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Nach nur 10 Monaten

Italiens Regierungschef Letta tritt zurück



epa04072370 Italian Prime Minister Enrico Letta during a press conference at Palazzo Cighi, Rome, Italy, 12 February 2014.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Enrico Letta. Bild: EPA/ANSA

Der italienische Regierungschef Enrico Letta tritt zurück. Er werde seine Demission am Freitag Staatspräsident Giorgio Napolitano vorlegen, teilte das Büro von Letta am Donnerstag mit. Italiens Demokratische Partei (PD), die stärkste Fraktion im italienischen Parlament, hatte sich am späten Donnerstagnachmittag für einen Regierungswechsel in Rom ausgesprochen. 

Die Mitglieder des Parteigremiums stimmten mehrheitlich für einen Antrag von PD-Chef Matteo Renzi, in dem die Absetzung des seit zehn Monaten amtierenden Premiers Enrico Letta gefordert wird. Letta gehört der PD an. Für das Dokument stimmten 136 Mitglieder des PD-Gremiums, 16 votierten dagegen und zwei enthielten sich der Stimme. Anhänger Lettas verliessen vor Beginn des Votums den Saal, um nicht für das Dokument zu stimmen, mit dem de facto eine Regierungskrise in Italien losgetreten wird. Italien brauche eine neue Regierung, die aber "von den gleichen Koalitionskräften" getragen werden solle, sagte Renzi in seiner Rede vor der Parteispitze.

epa04074216 Italian Democratic Party (PD) leader Matteo Renzi (C) arrives to the PD office for a party meeting in Rome, Italy, 13 February 2014. Renzi, the energetic 39-year-old mayor of Florence, has since his election as PD leader in December launched a campaign against the government over its failure to implement promised reforms and boost the economy. Prime Minister Enrico Letta was set for a showdown with Renzi, who is rumored to be seeking to take over his job.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Matteo Renzi Bild: EPA/ANSA

Neuwahlen seien derzeit nicht im Sinne des Landes. Renzi, derzeit auch Bürgermeister von Florenz, dankte Letta für dessen Dienste, die er für Italien geleistet habe. Letta selbst blieb der Sitzung fern. Renzi wirft dem Ministerpräsidenten ein zu geringes Tempo bei der Umsetzung dringend benötigter Wirtschaftsreformen vor. Letta selbst blieb der Sitzung fern. Renzi wirft dem Ministerpräsidenten ein zu geringes Tempo bei der Umsetzung dringend benötigter Wirtschaftsreformen vor. (aeg/sda)

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