Gesellschaft & Politik
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ARCHIV – ZUM THEMA VATERSCHAFTSURLAUB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- A father places his five-month-old daughter into a stroller, pictured in Kilchberg, Canton of Zurich, Switzerland, on September 21, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Vater setzt seine fuenf Monate alte Tochter in einen Kinderwagen, aufgenommen am 21. September 2017 in Kilchberg. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Zwei Wochen mehr für den Vater? 16 Wochen für die Eltern? Oder doch einfach besser Ferien nehmen? Die FDP findet sich nicht, wenn es um den Vaterschaftsurlaub geht. Bild: KEYSTONE

Eine Partei, 3 Positionen: So gespalten ist die FDP beim Vaterschaftsurlaub

Der Entscheid für die Nein-Parole fiel hauchdünn aus. Keine Partei ist sich beim Vaterschaftsurlaub so uneinig wie die FDP.



Hauchdünn war der Entscheid bei der Delegiertenversammlung der FDP über die Vorlage zum Vaterschaftsurlaub. 134 Parteivertreter sprachen sich dagegen aus, 133 dafür. Damit war der Entscheid für die Nein-Parole mit einer Stimme Unterschied gefasst. Doch innerhalb der Partei ist man sich weiter uneinig. Die Fronten verlaufen dabei weder zwischen den Geschlechtern, noch zwischen Jung und Alt. Es gibt Finanzpolitiker, die der Vorlage zustimmen, und Unternehmerinnen, die sie ablehnen. Auszumachen sind insgesamt drei Lager, in welche die FDP gespalten ist.

Das Lager «Ja, aber...»

Entgegen der Parteiparole gibt es innerhalb der FDP auch Exponenten, die den Vaterschaftsurlaub unterstützen. Darunter Fraktionspräsident Beat Walti. Er sagt: «Die zweiwöchige Lösung ist nicht meine präferierte Version, aber es ist ein Kompromiss, der besser ist als nichts.» Lieber wäre ihm das Vorhaben, das die Liberalen bereits vor zwei Jahren einbrachten: Eine 16-wöchige Elternzeit. Die ersten acht Wochen hätte die Mutter beziehen können, die restlichen acht hätten die Eltern nach Wunsch aufteilen können. Doch der Vorschlag wurde damals vom Parlament abgelehnt.

Nichtsdestotrotz findet Walti den Vaterschaftsurlaub unterstützenswert: «Weil mir wichtig ist, dass wir mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorwärts kommen, will ich die laufenden Diskussionen nicht blockieren.»

Viele Anhängerinnen findet der Vaterschaftsurlaub auch bei den liberalen Frauen. Die Aargauer Nationalrätin Maja Riniker spricht sich für den Vaterschaftsurlaub aus, weil es jetzt ein erster Schritt in die richtige Richtung bedeute. «Es gibt Parteikollegen, die eine Elternzeit lieber gesehen hätten. Doch bis dieses Anliegen durchkommt, könnte es noch eine Weile dauern», sagt sie. Die Frauensektion der Partei hat die Ja-Parole beschlossen.

Nationalraetin Maja Riniker, FDP-AG, spricht waehrend einer Medienkonferenz des Komitees Ja zum Jagdgesetz, am Donnerstag, 20. August 2020 im Medienzentrum in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die FDP-Nationalrätin Maja Riniker unterstützt den Vaterschaftsurlaub. Bild: keystone

Das Lager «Nein, aber...»

Im «Nein-Komitee» engagieren sich auch einige prominente FDP-Politiker gegen den Vaterschaftsurlaub. Dezidiert dagegen stellt sich der Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler und Ständerat Josef Dittli. Letzterer sagt: «Die Vorlage, wie sie jetzt an die Urne kommt, lehne ich ab. Meiner Ansicht nach betreibt die Linke mit diesem Vorschlag eine Salamitaktik. Zuerst kommen die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub und später sind 29 bis 30 Wochen Elternzeit geplant.» Hingegen habe er den Vorschlag einer 16-wöchigen Elternzeit damals im Ständerat unterstützt und sei nach wie vor der Meinung, dass dies das beste Modell wäre.

Das findet auch FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt und stellt sich gegen den Vaterschaftsurlaub.

Ebenfalls für eine Elternzeit, aber gegen den Vaterschaftsurlaub kämpfen die Jungfreisinnigen. «Wir dürfen nicht Hand bieten zu einem faulen Kompromiss von zwei Wochen», sagt deren Präsident Matthias Müller gegenüber dem «Blick».

Das Lager «Nein, weil...»

Ebenfalls eine populäre Meinung innerhalb der FDP ist jene derjenigen, die sich für mehr Eigenverantwortung und gegen einen Ausbau des Sozialstaats stellen. So begrüsst es FDP-Ständerat Andrea Caroni zwar sehr, wenn sich Väter von Anfang an gleichermassen um die Kinder kümmern. Ein Vaterschaftsurlaub könne hier den Einstieg erleichtern. «Doch dafür muss man nicht bei der Allgemeinheit die hohle Hand machen. Sozialversicherungen sollen Risiken absichern, welche die Kraft des Einzelnen übersteigen», sagt er.

Bei der Geburt gehe es aber um ein freudiges und planbares Ereignis, wo Väter unzählige Möglichkeiten haben, sich selbst zu organisieren. «Insbesondere hat jeder Arbeitnehmer von Gesetzes wegen vier Wochen Ferien pro Jahr, die er um die Geburt seines Kindes nehmen kann.»

Staenderat Andrea Caroni, FDP-AR, Praesident der Gerichtskommission des Staende-und Nationalrates spricht an einem Point de Presse ueber eine allfaellige Einleitung eines Amtenthebungsverfahren gegen Bundesanwalt Michael Lauber, am Mittwoch, 13. Mai 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

FDP-Ständerat Andrea Caroni wünscht sich mehr Eigenverantwortung – auch beim Vaterschaftsurlaub. Bild: KEYSTONE

Caronis Vorzugslösung ist es darum, die Rechte der Arbeitnehmenden in Bezug auf die Ferienplanung zu stärken und die bestehenden 14 Wochen, die eine Mutter jetzt schon hat, zu flexibilisieren: Acht Wochen fix für die Mutter und sechs Wochen, welche die Eltern frei unter sich aufteilen können.

Ein Vorschlag, der auch bei Parteikollege Kurt Fluri gut ankommt. Gerade jetzt, da sich die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise noch nicht genau einschätzen lassen, rate er davon ab, den Sozialstaat weiter auszubauen. «Meine Präferenz wäre, dass sich frisch gebackene Väter Ferien nehmen. Das ist schliesslich ihr gutes Recht. Doch die Allgemeinheit soll nicht den Kinderwunsch von Eltern berappen müssen. Gerade nicht in so unsicheren Zeiten wie diesen», so Fluri.

In einer früheren Version des Artikels hiess es, dass sich auch FDP-Präsidentin Petra Gössi für den Vaterschaftsurlaub ausspricht. Nach dem knappen Entscheid der Delegierten engagiert sie sich allerdings nicht mehr aktiv für oder gegen die Vorlage. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler.

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    Alle Leser-Kommentare
  • hairypoppins 01.09.2020 12:24
    Highlight Highlight Ich bin etwas unsicher. Zum einen bin ich der Meinung, dass Kinder kriegen eine freiwillige Sache/Entscheidung ist und zum anderen ist es doch toll, wenn man Familien eine Familienzeit gönnen würde. Dafür könnte man allen eine Woche mehr Ferien geben (wieso diese Vorlage auch immer abgelehnt wurde verstehe ich bis Heute nicht).
  • _Thanatos_ 01.09.2020 12:23
    Highlight Highlight Oh je die wohlstandsverwöhnten Mamis bzw. Papis rufen nach Vaterschaftsurlaub und immer noch mehr Unterstützung für ihre privaten und selbst gefällten Entscheide. Zum Glück gibt's genügend Singles sowie grösstenteils die ältere Generation, die diese Zwängerei an der Urne wiedermal versenken wird. Und nein ich verzichte bestimmt nicht auf meine AHV. Wieso auch? Habe immer einbezahlt. Ansonsten sollte ich sofort alle künftigen und bereits bezahlten Steuergelder für die Ausbildung/Schulen etc. zurückbehalten dürfen. Viel Spass beim Finanzieren des Studiums für euren Nachwuchs!
    • Elmas Lento 01.09.2020 15:56
      Highlight Highlight Als (geplant) Kinderloser stören mich die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub überhaupt nicht. In dieser Zeit sind die Väter sowieso so von einer rosaroten Wolke benebelt und übermüdet das ich ihre Arbeit immer korrigieren muss. Da mache ich das lieber gleich selbst. Ausserdem werde ich so noch 2 Wochen von Kinderfotos und "sieh mal wie süss" verschont. Bei aller Ehrlichkeit traue ich mich halt immer noch nicht eine frischen Vater zu sagen das ich an diesem faltigen Fleischsack nichts süsses entdecken kann 😉
  • 3klang 01.09.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich befürworte die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub und werde entsprechend Abstimmen. Für weitere Urlaube bin ich aber nicht zu haben.

    In der Kommentarspalte lese ich viele Kommentare welche den Vaterschaftsurlaub oder eine Elternzeit als die Lösung für sämtliche Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf heraufstilisieren.
    Dem ist aber nicht so. Auch wenn wir beiden Elternteilen 1 Jahr Urlaub bezahlen, die Kinder bleiben für weitere rund 18-20 Jahre in der Verantwortung der Eltern. Dazu muss man sein Leben entsprechend organiseren, da ändert auch eine anfängliche Auszeit nichts daran.
  • Bündn0r 01.09.2020 11:44
    Highlight Highlight Das Parlament zeigt sich in diesen Abstimmungen von der ganz schwachen Seite. Vaterschaftsurlaub, Kinderabzüge und das Jagdgesetz sind von der Grundidee her gut. Die Ausgestaltung durch das Parlament ist aber miserabel.
    Stimmen wir heute den Kompromissen zu, passiert die nächsten 10-20 Jahre nichts. Lehnen wir es ab, geht es ebenfalls Jahre bis zu einem neuen Entwurf, ausserdem höre ich die Gegner schon: "2020 sagte das Volk klar nein zu dieser Idee".
    Ich war mir selten so unschlüssig bei Abstimmungen zu Gesetzesentwürfen.
  • Hummingbird 01.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Anstatt, dass auf dem Stimmzettel direkt steht "Vaterschaftsurlaub Ja/Nein" steht da etwas von "Änderung des Erwerbsersatzgesetzes". Da muss man auch zuerst noch draus kommen, was man genau wo ankreuzen möchte. Wetten, einige scheitern daran, dass sie nicht erkennen, wo sie das "Ja" ankreuzen müssen?
    • bokl 01.09.2020 12:19
      Highlight Highlight Bitzeli studieren/lesen kann m.M. schon verlangt werden. Sind ja auch weitreichende Konsequenzen von der getroffenen Entscheidung abhängig.
    • Kai Stamm 01.09.2020 13:06
      Highlight Highlight Wer es nicht schafft, den Stimmzettel richtig auszufüllen, sollte vielleicht auch nicht über die Zukunft unseres Landes mitbestimmen. Das Ausfüllen dürfte gerne noch etwas komplizierter sein.
  • Platon 01.09.2020 11:25
    Highlight Highlight Die FDP steht einfach nicht für ihre Werte ein, die sie in ihrenSonntagsreden so gerne preist, man kann es gar nicht genug wiederholen! Erst wenn man die Männer zwingt gleich lange wie die Frau zu Hause zu bleiben, hat man Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt erreicht. Deshalb wären die Vorschläge links ab GLP die einzig richtigen!
  • seabear 01.09.2020 10:37
    Highlight Highlight Toll, am liebsten gleich noch den Mutterschaftsurlaub kürzen... Diese Leute haben doch keine Ahnung von der Betreuung eines kleinen Säuglings. Ich vermute, es gibt mehr Mütter die anschliessend unbezahlte Wochen dranhängen, als gleich wieder arbeiten zu gehen. Ausser vielleicht frau wird Neumutter und weiss noch nicht, was auf sie zukommen könnte. Der Stress, wenn das Baby keinen Schoppen nimmt, du aber trotzdem arbeiten musst, ist unschön.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.09.2020 10:10
    Highlight Highlight Aus liberaler Sicht ist es klar: Arbeitnehmer können selbst einen unbezahlten Urlaub mit dem Arbeitgeber aushandeln. Zudem müssten alle Arbeitgeber mit einem höheren Lohnabzug dafür bezahlen. Der Zwang ist abzulehnen. Aber auch ich würde mir wahrscheinlich freinehmen und nicht meine Frau mit dem Kind alleine lassen. Ohne Interesse für das Kind kann man das Kinder machen gleich sein lassen.
  • speedy_86 01.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Stossend, dass vor allem Männer den neuen Müttern einen Teil der medizinisch sinnvollen 14 Wochen nehmen wollen.

    Die "Eigenverantwortung" der Eltern verlangen, damit die Entscheidung lautet: die Mutter schaut alleine 14 Wochen zu sich und dem Neugeborenen (vor allem in den ersten paar Wochen eher schlecht) oder der Vater hat auf Kosten der Mutter einen Vaterschaftsurlaub.

    Das Argument reguläre Ferien zu beziehen ist auch nicht ganz sauber, da die Zeit am Anfang definitiv nicht erholsam ist und man ja als Arbeitnehmer verpflichtet ist sich während den Ferien zu erholen.

    FDP...so nicht...
  • Kolo 01.09.2020 09:24
    Highlight Highlight PS: von mir aus können ja alle die keine Kinder haben die halbe Elternzeit früher in Rente gehen. Von wegen fairness
    • Timmy :D 01.09.2020 09:49
      Highlight Highlight Aufgrund der Fairness aber auch weniger AHV beziehen als Frührentner mit Kinder, da diese die aktuelle AHV finanzieren ;)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Viele Väter haben zwei Kinder. Das hiesse dann zwei Mal Vaterschaftsurlaub...

      Ich schätze aber, den meisten geht's nicht um die Arbeitszeit, sondern darum, dass sie dafür bezahlen sollen. Monat für Monat für Monat über das gesamte Arbeitsleben hinweg. Und dies in einem Land, in dem es immer enger wird, immer mehr Beton (https://www.spektrum.de/news/warum-beton-klimaschaedlich-ist/1760122) verbaut wird und dessen Wohlstandskinder Jahr für Jahr einen grösseren ökologischen Fussabdruck haben. Als ob es nicht schon genug lärmig wäre, kommt noch andauerndes Kindergeschrei im Verdichtungswahn dazu.
    • Pbel 01.09.2020 10:40
      Highlight Highlight Naja. Der Punkt der immer vergessen geht: Wir waren alle mal Kinder. Und da ich annehme, dass in fast allen Fällen Eltern die sich um ihr Kind kümmern auch was positives für das Kind bewirken werden alle profitieren. Auch die später kinderlosen. Aber ja die aktuell kinderlosen könnten sich benachteiligt fühlen. Aber das war halt mit vielen Sachen so, dass diese erst ab bestimmten Datum eingeführt wurde und alle davor gingen leer aus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kolo 01.09.2020 09:23
    Highlight Highlight Sind wir mal ehrlich. Die Regelung in der Schweiz ist einfach schwach. Arbeiten bis zum letzte Tag vor der Geburt? 14 Wochen zur physischen Erholung für die Frau und dann 2 Wochen Haushaltsfrei für den Papa? Führt faktisch zu krankschreibungen vor der Geburt und fast nicht brauchbaren Arbeitnehmern im Betrieb. Ich war froh keine schweren Maschinen führen zu müssen nach meinen 2 Wochen. Dauermüde und mit dem Kopf zuhause.
    2 Wochen sind der müdeste aller Kompromisse. Elternzeit muss her. Die Wirtschaft soll einmal zurückstellen. Wir Menschen sind die Wirtschaftskraft. Nicht die Unternehmen!
    • -V- 01.09.2020 09:38
      Highlight Highlight "Wir Menschen sind die Wirtschaftskraft. Nicht die Unternehmen!"

      danke für diesen Satz .. besser kann man es nicht sagen !
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 10:04
      Highlight Highlight Wirtschaftskraft? Auch nur, solange die Menschen genügend gute Konsumenten sind. Scheiss auf die Umwelt, oder?
      Die rasant voranschreitende Automatisierung macht viele Arbeitnehmer indes überflüssig. Ausser, sie geben sich für Dumpinglöhne hin. In China lohnt sich menschliche Arbeitskraft noch. Nur wie lange noch?
    • Kolo 01.09.2020 14:23
      Highlight Highlight -V- (1/2) danke dir 😉 ich hoffe dies kommt auch endlich mal bei den bürgerlichen Politiker an. Wieso wir dauernd „zugunsten der leidenden Wirtschaft“ zurückstehen sollen, ist mir schleierhaft. Diese Art Wirtschaft ist nur eine grosse Maschine, die Geld von unten nach oben umverteilt. Exorbitante Gehälter ganz oben und astronomische Gewinne, die als Dividende die Unternehmen verlassen. Und wir alle sind der Motor dieser Maschine. Je mehr wir leisten, je effizienter wir leisten, desto mehr Vermögen pumpen wir in die paar wenigen grossen Taschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 01.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Andrea Caroni FDP

    "Doch dafür muss man nicht bei der Allgemeinheit die hohle Hand machen. Sozialversicherungen sollen Risiken absichern."

    Werden Sozialversicherungen denn nicht von der Allgemeinheit getragen?


    • Konsortin Sha'ira 01.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Ich hör grad leise die Selbständigen weinen, weil sie zwar AL bezahlen, aber nicht beziehen dürfen...
    • drüber Nachgedacht 01.09.2020 12:29
      Highlight Highlight EO erhalten sowohl Arbeitnehmer, sowie auch Arbeitslose und Selbständig Erwerbende.
      Also kei Grund zum Jammern...
    • Kolo 01.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Gut darüber Nachgedacht, darüber Nachgedacht 😉
  • ch.vogel 01.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Und was genau ist an der "Salamitaktik" so falsch?
    Zumindest wäre man so einen Schritt weiter und die aktuelle Generation würde ein Stück weit davon profitieren.

    Die Firmen könnten sich dran gewöhnen und merken, dass es kein Weltuntergang ist und die Väter nach der Papizeit wieder motiviert zur Arbeit kommen statt sich über Wochen zwischen Arbeit und Familie versuchen aufzuteilen.

    Am Ende kommts evtl. sogar billiger für die Allgemeinheit, weil einige Fälle von postnataler Depression wegfallen.

    Aber nein, lieber Jahrzehnte nach der perfekten Lösung suchen, die bis dann schon überholt ist...
    • Kopold 01.09.2020 09:51
      Highlight Highlight Fand ich schon immer Komisch, dass Salamitaktik als negativer Vorwurf durch geht.
      Das ist doch das Wesen einer Konsensbasierten Demokratie, dass häufig nicht von Anfang an die maximale Forderung durch kommt und bei Bedarf danach neu ausgehandelt/erweitert wird.
      Ausserdem ist Salami fein.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 09:57
      Highlight Highlight Eine postnatale Depression hat mit Vaterschaftsurlaub jetzt wirklich rein gar nichts zu tun. So ein Chabis zu verfassen tut schon fast weh.
    • Garp 01.09.2020 13:03
      Highlight Highlight Da war nie eine maximale Forderung, man hat sich ja bei der Foderung schon auf ein dünnes Scheibchen beschränkt. Nun gibt's nur noch einen Schnippsel von einer Scheibe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 01.09.2020 08:46
    Highlight Highlight Parteien-Krämpfe die dann zu einer Form von Kompromiss führen, gehören ja zu unserem System. Daher wäre es echt beschämend allen Eltern und Alleinerziehenden gegenüber falls dieses unsägliche Referendum angenommen würde...

    (Wer die Kompetenzen, Fähigkeiten und andere benötigte Ressourcen zur Verfügung hat um eine Initiative zu lancieren um in naher Zukunft das Konzept "Elternzeit" in unserer Verfassung zu verankern, hat meine Unterschrift und Unterstützung.)
  • chrissy_dieb 01.09.2020 08:27
    Highlight Highlight Die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub werden über 0.05% höheren EO Beiträge finanziert (wohl 0.1% da die Arbeitskosten auf Arbeitsnehmer übertragen werden).

    Wenn man das für ein Median Einkommen ausrechnet, sieht man: Man zahlt die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub einfach über sein Leben wieder ab (Die Frauen nur als Zahler, die Männer sowohl aus Zahler wie Empfänger).

    Nicht überraschend ist also: Wir zahlen den Vaterschaftsurlaub halt einfach über 40 Jahre verteilt statt in 2 Wochen kumuliert. Offen bleibt die Frage: Muss man die Männer dann zwangsbeglücken? Oder sollten sie nicht selber entscheiden?
    • drüber Nachgedacht 01.09.2020 09:31
      Highlight Highlight Wir bezahlen ja jedem Mann ein Jahr lang Militärdienst. Da machen 3,5 Wochen (Durchschnittlich hat jeder Schweizer 1,54 Kinder) mehr auch nichts aus.


    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 09:52
      Highlight Highlight @drüber

      Nur weil Autos auch Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen, ist das noch lange kein Grund, das Rauchen nicht zu verbieten, damit weniger Emissionen entstehen.

      Das Militär kann weg. Viele Männer wird's freuen.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.09.2020 10:25
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht Ganz falsch! Männer werden zu Frondienst gezwungen. Ihnen wird gar nichts bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanuli 01.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Das Ferien Argument mag ich gar nicht. Ferien sollen der Erholung dienen. Kann mir bitte ein Elternteil bestätigen, dass die Zeit nach der Geburt erholsam ist?
    • Bits_and_More 01.09.2020 08:08
      Highlight Highlight Nein definitiv nicht. Aber auch mit Kinder, egal welchen Alters, sind Ferien weniger persönliche Erholung als Betreuung. Da sind die ersten paar Wochen doch noch eher ruhiger, als wenn das Kind herausgefunden hat, wie kriechen / laufen / rennen geht.

      Die ersten Wochen sollen vor allem der Unterstützung der Frau gelten, wobei man sich um alles kümmert, was nicht stillen ist.
    • speedy_86 01.09.2020 10:46
      Highlight Highlight Kann ich definitiv nicht bestätigen. Und ich hatte im Kundenmandat genug Überstunden angesammelt um 2 Wochen unmittelbar und weitere 2 Wochen ~2 Monate nach der Geburt zu kompensieren.

      Ausserdem ist es der Grundsatz, dass die Ferien zur Erholung genutzt werden sollen.
      Das kann in den ersten Wochen nach der Geburt nicht wneiger zutreffen.

      @Bits_and_more:
      Den ersten Teil: werde ich in Kürze erleben...der Kleine robbt schon...
      zum zweiten Teil: Jep, man kocht, geht (widerwillig) einkaufen weils ja jemand tun muss, und macht ein bisschen den Gang Go für die Frau.
    • Bits_and_More 01.09.2020 11:09
      Highlight Highlight @speedy

      Widerwillig einkaufen? Für mich gibt's nicht entspannenders, als ohne Frau und Knirps einkaufen zu gehen. Das war die erholsamste Zeit des Tages ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 01.09.2020 07:56
    Highlight Highlight "Kinder kriegen ist Privatsache - Und erhöht gefälligst eure AHV Abgaben damit ihr meine Rente finanzieren könnt!"

    Entweder bringt unsere Generation mehr Kinder zur Welt mit entsprechender Unterstützung oder wir erhöhen die Zuwanderung die dann auch in die AHV Kasse einzahlt.
    Kinder kriegen ist eben keine Privatsache sondern Voraussetzung für unser System und unsere Gesellschaft!
    Sonst ist die AHV für die Boomer Generation nicht finanzierbar. Wie sagt man so schön? "Mer cha nöd de 5er und s Weggli ha"
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 09:49
      Highlight Highlight AHV ist nie ein Argument. Schneeballsysteme sind per se zum Scheitern verurteilt. Alles nur eine Frage der Zeit.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.09.2020 10:28
      Highlight Highlight Nur geht die Rechnung nicht auf. Im Median verursacht ein Kind mehr Kosten als es je einzahlen wird. Immigranten sind sogar noch schlechter.
  • Gopfridsenkel 01.09.2020 07:52
    Highlight Highlight Ein Argument, womit ich Mühe habe, ist dass der Vater ja von dem gesetzlichen Urlaub was abzwacken kann, immerhin hat er 9 Monate Zeit zu planen. Soweit ich weiss sieht das Gesetzt vor, dass diese Urlaubswochen zur Erholung gedacht sind. Man darf (?) also auch in diesen 4 Wochen Urlaub keinen Zweitjob annehmen oder ähnliches. Wieso ist es also ok, diesen Urlaub, der für Erholung gedacht ist, dann für die Familienunterstützung einzuplanen? Weil sorry, seien wir mal ehrlich, die erste Zeit mit Baby ist alles andere als erholsam!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 09:48
      Highlight Highlight Eine weise Frau, sie war damals Mitte/Ende 30 und Zivilluftfahrtpilotin, antwortete auf die Frage, ob sie denn noch Kinder wolle fix mit: "Ich hole mir doch nicht freiwillig Probleme ans Bein."

      Die Emphasis liegt auf 'freiwillig'. Wer ein Elternteil werden will, hat das selbst zu verantworten. Niemand muss ein Elternteil werden. Wer also will, muss auch die Konsequenzen tragen können. Rumjammern geht bei einem freiwillgen Entscheid nicht. Ob die Herren Höhlenbewohner damals auch so 20 Wochen auf die Jagd verzichtet haben, um ihre Frauen zu unterstützen, als sie Väter wurden...?
    • speedy_86 01.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Du hast Recht:

      Grundsatz:
      ----------------
      Ferien haben der Erholung des Arbeitnehmers zu dienen.
      ....................................................

      Erholungsziel:
      ---------------------
      Der Erholungszweck verfolgt folgende Interessen:

      1. Erhaltung der Gesundheit des Arbeitnehmers
      2. Bewahrung der Arbeitskraft des Arbeitnehmers

      (https://www.ferienanspruch.ch/erholungszweck-ferien)

      Die ersten Wochen sind definitiv nicht erholsam gewesen.
    • 3klang 01.09.2020 11:54
      Highlight Highlight Nach deiner Argumentation wären ja auch anstrengende Urlaubspläne nicht erlaubt (z.B. anstrengende mehrtägige Wandertour, Skiferien usw). Es geht ja mehrheitlich darum, dass man während dem Urlaub mal abschalten kann und etwas anderes macht.

      Ansonsten bräuchte es neben dem regulären Urlaub jährlich wiederkehrende Betreuungsurlaube um die Kinder adäquat zu versogen und sich trotzdem noch erholen zu können.
  • paburk 01.09.2020 07:39
    Highlight Highlight Bei 8.57 Millionen Menschen müssen wir Kinder subventionieren, den Wolf abschiessen und während einer Pandemie das Geld für Flieger ausgeben.

    Benutzer Bild
  • Roger Riger 01.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Im Gegensatz zur SP sind andere Meinungen in der FDP noch erlaubt...
    • ChillDaHood 01.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Ist ja schön, dass sie erlaubt sind - ich muss sie deswegen trotzdem nicht toll finden.
  • Pafeld 01.09.2020 07:04
    Highlight Highlight Ganz süss finde ich ja die FDPler, die der Vorlage zustimmen, damit dieser Debatte für die nächsten Jahre genüge getan ist und gerade zu empört sind ab der Vorstellung, dass die Linke bereits an der Elternzeit arbeitet. Ein schönes Beispiel dafür, dass Liberalität und Konservatismus kein Gegensatz darstellen müssen, wie oft gerade von amerikanischen Politologen portraitiert. Nichts ist so dermassen selbstgerecht, wie wirtschaftsliberale Gesellschaftskonservative. Und von denen gibt es in der FDP noch eine ordentliche Menge.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.09.2020 10:33
      Highlight Highlight Die FDP will die Elternzeit. Da hast du den Artikel nicht gründlich gelesen.
    • Pafeld 01.09.2020 12:50
      Highlight Highlight @neoliberaler Raubtierkapitalist
      Teile der FDP unterstützen die Elternzeit. Und wohl mehrheitlich, weil auch sie begriffen haben, dass sich die Elternzeit wegen des gesellschaftlichen Wandels kaum verhindern lässt. So versucht man doch wenigstens, den unvermeidbaren Schaden möglichst klein zu halten. Die Mehrheit innerhalb der FDP steht hinter einer abgespeckten Elternzeit. Eine noch grössere Mehrheit würde aber gar keine Elternzeit definitiv vorziehen, wenn es denn eine Chance an der Urne hätte. Und diese geschluckte Kröte würde ich niemals als überzeugtes Wollen verstehen.
  • Dr Barista 01.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Die fdp hätte es dich auch gerne, wenn das kind nach den 16 wochen mutterschaftsurlaub auch gleich arbeiten würde, wertschöpfung und so...
    • Globidobi 01.09.2020 07:29
      Highlight Highlight Für das kann während des Mutterschaftsurlaub eine Social Media Karriere für das Kind vorbereitet werden, so kann die Mutter gleich arbeiten, das Kind ist unterhalten und der Mann kann in ruhe seiner Arbeit nachgehen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 07:30
      Highlight Highlight Das tut es. Es kackt ganz schön fleissig in die Windeln. Diese müssen gekauft werden. Johnson & Johnson, Procter & Gamble et al. machen damit ein Riesengeschäft.
    • Sarkasmusdetektor 01.09.2020 10:32
      Highlight Highlight Und vergiss nicht Nestle und Co. Wenn die Mutter nach knapp drei Monaten wieder arbeiten soll, ist Stillen nicht mehr lange realistisch und man wechselt schneller auf Pulvermilch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bibilieli 01.09.2020 07:02
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Interessant zu sehen, dass sich viele der VU Gegner innerhalb der FDP für eine Elternzeit aussprechen. Ein Hinweis darauf, dass die FDP doch nicht nur aus Ewiggestrigen besteht. Es nähme mich allerdings wunder, wer sich vor zwei Jahren alles gegen den Vorschlag einer Elternzeit gestellt hat.
    • peeti 01.09.2020 07:32
      Highlight Highlight Einen Elternzeit auf Kosten der 14 Wochen des Mutterschafts“urlaubs“ ist aber auch nicht gerade fortschrittlich.
    • Bits_and_More 01.09.2020 07:47
      Highlight Highlight Wäre aber besser als die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub. Unterm Strich sind die 16 Wochen gleich viel, bieten aber mehr Flexibilität.
      Und aus 16 Wochen werden dann plötzlich 20 und noch mehr. Wir müssen uns von der Illusion verabschieden, dass in der Schweiz die Maximalforderung gleich zu Beginn erfüllt wird. Schade dass dieser Vorstoss vom Parlament (und gerade von Links) abgeschmettert wurde.
    • ChillDaHood 01.09.2020 08:21
      Highlight Highlight Jetzt bekommen wir mal 16 Wochen, fix in 14+2 aufgeteilt, was ich auch einigermassen richtig finde. Auch beim flexiblen Modell finde ich, dass Papa einen Pflichtteil nehmen soll, oder er verfällt. Bei einem flexibleren Modell dürfen wir dann gerne über mehr reden, aber nicht Status Quo oder weniger.
  • Bratansauce 01.09.2020 06:56
    Highlight Highlight Das ist doch ein absoluter "no-brainer"! Selbst 2 Wochen sind für 2020er-Massstäbe noch mikrig
  • Radesch 01.09.2020 06:52
    Highlight Highlight *später sind 29 bis 30 Wochen Elternzeit geplant.*

    Nein wie schrecklich! Schweden hat ca. 1 Jahr und das Land steht nicht wirklich vor dem wirtschaftlichen Ruin. Oft kommt ja das Argument von Kinderlosen, dass sie nicht die privaten Wünsche anderer finanzieren wolleb, aber komischerweise hört man das nie, wenn die Unternehmenssteuern gesenkt werden. Das dürfen wir dann mit kommenden Steuererhöhungen ausbaden...
    • Roger Riger 01.09.2020 07:13
      Highlight Highlight Schon mal in Schweden gewesen und dort gearbeitet? Schon mal Steuerbelastung für Familien gesehen? X Arbeitskollegen sind deshalb nach Dänemark ausgewandert, aber den Punkt erwähnen Befürworter nie, sondern „nur“ wie toll alles in Schweden sei....
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 07:44
      Highlight Highlight Was eben nicht so gern erwähnt wird, ist, dass die Schweden pro Kopf eine Verschuldung von fast 200% des Verfügbaren Einkommens haben.
      Abgesehen davon ist die wirtschaftliche Freiheit in Schweden relativ stark eingeschränkt. Wenn also die Schweiz einen Vaterschaftsurlaub will, muss man vorher erst einmal die wirtschaftliche Freiheit einschränken. Das spült dann nämlich Geld in die Staatskassen und daraus liessen sich solche Luxusspielereien wie ein Vaterschaftsurlaub finanzieren. Die Methode Schweiz geht hier und heute nämlich primär zu Lasten der kinderlosen Arbeitnehmer und nicht der Firmen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.09.2020 07:49
      Highlight Highlight Darüber hinaus, und dafür muss ich nochmals extra eine Kommentarbox bemühen, weil der Platz ausging:

      Deine Anschuldigung gegenüber Kinderlosen ist ein absoluter Unsinn. Das zeigt sich gerade auch darin, dass ich vorhin eben erwähnt habe, dass die wirtschaftliche Freiheit vorgängig eingeschränkt werden müsste und dies beinhaltet dann auch die Unternehmenssteuern. Diese würden dann nämlich deutlich ansteigen, wodurch primär Aktionäre - und darunter sind auch viele Familienväter und -mütter - leiden würden. Kinderlose sind durchaus für höhere Unternehmenssteuern und sogar für Gewinnlimiten.
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  • Rön73 01.09.2020 06:44
    Highlight Highlight Bei „Nein, weil...“ fehlt das „Argument“, welches ich oft zu hören bekam: Weil wir es auch nicht hatten. Das Nein des Neides!
    • benn 01.09.2020 07:03
      Highlight Highlight Warum so argumentlos? Sich über die Finanzierung Gedanken zu machen ist doch gut, immer mehr Ausgaben für die Allgemeinheit zu Gunsten weniger, ist doch gut denkt jemand etwas weiter, oder? Ich mache gerne Sport wäre doch schön die Allgemeinheit finanziert mir alle vier Jahre ein neues MTB denn schließlich halte ich mich gesund und das spart KK, oder wo hört das auf?
    • Pafeld 01.09.2020 07:05
      Highlight Highlight Diesem Nein verdanken wir unter anderem auch den Erhalt der Wehrpflicht.
    • Roger Riger 01.09.2020 07:15
      Highlight Highlight Neid? Es gibt noch Leute die rechnen können und die Auswirkungen anderer Länder kennen und nicht nur die finanziellen. Haben Sie in diesen Ländern mal gearbeitet resp gelebt?
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

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