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Nato Geburtstag Teaserbild

Bild: montage: watson / material: shutterstock

Analyse

Die Nato wird 70 – braucht es sie noch?

Spannungen mit Russland, Krach mit Trump, Angst vor China: Das nordatlantische Militärbündnis kann kein geruhsames Rentnerleben führen.



Am 4. April wird die Nato in Washington hochoffiziell ihren 70. Geburtstag begehen. Sie hat Grund zum Feiern: Der Kalte Krieg wurde gewonnen und ein langer Frieden gesichert. Das primäre Ziel ist damit erreicht worden. Der britische Lord Ismay hat es einst salopp wie folgt definiert: «Die Russen draussen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu behalten.»

Trotzdem wird man sich in Washington kaum gegenseitig auf die Schultern klopfen. Zu gross sind die Probleme, die auf die Nato zukommen. Das zeigt ein Dossier, das der «Economist» in seiner neuesten Ausgabe erstellt hat. Hier die wichtigsten Brennpunkte:

Russland

Der Kollaps der UdSSR hat den Hauptgegner ausgeschaltet, aber nur für kurze Zeit. Spätestens seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim vor fünf Jahren ist Russland wieder zu einer Bedrohung geworden. Die Nato nimmt diese Herausforderung ernst. Sie hat in den baltischen Staaten und Polen eine rasche Eingreiftruppe stationiert, die innert Tagen kampfbereit ist.

epa07118401 A grab taken from a handout video made available by the NATO on 25 October 2017 shows Leopard II tanks from the German 2nd 93 Armoured Demonstration Battalion (Panzerlehrbataillon 93) exercised in snowy conditions at a training ground in Rena, Norway, 23 Otober (issued 25 October 2018). According to reports, some 50,000 participants from over 30 nations are expected to take part in the NATO-led military exercise in Norway from 25 October to 23 November 2018.  EPA/NATO / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Nato-Panzer bei den grossen Manövern in Norwegen im vergangenen Herbst. Bild: EPA/NATO

Im letzten Herbst führte die Nato in Norwegen das grösste Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges durch. In Norfolk (US-Bundesstaat Virginia) und in der deutschen Stadt Ulm werden zudem zwei neue Kommandozentralen eingerichtet, welche die Truppenbewegungen koordinieren.

Vor ein paar Wochen hat Präsident Trump den Vertrag über die nuklearen Mittelstreckenraketen INF gekündigt. Als Begründung führte er an, die Russen würden sich schon lange nicht mehr an diese Vereinbarung halten. Zudem seien die Chinesen nicht daran gebunden. Allgemein wird nun ein neues nukleares Wettrüsten befürchtet.

Unterschiedliche Interessen

Solange es nur darum ging, die Russen draussen zu behalten, gab es wenige Differenzen innerhalb des Bündnisses (Okay, die Franzosen machten gelegentlich Schwierigkeiten). Doch in den letzten Jahren sind die Interessen stark auseinander gedriftet.

Die Zukunft von Grossbritannien, bisher ein sehr verlässlicher Partner, ist mit dem Brexit unsicher geworden. Sollte gar Jeremy Corbyn Premierminister werden, könnte das dramatische Folgen haben. Der Labour-Chef lehnt die Nato ab und will die britische Atomstreitmacht abrüsten.

epa07312959 Russian President Vladimir Putin (R) and Turkish President Recep Tayyip Erdogan (L) leave after a joint press conference following their talks at the Kremlin in Moscow, Russia, 23 January 2019. Turkish President  is on a working visit in Moscow to discuss with Russian counterpart the settlement process in Syria as well as various issues of bilateral cooperation.  EPA/ALEXANDER NEMENOV / POOL

Sind sich näher gekommen: Erdogan (links) und Putin. Bild: EPA/AFP POOL

In Europa spitzt sich der Konflikt zwischen den Staaten des Ostens – vor allem Ungarn und Polen – mit dem Westen zu. Der türkische Präsident Recep Erdogan flirtet derweil immer heftiger mit Wladimir Putin und will gar russische Waffensysteme kaufen.

Die Spannungen zwischen den beiden Nato-Partnern Türkei und Griechenland können jederzeit wieder aufbrechen. Frankreich will vor allem die Lage in seinen ehemaligen afrikanischen Kolonien im Griff haben, die Italiener die Flüchtlinge abwehren, die über das Mittelmeer kommen. Die Deutschen sorgen sich um die Stabilität des Militärbündnisses.

«Um die diversen Interessen unter einen Hut zu bringen, haben die Alliierten einen 360-Grad-Sicherheitsansatz gewählt», schreibt der «Economist». «Er sieht vor, dass nicht nur die Gefahren aus Russland im Auge behalten werden, sondern auch aus Afrika und dem Nahen Osten, den Quellen des Terrorismus

Donald Trump

Mit Donald Trump als Präsident ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Amerikaner drin bleiben, wie sich das Lord Ismay gewünscht hat. Trump hat nicht nur die Nato mehrfach öffentlich kritisiert, er soll auch im privaten Kreis immer wieder mit einem Austritt der USA aus dem Militärbündnis gedroht haben. Trump hasst multilaterale Abkommen und ist überzeugt, dass die Amerikaner in der Nato über den Tisch gezogen werden.

Allerdings dürfte selbst Trump Schwierigkeiten haben, die Nato platzen zu lassen. Im US-Kongress sind die Sympathien für das Militärbündnis bei beiden Parteien nach wie vor sehr gross. So hat der Senat im vergangenen Juli sich mit 92 zu 2 Stimmen für eine Unterstützung der Nato ausgesprochen. Dasselbe gilt auch für die amerikanische Bevölkerung. 64 Prozent haben kürzlich in einer Umfrage des Pew Research Center ihre Zustimmung für das Militärbündnis kundgetan.

epa07242843 (FILE) - US Defense Secretary James Mattis gestures during a joint press conference with Afghan President Ashraf Ghani, and NATO Secretary General Jens Stoltenberg (both not pictured), in Kabul, Afghanistan, 27 September 2017 (re-issued 20 December 2018). Media reports on 20 December 2018 state that US Secretary of Defense James Mattis is retiring at the end of February 2019 citing the announcment from a tweet by US President Donald J. Trump.  EPA/JAWAD JALALI *** Local Caption *** 53794690

Wegen Trumps Nato-Kritik zurückgetreten: Der ehemalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis. Bild: EPA/EPA

Trump bemängelt immer wieder, die Europäer würden ihrer Finanzierungspflicht nur ungenügend nachkommen. Hauptsächlich Deutschland sei weit davon entfernt, die Abmachung einzuhalten, zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für das Militär einzusetzen. Diese Kritik ist grundsätzlich berechtigt und ist bereits von Trumps Vorgängern vorgebracht worden. Deutschland hat inzwischen versprochen, seine Militärausgaben zu erhöhen.

Trumps heftige Kritik hat jedoch eine Gegenreaktion ausgelöst. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Bildung einer europäischen Armee in die Diskussion gebracht. Auch Angela Merkel hat mehrfach betont, dass Europa im Zeitalter von Trump vermehrt auf eigenen Füssen stehen müsse.

Eine europäische Armee als Alternative zur Nato ist jedoch vorläufig bloss ein feuchter Traum. «Eine Allianz aus EU-Staaten wäre ein Schatten der Nato», hält der «Economist» nüchtern fest. «Nach einem Brexit werden die Nicht-EU-Staaten 80 Prozent der Nato-Ausgaben bestreiten.»

Cyberwar und China

Künftige Kriege werden vielleicht nicht mehr mit herkömmlichen Waffen geführt, sondern im Cyberspace. Will heissen: Der Verkehr, die Elektrizitäts- und die Wasserversorgung werden lahmgelegt, das Finanzsystem gehackt, etc. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, hat Trump bereits eine «space force» ins Leben gerufen. Was er darunter versteht, ist allerdings rätselhaft.

Auch die Nato nimmt den Cyberwar ernst. In der belgischen Stadt Mons befindet sich das Hauptquartier von Allied Command Transformation (ACT). Diese Stelle soll die Cyberaktivitäten der einzelnen Nato-Mitglieder unter einen Hut bringen.

Allerdings ist ACT vorläufig noch eine Baustelle. «Ende 2019 sollte die Nato erstmals in der Lage sein, koordinierte Cyber-Operationen durchzuführen», so der «Economist». «Selbst dann jedoch bleibt der Cyberspace eine gewaltige Aufgabe, welche die Alliierten eben erst begonnen haben, in Angriff zu nehmen.»

FILE - In this April 12, 2018, file photo released by Xinhua News Agency, Chinese President Xi Jinping speaks after reviewing the Chinese People's Liberation Army (PLA) Navy fleet in the South China Sea. Xi is calling on the PLA to better prepare for combat, amid tensions over Taiwan and the South China Sea. Xi told a meeting of top military leaders Saturday, Jan. 5, 2019, that the 3-million-strong PLA needs to prepare for a “comprehensive military struggle from a new starting point,” according to state media reports. (Li Gang/Xinhua via AP, File)

Präsident Xi Jinping auf Besuch bei der chinesischen Flotte. Bild: AP/Xinhua

Die UdSSR war einst im Fadenkreuz der Nato, heute ist es immer mehr China. Das Reich der Mitte will immer offensichtlicher eine Supermacht werden, auch militärisch. Auch für diese Aufgabe ist die Nato nur mangelhaft gerüstet.

«Die Allianz ist nicht für diesen Zweck gebildet worden», so der «Economist». «Sie hat keine Strategie, um damit umzugehen. In den kommenden Jahren werden die USA ihre Aufmerksamkeit und ihre Mittel immer stärker China zuwenden. China könnte deshalb die Ziele der Allianz tiefgreifend verändern.»

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 21.03.2019 12:11
    Highlight Highlight Europa ist leider immer noch nicht bereit Verantwortung zu übernehmen und die entsprechenden Schritte zu machen.

    Die G2 werden so über kurz oder lang ihre Ideologie der ganzen Weltgemeinschaft aufzwingen.
  • Watcher 20.03.2019 21:16
    Highlight Highlight „Die Gefahren aus Russland“, dabei ist Russland von NATO Stützpünkten umringt.
    Die Rüstungsausgaben aller 29 NATO-Staaten beliefen sich 2017 (schon vor der aktuellen Trump-Aufrüstungskampagne) auf rund 900 Milliarden Dollar
    Die Rüstungsausgaben Russlands lagen 2017 bei 66,3 Milliarden Dollar.
    • roger.schmid 21.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Die Stützpunkte wurden nicht gegen den Willen der jeweiligen Länder aufgestellt, sondern auf deren Wunsch - durchaus verständlich, wenn man das Gebaren des Kremls beachtet.
    • Watcher 21.03.2019 23:17
      Highlight Highlight Wer ist „das jewilige Land“ konkret?
  • willi22 20.03.2019 20:56
    Highlight Highlight Wir brauchen ein Friedensbündnis nicht ein Verteidigungsbündnis, dass hauptsächlich Angriffskriege führt. Ich und alle Völker dieser Erde fordern einen weltweiten Abrüstungsvertrag. 1. Schritt: Auflösung aller Militärbündnisse. Die frei werdenden Mittel stecken wir in Bildung und Infrastruktur. Leider bin ich nur ein Linkerveganverschwulter Spinner. Werden wir endlich Erwachsen!!
  • Openyourmind 20.03.2019 20:08
    Highlight Highlight Knapp 20 Jahre, nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der US-NATO gegen Jugoslawien unter Einsatz hochgiftiger und radioaktiver Uran-Geschosse, wird das ungeheure Ausmass dieses Kriegsverbrechens deutlich: In Serbien haben die aggressiven Krebserkrankungen unter Jung und Alt ein epidemisches Ausmass angenommen. Besonders betroffen ist der Süden Serbiens und Kosovo... Gibt es was positives zu NATO? Was hat NATO sonst irgendw erreicht ausser Geld zu verschwenden und „kleine“ zu assimilieren/unterdrücken? Bitte alles aufzählen...
  • Dong 20.03.2019 19:33
    Highlight Highlight Ein westliches Verteidigungs-Bündnis brauchen wir auf jeden Fall, ABER
    - den Westen verteidigt man nicht am Hindukusch und nicht vor den Toren Russlands
    - dass die Türkei dabei ist halte ich für einen Konstruktionsfehler
    - in der NATO hat Washington das sagen, und dort sind (spätestens) seit George W. Kriegstreiber am Drücker. In jüngerer Vergangenheit waren die USA der grösste Aggressor.
    Die jetzige NATO halte ich für inkompetent und hochmütig, sie gefährdet leider den Frieden mehr als dass sie ihn sichert.
  • Stormrider 20.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Und in dem erfreulichen Umfeld will die SP die Armee in der Schweiz abschaffen. Ich schlage als Alternative einen Ausbau des Verteidigungsbudgets auf 2% des BIP vor.
    • Boing 20.03.2019 20:31
      Highlight Highlight HA! 🙂
  • Stormrider 20.03.2019 16:52
    Highlight Highlight Erstaunlich wie kurz das Erinnerungsvermögen der Menschen ist: ohne die NATO und die USA wären wir ja schon alle im Arbeiterparadies der Sowjetunion integriert. Was bitte ist in der Diktatur Russland heute grundsätzlich anders als in der Sowjetunion?
    Die 350Mio Steuerzahler der USA finanzieren schon heute je nach Jahr zwischen 70% und 80% der Kosten, die 450 Mio Steuerzahler der EU den Rest.
    • Leon1 20.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Es scheint mir, als hätte der Sturmreiter dafür die letzten 30 Jahre seit dem Zerfall der Sowjetunion vergessen.

      Und das heutige Russland hat Probleme zuhauf, aber es mit Zuständen in der Sowjetunion zu vergleichen ist ja mal himmelschreiend daneben.
    • Stormrider 20.03.2019 18:12
      Highlight Highlight Totalitärer Staat, Diktatur, Entsorgung der Opposition, serbelnde Wirtschaft, ökologische Katastrophen, Expansionslust, Grossmachtallüren, 5% des BIP in Rüstung. Aber ja, die Flagge hat jetzt andere Farben und man hat den Kommunismus mit Staatskapitalismus ersetzt.
    • Liselote Meier 20.03.2019 18:20
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass Deutschland jedes Jahr ca. 1 Milliarde für Unterhalt der US-Armee bezahlt? Italien wird etwa eine ähnliche Summe sein.

      Zweitens hat die EU 0 mit der NATO zu tun, Österreich ist in der EU aber kein NATO Mitglied.

      Drittens hätte wäre Fahrradkette, seit den 20er hat die Sowjetunion nur noch reagiert. Auch ohne NATO wären die Briten, Franzosen und die USA als Besatzungsmächte in Deutschland stationiert gewesen. Das Zeitfenster der „Weltrevolution“ war 1918-1925, im 2. Weltkrieg hatte die Sowjetunion sogar die Komintern aufgelöst um den Allierten entgegenzukommen




    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Meier 20.03.2019 16:15
    Highlight Highlight Die NATO ist nur dazu da einen Keil zwischen Russland und Europa zu treiben. Nord Atlantische Terror Organisation und nichts anderes.
    • Juliet Bravo 20.03.2019 16:26
      Highlight Highlight Den Keil, das hat Russland selber gemacht.
    • Watcher 20.03.2019 16:35
      Highlight Highlight Absolut richtig. Der traurige Erfolg der NATO: Über 30 Millionen zivile Opfer durch USA- und NATO-Angriffe auf andere Staaten seit 1945.
      Da passt der Name „Nord Atlantische Terror Organisation“ sehr gut.
    • [CH-Bürger] 20.03.2019 18:22
      Highlight Highlight auch wir verdanken unseren Wohlstand zu einem guten Teil der NATO.

      es sei denn, der Geschichtsunterricht hat mir Fakenews aufgetischt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 20.03.2019 16:09
    Highlight Highlight Was wir brauchen auf lange Sicht, ist keine Nato sondern eine echte europäische Armee die auch zu den Werten Freiheit, Demokratie, menschenrechte und sich auch verteidigen kann, wenn sich alte verbündeten abwenden werden und andere vielleicht übermütig werden... Die Nato wird kein Schutz sein, solange der sogenannte Präsident der vereinigten Staaten von Amerika und der barbrüstige Reiter aus st. Petersburg an der macht sind. Und gegen China hilft eh keine Armee die kaufen sich schneller ein als man schauen kann...
    • Stormrider 20.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Europa hat heute weder das Geld noch die rüstungstechnische Komptenz dies zu tun. Man hat die Friedensdividende seit Ende des kalten Krieges mehrfach bezogen, in den Sozialstaaten verpufft und sich in diese Abhängigkeit zu den USA gebracht. Ihr Vorschlag in Ehren aber das bräuchte ein radikales Umdeken und eine Vervielfachung der Verteidigungsausgaben.
    • Heinzbond 20.03.2019 17:58
      Highlight Highlight Nun Jammern hält niemanden davon ab uns zu sehr auf die pelle zu Rücken, Ch Neutralität in allen Ehren, aber wer erobern will oder muss, der macht es Neutralität hin oder her. Und was das Geld angeht, ein Anfang ist ja schon mit all den Mitgliedern gemacht, Frankreich, Griechenland, und wenn denn Deutschland sein Beschaffungs und wartungsproblem lösen würde... Natürlich alle anderen auch, nur schade um die Engländer...
    • redeye70 20.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Europa wird es nie schaffen eine gemeinsame Strategie oder Armee zu entwickeln. Zu unterschiedlich sind die Interessen. Hauptsächlich wegen den ewigen Rivalen Frankreich, Grossbritannien und Deutschland. Die NATO funktionierte früher nur weil die Amerikaner den Lead hatten und ennet der Grenze zum sowjetischen Reich 50‘000 Kampfpanzer standen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leon1 20.03.2019 16:00
    Highlight Highlight Das passiert, wenn die Hauptberechtigung eines Bündnisses wegfällt (Kalter Krieg, 1990) und es trotzdem immer weiter expandiert.

    Die Expansion bringt die NATO dereinst an den selben Ort, an dem die UNO seit längerem steht. Immer mehr Mitglieder, immer mächtiger, aber immer weniger handlungsfähig.

    Wäre Zeit, das Ganze ad acta zu legen.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2019 16:11
      Highlight Highlight Selten habe ich einen unqualifizierteren Vergleich lesen müssen.
    • Leon1 20.03.2019 16:26
      Highlight Highlight Ich würde das gerne kontern, aber substanzlose Repliken sind leider alles andere als selten.

      Ein Nachtrag: Ich sage in keinem Wort etwas über zukünftige oder Nachfolgebündnisse, am sinnvollsten fände ich eine Lösung aus der EU heraus. Meine Aussage ist lediglich, dass die NATO in ihrer jetztigen Form nicht handlungsfähig ist und zur Bewahrung des Friedens wenig beiträgt. Säbelrasseln in grossen demonstrativen Übungen an der Grenze ist für mich keine wirksame Friendenserhaltung.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2019 16:40
      Highlight Highlight Und was bezwecken Sie denn mit dem UNO Vergleich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 20.03.2019 15:51
    Highlight Highlight Leider wird es für Westeuropa wieder wichtig Stärke und Entschlossenheit zu demonstrieren, wenn wir an unseren Grundwerten festhalten wollen. Wir haben keine Wahl - aber schade um das viele Geld!
    • Stormrider 20.03.2019 17:25
      Highlight Highlight Das Geld ist das eine, die Zeit der zweite Faktor. Es wurden so viele militärische Kompetenzen abgebaut in Europa, dass es mindestens 15 Jahre dauern würde um ein Gleichgewicht mit Russland herzustellen. Die Abhängigkeit von den USA wird also leider andauern.
    • redeye70 20.03.2019 18:20
      Highlight Highlight Die Welt ist eben so wie sie ist. Das kann auch Europa nicht ändern. Momentan ist Westeuropa viel zu schwach. Die Regierungen scheinen oft überfordert. Daher auch das Erstarken der Rechtspopulisten. Wir sind zum Spielball verschiedener Mächte geworden. Dazu zähle ich auch die USA.
    • PaLve! 21.03.2019 11:48
      Highlight Highlight Wie wäre es Russland garnicht als Feind zusehen und somit Rüstungskosten sparen?
  • inmi 20.03.2019 15:38
    Highlight Highlight Ja, wir brauchen sie mehr den je. Dank ihr haben wir ein freies und friedliches Europa. Die EU hat dazu nichts beigetragen.
    • Leon1 20.03.2019 16:10
      Highlight Highlight Ich staune immer wieder ob der blinden EU Wut hier in der Schweiz. Man kann von ihr halten was man möchte, aber als Friedensprojekt haben vor allem die Vorstufen der EU (Montanunion, EG) eine entscheidende Rolle im Befrieden des Kontinents gespielt.

      Die NATO? Der Bündnisfall wurde vor 9/11 gar nie einberufen. Heisst: Die NATO wurde nie richtig getestet. Und das ist die Krux bei Verteidigungsbündnissen, man weiss erst im Ernstfall was sie wert sind. Friedliche Demonstration von Zusammenhalt und gemeinsame Militärübungen kann die EU genauso gewährleisten wie die NATO.
    • MAOAM 20.03.2019 18:14
      Highlight Highlight "Bündnisfall wurde vor 9/11 gar nie einberufen"
      Welche Bündnispartner sind denn nach Italien und Afghanistan kämpfen gegangen?
      Hallo?
    • Leon1 21.03.2019 02:43
      Highlight Highlight Nach Italien? Im NATO Zeitalter? Habe ich etwas verpasst? Hallo?

      Der Bündnisfall wird ausgerufen, wenn ein Vertragsstaat angegriffen ist. Die Anschläge 9/11 wurden als solchen verstanden und der Bündnisfall wurde danach erstmals ausgerufen.

      Herrgott, sowas kann man problemlos nachlesen...
  • Rasti 20.03.2019 15:34
    Highlight Highlight Warum sind da Saturn 5 Raketen auf der Torte? Die wurden verwendet um zum Mond zu fliegen. Was der Herr Löpfe sucht wäre wohl was wie die Atlas oder so.
  • ChrigeL_95 20.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Am Balkan könnte sich die NATO auch noch die Zähne ausbeissen. Serbien flirtet immer wieder mal mit den Russen, was den Nachbarn natürlich nicht gefällt und deswegen wohl alle in die NATO rein wollen - Jugoslawien war damals im Kalten Krieg eigentlich neutral gewesen.
    Dazu kommen die immer noch nicht verheilen ethnischen Spannungen, wodurch noch immer die Gefahr vor einem neuen ''Chlapf'' besteht... im dümmsten Fall dann zwischen Bündnispartnern 🤔
    • Juliet Bravo 20.03.2019 16:17
      Highlight Highlight Ach dann lasst uns mal eine Volksbefragung machen in Serbien. Da sieht es dann entgegen Vucics Schalmeien an Putin plötzlich ganz Europäisch aus. Könntest dich noch wundern😉🇪🇺
    • MrNiceGuy 20.03.2019 16:49
      Highlight Highlight Quatsch, die Regierung stellt sich pro-EU hingegen das Volk ist Anti-Nato und eher EU-kritisch.

      Wie beliebt hingegen Russland ist konnte man beim Besuch in diesem Jahr in Serbien sehen.
    • PaLve! 20.03.2019 18:49
      Highlight Highlight Wo warst du in Serbien? Irgendwo in der Provinz?
  • Juliet Bravo 20.03.2019 15:25
    Highlight Highlight Fragt mal in den Baltischen Staaten, Moldawien oder Georgien nach, ob es die Nato noch braucht!
    • ChrigeL_95 20.03.2019 15:39
      Highlight Highlight 1. Was will Russland im Baltikum? Dort gibt es fast nichts..

      2. Die Konflikte in Moldawien und Georgien sind zu einem grossen Teil hausgemacht (wie auch in UKR), da kann man nicht nur eine Seite als Böse ausmachen
    • Juliet Bravo 20.03.2019 15:42
      Highlight Highlight Oder die Ukraine natürlich.
    • Juliet Bravo 20.03.2019 16:06
      Highlight Highlight Ja was will Ru im Baltikum, das frage ich mich auch. Oder in Georgien oder der Ukraine? Einfach dort einmarschieren geht genauso wenig wie Bushs USA im Irak (das war ohne Nato). Was allerdings Serbien anbelangt: hätte man weiterschlachten lassen sollen, nur weil Ru gegen die Uno-Resolution war?
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  • Peter R. 20.03.2019 15:16
    Highlight Highlight Die Nato mit Betonung auf "Bündnis" braucht es mehr denn je. Die Lage lässt nicht zu, dass man ohne sie auskommt.
    Die Nato braucht es mehr als die EU.
    • Forest 20.03.2019 15:49
      Highlight Highlight Welche Lage? Die NATO hat auch sehr viele Zivilisten auf dem gewissen. Ohne diesen Haufen ist die Welt besser dran.
    • DemonCore 20.03.2019 15:50
      Highlight Highlight Falsch. Nur militärische Kooperation reicht nicht aus, schon gar nicht wenn es hart auf hart kommt. Die westlichen, aufgeklärten Gesellschaften müssen zusammenhalten gegen Totalitarismus, autoritäre (Russland) und proto-faschistische Gesellschaftsmodelle wie der reinen islamischen Lehre (Iran, Golfstaaten). Dafür braucht es Austausch und Kooperation zwischen den europäischen Brüdervölkern und allen anderen Völkern, die Demokratie und Rechtsstaat hochhalten, egal wo sie beheimatet sind.

      Die EU hat einen zivilisierten, politischen Austausch ermöglicht, nach Jahrhunderten von blutigen Kriegen.
    • Stormrider 20.03.2019 17:29
      Highlight Highlight @DemonCore: ja, zivilisierter politischer Austausch ist sehr gut. Aber haben Sie schon gemerkt, dass der mit autoritären Staaten nur geführt werden kann wenn die wissen, dass Sie auch einen grossen Knüppel haben und wissen den einzusetzen?
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  • Bangarang 20.03.2019 15:10
    Highlight Highlight Ja, leider braucht es die NATO.

    Im Notfall braucht es ein Büdniss, sonst holt sich Russland Stück um Stück des alten Reiches zurück.
    • Forest 20.03.2019 15:59
      Highlight Highlight Jaja die bösen Russen. Nur seltsam das die Länder, die uns Retten wollen am meisten Geld in Waffen und Militär investieren...
    • Pablo Escobar 20.03.2019 16:02
      Highlight Highlight Eher das Gegenteil ist der Fall. Russland wird in unseren Medien immer als die Bösen dargestellt. In Wahrheit breitet sich aber eher USA/Nato nach Osten aus...
    • Bangarang 20.03.2019 16:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Wasserstoff-Tankstelle verwandeln kann

EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.

Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.

Andreas Züttel …

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