.2017 16:38
      Highlight Highlight Alienus
      Im Titel wird das deutsche Wort "Bann" halt mit "Rechts" verbunden und im Text weiter mit Rassismus und extrem Rechtem Gedankengut. Da liegt der Gedanke schon nahe, dass Bann eben doch nicht nur die "Einreise" meint, ganz besonders, wenn das Ganze noch mit dem ersten Trump Dekret verbunden wird! Dort ging es tatsächlich um eine Art Bann, wie ich meinte, nämlich, dass Personen mit Green Card oder Visa nicht mehr einreisen durften.
    • Rabbi Jussuf 27.03.2017 16:38
      Highlight Highlight Da aber liegt der grundlegende Fehler in Stamms Text (absichtlich oder nicht, auf jeden Fall fahrlässig), der ihn zu dermassen falschen Schlussfolgerungen führt.
      Hätte er die Fakten vorher unvoreingenommen studiert, wäre das nicht passiert - und das Wort Bann wäre hier kein Thema.
  • Alienus 23.03.2017 17:49
    Highlight Highlight Maracuja, Pasionaria pp

    1/3

    Eine gute Frage. Schaut man sich die Sache historisch an, so kann man sagen, dass „Bann“ ursprünglich eine klare Definition für ein spezielles Gebiet mit sehr speziellen Funktionen war. Hier ne schnelle Beschau.

    Bei mittelalt. Stadtgründungen wurde eine Linie gezogen, an welcher Wälle, Bollwerke und meist folgend steinerne Mauern gebaut wurden.

    Diese „Grenze“ bedeutete im inneren Bereich: Stadtgebiet für Bürger mit Heimatrecht herinnen. Also Wohnrecht, Gerichtsbarkeit, Stadtrecht, Zunft- und Handelsrecht uam.

    Jedoch heraußen waren die Bäh-Strukturen:
    • Pasionaria 23.03.2017 19:24
      Highlight Highlight Alienus
      .... unser' fremdes' und doch so nahes Etymologenlexikon. Danke, sehr informativ.
      Doch nun, bevor Du Dich in's Koerbchen verbannst, noch zurueck zur Gegenwart. Wie haeltst Du es mit dem > Bann in der heutigen Politik?
      Rabbi meint ja "Es geht nirgendwo um einen "Bann". Auch das eine Verdrehung.
      Ein Bann kann nur gegen Personen ausgesprochen werden, die bereits im Land sind."
      Das sehe ich ueberhaupt nicht so, beim Trump'schen Einreiseverbot geht es fuer mich um einen glasklaren, gezielten und selektiven Einreisebann.
      Kannst Du seine Auslegung nachvollziehen?
    • Rabbi Jussuf 23.03.2017 19:40
      Highlight Highlight Pasionaria
      Nochmal: Es geht hier nicht um das Trumpsche Dekret und dessen Details, sondern nur um die Umfrage.
      Hätte man nach dem Dekret gefragt, würden die Zahlen mit Sicherheit ganz anders aussehen.
    • Maracuja 23.03.2017 19:42
      Highlight Highlight @Alienus

      Danke für die Horizonterweiterung, meiner reichte bisher nur bis zur Bannmeile und nicht bis zum Banlieu. Zum "Guten Appetit" zu wünschen bin ich zu spät dran. Hoffe einfach, dass es sich beim Abendessen nicht um eine dieser Schokopizzas handelt, die jetzt in D im Umlauf sind :-)

      @Pasionaria

      Hat Alienus deine Frage nicht bereits beantwortet? Schliesslich hat er meine Vermutung sauber belegt, dass es beim Bann im früheren Gebrauch eben nicht nur um das Verbannen, sondern auch um das Fernhalten/Ausgrenzen ging. RJs Auslegung ist somit nicht falsch, aber einseitig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 23.03.2017 17:47
    Highlight Highlight 2/3

    Henker, Hurenhäuser, Grubenfeger, Schindanger, Herbergen für Fremde, Reisende, Wilde ohne Stadtrecht sowie Vogelfreie, Reichsgeächtete, Zuwanderer und allerlei übles Fahrensvolk: „Gaukler, Theaterleute, Wanderärzte, Geldwechsler (aber das hat sich inzwischen gewandelt)“.

    Bannlinie, im Prinzip die „Rote Linie“. Die von draußen mussten vor der Bannlinie leben und Abends die Stadt verlassen. Diese germ. „Bannlinie“ führt über fränk.-germ. ins franz. „banlieue“. Man erkennt die Substantive „Bann, Leuge“. Leuge entstammt dem keltisch. und meint Linie, Strecke, Länge, Umfang, Maßbereich uam.
    • Pasionaria 23.03.2017 22:17
      Highlight Highlight Jetzt versteht sich auch der Ausdruck der Franz. stets konfliktbeladenen (!) Banlieues.
      Und bei der Trump'schen Bannmauer zwischen den USA und Mexico stellt sich nun die Frage, auf welches Seite befinden sich die 'Henker, Hurenhäuser, Grubenfeger, Schindanger.....etc.' einerseits, und auf welcher die Anstaendigen, Aufrechten, Gentlemen, Wirtschafts- und Politik-Paepste andererseits?
      Keine einfache Frage, um realistisch zu beantworten!
  • Alienus 23.03.2017 17:45
    Highlight Highlight 3/3

    Ins Gebiet hinter der Bannlinie durften nur berechtigte Bürger hinein und die aus dem Bannbereich mussten draußen bleiben. Man hatte ursprünglich so den Zuzug ins Innere der Stadt hinter die Bannlinie verhindert.

    Die Bannmeile beim Parlament soll den Zugang von unberechtigt agierenden Menschen von draußen verbieten, verhindern oder regeln.

    Reste der schönen Bannlinie kann man noch fragmenthaft in der CH mit ihrer Heimatgemeinde / Heimatrecht sehen. Die Verbannung als Ausweisung hat sich erst etliches später etabliert.

    So, nun verbanne ich mich zum Abendessen / Nachtessen.
    • Pasionaria 23.03.2017 22:24
      Highlight Highlight "Reste der schönen Bannlinie kann man noch fragmenthaft in der CH mit ihrer Heimatgemeinde / Heimatrecht sehen."
      Daher kommt auch der sog. Banntag - in meiner urspruenglichen Gemeinde wird dieser immer noch zelebriert, indem die Grenzen abgeschritten werden, verbunden mit einem Grillfest. Habe nie darán teilgenommen, war mir zu gemeindebuenzlig.
      "Urspruenglich war es Buergerpflicht, regelmaessig zu kontrollieren, ob die Grenzsteine nicht mutwillig durch die Nachbarn verschoben wurden, gleichzeitig wurde (bis zur Glaubenserneuerung im Jahr 1529) vom" Dorfpfarrer eine Flursegnung durchgefuehrt.
  • Oxymora 23.03.2017 00:15
    Highlight Highlight 1. Lektion
    Religionskritik = Rassimus

    2. Lektion folg in den Kommentaren
    Islamkritik = Rechtsextremes, rassistisches Gedankengut

    Toleranz wurde ja schon im Kindergarten als soziales Lernziel eingeübt.
    Dummerweise wurde da nicht geübt die tolerante Gesellschaftsordnung gegen Intoleranz zu verteidigen; den Toleranten mit ihrer Toleranz, werden archaische, religiöse Strukturen folgen. Inklusive der

    3.Lektion
    Religiöse Werturteile = Allgemein gültige Tatsachenurteile
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 23.03.2017 05:12
      Highlight Highlight Oxymora mia.....
      Den Grund Deiner Lektionen ist mir ein Raetsel? Doch nicht, dass Du etwa den Rechtspopulismus 'entlasten' willst? Wozu dienen sie, ich versteh es nicht?
    • Maracuja 23.03.2017 20:35
      Highlight Highlight Oxymora: Religionskritik = Rassimus

      Wer vertritt denn solchen Schwachsinn? Religionskritik kann in einzelnen Fällen zwar auf Rassismus basieren, z.B. Grossteil der Kritik am Judentum in früheren Jahrhunderten. Dies und speziell all die an Juden verübten Verbrechen sind wohl der Grund dafür, dass Religion auch in der Antirassismus-Strafnorm erwähnt wird. Daraus zu folgern, dass jede Kritik an Religionen eine Form von Rassismus darstellt, ist unzulässig. Sie kritisieren z.B. zu Recht, dass die Landeskirchen Steuern von juristischen Personen einziehen, was soll an dieser Kritik rassistisch sein?
    • Maracuja 23.03.2017 20:55
      Highlight Highlight Oxymora: Islamkritik = Rechtsextremes, rassistisches Gedankengut

      Islamkritik kann auf solchem Gedankengut basieren, sie aber damit gleichzusetzen ist unredlich. Es gibt m.E. sogar div. Kriterien um herauszufinden, ob hinter der Islamkritik Rassismus stecken könnte:
      - Wird bei der Kritik am Islam mit dem gleichen "Massstab" gemessen wie bei der Kritik an anderen Religionen?
      - Zielt die Kritik auf Fakten (belegte Verse, Glaubenspraktiken) oder auf Unterstellungen?
      - Ist die Kritik sachlich/differenziert oder werden alle Muslime in einen Topf geworfen, mit Stereotypen belegt, dämonisiert usw
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 22.03.2017 13:52
    Highlight Highlight (4 von 4 ) Ein Ding der (fast) Unmöglichkeit, weshalb ich das Unbehagen in der Bevölkerung durchaus nachvollziehen kann. Mit rechtspopulistischen Tendenzen hat dies wohl wenig zu tun, eher mit grosser Sorge, dass sich der (politische) Islam weiter ausbreitet und unsere westlichen liberalen Werte inrage stellt. Leid tun mir vor allem alle Muslime und Muslima, die auf dem Papier diesem Religionssystem angehören, aber innerlich nichts mit dem pol. Islam am Hut haben, weil sie wissenschaftlich aufgeklärt sind und zum Bsp. an Hochschulen lehren und lernen.
    • Rabbi Jussuf 22.03.2017 17:39
      Highlight Highlight Es hat schon mit Rechtspopulismus zu tun. Das liegt aber daran, dass der ganze politische Rest das Thema tabuisiert hatte und dazu noch Phantasien von Multikulti entwickelte, die jenseits von Gut und Böse sind. So konnten die nicht mehr sehen, was da wirklich in unsere Länder kam.
    • Maracuja 22.03.2017 18:37
      Highlight Highlight Mit rechtspopulistischen Tendenzen hat es insofern zu tun, dass für das z.T. berechtigte Unbehagen eine möglichst einfache Lösung (alle aussperren) bevorzugt wird.
    • Pasionaria 22.03.2017 22:27
      Highlight Highlight Im Anschluss an Maracuja glaube ich, dass die rechtspopulistischen Tendenzen, die sicherlich auf teilweise verstaendlichem und berechtigtem Unbehagen zurueckzufuehren sind, von den Rechtsextremen Fuehrern zum Programm des Hasses und der Ausgrenzung wird. Also nicht einmal mehr 'nur' Tendenz ist....
  • Nonbeliever 22.03.2017 13:50
    Highlight Highlight (3 von 4) Ein generelles Einreisevervot für Muslime nach USA oder Europa ist aber trotzdem falsch, weil dies die westlichen, liberalen Staaten zurückbuggsieren würde, hin in frühere reaktionäre Zeiten. Die Praxis muss daher lauten: (verbesserte) Kontrolle bei der Einreise und Aussieben von Muslimen mit islamistischen Tendenzen. Ebenfalls Einreiseverweigerung von Muslimen, die sich machen in den westlichen säkularisierten Ländern für den politischen Islam stark also beispw. die Scharia fordern oder islamische Parallelsysteme etablieren wollen.
    • Maracuja 22.03.2017 18:57
      Highlight Highlight Bessere Kontrollen und Aussieben sind aufwändig und werden in Einzelfällen immer wieder zu Konflikten führen. Z.B. wenn man einer frisch verheirateten Frau, den Familiennachzug für den extremistischen Gatten verweigert. Da wir uns die Menschenrechte "auf die Flagge" geschrieben haben, werden solche Vorfälle von den Islamisten entsprechend propagandistisch ausgeschlachtet werden. Ein generelles Einwanderungsverbot halte ich aber ebenfalls für falsch, es würde bedeuten, dass wir unsere Werte komplett über Bord werfen.
    • Rabbi Jussuf 22.03.2017 23:57
      Highlight Highlight Sehe ich eigentlich auch so. Nur haben wir einfach nicht die Mittel das "Aussieben" auch nur einigermassen richtig gestalten zu können.
      Angefangen hat das ja schon mit dem Minarettverbot.
      Aber so wie das jetzt läuft, kann es sicher nicht weiter gehen. (Besonders was die Flüchtlinge betrifft. Das ist hier aber nicht das eigentliche Thema)
      Ich habe leider auch keine brauchbaren Vorschläge...
  • Nonbeliever 22.03.2017 13:50
    Highlight Highlight (2 von 4) Generell: der Islam als politisches-religiös-juristisch-gesellschaftliches Glaubenskonstrukt zeigt global bisher nämlich keinerlei Anstalten sich zu reformieren - hin zu einem System, wo der Glaube Privatsache ist. Schlimmer noch: Du wirst als Muslim(a) geboren und bleibst es ein Leben lang. Austreten absolut unmöglich, wenn du andere Ansichten hast oder nichts glaubst. In einigen Ländern gilt gar die Todesstrafe, wenn man vom islamischen Glauben abfällt. (Stichwort: Apostasie im Islam, Wikipedia)
  • Nonbeliever 22.03.2017 13:50
    Highlight Highlight (1 von 4) Text von H.S. lässt leider einiges offen. Generell kann sicher nicht von einem Hass auf Muslime gesprochen werden. Die Sache mit dem Misstrauen gegenüber Allah-Gläubigen stimmt aber schon. Ehrlichgesagt schliesse ich mich da selber auch nicht ganz aus, was gewisse Gruppierungen unter den Muslimen anbelangt. Differenzieren ist aber v.a. auch wichtig und hier beginnt bereits die Schwierigkeit.
  • Share 22.03.2017 07:57
    Highlight Highlight „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
    Antoine de Saint-Exupery (Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle)

    oder die Sehnsucht nach einer Welt ohne Andersdenkende und Andersgläubige.
  • olive 21.03.2017 20:31
    Highlight Highlight Interessanter Artikel über das NZZ Interview mit Hamed abdel Samad
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/hamed-abdel-samad-und-das-thema-freiheit/
    von Ingrid Ansari.
  • Hypatia 21.03.2017 10:58
    Highlight Highlight "Hinter diesen Resultaten zeigt sich ein kollektiver Hass auf Muslime. Das riecht streng nach Rassismus und ist nicht nur ein Zusammenprall der Kulturen, sondern auch ein fundamentaler Konflikt unter den Weltreligionen.", schreibt Hugo Stamm.

    Woher nimmst du die Unverfrorenheit, hier von Hass zu sprechen? - Das ist doch gerade die Art von Populismus, den du verurteilst? Das stinkt mir ganz gewaltig an dieser Art von Polemik, die du hier zum besten gibst.

    Vielmehr bringt sich hier ein nicht von der Hand zu weisendes Misstrauen und eine diffuse Furcht zum Ausdruck, aber Hass? - Wie bitte?
    • Pasionaria 22.03.2017 01:18
      Highlight Highlight So also ist Verbannung einer Zielgruppe Menschen lediglich Ausdruck von Misstrauen und diffuser Furcht?
      Man kann vieles Schoenreden und nicht beim Namen nennen, wie Du darin leider unterdessen ein Meister geworden bist.
      Auch verhoehnst Du damit die Menschlichkeit, noch mehr die Gerechtigkeit.
      Was liegt eigentlich Deinen hilflosen, recht agressiven Attacken auf den Blogautoren zugrunde? Geistige Langeweile, zerstoererische Gedanken oder was sonst?
    • Rabbi Jussuf 22.03.2017 08:52
      Highlight Highlight Pasionaria
      leider liegt Hypatia für einmal richtig.
      Hugo Stamm verdreht hier tatsächlich Fakten in populistischer Art und Weise.
      Es ist mir ein Rätsel wo es daum Menschlichkeit oder Gerechtigkeit gehen solle. Das müsstest du mir schon erklären.
    • Rabbi Jussuf 22.03.2017 09:02
      Highlight Highlight An Hugo Stamm und Pasionaria

      Apropos "Bann"
      Es geht nirgendwo um einen "Bann". Auch das eine Verdrehung.
      Ein Bann kann nur gegen Personen ausgesprochen werden, die bereits im Land sind. Man kann sie raus schicken, in die Verbannung.
      Hier geht es aber um die Einreise und Migration.

      Auch geht es hier nicht um Flüchtlinge! (Falls du das mit der Menschlichkeit gemeint hast.) Das ist eine andere Baustelle, die hier nicht zur Diskussion steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 21.03.2017 10:42
    Highlight Highlight "Insgesamt haben 55 Prozent der Befragten erklärt, sie seien «vollständig einverstanden», dass in ihrem Land ebenfalls ein generelles Einreiseverbot für Muslime verhängt würde.", schreibt Stamm. Tatsächlich aber äusserten sie sich zur Frage, ob sie ein generelles Einreiseverbot aus hauptsächlich muslimisch geprägten Ländern befürworten oder nicht.

    Wie steht es aber, wenn es um Muslime aus christlich geprägten Ländern oder um Christen aus muslimisch geprägten Ländern geht? -

    Pass auf Hugo, dass du dich da nicht verrennst und selbst zum Handlanger der Populisten wirst!







  • Selbst-Verantwortin 20.03.2017 18:43
    Highlight Highlight "Die Saat von Links ist aufgegangen. Die kollektive Massnahme setzt alle Leute aus allen EU-Ländern gleich.

    Das Individuum zählt demnach nichts, alle Bürger werden über ihre Nationalität definiert und dürfen ungehindert einreisen."

    Finde den Unterschied. Mo-Moll, differenziert argumentiert. Aber klar, das ist was gaaaanz anderes.

    (Kann Spuren von Ironie und Nachdenken enthalten.)
  • piatnik 20.03.2017 12:44
    Highlight Highlight hoffentlich geht die "saat" der rechten auf, alles andere wäre ja fatal!
  • Soli Dar 19.03.2017 22:12
    Highlight Highlight Wer Wind sät, erntet Sturm.
    Benutzer Bild
  • Soli Dar 19.03.2017 12:09
    Highlight Highlight Ich verstehe eure Angst, Wut und Trauer im Zusammenhang mit islamistischen Terroranschlägen, aber bitte vergesst dabei nicht, dass

    1) die aller meisten Opfer, welche bei islamistischen Terroranschlägen sterben, Muslime sind.
    2) Beim sogenannten Krieg gegen den Terror, starben zw. 2001 und heute über 1Mio Menschen, ebenfalls v.a Muslime (alleine über 3'000 Tote bei Obamas Drohnenkrieg).
    3) Viele Flüchtlinge flüchten genau vor islamistische Terrormilizen flüchten (IS, Al-Quaida, Al-Shabab, Bokoharam)
    4) der Westen (v.a. USA) und seine Verbündeten Saudi Arabien, Türkei mitverantwortlich sind.
    • Hierundjetzt 19.03.2017 14:55
      Highlight Highlight 5) 1 Mio Tote Christen (Armenier) werden vom muslimischen Türkei geleugnet
      6) Die Christenverfolgung im Nahen Osten ist dermassen schlimm, dass Sie als Asylgrund gelten
      7) sämtliche Terroranschläge seid Madrid wurden mit dem Islam begründet.
      8) permanente Sonderregelungen für 5% der Bevölkerung definieren (Schwimmen, Essen, christl. Feiertage, Arbeiten)

      Das sind die wahren Gründe. Darum auch das sonderbare Minarettverbot.
    • rodolofo 19.03.2017 15:53
      Highlight Highlight @ Hierundjetzt
      Dieses gegenseitige Hochrechnen von Abscheulichkeiten, begangen von Fanatikern, die nie begriffen haben, worum es bei Religionen und Spiritualität eigentlich gehen sollte, bringt doch nichts!
      Fühle eine tiefe Verbundenheit mit allem und jedem, was da ist, und feiere die wunderbare Tatsache, dass dies alles wahr ist, auch wenn wir uns das Ganze letztlich nicht logisch erklären können!
      Die Sektierer und die Ideologisch motivierten Terroristen jedoch spalten auf, separieren, zerstückeln und zerhacken!
      Ihr Kriegerischer Faschismus/Nationalismus/Rassismus/Chauvinismus ist Teufelswerk
    • Soli Dar 19.03.2017 20:31
      Highlight Highlight @Hierundjetzt:
      5) Ja, mir ist schleiferhaft wie Erdogans Türkey sowie Saudi Arabien, Katar, VAE und andere islam. Golfmonarchien von Europa & USA hofiert, mit Mio. subventioniert und statt sanktioniert werden.

      Solange wir unsere Waffen in die Golfstaaten exportieren und deren Öl und Gas importieren können, schreit kein Hahn nach Christenverfolgung. Es interessiert sich auch niemand, dass genau diese Länder massgeblich den IS- und Al-Quaida mitfinanzieren & unterstützten.

      Erdogans Türkey darf sogar bei der NATO mitmachen, ist EU-Beitrittskandidat und bekommt Mia. wegen Flüchtlingsdeal.
  • Max Dick 19.03.2017 10:38
    Highlight Highlight Die Behörden in vielen Ländern Europas verschlafen es seit Jahrzehnten, mit der nötigen Konsequenz gegen den radikalen Islam vorzugehen. Das ist dann halt das Ergebnis...
  • Oxymora 19.03.2017 10:37
    Highlight Highlight “Das riecht streng nach Rassismus“ suggeriert:

    dass Religionskritik = Rassismus ist.

    Mit der Umbenennung von Religionskritik in Rassismus; kann man Religion verteidigen, aber keine Individuen.

    Fromme nutzen dies um Ihre Religion für sakrosant zu erklären; wer sie kritisiert ist Rassist.

    Rassismus Opfer werden für die Religion vereinnahmt; sie erhalten eine religiöse Primäridentität (z.B Muslim/Christ; so kann über Islamophobie/Christenverfolgung berichtet werden) andere Kriterien fallen durch.

    Ungläubige gelten nicht als Rassen,
    ihren Tod zu propagieren ist daher nicht rassistisch.
    • You will not be able to use your remote control. 19.03.2017 12:05
      Highlight Highlight Rassismus und nicht Religionskritik ist, eine Gruppe von Menschen pauschal als Terroristen* zu bezeichnen.

      Dazu sind keine menschlichen Rassen nötig, denn die werden in jedem Fall erfunden.

      Das heisst nicht, dass es keine Rassisten gibt, die dieser Gruppe angehören.

      * Ihr Anliegen hat keine Existenzberechtigung, d.h. das sind gar keine Menschen.
    • Maracuja 19.03.2017 13:06
      Highlight Highlight Der Begriff "Religion" findet sich nun mal in Art. 261bis d.h. der Rassismus-Strafnorm, der das Volk ausdrücklich zugestimmt hat. Religionskritik fällt aber definitiv nicht unter diese Strafnorm. Da müssen andere Kriterien erfüllt sein. Den Begriff "Christenverfolgung" abzulehnen (wegen angeblicher Reduzierung auf religiöse Primäridentität), finde ich falsch. Wenn man von der Verfolgung von Homosexuellen spricht, reduziert man diese nicht auf ihre Sexualität, sondern bezieht sich auf Fakten. Dass die Diskriminierung von Glaubensfreien zu wenig thematisiert und geächtet wird, ist leider wahr.
    • Oxymora 19.03.2017 16:03
      Highlight Highlight @You..
      Wenn sich jemand als Nazi bezeichnet, identifiziert er sich mit Dogmen/Literatur der NSDAP. Nach Ihrer Logik ist es rassistisch Nazis als Terroristen zu bezeichnen. Auch wenn die wenigsten eigenhändig gemordet haben, finde ich die Bezeichnung Terroristen passend.
      Bei anderen Religionen ist es nicht anderes, die haben auch Dogmen und einschlägige Literatur (Tod den Gottlosen, Frau soll... etc.)

      Mitglieder sind Rädchen im Verein und tragen ihn mit.

      Andere auf Grund Ihres Habitus als minderwertig einzustufen ist rassistisch; mit dem benennen des religiösen Terrors hat das nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soli Dar 19.03.2017 10:03
    Highlight Highlight Wer Wind sät erntet Sturm! den islamischen Terror verdanken wir nicht zuletzt der gescheiterten Interventionspolitik der westlichen NATO-Staaten USA, UK und Frankreich sowie deren Militärs und Geheimdienste!
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 11:35
      Highlight Highlight A propos "Wer Wind sät" - von Michael Lüders:
      Play Icon


      Im Unterschied zu Lüders meine ich, dass die Ursachen weiter zurück gehen (als die Operation Ajax, https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax). Bis in die Zeit um 1910: die Konflikte des WW1, und den unglücklichen (Friedens-)Vertrag von Sèvres (und Nachfolger Lausanne):
      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29

      Da müsste man meiner Ansicht nach den Hebel ansetzen und neu verhandeln.
    • Soli Dar 19.03.2017 21:19
      Highlight Highlight @Lorent Patron, ja Michael Lüders ist sehr empfehlenswert, habe auch sein Buch gelesen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 22:29
      Highlight Highlight Ja schon, Soli Dar. Aber ich meine, die Ursachen liegen weiter zurück.

      Mossadeghs Sturz war Folge des Kalten Kriegs. Die Briten hetzten die Amis gegen Mossadegh mit der Lüge, er sei Kommunist und würde sich mit Russland verbünden. Operation Ajax war die krasse Antwort der Amis.

      Der Kalte Krieg war Folge des WW2; und der WW2 war Folge des WW1 (Versailler Vertrags).

      Daher meine ich, muss man dort ansetzen.
      Bei den Verträgen von Sèvres und Lausanne. Die Wurzeln des Übels. Diese unschönen Verträge umfassen die ganze heutige Krisenregion im nahen und mittleren Osten, inkl. Israel und Palästina.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 19.03.2017 01:39
    Highlight Highlight Für die europ. Angsthasen und Krakeeler gilt: Noch ist Europa nicht verloren.

    Wir haben den 2. und 1. Türkensturm auf Wien überstanden, Hispanien dem Abendland wieder in den Schoß gelegt und auch die sarazenischen Horden aus Chur / GR vertrieben. Na ja, in Deutschland gibt’s noch so einen Restling.

    Da entwickelt sich wohl eine Paranoia der Angststarre. Nach neusten Schätzungen stehen noch etwa 25 Mio Nord- und Schwarzafrikaner bereit. Ein Problem, welches der Lösung harrt.

    Drum gilt für den freien Hirnzugang der Spruch für freie Europäer: Sind sie zu stark, bist Du zu schwach.
    • Pasionaria 19.03.2017 06:58
      Highlight Highlight Kannst Du mir sagen, Alienus, wovor haben die 'europ. Angsthasen und Krakeeler' eigentlich mehr Angst, vor den Emigranten, Immigranten oder den Migranten?
      Es wird ein leichtes fuer Dich sein, uns Eingeschuechterten, den genauen Unterschied zu erklaeren. Danke.

      Weisst Du, woran mich das Wort Krakeele, das ich schon lange nicht mehr gelesen habe, erinnert? An K(r)akeerlake - eigenartig. Zufall oder Bewandtnis?
      Jedenfalls treffe auch ich davon hin und wieder eine ungebetenerweise an....
    • olive 19.03.2017 09:25
      Highlight Highlight „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.“
      ―Peter Scholl-Latour
    • Maracuja 19.03.2017 10:19
      Highlight Highlight @Olive

      Welche verpflichtende Sittenlehre und welche Dogmen hättest du denn gerne? Ich verstehe nicht ganz, weshalb du als Kritikerin des (dogmatischen) Christentums, nun ausgerechnet Scholl-Latour zitierst. Die tiefe Spaltung, die die westlichen Gesellschaften erfasst hat, findet sich im übrigen auch in der Türkei. Erdogan ist einfach ein paar Schritte weiter als die hiesigen Nationalisten, wenn es darum geht, mit Zwang wieder Einheit zu schaffen. Was anscheinend gehörig Eindruck auf Köppel macht, anders kann ich mir seinen Einsatz für Erdogan nicht erklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 19.03.2017 00:12
    Highlight Highlight Wenn schon lieber unter Donald Trump mit den Checks & Balances in den Staaten leben als unter Erdogan in seiner totalitären Türkei.

    Hugo Stamm ist ein Freigeist. Er könnte seine Artikel in der Türkei nicht publizieren. Bei Donald Trump aber jederzeit. Ich denke, Hugo Stamm hat den Norden verloren. "Il a perdu le nord" (wie man in Milano sagt).
    • Maracuja 19.03.2017 01:08
      Highlight Highlight Der Kompass von Hugo Stamm funktioniert durchaus einwandfrei. Dass Erdogan bereits ein paar Schritte weiter ist als westliche Nationalisten, bedeutet nicht, dass man sich wegen denen keine Sorgen machen müsste.
      Im übrigen wundere ich mich etwas, dass man in Milano jetzt Französisch spricht.
    • Spooky 19.03.2017 02:06
      Highlight Highlight "Im übrigen wundere ich mich etwas, dass man in Milano jetzt Französisch spricht."

      Na ja, das war ja mein Witz ;-)))
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 11:40
      Highlight Highlight In Sachen Kompass gibt's ehr nur einen einzigen, der wirklich funktioniert und den richtigen Weg weiss. Das ist der Kompass von Captain Jack Sparrow:

      http://de.fdk.wikia.com/wiki/Jacks_Kompass
  • Capitan 18.03.2017 23:15
    Highlight Highlight Terror von den Dschihadisten haben wir,
    mit vielen Opfern seit zwanzig Jahren hier.
    Es ist klar: Das Ziel von tödlich' Hass sind wir.
    Der Islam hängt drin, wie zwei mal zwei gibt vier.
    Dass man ihn nun ablehnt nicht verschulden wir.

    • rodolofo 19.03.2017 10:26
      Highlight Highlight Mach mal einen Reim auf das Wort "Wutbürger"!
      Irgend etwas mit "würgen", oder "schürgen" dürfte Dir schon in den Sinn kommen.
    • Bärner Gieu 19.03.2017 10:57
      Highlight Highlight Lieber Rodolofo, gehen Sie doch am Sonntag etwas in sich und geniessen das Leben. So viel Frust und Hass. Zu allem ein Kommentar. Tut der Seele nicht gut.
    • Capitan 19.03.2017 11:45
      Highlight Highlight @rodolofo:
      Was ist das Andere an des Bürgers Wut,
      als wenn man Misstände aufdecken tut?
      Das Erste kommt von der Verarmten Flut,
      Das Zweite halt stammt von der linken Brut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 18.03.2017 21:03
    Highlight Highlight "Und die europäischen Populisten nutzen den Windschatten aus und treten immer mutiger auf."

    Es ist aber andersrum. Nicht die europäischen Populisten treten immer mutiger auf, sondern die Muslims (siehe Erdogan, oder jener Typ in Orly).
    • rodolofo 19.03.2017 10:29
      Highlight Highlight Erdogan ist kein Muslim.
      Er ist ein "Grauer Wolf", der sich gerne als Moschee-Gänger fotografieren lässt.
      Der eigentliche Muslim ist Fethulla Gülen.
      Und dieser wird von Erdogans Spitzeln und Häschern gejagt, wie damals Trotzki von Stalin gejagt wurde.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 12:01
      Highlight Highlight rodolofo: Das Handzeichen von Erdogan ist das R4bia-Zeichen, das Zeichen der Muslimbrüder.
      https://de.wikipedia.org/wiki/R4bia

      Erdogan hat Paranoia, dass ihm ein Schicksal wie dem 2012 demokratisch gewählten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi droht.

      Die westliche Welt (allen voran die USA) hat die Demokratie in Ägypten, im Gaza-Streifen und im Irak verraten, und sich dadurch im arabischen Raum jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.

      Niemand mehr glaubt wirklich daran, dass es dem Westen um Frieden und Demokratie geht. Das ist - wie gesehen und erlebt - nur Heuchelei. Das Vertrauen ist weg!
    • rodolofo 19.03.2017 13:04
      Highlight Highlight @ Lorent Patron
      Erdogan ist die muslimische Religion doch in etwa so wichtig, wie Putin das Russisch-Orthodoxe Christentum, oder wie Trump der evangelikale Glaube!
      Oder anders gesagt:
      Alle diese drei Machtmenschen verwenden das Schwarz-Weiss-Denken von Gut und Böse für ihre eigenen, hinterlistigen Zwecke, welche im Grunde nur darin bestehen, unter dem Deckmäntelchen von Kultur und Religion Kriege anzuzetteln, Enteignungen und Vertreibungen durchzuführen und dabei möglichst viel Beute zu machen!
      Hinter dem komplizierten Durcheinander ständig wechselnder Allianzen ist also alles ganz einfach...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 18.03.2017 18:00
    Highlight Highlight das establishment hatte die wahl, eine alternative gegen trump zu stellen. die grosskapitallobbyistin und feministin clinton war die falsche wahl. so sind diese mitschuldig an der aktuellen entwicklung.
    • rodolofo 18.03.2017 19:26
      Highlight Highlight Wenn aus der Masse der frustrierten und zu kurz gekommenen, abgehängten Wutbürgern wenigstens mal einer zugeben könnte, dass er so verzweifelt war, dass er aus Protest noch tiefer in die Scheisse gelangt hat!
      Eine solche Selbstkritik würde wenigstens Anlass geben für leise Hoffnungen in der Zukunft!
      Aber nein!
      Schuld sind einmal mehr die Andern!
      Das Establishment, die Sozis, Ausserirdische, usw.
      Das gehört zu den psychologischen Selbstschutz-Mechanismen...
      Aber diejenigen, die das Trumpeltier gewählt haben, haben das Trumpeltier gewählt!
      Und nun haben sie eben einen Trumpeltier-Präsidenten...
    • Gähn on the rocks änd röll 18.03.2017 21:11
      Highlight Highlight rodolfo for president!
    • Karl Marx 18.03.2017 21:14
      Highlight Highlight Wutbürger, frustriert, verzweifelt und abghängt, wirkst vorallem du rodolfo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 18.03.2017 17:43
    Highlight Highlight Ich zweifele die Watson interpretation der Studie an. Zwischen dem Einreiseverbot im Trump stil und der Fragestellung des Instituts liegen noch ideologische Welten.
    • lilie 18.03.2017 18:16
      Highlight Highlight Danke! Genau meine Meinung. Leider wurde mein Kommentar (bis jetzt?) nicht aufgeschaltet.
  • Bronko 18.03.2017 16:54
    Highlight Highlight Muslim ≠ Muslim.
    Ich persönlich mag Religion grundsätzlich nicht, weil sie IMMER instrumentalisiert wird. Aber in einer Demokratie herrscht Religions- bzw. Meinungsfreiheit. Also spricht demzufolge nichts gegen eine säkulare Ausübung und Zugehörigkeit zu irgend einer "Weltaunschauungsgemeinschaft", sofern diese nicht unsere Grundwerte verletzt.
    Darum ist auch nicht der Islam an sich das Problem, sondern die rückwärts gewandten, radikalen und politisch-religiösen Ideologien von extremen Sunniten, Wahabiten, Salafisten, Daesh etc. und die gehören im 21. Jahrhundert definitiv abgeschafft.
    • rodolofo 18.03.2017 17:58
      Highlight Highlight Diese Abschaffung sieht aus der Perspektive dieser Gehirngewaschenen Sektierer aus, wie ein Angriff von Satan auf ihren heiligen Gral!
      Darin liegt doch die Krux der Sache, um es wieder mal religiös auszudrücken!
      Die Entseuchung kann nur von innen passieren, wenn die Sektenmitglieder selber zu begreifen beginnen, was mit ihnen geschieht und dass sie von den eigenen Sekten-Kadern ins Verderben geführt werden!
      Andernfalls ist ein solches Leben verloren, so einmalig und nicht mehr wiederholbar es auch ist...
    • DerTaran 18.03.2017 19:22
      Highlight Highlight Solange Sahdi Arabien und Erdogan die Moscheen in Europa finanzieren kann kein Europäisch gemäßigter Islam entstehe. Ich bin für die Einführung einer Kirchensteuer auch für den Islam so das die hiesigen Moslem endlich finanziell unabhängig werden.
    • Bronko 18.03.2017 20:56
      Highlight Highlight So ist es. Die Djinns, die wir riefen, die werden wir nun nicht mehr los...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 18.03.2017 15:39
    Highlight Highlight Von einer anderen Seite geblickt: Einfache Texte, Formulierungen, vereinfachte Zusammenhänge, verdichtetes Halbwissen, Behauptungen ohne Begründungen, usw. haben es in Zeiten einer multioptional-komplex-vernetzten Welt einfacher in unsere Köpfe zu gelangen. Eine moderne Demokratie mit 300mio. EW mit 140 Zeichen pro Tweet zu führen, zeigt, dass es versimpliziert "erfolgreich" geht, wenn man die Meute in einem Stakkato und kurzen Salven vor sich her treibt. Dass sich Populisten dieser Form bedienen, die allen offen steht, zeigt, dass sie etwas von Massenmanipulation und Propaganda verstehen.
    • Maett 18.03.2017 17:46
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: Medien könnten dem eigentlich ganz einfach entgegenhalten, hätten sie es nicht vorgezogen, ihr Image und Ihre Glaubwürdigkeit freiwillig zu beerdigen - lange vor Trump.

      In der Schule wurde uns (und wohl auch in den USA) noch vorgegaukelt, dass Medien einigermassen neutral berichten und das Wohle der Allgemeinheit im Blick haben (Pi mal Daumen).

      Aber nein, sie fahren kompromisslos ideologische Fahrpläne, die auf einer selektiven Wahrnehmung basieren, die nicht der der meisten Leser entspricht.

      Watson schafft es löblicherweise ab und zu unabhängige Artikel zu veröffentlichen.
    • rodolofo 18.03.2017 18:03
      Highlight Highlight Auch Trump und seine Mitstreiter können nichts dafür, dass sich in ihren Gehirnen zerstörerische und selbstschädigende Gedanken eingenistet haben.
      Diese Gedanken sind wie Krankheitserreger und haben die ökologische Aufgabe, Menschen gegeneinander aufzuhetzen, damit sie sich gegenseitig umbringen, was den Menschlichen Druck auf die übrige Natur reduzieren hilft, nebst den richtigen Krankheit-Erregern, wie Viren und Bakterien, und den bewährten Naturgewalten.
      Tut mir leid, dass ich das so nüchtern sage.
      Aber in Zeiten wie diesen vergeht einem die Lust auf Romantik.
  • Domino 18.03.2017 15:38
    Highlight Highlight Die jüngsten Aussagen von Erdogan zeigen doch, das es gar nie die Idee war sich zu integrieren. Er fordert die Türken in Deutschland auf fünf oder mehr Kinder zu zeugen.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article162946953/Erdogan-ruft-Tuerken-in-Europa-zum-Kinderkriegen-auf.html

    Über Generationen soll also die Paralellgesellschaft aufrechterhalten werden. Man sieht das Gastland nicht als Freund, sondern will es unterwerfen. Der Sozialstaat soll das ganze auch noch finanzieren. Weltweit errichtet Erdogan Moscheen und steuert die Paralellgesellschaften über seine Religionsbehörde.
    • atomschlaf 18.03.2017 17:25
      Highlight Highlight Nicht nur Erdogan errichtet Moscheen sondern auch die Saudis.
    • Enzasa 18.03.2017 23:00
      Highlight Highlight Domino die Statistiken sprechen eine andere Sprache, Türken bzw. Alle Migranten ab der zweiten Generation bekommen nicht mehr und nicht weniger Kinder als die einheimische Bevölkerung.
      Warum verwenden wir die Worte die dem Wunschdenken eines einzeln Despoten entsprechen um unsere "Mitbevölkerung" zu verunglimpfen?
    • Domino 19.03.2017 11:31
      Highlight Highlight @Enzasa: Quellen?
  • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 14:21
    Highlight Highlight Muslim-Bann? Es fehlt wohl generell das Verständnis, dass solche Ideen (Ideologien) neuerdings derart viel Anklang finden.

    Bann steht für https://de.wikipedia.org/wiki/Bann

    Bibel, Juden, Kirche, Sankt-ion, Gewalt des Adels, Obrigkeit, magische Beschwörung,
    NS, SS, Hitlerjugend...

    55% der Europäer sehnen sich zurück ins Mittelalter. Armselig.
    • rodolofo 18.03.2017 18:10
      Highlight Highlight Armselig ist vor allem, dass diese Europäische Gast-Feindlichkeit Hand in Hand geht mit einer Willkommenskultur für Fluchtgeld jeglicher Herkunft, für billige Rohstoffe, Agrikultur-Güter, Halbfertigungs-Produkten, Textilien, Drogen, Prostituierten usw. !
      Während der Hass auf Ausländer kultiviert und immer unverschämter ausgelebt wird, wird die andere Seite der Medaille ganz bewusst totgeschwiegen!
      Man will nur die halbe Wahrheit hören und wissen, denn mit der ganzen Wahrheit dreht sich unser Finger, mit dem wir auf Missstände zeigen, plötzlich gegen uns selbst...
  • olive 18.03.2017 14:07
    Highlight Highlight "Düzen Tekkal, Journalistin mit Migrationshintergrund kritisiert: „Mitschuld an den vielen Erdogan-Anhängern hier sind gerade Islamverbände wie die DITIB, die in ihren Moscheen keine Integration, sondern das ‚türkisch sein‘ predigen.“ Sie spricht davon, dass Türken „nicht losgelassen werden“, sie spricht vom islamischen Ideologieexport der türkischen Verbände wie dem DITIB, denen man auch noch die Früherziehung der Kleinkinder überlassen habe und damit die Gegner der Gesellschaft erzeuge. Deutschland will integrieren, aber die Türkei arbeitet dagegen. Wie geht man damit um? hartaberfair
    • Enzasa 18.03.2017 23:13
      Highlight Highlight Ich persönlich kenne einige Moscheen, wo der Nachhilfe Unterricht für türkische Schüler, von den Moscheen organisiert wird. Sie werden von inländischen Studenten unterrichtet, weil auch die Türken wissen, dass eine gute Schulbildung wichtig ist, für Jungen und Mädchen.
  • olive 18.03.2017 14:01
    Highlight Highlight Anti-Buddhismus , Anti-Shintoismus usw. gibt es eher weniger. warum wohl?
    http://www.srf.ch/play/tv/nzz-standpunkte/video/hamad-abdel-samad-islam-und-islamkritik?id=b9c6c0d8-bcec-4f81-a2bb-0e037707042d

    Interessante aktuelle Sendung zum Islam mit Hamed abdel Samad. Dieser sagt: der Islam hat einen Geburtsfehler, er ist nicht nur eine Religion, sondern auch eine Ideologie. Der Islamismus verkörpert das, was im Koran steht.
    • Maracuja 18.03.2017 15:56
      Highlight Highlight Du verwendest in deinem Text den Begriff "Islamismus". Ich erinnere mich, dass du früher zu denen gehört hast, die diesen Begriff vehement abgelehnt haben. Weshalb dieser Meinungsumschwung?
    • Maett 18.03.2017 17:51
      Highlight Highlight @olive: alle abrahamitischen Religionen haben eine politische Ideologie, die hochproblematisch ist, wenn es um Werte wie Toleranz und Integration geht.

      Alle diese Religionen (Islam, Christentum, Judentum) haben einen Allmachtsanspruch, weshalb die Gläubigen dieser Glaubensrichtung ständig mit der aufgeklärten Gesellschaft kollidieren.

      Das Christentum hat die Ideologie aber schon grösstenteils abgelegt, was dank einer vorhandenen Instanz (Papst/Patriarch) machbar war.

      Der Islam hat so eine Instanz nicht, weshalb er von Grund auf nicht reformierbar und deshalb - ja, ein Geburtsfehler ist.
    • Maracuja 18.03.2017 18:56
      Highlight Highlight @Maett: Das Christentum hat die Ideologie aber schon grösstenteils abgelegt, was dank einer vorhandenen Instanz (Papst/Patriarch) machbar war.

      Zurzeit der Aufklärung hängte das Christentum längst nicht mehr nur einer oder besser gesagt mehreren Instanzen nach (gab ja nie nur die RKK, sondern immer auch Orthodoxe, Kopten), sondern hatte sich längst in viele Richtungen zersplittert, trotzdem war ein Wandel möglich.
      Den Islam gibt es nicht, die Schiiten z.B. kennen durchaus einen "Klerus".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 18.03.2017 13:44
    Highlight Highlight Fremdenfeindlichkeit hat viele Gesichter. Hetze auch.
    • Bobo B. 18.03.2017 15:11
      Highlight Highlight Genau. Und grenzenlose Naivität auch...
    • Michael Bamberger 18.03.2017 16:10
      Highlight Highlight An all jene, die hier ohne Unterlass schreckhaft und argwöhnisch in-Group Parolen von den Dächern posaunen und gegen out-Groups im besten Fall Mauern fordern:

      Verlegt mal eure Wohnsitze für einige Jahre in die Stadtzentren von London, Paris, New York, Sydney, oder in ähnliche Metropolen und erlebt am eigenen Leib mit, wie friedvolles Zusammenleben multikultureller Gesellschaften funktioniert und beteiligt euch aktiv daran.

      Aber eben, unreflektiertes herumschimpfen ist soooooo viel einfacher...
    • Maett 18.03.2017 17:56
      Highlight Highlight @Michael Bamberger: aus den von Ihnen aufgezählten Metropolen wurde die verwurzelte Stammbevölkerung ja auch erfolgreich vertrieben, da der Wohnraum für sie irgendeinmal nicht mehr bezahlbar war.

      Danach folgte wiederum eine Aufteilung. Chinesen in die China Towns, Koreaner in die Korea Towns, etc. - nur bei den ganz Reichen spielt das keine grosse Rolle, die Leben miteinander, aber eben wiederum nur die Reichen für sich. Aber es ist sonst wie überall grösstenteils nach Ethnie und Hautfarbe sortiert.

      Da bietet extrem viel Raum für Konflikte, siehe z.B. Deutschland mit ihren türk. Migranten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypnos350 18.03.2017 13:30
    Highlight Highlight Die Saat von Rechts? Wohl eher die Saat des dem Islamischem Terrors!

    Ich befürworte den Bann nicht, da es die absolut falschen Länder trifft. Aber einen gegen Saudiarabi befürworte ich ohne zu zögern!
    • Enzasa 18.03.2017 23:21
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem
  • Maria B. 18.03.2017 12:32
    Highlight Highlight Wer die zunehmende Abneigung gegenüber Muslimen, vor Allem aber gegenüber ihrer knallhart besitzergreifenden Religion (mit absolutem Alleinvertretungspruch) bloss mit rassistischen Elementen gleichsetzen will, schaut geflissentlich an gängiger Alltagsrealität vorbei...

    Denn unbestreitbar Sache ist, dass es keine anderere rel. Gemeinschaft gibt, welche gemäss Koran staatliche Oberhoheit im Sinne der Scharia anstrebt, dies entgegen jeglicher Demokratie.

    Kommen die Mörderbanden des IS und die Euro-Salafisten dazu, permanent weltweit Terror und Tod verbreitend.

    Steter Tropfen höhlt den Stein...
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 14:06
      Highlight Highlight "Denn unbestreitbar Sache ist, dass es keine anderere rel. Gemeinschaft gibt, welche [bla bla bla...]"

      Ich bestreite das. Insofern liegst du schonmal falsch.

      Es ist kein Problem, deine angeblich unbestreitbare und falsche Behauptung zu bestreiten.

      Auch Juden (mit dem dritten salomonischen Tempel), Christen mit ihrem Himmelreich streben letztlich - wenn man das tatsächlich auf deine abstruse und intolerante Art auslegen will, Maria - die Oberhoheit des Glaubens über die weltlichen Gesetze (aka Demokratie) an.

      Die Moral steht stets über dem Gesetz. Denn ohne Moral gäbs gar kein Gesetz.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 17:39
      Highlight Highlight Die Daten sind da.

      https://www.chathamhouse.org/expert/comment/what-do-europeans-think-about-muslim-immigration%20

      Die Frage war (soweit ich das auf die Schnell verstanden habe):

      "Jede weitere Einwanderung aus muslimischen Ländern soll gestoppt werden."
      [ ] Einverstanden
      [ ] Weder einvestanden noch dagegen
      [ ] Nicht einverstanden
    • rodolofo 18.03.2017 18:15
      Highlight Highlight Ich empfehle einen Blick nach Indonesien.
      Dort lebt eine der zahlenmässig grössten Bevölkerungen, und alle sind relativ friedliche Muslime.
    Weitere Antworten anzeigen
  • azoui 18.03.2017 12:03
    Highlight Highlight Das hat nichts mit rechter Gesinnung zutun.

    Für diese Leute gibt es keinen Grund, sich in Europa zu integrieren. Claude Cueni beschreibt das in "Godless Sun" sehr eindrücklich.
    • Enzasa 18.03.2017 23:29
      Highlight Highlight Der Islam ist bereits in vielen Teilen Europas zu Hause.

      Entsprechen diese Länder etwa nicht den europäischen Normen
  • Gleis3Kasten9 18.03.2017 11:36
    Highlight Highlight Charlie Hebdo, Nizza, Berlin, die vorletzte Neujahrsnacht, die Gräueltaten des IS, die politische Säuberung in der Türkei nebst anderen Beispielen - das ist es was den Leuten einfällt wenn sie Negativpunkte gegen den Islam nennen - nicht Glarners, Wilders und Le Pens Geblubber. Sie profitieren von dem Terror, den diese hirnbefreiten Trottel verursachen und für den millionen Unschuldige geradestehen müssen, aber die Saat legen die Terroristen selbst. Die Demagogen ernten nur, auf beiden Seiten, was daraus erwächst.
  • Rabbi Jussuf 18.03.2017 11:22
    Highlight Highlight 2/2
    Was Trump da bastelt ist Kinderei und wird wohl eher das Gegenteil erreichen, als eine erfolgreiche Integration von Muslimen.
    • Maracuja 18.03.2017 13:05
      Highlight Highlight Was Trump macht, ist schlicht diskriminierend.
    • Rabbi Jussuf 18.03.2017 13:38
      Highlight Highlight dazu weiss ich zu wenig. Mindestens ist es das Recht eines Staates seine Einreisenden zu regulieren.
      Im übrigen sind durch das Dekret auch andere Religionen betroffen, nicht nur der Islam. Es handelt sich zumindest demnach nicht um Rassismus.
    • Maracuja 18.03.2017 18:21
      Highlight Highlight Natürlich darf ein Staat seine Einreiseregeln selbst bestimmen. Aber genauso selbstverständlich darf man solche Regeln kritisieren. Üblicherweise wird ein Bann gegen Einzelpersonen ausgesprochen oder gegen Mitglieder terroristischer, subversiver, krimineller o.ä. Gruppen. Die Schweiz erhob z.B. eine Einreisesperre gegen Pierre Vogel, was legitim ist. Wer Angehörige von bestimmten Nationalitäten pauschal bannt, wie es Trump jetzt versucht, oder wie es bestimmte islamische Staaten mit Israelis machen, handelt m.E. klar diskriminierend. Welche Informationen fehlen dir um ein Urteil zu bilden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 18.03.2017 11:20
    Highlight Highlight 1/2 Wen wundert das Resultat, angesichts der Blindheit und Tatenlosigkeit der meisten etablierten Parteien?
    Da wurde schon vor einiger Zeit ein Selbstläufer los getreten, der kaum mehr aufzuhalten ist. Je mehr Muslime aus muslimischen Ländern hierher kommen, desto leichter fällt es ihnen, ihre Kultur (unterstützt von ihrer Religion) ungefiltert hierher zu transportieren und sich nicht zu integrieren.
    Je grösser die muslimischen Gemeinschaften werden, desto mehr werden sie islamisch diktiert und integrationswilligen Muslimen wird ein Weg in unsere Gesellschaften praktisch verunmöglicht.
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2017 12:14
      Highlight Highlight Ich habe dazu zwei Fragen:

      - Ist es schlimm, wenn Menschen ihre Kultur beibehalten? Dies wird wohl nicht total ohne Einfluss der hiesigen Kultur gelingen.

      - Erst sind es die etablierten Parteien und dann die Grösse der muslimischen Gemeinschaften, was ich erlebt habe ist, dass es fast keinen Weg in unsere Gesellschaft gibt: Man ist, ungeachtet der Ausbildung, für immer Hilfskraft. Erst die Kinder erhalten teilweise echte Chancen.
    • rodolofo 18.03.2017 12:29
      Highlight Highlight Die 1.Generation hat verständlicherweise Mühe.
      Die nachfolgenden Generationen integrieren sich aber meist relativ problemlos.
      Das weiss ich aus eigenen Beobachtungen in der "Frosch-Perspektive".
      Aber wie immer werden die braven, gut Integrierten gar nicht als die Muslime wahrgenommen, die sie sind, weil sich Muslime ja angeblich überhaupt nicht integrieren können!
      Also konzentriert sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf diejenigen, die Stunk machen:
      "Da haben wir's wieder: Die Muslime sind böse, böse, böse!"
      Was sagte Jesus zum aufgebrachten Mob, der gerade eine Ehebrecherin steinigen wollte?
    • Maracuja 18.03.2017 13:00
      Highlight Highlight <Je grösser die muslimischen Gemeinschaften werden, desto mehr werden sie islamisch diktiert und integrationswilligen Muslimen wird ein Weg in unsere Gesellschaften praktisch verunmöglicht.>

      Ist das das tatsächlich ein allgemeingültiges "Gesetz"? Hängt das nicht eher damit zusammen wie die muslimischen Gemeinschaften zusammengesetzt sind (Anteil der Radikalen und Konservativen)? Muslime wie Hakan Parlak gestern in der Arena zeigen doch sehr deutlich, dass man sich in der Schweiz nach wie vor sehr gut integrieren kann, wenn man will.
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  • atomschlaf 18.03.2017 10:43
    Highlight Highlight Das hat nicht mit "Saat von Rechts" zu tun.
    Das hat ganz einfach damit zu tun, dass immer mehr Menschen in Europa erkennen, dass Muslime diejenige Einwandergruppe sind, die mit Abstand am meisten Probleme macht und sich massiv schlechter integriert als Andersgläubige oder Atheisten.
    • AmartyaSen 18.03.2017 11:37
      Highlight Highlight Das Problem fängt schon damit an, dass man "Muslime" pauschal als "Einwanderungsgruppe" definiert. Macht man ja mit Christen auch nicht.
    • pachnota 18.03.2017 14:49
      Highlight Highlight Sen ...' könnte es sein, das die CH evt. ein christlich geprägtes Land ist?
      : )
    • Maett 18.03.2017 18:00
      Highlight Highlight @AmartyaSen: wenn Christen sich grösstenteils in homogenen Gruppen aufhalten würden, würde man das auch tun. Juden definiert man ja auch unabhängig von der Nationalität als Gruppe, da sie eine auffällige und gesellschaftsrelevante Besonderheit aufweisen, die weit über die Nationalität hinausgeht.

      Das trifft auch auf Muslime zu.

      Auch auf strenggläubige Christen. Gibt's aber kaum noch, das Christentum wurde stark reformiert und durch Aufklärung überflüssig gemacht.

      Bei weiteren Religionen ist so eine Einteilung hingegen zwecklos, da sie keinen Allmachtanspruch haben und Intoleranz fördern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • el lobo 18.03.2017 10:30
    Highlight Highlight Schon bedenklich, diese umfragewerte. Aber glaubt stamm wirklich,dass diese 55% eiskalte rassisten sind,die die menschen nur nach ethnie und religion beurteilen, wie er schreibt?Gemäss meiner erfahrung aus einer ch stadt mit stark erhöhtem migrationsanteil aus problemzonen ists eben umgekehrt.Am anfang stehen verhaltensweisen die nicht toleriert werden die nur sehr begrenzt mit ethnie u religion zu tun haben.Müll illegal entsorgen, umgang mit frauen, verkehrsregeln.Dooferweise wird dann das kgV gesucht, was häufig ethnie oder religion sind aber sie stehen praktisch nie am anfang der ablehnung.
  • Michael Mettler 18.03.2017 10:08
    Highlight Highlight In meiner Familie wohnt ein strenggläubiger Muslim, ein Flüchtling aus dem Jemen. Extrem angenehmer Zeitgenosse, einer der in Freundlichkeit und Anstand manchem Christen was vormacht.
    • Maett 18.03.2017 18:03
      Highlight Highlight @Michael Mettler: und ich wette dass er Schiite ist. Schiiten sind sehr angenehme Zeitgenossen und leben meist eine tolerantere Form des Islams. Am meisten ist er im Iran verbreitet.

      Wenn wir hier vom Islam schreiben, sind aber meist Sunniten angesprochen, diese Trennung sollte und dürfte man machen, weil es nicht fair ist, alle Muslime pauschal zu diffamieren.

      Egal wo der Islam ausserhalb von Kriegsregionen Probleme macht (wie z.B. in Europa), es sind sunnitische Glaubensangehörige. Das betrifft auch den Zivilisationsgrad (der im Iran sehr hoch ist), oder das allg. Verhalten anderen ggü.
    • Michael Mettler 18.03.2017 18:26
      Highlight Highlight @Maett: Wette verloren! Unser Mitbewohner erwartet als Wettgewinn einen Migrosgutschein im Wert von 20.-!
    • Enzasa 18.03.2017 23:42
      Highlight Highlight Maett ihr Kommentar ist an Vorurteil nicht zu überbieten
  • murrayB 18.03.2017 09:58
    Highlight Highlight Kampf der Werte - Europa hat zu lange im Friede Freude Eierkuchen Modus gelebt und gedacht Integration funktioniert doch immer...

    Nur ist es so, dass sich stark Subgemeinschaften gebildet haben, die zwar hier leben, aber nicht integriert sind - das verunsichert die Leute hier! Und hier muss der Staat viel stärker eingreifen mit Ausweisungen, bei den Einbürgerungen, Verurteilungen...

    Ansonsten werden die Rechten weiterhin davon profitieren können :-(
    • CASSIO 18.03.2017 10:42
      Highlight Highlight Ich ginge hier noch viel weiter und zwar nach mathematischen regeln: haben wir mit einer bevölkerungsschicht ein grösseres problem mit der integration, dann wird's schwierig für die gesamte gruppe eingebürgert zu werden oder aufenthaltsrecht zu erhalten.
    • Enzasa 18.03.2017 23:42
      Highlight Highlight Wo bleiben unsere Grundrechte?
    • CASSIO 19.03.2017 03:38
      Highlight Highlight Enzasa, wir haben hier jede Menge nicht-integrierungswillige Ausländer. Die wollen sich nicht in die Gesellschaft integrieren und werden sich nie in die Gesellschaft einfügen. Der Schutz der Gesellschaft und nicht der Schutz des Individuums muss an oberster Stelle stehen. Dafür müssen Opfer auf Seiten der Freiheit und Menschlichkeit erbracht werden, damit wir auch in Zukunft noch Freiheiten haben werden. Dass wir heute verurteilte Gefährder nicht in ihre Heimatstaaten zurücksenden können, weil diese sich weigern, ihre Kompatrioten aufzunehmen, ist verheerend für unsere Zukunft.
  • reaper54 18.03.2017 09:32
    Highlight Highlight Vorneweg es hat nichts mit Rassismus zu tun. Es ist ganz einfach eine logische Konsequenz aus dem was in Europa passiert. Es bilden sich muslimische paralellgesellschaften, Personen die sich nicht anpassen, die nächste Stufe die öffentlich Terror verherrlicht und dann schliesslich jene die Anschläge machen.
    Die nächste Mobilmachung wird ehr auf Grund von Bürgerkriegen sein, welche durch solch beschriebene Umstände entstehen.
    • Enzasa 18.03.2017 23:53
      Highlight Highlight Die logische Konsequenz was in Europa passiert?
      Was ist die logische Konsequenz aus dem was in Nahost passiert?

      Was ist die logische Konsequenz aus dem das der ID t
  • Herbert Anneler 18.03.2017 09:27
    Highlight Highlight Wann wurde diese Umfrage durchgeführt? Noch vor oder schon in der Zeit, als Erdi gegen Deutschland, Niederlande und EU ausflippte?
  • Butschina 18.03.2017 09:14
    Highlight Highlight Ein alarmierendes, sehr bedenkliches Resultat.
    • Too Scoop 18.03.2017 10:31
      Highlight Highlight Die "Alarmglocken" bimmeln schon längst. Wir haben immer noch die Möglichkeit wegzuhören. Beim grossen Knall, wie auch immer sich dieser zeigt, werden wir uns scheinheilig darüber wundern.
    • atomschlaf 18.03.2017 10:44
      Highlight Highlight Im Gegenteil: Ein ermutigendes Resultat. Die europäische Bevölkerung scheint aufzuwachen.
    • Maett 18.03.2017 18:12
      Highlight Highlight @Hoppla!: eine Gesellschaft ohne Männer funktioniert nicht. Ohne Frauen auch nicht.

      Anhänger anderer Religionsgemeinschaften würde man hingegen nicht vermissen, ging ja früher auch ohne, und es wird in Zukunft auch ohne gehen, wenn es sein müsste. Rein hypothetisch.

      Männer sind evolutionsbiologisch, besonders wegen des Testosteronhaushalts für eine erhöhte Aggressivität privilegiert.

      Aber, und das dürfen Sie auch nicht vergessen: viele Männer werden von Frauen erzogen und erhalten die Werte von diesen. Der Fehler kann man also gerne auch da suchen.
  • Asalato 18.03.2017 08:32
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Batman check ich nicht...
    • Walter Sahli 18.03.2017 09:41
      Highlight Highlight Batman ist der Rebell unter den Superhelden, der sich kaum um juristische Verbote kümmert (s. The Dark Knight returns, Frank Miller)
    • batschki 18.03.2017 10:26
      Highlight Highlight Batman ist wohl der, welcher mit Superkräften und im Alleingang gegen "das Böse" dieser Welt kämpft.
      Wie sieht denn der Pro-, bzw. Antimuslimbalken für die Schweiz aus?
    • Asalato 18.03.2017 10:55
      Highlight Highlight Ok.. Also ist Trump der einzige Populist der sich nicht um juristische Verbote kümmert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 18.03.2017 08:29
    Highlight Highlight Die Saat des Hasses geht nur da auf, wo sie auf einen umgepflügten und deshalb völlig verunsicherten psychischen Boden fällt.
    Eigentlich fühlen sich die Menschen mehr von den rasanten Veränderungen, die der Technologische Fortschritt mit sich bringt, bedroht.
    Ihre Firma kann heute plötzlich von irgendwelchen Amis, Chinesen, Russen oder sonstigen Spekulanten und Casino-Kapitalisten übernommen werden.
    Kleine Angestellte müssen sich der internationalen, verschärften Konkurrenz stellen.
    Da suchen viele heimelige Nestwärme indem sie sich in die Vergangenheit der Ideologischen Kriege flüchten...
    • atomschlaf 18.03.2017 10:52
      Highlight Highlight Wenn ich immer mehr Kopftücher sehe, immer öfters über Attacken durchgeknallter Islamisten lesen muss, usw. dann hat das gewiss nichts mit dem technologischen Fortschritt zu tun... duh.
    • Share 18.03.2017 13:31
      Highlight Highlight @atomschlaf
      Wieso nur musst du auch Mitglied im Landfrauenverein sein?
    • Maett 18.03.2017 18:18
      Highlight Highlight @Share: in welchem Landfrauenverein trägt man heute noch Kopftücher?

      Und auch wenn, sind solche Kommentare doch einfach peinlich. Da wird ein klarer Bogen zu Symbolen einer problematischen Ideologie gezogen und Ihnen fällt nichts besseres ein als zu Verharmlosen, Relativieren und Ignorieren.

      So agiert auch die etablierte Politik in vielen europäischen Ländern, inklusive Medien. Kindergarten.
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