Schweiz
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Unternehmer warnen vor negativen Folgen eines Vaterschaftsurlaubs



Arbeitende Väter in der Schweiz erhalten künftig einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub. Ein vierwöchiger Urlaub ist erst einmal vom Tisch, nachdem die Initianten ihr Volksbegehren zurückgezogen haben. (Themenbild)

Vaterschaftsurlaub: Die Gegner erklären sich. Bild: KEYSTONE

Steigende Arbeitslosigkeit, Pleiten, Konkurse: Die Corona-Krise ist für viele Unternehmen ein Härtetest. Einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub könne sich die Schweiz deshalb nicht leisten, argumentieren bürgerliche Politiker sowie das Gewerbe.

Vertreter von SVP, FDP und CVP sowie Gastrosuisse und der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) haben ein überparteiliches Komitee gegründet, um die vom Parlament verabschiedete Änderung des Erwerbsersatzgesetzes zu bekämpfen. Das Volk stimmt am 27. September über die Vorlage ab, mit welcher der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub geregelt würde.

Die Gegner bezeichnen die Befürworter als «Lohndiebe». Diese wollten allen Arbeitnehmerinnen und allen Arbeitnehmern ins Portemonnaie greifen, sagte die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Alle Arbeitnehmende müssten mehr von ihrem Lohn abgeben - «für Ferientage für einige wenige».

«Unflexible Einheitslösung»

Die Lohnabzüge für die Erwerbsersatzordnung müssten in der Folge um 0.05 Prozent erhöht werden. «Diese Erhöhung ist nicht mehr verkraftbar», sagte Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). Er sprach von einer «unflexiblen, staatlich verordneten Einheitslösung».

Es sei keine Option, den Sozialstaat «weiter aufzublähen», sagte SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler. Neben den direkten Kosten von 230 Millionen Franken verursache der Vaterschaftsurlaub in den Betrieben indirekte Mehrkosten zwischen 500 bis 900 Millionen Franken. Viele kleine Unternehmen seien dadurch in ihrer Existenz bedroht.

Kein Spielraum im Gastgewerbe

Besonders hart träfe der Vaterschaftsurlaub das Gastgewerbe, führte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer aus. Seine Branche könne einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub nicht stemmen. Die Umsätze seien während der Corona-Krise stark eingebrochen. «Rund ein Drittel des Jahresumsatzes ist verloren.» Das Ziel sei es nun, die Arbeitsplätze zu erhalten. Jeder weitere Anstieg der Sozialkosten trage aber zum Abbau von Arbeitsplätzen bei.

Was hältst du von Vaterschaftsurlaub?

Ein staatlich verordneter Vaterschaftsurlaub schwäche auch die Sozialpartnerschaft, sagte Platzer. Der Spielraum für Verhandlungen verkleinere sich, bestehende Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen würden ausgehebelt.

Video: sda/SDA

«Naturgesetze akzeptieren»

Die Gegner eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub führen zudem ins Feld, dass der Staat die Familien schon heute grosszügig finanziell unterstütze. «Es gibt keine andere Bevölkerungsgruppe, die mehr Zuwendung vom Staat erhält», sagte Peter Schilliger, designierter Luzerner FDP-Nationalrat. Sie erhalte Subventionen, Steuererleichterungen oder Sozialversicherungsleistungen.

Schliesslich sei die Vorlage auch gesellschaftspolitisch wenig durchdacht, argumentieren die Gegner. Laut dem Tessiner Unternehmer und CVP-Politiker Michele Moor braucht ein Neugeborenes in den ersten Lebensmonaten normalerweise seine Mutter, wenn es wach ist. «Diese Naturgesetze sind zu akzeptieren.»

Beim Vater verursache die Geburt eines Kindes keine existenzielle Notlage, sondern bedeute eine grosse Freude, doppelte die Zürcher SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner nach. «Da kann man wohl erwarten, dass der Vater zwei Wochen seiner eigenen Ferien bezieht, um bei der Familie zu sein.» (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 19.08.2020 11:18
    Highlight Highlight "Die Schweiz ist die einsame Insel beim Vaterschaftsurlaub"


    Aber ja doch, die Schweiz ist ja beim Einkommen auch eine absolute Paradiesinsel. Wird das nicht auch erwähnt?
    Wir könnten uns bei den Löhnen auch dem europäischen Durchschnitt anpassen, oder?
    Oder doch lieber nicht?
    • MontyCat 19.08.2020 17:35
      Highlight Highlight Beim europäischen Durschnitt sind die Lebenserhaltungskosten auch dementsprechend tiefer. Aber ja, wir arbeiten viel und der Lebensstandard ist hoch. Aber 2 Wochen liegen allemal drin! Im Durchschnitt kriegt 1 Mann 2 Kinder: 4 Wochen pro männlichen Angestellter auf sein gesamtes Arbeitsleben gesehen. Nicht viel!
  • Fip 19.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Oh, wie machen das die anderen Länder bloss?
  • beethoven 19.08.2020 10:08
    Highlight Highlight Ok, also Militärdienst und WK finanzieren geht.
    Und sich beschweren, dass es immer weniger Nachwuchs hat, geht auch. Denn: wer zahlt denn in ein paar Jahren ihre Rente? (Und ja, am besten noch gleich einwanderungsfeindlich sein, ist ja nicht so, dass man auf die Arbeit und die Steuern angewiesen wäre...)
    Und gleichzeitig das Kinderhaben unbedingt so kompliziert wie möglich machen!
  • Neutralier 19.08.2020 06:48
    Highlight Highlight Achtung! Unternehmer warnen vor indirekten Mehrkosten durch die 4 Wochen Ferien, die wir haben. Dadurch verlieren die Unternehmer mindestens CHF 7000 pro Kopf. Wenn man dies hochrechnet auf 5'000'000 Arbeitnehmer, verlieren die Unternehmen CHF 35'000'000'000...

    *man konnte auch mal die Arbeitsstunden hochrechnen auf 20 h Arbeitszeit pro Tag, da man ja eh nur 8h Schlaf braucht und der Rest kann im Büro erledigt werden....
    • Fip 19.08.2020 10:55
      Highlight Highlight Tolle Tage hast du! Wie heisst dein Planet?
    • Neutralier 19.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Haha, ja macht sinn ;)
  • Holch1 19.08.2020 04:51
    Highlight Highlight Natürlich braucht ein Neugeborenes erstmal Zuwendung von der Mutter. Nur brauch die Mutter in dieser Zeit auch ordentlich Unterstützung vom Vater des Kindes!
    Das kann ich mir zumindest gut vorstellen (als jemand, der selbst keine Kinder hat).
  • Lucida Sans 19.08.2020 03:55
    Highlight Highlight Hauptargument der Gegner: „Da würden doch hauptsächlich Ausländer davon profitieren.“
    Bin überzeugt, mit so einer Aussage kann man alles bodigen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 19.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Das Standartargument der SVP wenn sie merken, dass ihr sonstiges dämliches Geschwätz nicht zieht.
  • arty the pug 19.08.2020 00:00
    Highlight Highlight 2 Wochen? Überfällig!
  • CrispMüesli 18.08.2020 23:58
    Highlight Highlight Laut dem Tessiner Unternehmer und CVP-Politiker Michele Moor braucht ein Neugeborenes in den ersten Lebensmonaten normalerweise seine Mutter, wenn es wach ist. «Diese Naturgesetze sind zu akzeptieren.»

    Wow richtig familienfreundlich der CVPler...

    Nur blöd, dass er nicht daran denkt, wie ausgelaugt und müde die Mutter wohl sein wird beim ständigen Hüten und Stillen.

    Hat der überhaupt selbst Kinder? Weiss er wovon er da spricht? Und seit wann gehört es zum "Naturgesetz", dass die Mutter alleine auf das Kind schauen muss? Als wir noch in Höhlen wohnten, half wohl die ganze Sippe einander.
    • who cares? 19.08.2020 08:41
      Highlight Highlight Falls er Kinder hat, ist er sicher die Art von Vater, die das Baby angeekelt und mit spitzen Fingern der Mutter weiterreicht, wenn die Windeln voll sind...
    • beethoven 19.08.2020 10:10
      Highlight Highlight Ja, die Naturgesetze werden immer gerne von Leuten mit null Ahnung je nach Bedarf ausgelegt...
      Ist fast schon so ein Politikernaturgesetz.
  • Banana-Miez 18.08.2020 23:45
    Highlight Highlight Nach all den Kommentaren gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen, ausser: Lasst uns die Ärmel hochkrempeln, das Wahlcouvert mit "Ja" in die Urne schmeissen und unser Abstimmungsrecht wahrnehmen💪🏻😎
  • KOHL 18.08.2020 23:41
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder froh wenn sich Diana Gutjahr für etwas einsetzt, da kann man ohne sich gross zu informieren einfach einmal der entgegengesetzten Meinung sein und liegt sicherlich nicht falsch😂
  • PeterausLuzern 18.08.2020 23:00
    Highlight Highlight Och, die armen Jammeris in ihren Steinzeithöhlen aka EFH mit Umschwung :-D
    Fakt ist: Ein Geschäft, das diese Kosten nicht stemmen kann, hat schlicht andere Probleme und wohl keine Zukunft.
    Mimimi, das Einzige, was man mittlerweile von gewissen Leuten hört.
  • Mangosorbet 18.08.2020 22:57
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand sagen, weshalb die rechten Parteien immer so rückwärtsgewandt sind? Die benützen ja auch keine Schreibmaschinen mehr für ihre Büroarbeit...
  • Demetria 18.08.2020 22:20
    Highlight Highlight Ah, die bürgerlichen Parteien, die noch für echte familiäre Werte einstehen... natürlich wollen sie auch den Sozialstaat nicht mehr aufblähen. Unser Staat ist sozial? Wär mir neu. Auf dem Amt ist jede Lüge erlaubt wenn man dadurch Geld spart. Familiäre Werte bedeutet für die bürgerliche Politik: die Familie haftet wenn ein Familienmitglied krank wird oder Probleme hat. Aber genau diese Familie tritt man dann noch extra in den Hintern um noch mehr zu sparen. Frag mich ja schon lange wer heute noch dumm genug ist dieses gierige Pack zu wählen.
    • beethoven 19.08.2020 10:15
      Highlight Highlight Familiäre Werte bedeuten für die und einen Teil ihrer Wähler: Mami bleibt zuhause mindestens bis das Kind in die Schule geht. Papi ist da an Sonntagen und in den Ferien. Reicht doch völlig für eine Bindung.

      Der Mann verdient das Geld, die Frau soll zuhause bleiben. Das sind noch die “echten” Werte und dann klappt’s auch mit dem Naturgesetz. Und man ignoriert auch gerne, dass der Staat zig Tausend in die Bildung der Frau investiert hat, die nun ihre Bildung nicht nutzen soll.
  • I_am_Bruno 18.08.2020 21:40
    Highlight Highlight Absurd. Wenn die Banken, das Gewerbe oder der öffentliche Verkehr hüsteln, werden innerhalb von Tagen Milliarden an Steuergeldern locker gemacht ohne einen soliden Business Plan.
    Wenn es um Familien geht, dann sind wir plötzlich das ärmste Land und nahe am Untergang...
    Die ersten Wochen mit Kindern sind hart und selbst wenn es die Mutter ist, die das Kind dann stillt (ja, liebe SVP, auch Väter können Windeln wechseln und Kleider waschen), dann hilft es einfach, wenn der Vater zuhause ist und den Haushalt schmeisst. Vor allem mit mehreren Kindern.
    Worum geht es den Politikern wohl wirklich...?
    • daene 19.08.2020 00:02
      Highlight Highlight Achtung Denkfehler: Das eine sind einmalige Auslagen, das andere wiederkehrende Kosten.
      Trotzdem sollten wir uns das leisten können.
  • problemfall 18.08.2020 21:12
    Highlight Highlight Wer den Vaterschaftsurlaub als "Ferien" bezeichnet, hat nicht alle Tassen im Schrank. Oder selber keine Kinder. Oder beides.
  • Erwin 18.08.2020 20:13
    Highlight Highlight Die Wirtschaft ist nur noch Geldgierigujd alle Angestellten werden nur noch ausgenutzt, oder anders asugedrückt, moderne Sklaferei
  • ma vaff... 18.08.2020 19:52
    Highlight Highlight Das geht doch ganz einfach: Wehrpflicht streichen et voilà, Problem gelöst...
  • Globidobi 18.08.2020 19:17
    Highlight Highlight Es gibt ganz sicher noch eine Bevölkerungsgruppe, welche mehr Zuneigung im Bundeshaus erhält und dies sind die Bauern. Diese sind auch wie die Eltern überlebenswichtig für die Wirtschaft und die Gesellschaft und daher rechtmässig vom Bund(dem Gesellschaftsführer) bevorzugt.
  • Steibocktschingg 18.08.2020 18:58
    Highlight Highlight Die Pandemie ist etwas Temporäres. Diese als Argument gegen etwas zu nehmen, was nicht nur in ganz Europa ohne grössere Probleme funktioniert und dazu auch bei immer mehr Schweizer Unternehmen ist lächerlich und zeigt die Verzweiflung und Realitätsferne der Gegner.

    Und wenn wir schon dabei sind: Fürs Zügeln gibt es auch einen freien Tag, für die Geburt des Kindes auch. Die Geburt eines Menschen und die Zeit, die der Papa damit verbringen darf ist also im Moment so viel wert wie ein Tag Zügeln. Also wenig...
  • Pafeld 18.08.2020 18:55
    Highlight Highlight Solange sich der bürgerliche Filz nicht dazu bereit erklärt, auch nur halbwegs motiviert gegen Steuerhinterziehung und dessen legalisierte Schwester, die Steuervermeidung, vorzugehen, lasse ich mich als Befürworter eines Vaterschaftsurlaub von diesen bigotten Wirtschaftsschleimern ganz bestimmt nicht als Dieb bezeichnen. Der wirtschaftliche Schaden durch Steuerausfälle entspricht einem x-fachen von jenem des Vaterschaftsurlaubes.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 18.08.2020 18:34
    Highlight Highlight Der Vaterschaftsurlaub lässt die Bevölkerung wachsen!
    • Konsortin Sha'ira 18.08.2020 20:34
      Highlight Highlight Du willst wegen zwei Wochen "Urlaub" 18 Jahre Verantwortung, ~1,5 Jahre Schlafentzug, ~100'000.- Kosten, fixe Ferienzeit, etc auf dich nehmen? Echt? 🤨
    • beethoven 19.08.2020 10:20
      Highlight Highlight @Autokorrekt
      Uh! Cool, ein Mensch, der alles in Zahlen ausdrücken kann!
    • Konsortin Sha'ira 19.08.2020 15:17
      Highlight Highlight @beethoven ich kann es auch anders ausdrücken: das Risiko für eine Depression, Burnout, Arbeitslosigkeit, Armut, Herzkreislauferkrankungen, verfrühter Haarausfall oder Ergrauen, höhere Wahrscheinlichkeit für Übergewicht, zeitweise Vereinsamsung, Insomnie......
      Die positiven Aspekte lass ich einfach mal weg, aber ich bezweifle immernoch, dass jemand das alles wegen vierzehn Tagen zu Hause wickeln, Kotze aufwischen, waschen und putzen auf sich nimmt. 🤷‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • I.R.GOOD 18.08.2020 18:13
    Highlight Highlight Also wie ging das nochmals, wir investieren 300!! Tage in die Landesverteidigung für den sehr unwahrscheinlichen Fall, aber keine 10 für Kinder, die dann zu Arbeitskräften / Steuerzahler werden und so die Schweiz tragen. Eine juristische Person arbeitet nicht selbst!! Daher auch richtig wenn neben den Bankern / Fluggesellschaften / etc. die Familien die meiste Unterstützung erhalten.
    • Steibocktschingg 19.08.2020 09:08
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke: Für etwas mehrheitlich nicht sonderlich Sinnvolles wie den obligatorischen Militärdienst (der ebenfalls Unternehmen belastet, sogar mehr, weil noch länger) gibt es genug Geld, aber dafür, dass Eltern zusammen die Geburt ihres Kindes und die Zeit danach verbringen können ist nichts vorhanden.

      Aber die Rente dürfen diese Kinder diesen ekelhaften Ewiggestrigen dann gerne zahlen.
  • Bynaus 18.08.2020 18:00
    Highlight Highlight Was wir brauchen, ist eigentlich nicht "Vaterschaftsurlaub", sondern eine angemessene Elternzeit (neun Monate oder so), die die Eltern frei unter sich aufteilen können. Fertig. Dann kann jedeR selbst entscheiden, was "natürlich" ist...
    • Pafeld 18.08.2020 21:45
      Highlight Highlight Aber flexible Elternzeit würde Männer ja genauso unattraktiv für den Arbeitsmarkt machen, wie Frauen! Wie kann man nur?! Wo kommen wir denn hin, wenn man Frauen nicht einfach mehr als potentielle Geburtsmaschinen beim Bewerbungsgespräch ausbooten könnte?!
  • Bynaus 18.08.2020 17:55
    Highlight Highlight Zehntausende Männer hängen jedes Jahr zwei Wochen in einem Bunker ab - Die Wirtschaft so: ehf.

    Zehntausende Männer bleiben zwei, drei Mal im Leben für zwei Wochen zu Hause, um sich um ihre Kinder und Partnerinnen zu kümmern. Die Wirtschaft so: OMG wir werden alle steeeerbeeeen!!!!!
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:02
      Highlight Highlight Eigentlich nur ein paar selbsternannte Wirtschaftsexperten (aka Libertäre) und einige wenige reaktionäre Manager. Der Rest der Wirtschaft hat zu einem guten Teil schon einen längeren "Urlaub" für frischgebackene Väter im Angebot. Mal wieder typisch, dass die, die angeblich am meisten für die Wirtschaft tun nicht bemerken, wie die sie schon lange überholt und obsolet gemacht hat...
  • Altweibersommer 18.08.2020 17:52
    Highlight Highlight Dass sich das Gastgewerbe keine Arbeitsplätze leisten kann war bereits vor Corona so. Dass die Arbeitnehmenden aber dafür bezahlen sollen ist lächerlich und zeigt wie weit von der Realität entfernt die hier portrtierten Bürgerlichen und Gewerbler leben.

    Dass die Familien unterstützt werden macht ebenfalls Sinn, schliesslich ist jeder und jede von uns Teil einer Familie. Es ist aber wiederum lächerlich zu behaupten, dass es die Familien wären, die am meisten Unterstützung bekommen
  • Altweibersommer 18.08.2020 17:45
    Highlight Highlight Lohndiebe? Jetzt argumentiert die SVP also schon völlig unironisch mit Marxistischem Wortschatz? Dann sollten sie aber immerhin seine Bücher gleich ganz durchlesen.
  • db13 18.08.2020 17:43
    Highlight Highlight Geld ist genug da! Nur müsste man halt mal vom Prinzip "Gewinne privatisieren, Kosten verstaatlichen!" abrücken!
  • Beat_ 18.08.2020 17:39
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige der das Gefühlt hat, dass das in etwa ähnliche Argumente sind wie vor ca. 20 Jahren bei der Abstimmung zu 14 Wochen Mutterschaftsurlaub?
    Geschadet hat es aber offenbar den Unternehmen nicht. Und all die Jahre sind viele Papis weiterhin mehrere Wochen pro Jahr in den Militärdienst gezogen.
    Heuchler, diese Gegner.
    • Konsortin Sha'ira 18.08.2020 20:36
      Highlight Highlight Den Unternehmen nicht, nein, aber den Frauen. Sind die im "gebärfähigen Alter", oder sogar schon Mütter, werden sie klar benachteiligt bei der Bewerbung. 😐
    • Pafeld 19.08.2020 09:57
      Highlight Highlight Was heisst hier ähnliche Argumente wie beim Mutterschaftsurlaub? Die Plattitüden vom Untergang der Wirtschaft und dem Verlust von Arbeitsplätzen ist bei gefühlt 95% aller Abstimmungen, an die ich mich spontan erinnern kann, das zentrale Argument der Wirtschaft gewesen. Selbst bei neuen Gesetzen, welche sich die Wirtschaftslobby erschmiert hatte, droht bei nicht-Annahme automatisch wirtschaftlicher Ruin und Arbeitsplatzverlust, obwohl man gesetzlich beim Status quo bleiben würde.
  • Bananenrepublikaner 18.08.2020 17:25
    Highlight Highlight Es ist echt ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, wenn wir ernsthaft über 2 Wochen Vaterschaft“urlaub“ diskutieren und abstimmen müssen. Die Schweiz ist in dieser Hinsicht eine erstklassige Bananenrepublik.
    • Globidobi 18.08.2020 19:21
      Highlight Highlight Nein wir können darüber abstimmen, daher sind wir keine Bananenrepublik. Wir sind nur ein bisschen langsam. Selberschuld haben wir Bern als Bundeshauptstadt gewählt ;D (Berner) Ist bei uns halt so, dass 50% der Bevölkerung einen Sinneswandel braucht, wogegen bei Republiken nur ca. 30% oder weniger einen Sinneswandel benötigen und so eine nicht wahre Mehrheit umgesetzt wird.
    • Bananenrepublikaner 18.08.2020 19:40
      Highlight Highlight Der Umstand, dass wir über ein solches Thema abstimmen, zeigt sehr wohl auf, dass wir eine Banenrepublik sind (das späte Frauenwahlrecht ist ein weiteres Beispiel). Versteh mich nicht falsch; Abstimmen ist wichtig und eine tolle Sache aber manchmal frag ich mich schon, warum wir so kompliziert tun...
    • Globidobi 18.08.2020 21:54
      Highlight Highlight Wie ich sagte, in der Schweiz müssen 50% der Bevölkerung von einer Idee überzeugt werden. Daher muss ein Gesellschaftlicherwandel passieren. Und wenn der Status quo nicht schlecht ist, ist halt für Herr und Frau Schweizer das Ungewisse oft schlechter als das nicht so schlecht. Es ist bekannt, dass die Halbdirekte Demokratie eine der unagilsten Methoden ist. Mit einer Diktatur/Monarchie bist du um einiges Agiler, da nur Jemand dahinter stehen muss und dies ist der Herrscher. Dafür ist die Idee vielleicht nicht durchdacht und schadet der Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • louie louie 18.08.2020 17:12
    Highlight Highlight Bin hier grundsätzlich pro, denn jedes Kind profitiert davon, wenn der Vater sich auch mehr Zeit nimmt und somit die Mutter entlastet. Ausserdem kann sich m.E. mindestens jeder Grossbetrieb das leisten, ansonsten ist der Shareholder Value definitiv zu gross. Bei den kleineren KMUs sehe ich Challenges. Gleichwohl: hier muss was getan werden.
    • Globidobi 18.08.2020 19:33
      Highlight Highlight Ich denke es hilft auch den KMU's. Im Moment können Grossbetriebe mit diesen Goodies kompetente Fachkräfte für sich anwerben, da sie gute Umsätze haben und genug Personal, um die 2 Wochen zu überbrücken. Bei KMU's ist dies dann halt 2 Wochen bezahlter Urlaub + 2 Wochen kein Ertrag. Mithilfe der EO ist bei den KMU's nur noch der 2 Wochen kein Ertrag, welcher durch schlaue Planung gut überbrückt werden kann.
  • Kaspar Floigen 18.08.2020 16:58
    Highlight Highlight Ich bin nicht mal wirklich pro Vaterschaftsurlaub, aber "Lohndiebe" und "Naturgesetze" ist einfach unterster Populismus.
  • JaneSodaBorderless 18.08.2020 16:44
    Highlight Highlight Am meisten ärgert mich das antiquierte Rollen-, resp. Familienbild dahinter.
    Beamt euch mal ins Jahr 2020, ihr konservativ, christlichen Menschen!

    2 Wochen für den wichtigen Start in ein Familienleben sind doch eh schon nix. Das reicht auch nicht um eine feste Bindung zum Kind aufzubauen und die Mutter nach einer körperlich und emotionalen Umstellung durch die Geburt in guter Weise zu unterstützen und entlasten. Ein flexibles Elternjahr wäre toll!

    JA zum Vaterschaftsurlaub!
    • Rolfi Bolfi 18.08.2020 17:05
      Highlight Highlight Ja und ab dem 1. Jahr in die Kita abschieben. Ist ja klar für ein antiquiertes Familienbild. Auch ein wichtiger Start für das Familienleben.
    • Beat_ 18.08.2020 17:36
      Highlight Highlight konservativ geb ich Dir recht, neoliberal wahrscheinlich auch noch. Aber mit Christlich hat diese Haltung nichts zu tun.
    • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 18.08.2020 18:47
      Highlight Highlight Genau. Aber flexibel und nachhaltig soll es sein. Und evidenzbasiert. Individuell auch. Und Beckenboden trainiert. Ev. mit Yupiter-Yoga oder achtsamkeitstherapiert und youtubetauglich oder instagrammdokumentiert und SUV-erfahren mit Influencerbetörung bei Vollmond. Mit Frühförderung im Uterus während Vollrahmmassage. Später dann stand up paddleing im Kriechstadium neben Wasserohreulennestern als Empathietherapie für Kleinkinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 18.08.2020 16:32
    Highlight Highlight «Diese Naturgesetze sind zu akzeptieren.»

    ...

    Bei einer solchen Argumentation zum Vaterschaftsurlaub fehlen mir dann jeweils die Worte (wobei mich nicht verwundert dass dies von M.Moor kommt).

    Selbst in Russland gibts seit 2007 eine 3 jährige ELTERNZEIT (die gesellschaftliche Akzeptanz, dass der Mann sich zuhause ums Kind kümmert ist allerdings ein anderes Thema).

    • beethoven 19.08.2020 10:27
      Highlight Highlight Russland hatte Sozialismus, da gabs seit Jahrzehnten eine mindestens 1.5jährige Mitterschaftszeit mit möglicher unbezahlter Verlängerung auf 3 Jahre. Und Frauen “mussten” fast arbeiten.
      Kann man nicht so mit der Schweiz vergleichen.
  • Schema 18.08.2020 16:19
    Highlight Highlight Das Einzige was der Wirtschaft wirklich schaden würde, wäre wenn sich immer mehr Paare (aus finanziellen Gründen) gegen das Kinder kriegen entscheiden. Aber die Wirtschaft würde sich ja wahrscheinlich auch selber abschaffen, falls das für genügend Leute profitabel wäre...🤦🏻‍♂️
    • BlauerPulli 18.08.2020 17:03
      Highlight Highlight Nee ... Wenn die Schweizer keine Kinder machen, dann setzt man halt vermehrt auf Personenimport und schwingt dort die Populistenkeule wenn jemand das nicht passt. Hauptsache der Rubel rollt weiter richtung Taschen der Investoren
    • K1aerer 18.08.2020 17:26
      Highlight Highlight Nein, dann importieren sie einfach EU Fachkräfte.
  • maricana 18.08.2020 16:19
    Highlight Highlight Lidl Schweiz gewährt seinen Mitarbeitern ab diesem Jahr 4 Wochen Vaterschaftsurlaub. Der GAV kam in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft SYNA zustande, wobei SYNA die Kooperation in den Verhandlungen seitens Lidl explizit lobt. Der Mutterschaftsurlaub wurde zudem von 16 auf 18 Wochen verlängert. Arbeitsrechtliche Vereinbarungen müssen nicht explizit durch Bundesrecht geregelt werden.
    • Kruk 18.08.2020 17:49
      Highlight Highlight Kleine Firmen argumentieren oft damit, dass sie einen so langen Ausfall nur schwer überbrücken können.

      Ich finde aber dass 1. Jene Firmen die sich dies eben leisten können dann halt die attraktiveren Arbeitgeber sind, was ein Nachteil für die anderen ist. Und 2. sollte das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern verbessert werden. Es gibt Geschäfte die lieber einen jungen Mann statt einer jungen Frau anstellen, wegen dem möglichen Ausfall.
    • who cares? 18.08.2020 19:42
      Highlight Highlight @Kruk wobei solche kleine Firmen sowieso äusserst heuchlerisch argumentieren. Der jährliche WK oder Zivildienst lässt sich jeweils auch arrangieren, obwohl öfter und länger.
    • Sälüzäme 18.08.2020 21:42
      Highlight Highlight @Kruk: 2 Wochen im Jahr krank ist ja auch kein Problem, und nein, kleine Firmen können sich die Taggeldversicherung ab dem 1. Tag nicht leisten, zu teuer und grosse Firmen haben oft gar keine mehr weil die Lohnzahlung billiger kommt als die Versicherung. Alles nur reine Polemik, sehr kläglich von den Politikern und Verbandsbossen. Nur mal hinschauen aus welcher Ecke die Gegner kommen, die grosse, beste, einzigartige Volkspartei, nur sollte diese auch mal festhalten, ab wann Neugeborene auch zu "ihrem" Volk gehören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 18.08.2020 16:18
    Highlight Highlight Ach, welch Freude. Bigler und Platzer melden sich mal wieder zu Wort und outen sich als ewiggestrige Männer. Wenn ihresgleichen wegen der militätischen Karriere oft fehlt, sehen Bürgerliche darin kein Problem. Wenn dies aber wegen dem Vaterschaftsurlaub der Fall sein sollte, dann ist das ganz schlimm.

    Mit Verlaub: Familienfreundliche Politik darf sich nicht auf Kindergeld und Steuerabzüge beschränken. Und ohne Nachwuchs bekommen nicht nur viele Sozialwerke ernsthafte Probleme.
  • drüber Nachgedacht 18.08.2020 16:17
    Highlight Highlight Jeder Schweizer Mann muss 300 Tage in den Militärdienst.
    Wenn man nun einfach den Militärdienst um 28 Tage verkürzen würde, wäre der EO für den Vaterschaftsurlaub schon bezahlt.
    • Gebietsvertreter 18.08.2020 16:33
      Highlight Highlight BLASPHEMIE!!!!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 19.08.2020 10:49
      Highlight Highlight Das geht doch nicht dass man etwas gegen das Militär sagt!!!!
      Hier in der Schweiz will man alle so leiden sehen, wie man selbst gelitten hat!
      Die jungen haben gefälligst zuerst mal Mist zu fressen, bevor sie überhaupt den Mund aufmachen dürfen!!! Und bevor sie das tun, haben sie zuerst mal noch 100 Jahre zu arbeiten!!!!
      Dann dürfen sie vielleicht mal so etwas ähnliches wie eine Meinung haben!!!!!

      Genug des Sarkasmus für heute. 😉😜
  • arni99 18.08.2020 16:04
    Highlight Highlight Es ist unglaublich, wie konnte das passieren? Da werden 2 Kinder geboren (2 Jahre auseinander) und entwickeln sich sehr gut (1 x abgeschlossene Lehre, 1 x abgeschlosse Lehrer mit BM) und sind ein wertvoller Teil der Gesellschaft (ok bei den eigenen ist man nicht ganz objektiv). Und das obwohl die Eltern keinen Rappen zuviel hatten, die Mutter nach der Geburt des ersten „nur noch Mutter und Hausfrau“ war, und später Schritt für Schritt wieder ausser Haus arbeitet, der Vater von seinen 4 Wochen Ferien nach der Geburt einmal 2 und einmal 3 Wochen Ferien für SEINE Kinder „opferte“.
    Sachen gibt es
    • Katzen und Faulenzen 18.08.2020 16:35
      Highlight Highlight "wIr DüRfEn NiChTs ÄnDeRn WeIL fRüHeR gInG eS jA aUcH!!!1!!1!

      Früher hatten wir Hexenverbrennungen. Sollen wir das auch wieder einführen?
    • Kolo 18.08.2020 16:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mimo Staza 18.08.2020 17:06
      Highlight Highlight @arni99:
      1. Gratulation (ernstgemeint!)

      2. Diese Argumentationslogik gefällt mir: Mit dieser lassen sich so ziemlich alle sozialen Errungenschaften Rückgängig machen.

      - Mutterschaftsurlaub? Eine Kollegin aus den USA hatte das auch nicht und hat wunderbare Kinder. Abschaffen!
      - Stipendien? Habe selber mein Studium bezahlt und auch den Abschluss geschafft. Abschaffen!
      - Arbeitslosenversicherung? War auch fast ein Jahr arbeitslos und habe ohne Arbeitslosengeld überlebt und einen neuen Job gefunden. Abschaffen!
      - Krankenversicherung? Ich kenne... (das könnte nun immer so weitergehen) ;)
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  • Rethinking 18.08.2020 16:03
    Highlight Highlight Man kann für einen Vaterschaftsurlaub sein oder dagegen, aber folgende Aussage ist einfach Fakt:

    «Es gibt keine andere Bevölkerungsgruppe, die mehr Zuwendung vom Staat erhält»
    • Influenzer 18.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Es gibt aber auch keine andereBevölkerungsgruppe, die den Fortbestand der Menschheit ermöglicht.
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:05
      Highlight Highlight Komischerweise ist es auch genau diese Bevölkerungsgruppe, die Eltern, ohne die wir nicht mehr existierten...
    • Kolo 18.08.2020 19:33
      Highlight Highlight Dann Liste diese doch bitte mal auf. Ich bin Vater und das ist Humbug. Ich glaube, dass zum Beispiel Bauern wesentlich mehr vom Staat bekommen.

      Nimmt mich aber schon wunder, was mir der Staat so schenkt. Immerhin investieren wir ca. 1 mio CHF um einen künftigen steuerzahler zu produzieren.

      Also was bekomme ich vom Staat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • whuuat 18.08.2020 15:37
    Highlight Highlight Das verwöhnte und übersättigte Europa schafft sich mehr und mehr ab. Jetzt auch noch die Schweiz. Man kann schön beobachten, wie die Watson Leserschaft es sich mittlerweile richtig gewohnt ist, die hohle Hand auszustrecken und nach Geschenken vom Staat zu betteln. Eigenverantwortung wird mehr und mehr zum Fremdwort und der Sozialstaat wird so stark anwachsen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das ganze Konstrukt zerplatzen wird. "Ich will Kinder und du lieber Arbeitgeber hast mir gefälligst frei zu geben!" Was für ein (schlechter) Witz. Die Chinesen und Inder wirds freuen.
    • Mimo Staza 18.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Die "Chinesen" und "Inder" wirds freuen? Warum? Weil durchschnittliche Menschen aus China oder Indien grundsätzlich keine Sozialleistungen wollen und am liebsten 24h für kaum was Geld arbeiten möchten?

      Bitte nicht die Chinesische oder Indische Regierung und Elite mit der jeweiligen Durschnittsbevölkerung verwechseln!

      Wenn sich Europa (oder die Schweiz) abschafft, dann weil sie nicht mehr wandlungsfähig ist und in der Vergangenheit steckenbleibt (analoge Prozesse, festhalten an Verbrennermotoren und eben auch veraltete Familienmodelle).
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.08.2020 17:11
      Highlight Highlight @whuuat
      Oh ja.
      Lasst uns alle so lange und hart arbeiten, bis wir an Erschöpfung sterben.
      Lasst uns möglichst gratis arbeiten damit einige wenige noch mehr bekommen.
      Lasst uns absolut alles tun, was die Bosse verlangen, weil sie gemerkt haben, dass man in China nur eine Zeit lang Gewinn einfahren kann, weil die Chinesen alles kopieren.

      Sonst geht's dir aber noch gut?
    • Neruda 18.08.2020 18:31
      Highlight Highlight Die Chinesen und Inder warten nicht auf gar nichts. Die würden viel dafür geben, würden sie auch einen fairen Teil ihrer Arbeitskraft zurückbekommen würden und die Chefs nicht alles Geld einstecken würden. Die träumen von unseren Sozialleistungen, die wir durch harte Arbeit verdient haben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sälüzäme 18.08.2020 15:26
    Highlight Highlight Milliarden an fragwürdigen Steuergeschenke für Unternehmen und Aktiomnäre sind kein Problem aber ein paar Millionen für die Familie schon. Die Kinder sind die zukünftigen Zahler der Steuern und AHV, nicht vergessen. Ist es das 2. oder 3. Kind entlastet dieser Urlaub die ganze Familie.

    Übrigens: man könnte zur Finanzierung den Politikern ihre überhöhten Bezüge, Spesen und Renten kürzen, dann reichts sogar locker für 4 Wochen, wetten?
  • amade.ch 18.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Jösses. Selbst wenn einer 4 Kinder hätte, würde er dadurch 8 Wochen zusätzlich fehlen... und ja, der Vergleich mit der Armee drängt sich halt schon auf.

    Nicht jammern, sondern endlich Ja zu dieser (wirklich nicht luxuriösen) Lösung sagen. Merci.
  • Nickname ist schon vergeben 18.08.2020 15:11
    Highlight Highlight Wow, gehe ich mal von einem Lohn von 7000 pro Monat aus. Dann sind 0.05% 3.5 Franken die ich spenden müsste, damit der Vaterschaftsurlaub endlich kommt. Das ist weniger als ein Pausenkaffee. Und daram soll die Wirtschaft untergehen Herr Dittli?
    Hier werden Argumente an den Haaren herbeigezogen.
    Darum erst recht, dafür!
    PS: Ich habe und werde keine Kinder haben und habe darum selber nur Mehrkosten - trotzdem dafür.
    • Citation Needed 18.08.2020 16:10
      Highlight Highlight Habe auch keine Kinder, bin aber auch für Vaterschaftsurlaub (oder Elternzeit).
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:07
      Highlight Highlight Ja, dieser Kaffee pro Monat lässt die Wirtschaft bachab gehen!!11

      Wenn das so sein sollte, wie scheisse ist diese Wirtschaft, wenn sie schon quasi vom blossen Draufschauen zusammenkracht?

      Aber gut, wenn man einfach verzweifelt nach irgendetwas sucht, um nicht zugeben zu müssen, dass für einen die Firmen über dem Wohlergehen der Bürger steht, dann passiert das.

      Und genau deswegen sind das Scheinbürgerliche.
    • CalibriLight 18.08.2020 19:56
      Highlight Highlight Geht mir genauso.
  • davej 18.08.2020 15:09
    Highlight Highlight "Laut dem Tessiner Unternehmer und CVP-Politiker Michele Moor " Unternehmer und Politiker?
    Wieso ist das erlaubt? Die SVP und FDP senken Jährlich die Steuern der Reichen und Unternehmen. Wieso gibt es noch Menschen in unserem Land, die Tatsächlich glauben, dass solche Politiker sich für das Volk interessieren. Mit diesen lächerlichen Ausreden der SVP und FDP sollte euch die Augen geöffnet werden. Diese Menschen gehen in die Politik um ihre eigenen Interessen zu vertreten.
    • beethoven 19.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Ja, genau. Die hätten am liebsten ein System, wie in den USA, wo nur noch Lobbyisten, die durch reiche Unternehmen gestützt sind, etwas ausmachen können, die Betriebe dereguliert machen können, was sie wollen, und die Arbeitsnehmer immer weniger Rechte haben...
  • Ökonometriker 18.08.2020 15:05
    Highlight Highlight Nunja, als innovativer Arbeitgeber könnte man die frischgebackenen Väter ja einfach einen Monat lang 50% arbeiten lassen - von zu Hause aus. Länger sind sie wegen dem Schlafmangel ohnehin nicht konzentrationsfähig.
    • Lanzelot 18.08.2020 15:46
      Highlight Highlight 50% von zu Hause aus arbeiten - Superlösung für alle Handwerker..!
    • Ökonometriker 18.08.2020 16:26
      Highlight Highlight @Lanzelot: klar geht diese Lösung nicht für alle Berufe. Aber wie Corona zeigt, konnten ca. 50% der Stellen von zu Hause arbeiten. Mit etwas technischer Aufrüstung käme man wohl auf ca. 60%. Für die böte sich eine solche Lösung an, wodurch sie kaum Verluste durch den Vaterschaftsurlaub hätten.

      Dass der Pilot wohl nicht einfach zu Hause sitzen und Flugsimulator spielen kann um seine Arbeit zu erledigen, dürfte auf der Hand liegen.
  • Herren 18.08.2020 15:03
    Highlight Highlight Was es braucht, ist eine flexible Elternzeit von mindestens einem halben Jahr, die zwischen den Eltern aufgeteilt werden kann. Es ist ein Hohn, dass die Mutter zwar ein Jahr stillen, aber bereits nach 14 Wochen wieder arbeiten sollte. Auch das Wort "Papiurlaub" ist ein Hohn. Wer sonst kümmert sich (i.d.R.) um die Mutter und die anderen Kinder, wenn nicht der Vater? Die zwei Wochen sind das absolut Mindeste, was gemacht werden muss. Und zu SVP/CVP/FDP: eure Argumente sind hanebüchen. Ihr seid nicht mehr wählbar für aufgeklärte, fortschrittliche Wähler.
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:10
      Highlight Highlight Hanebüchen ist noch freundlich ausgedrückt...


      Glücklicherweise ist es nur ein kleiner Teil der FDP und CVP, die so einen Schwachsinn husten. Und natürlich eine Reihe Jungfreisinniger (aka Libertäre), die hart um den Titel "reaktionärster pseudoliberaler Menschenhasser" buhlen.
  • Peter Vogel 18.08.2020 14:59
    Highlight Highlight Die FDP und die ganzen Wirtschaftsfuzzis übersehen dabei, dass es Kinder braucht um ihre wertvollen aber älter werdenden Arbeitskräfte zu ersetzen. Oder wollen sie einfach noch mehr Fachkräfte importieren?
    • bruuslii 18.08.2020 18:41
      Highlight Highlight peter vogel: ... und dann über migration jammern 🤦🏻‍♂️
  • K1aerer 18.08.2020 14:46
    Highlight Highlight Also mit 7 Monaten Vorlaufzeit sollte man schon als Arbeitgeber flexibel sein. Wenn die Kosten wirklich so schlimm sind, reduziert man halt 5 Stutz vom Lohn.
    • Peter Vogel 18.08.2020 14:57
      Highlight Highlight soweit kommts noch, dass man Lohn hergeben muss nur weil man Vater wird. Überall sonst in Europa ist das auch kein Problem.
    • K1aerer 18.08.2020 17:04
      Highlight Highlight Sag ja nur, wenn die KMUs wirklich vom Untergehen schwafeln, dann müssen die halt über Lohn gewisse Sachen kompensieren.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 18.08.2020 17:52
      Highlight Highlight Es kommt bei 7'500.- brutto zu 3.75 Franken mehr bei den Abzügen.....
  • Scaros_2 18.08.2020 14:16
    Highlight Highlight Die Lohnabzüge für die Erwerbsersatzordnung müssten in der Folge um 0.05 Prozent erhöht werden. «Diese Erhöhung ist nicht mehr verkraftbar»

    Ok - Nehme ich zur Kenntnis

    Watson - ist das ein Schreibfehler oder ein Witz?
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:11
      Highlight Highlight Nein, das meinen die ernst. Rimoldi zum Beispiel weinte auf Twitter schon rum, das sei das Ende dws Erfolgsmodells Schweiz und furchtbarste Bevormundung!!11

      Noch offensichtlicher seine Inkompetenz zur Schau stellen kann man nicht...
  • Atavar 18.08.2020 14:14
    Highlight Highlight «Diese Erhöhung ist nicht mehr verkraftbar», sagte Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). Er sprach von einer «unflexiblen, staatlich verordneten Einheitslösung».

    Ja, es gibt ja so grosszügige Individuallösungen. Hat er schon recht, der FDPler... /sarcasm
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:12
      Highlight Highlight Er bevorzugt die unflexible, von der Wirtschaft verordnete Lösung: Kein freier Tag!

      Wirtschaft über alles und so...
  • ELMatador 18.08.2020 14:13
    Highlight Highlight Legen wir mal die Fakten auf den Tisch, 500-900 Mio Indirekte-Mehrkosten, bedeuten 0.1% des BIP. Sollte dies nicht verkraftbar sein, stimmt etwas mit der wirtschaftlichen Führung des Geschäfts nicht.

    Ja, das Kind braucht in erster Linie die Mutter, darum ist der Vater auch da damit sich die Mutter dazwischen erholen kann. Der Vater macht keinen URLAUB, er unterstützt die frischgebackene Mutter. Dadurch erholt sich diese schneller und gesundheitliche Nachwirkungen werden verringert.

    Diese wiederum würden der Gesellschaft einiges mehr kosten.
    • Steibocktschingg 18.08.2020 19:13
      Highlight Highlight Alles in Allem, hat sich in Deutschland gezeigt, profitieren alle Seiten davon: Wirtschaft, Eltern, Kind, Gesellschaft.
    • ELMatador 19.08.2020 07:36
      Highlight Highlight Natürlich dies ist auch die Quintessenz. Noch mehr würden wir von einer Geregelten Familienzeit Profitieren die zwischen Eltern und Grosseltern aufgeteilt werden könnte.

      - Mütter könnten langsam geregelt in die Arbeitswelt zurückkehren-
      - Die Kinder wären in der Familie betreut
      - Die Anzahl Mütter die sich eine Auszeit nehmen könnte reduziert werden, damit würde sich ihr Wiedereinsteiger einfacher gestalten.
  • solani 18.08.2020 13:51
    Highlight Highlight Ich finde es ein wenig lächerlich, dass soo riesen Diskussionen darum entstehen. Ich denke nicht, dass die Schweiz den Bach runter geht, wenn Väter etwas Zeit bekommen um die Mütter zu unterstützen und mit ihren Babies zu bonden....
    Wie konzentriert ist ein frisch-frischgebackener Papa bei der Arbeit überhaubt..? Das ist dann noch mal eine andere Frage.
  • Posersalami 18.08.2020 13:29
    Highlight Highlight "Lohndiebe.. ..für Ferientage für einige wenige"

    ICH GLAUBE ES HAKT

    Gibts irgendwo eine Liste von den "Unternehmen", die hinter diesem Pamphlet stehen? Ich würde die gerne in Zukunft komplett ignorieren.
  • T13 18.08.2020 13:29
    Highlight Highlight Habt ihr das Gefühl das jemand seine Partnerin schwängert sobald er dafür 2 Wochen Vaterschaftsurlaub bekommt?

    Erstens ist diese Zeit nicht wirklich Urlaub.
    Jeder der schon mal Vater war wird bezeugen können, dass das mehr Arbeit als man in manch einem Job hat.

    Zweitens ist es ok jedes Jahr für ein Paar Wochen einen grünen Anzug zu tragen, aber sobald man für was wichtiges Zeit braucht ist das undenkbar?

    Drittens wir bezahlen jedes Jahr Unmengen an Steuern, AHV, ALV, Versicherungen usw.
    Aber dieses Geld reicht nicht für einen Vaterschafts Urlaub?
  • Andre Buchheim 18.08.2020 13:21
    Highlight Highlight So ein Quatsch, für die Beziehung zwischen Vater und Kind ist so eine Zeit wichtig. Firmen, die so etwas nicht unterstützen mögen, sollte man auch jegliche Unterstützung entziehen. Und ich bin überzeugt: Auf lange Sicht lohnt sich das auch wirtschaftlich. Denn je stabiler und gesünder die Eltern-Kind-Beziehung, umso höher die Chance einer starken nachwachsenden Generation, die das Wirtschaften der Zukunft absichert. Letztlich ist dieser Urlaub für die Firmen eine lohnende Investition in die Zukunft. Nur Habsucht und Ego-Kurzdenken wollen es so nicht sehen.
  • Don Alejandro 18.08.2020 13:15
    Highlight Highlight Jetzt kommt also die Angst-Strategie, ähnlich wie bei den 6 Wochen Ferien. Auch wenn man Google, UBS und Co. nicht mit der normalen Wirtschaft vergleichen kann, aber diese Unternehmen existieren immer noch, obwohl diese bis zu 3-Monate Vaterschaftsurlaub gewähren.
  • schlicke 18.08.2020 13:15
    Highlight Highlight Zwei Wochen sind lächerlich wenig. Schaut Euch mal um in Europa...
  • Rapha28 18.08.2020 13:10
    Highlight Highlight Am besten sollten sich die Gegner der Abstimmung mal einem Kaiserschnitt unterziehen lassen und dann möchte ich mal sehen wie sie in den ersten zwei Wochen danach so ganz alleine mit einem Kind und den sonst noch so anfallenden Arbeiten zu Hause auskommen werden...
  • smartash 18.08.2020 13:08
    Highlight Highlight „Die Gegner bezeichnen die Befürworter als «Lohndiebe». Diese wollten allen Arbeitnehmerinnen und allen Arbeitnehmern ins Portemonnaie greifen“

    Soso, Lohndiebe...
    Da fällt mir unweigerlich dieses Video ein:

    Tipp: Die FDP und SVP sind durch den Typen ganz recht vertreten...

    Play Icon
  • einmalquer 18.08.2020 13:03
    Highlight Highlight Man sollte sich die Zahlen genau anschauen.

    Es gibt 2'620'000 männliche Beschäftige in der Schweiz. Wenn jeder davon Vater wird ergibt das 5'240'000 Wochen Vaterschaftsurlaub. Das wären über 100 Jahre.

    Kein Wunder hat die Wirtschaft Angst davor.

    Denn jeder Mann kann mehrmals pro Jahr Vater werden und das jahrelang. Wenn er es richtig anstellt und alles zeitlich richtig hinbekommt, muss er gar nicht mehr arbeiten
    • Knacker 18.08.2020 13:15
      Highlight Highlight Abwesenheiten von Angestellten wegen Militär WK gibt es seit über 100 Jahren und die schweizer Wirtschaft ist davon nicht untergegangen. Ich kann mir nicht vorstellen dass Vaterschaftsurlaub so viel Schaden anrichtet wie die Angstkampagne der Wirtschaftslobby uns weiszumachen versucht.

      „denn jeder Mann kann mehrmals pro Jahr Vater werden und das jahrelang“

      das meinen Sie jetzt aber nicht als ernstzunehmendes Argument?
    • Firefly 18.08.2020 13:25
      Highlight Highlight "Denn jeder Mann kann mehrmals pro Jahr Vater werden und das jahrelang"

      Und woher nehmen sie die Frauen für ihre Rechung?

      Das Leben ist kein Prono.
    • einmalquer 18.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Und damit ich nicht zugeben muss, dass ich da bei der Berechnung relativ viele Nullen "vergessen" habe, behaupte ich einfach, dass diese auch bei der Medieninformation der Gegner dabei waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubio 18.08.2020 13:03
    Highlight Highlight Kurzer Vergleich:

    Als ich 2001 in die RS ging, waren für Soldaten 300 Diensttage vorgesehen. Das änderte sich später auf 260. Die Armee hat einen Bestand von ca 98'000 Soldaten (Mannschaftsgrad). Seit 2001 wurde die Wirtschaft also um 98'000*40 Tage Absenzen wegen Militärdienst "entlastet".

    Neugeborene gibt es in der Schweiz ca 88'000 pro Jahr. Die "Belastung" der Wirtschaft durch den Vaterschaftsurlaub wäre also etwa halb so gross wie damals um das Jahr 2000 durch das Militär.

    Und das soll nicht möglich sein? Kackalaris, sag ich da.
  • PderB 18.08.2020 13:02
    Highlight Highlight Quatsch!
    Studien habe gezeigt das kein Vaterschaftsurlaub schlechter ist für Unternehmen!

    Die negativen Effekten der 2 Wochen Urlaub sind nach 2 Jahren kompensiert. a) weniger Kinderkrankheiten, b) weniger Mutterkrankheiten, c) weniger Vaterkrankheiten.
    Einfach gesagt: wegen weniger Stress am nach Geburt wirkt jahrenlang positiv auf die Arbeitsleistung.

    Aber Leuten wie Susanne Brunner rufen lieber etwas, ohne sich mal in de wissentschaftliche Studien zu vertiefen. Solchen Leuten kosten uns Allen Geld!

  • Bluestar Bannen 18.08.2020 13:01
    Highlight Highlight LOL! Wann hat man das Argument schon gebracht das der Arme Arbeitgeber Konkurs gehe?

    Als man Sklaverei Verbieten wollte!
    Als man die Kinderarbeit Verbieten wollte!
    Als Leibeigenen ein Gehalt wollten!
    Als man nur noch 50 anstatt 60 Stunden Woche wollte.
    Als man Bezahlte Ferien einführen wollte!
    Bei der Einführung der 2 - 3 + 4 Ferien Woche! (5 Waren dem Stimmbürger zu Riskant )
    Bei der Einführung der AHV
    bei der Einführung unseres Rentensystem!

    Oder anders gesagt, immer wenn es nicht den Angestellten Kostete sondern dem der die Grosse Villa hat und die ganz grossen Autos, ist der Konkurs nah!
    • Firefly 18.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Ja, Jammern gehört zur Grundausstattung wenn man hoch hinaus will.

      Das lernt man schon als Kind. ;)
  • Bächli 18.08.2020 13:00
    Highlight Highlight Naja, wenn das so ist, dann könnte man jedem frischgebackenen Vater 2 Wochen vom Militär- oder Zivildienst erlassen. Das spart auch Kosten bei der EO.
  • Dörfu 18.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Ich hätte eine Alternative:
    Unternehmenssteuern rauf.
    Pro Kind ein Bonus von 10'000.- Fr.
  • drjayvargas 18.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Maul halten, das ist kein Problem ihr rückständigen Wichte.
    • K1aerer 18.08.2020 14:31
      Highlight Highlight Naja wenn die Unternehmen Arbeitslosen produzieren, wird es doch zu einem Problem unabhängig davon, ob man dafür ist oder nicht.
    • Enemy№1 18.08.2020 14:59
      Highlight Highlight Ok. Cool.
  • Wianve 18.08.2020 12:53
    Highlight Highlight Wieso nicht 2 Wochen von seinen Ferien beziehen? Ist es das Neugeborene dem Vater nicht wert? Ich habe 14 Tage nach der Geburt noch den Umzug auf dem selben Stockwerk mit meinem Mann vollzogen und die Altwohnung selber sauber geputzt. Ich war froh um die Stille zuhause ohne Fernseher, den der Säugling schläft eh die ganze Zeit in den ersten Wochen. Schon nur die Verwaltungskosten, die diese unnötige Forderung mit sich bringt, kann damit vermieden werden. Wenn jemand dringend Hilfe braucht, kann man sich sicher mit dem Arbeitgeber verständigen.
    • Jonas der doofe 18.08.2020 14:35
      Highlight Highlight Komischer Kommentar....
    • Ian Cognito 18.08.2020 14:41
      Highlight Highlight 1. Weil es keine Ferien sind
      2. Weil der Säugling nicht immer "die ganze Zeit schläft"
      3. Weil auch die sogenannten "Unternehmer" einmal etwas für die Gesellschaft tun könnten und nicht so wie immer die Kosten auf die Arbeiter abschieben
      4. "kann man sich sicher mit dem Arbeitgeber verständigen" wie naiv bist Du eigentlich?
    • Mimo Staza 18.08.2020 14:49
      Highlight Highlight "Ich habe 14 Tage nach der Geburt noch..." schön, dass die Geburt und Erholung so gut verlief in diesem Fall

      "denn der Säugling schläft eh die ganze Zeit in den ersten Wochen." --> schön, dass hier der Säugling ein genügsames, gesundes und ruhiges Wesen ist

      "Ich war froh um die Stille zuhause" --> schade, dass Sie keinen Mehrwert sehen, die ersten Schritte gemeinsam zu machen

      --> ist aber nicht bei allen so.

      Ich empfehle sonst die USA, ohne gesetzlich geregelten Mutterschaftsurlaub. Da können sie sogar als Frau Ferien beziehen für die Geburt, toll oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 18.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Ein CVP-Unternehmer argumentiert gegen den Vaterschaftsurlaub mit "Naturgesetzen". Und was sagt die Fachwelt? Bei Remo Largo, Kinderarzt, Buchautor ("Babyjahre", "Kinderjahre") und DIE Koryphäe, wenn es um Erziehung geht, klingt das so:

    Jedes Kind wolle sich angenommen und geborgen fühlen. Eine Bindung aufzubauen zu ausgewählten Bezugspersonen sei ein tief verwurzeltes menschliches Bedürfnis. «Was wir in der Schweiz an Bindungszeit haben, ist ein Skandal!»*

    *Quelle: https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/remo-largo-was-wir-in-der-schweiz-an-bindungszeit-haben-ist-ein-skandal
  • Brasser 18.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Als liberal denkender Unternehmer muss ich schon festhalten, dass das Kostenargument gewisser Politiker und Wirtschaftsvertreter einfach nur lächerlich ist. Vielleicht sollten sie einfach mal den Taschenrechner in die Hand nehmen.
    Ein echtes Argument dagegen wäre wohl eher, dass ein männlicher Arbeitnehmer in einem Kleinst-Unternehmen mit 2-4 MA in einem Jahr somit bis zu 10 Wochen (Ferien, WK, Elternzeit) bezahlt abwesend sein kann. Das ist für solche Firmen effektiv ein Problem (nicht nur finanziell, sondern schlichtweg, weil die Arbeit liegen bleibt). Dafür habe ich keine Lösung gehört.
    • Ian Cognito 18.08.2020 14:42
      Highlight Highlight Lösung: Militärpflicht abschaffen!

      Sehr einfach nicht?
    • Mimo Staza 18.08.2020 16:11
      Highlight Highlight @Ian Cognito

      Grundsätzlich gleicher Meinung! Keine Frage.

      Aber um den schweizerischen Kompromiss zu fördern, wäre zumindest ein WK-Erlass für das Jahr der Geburt (oder falls schon geleistet, das Folgejahr) eine Mindestlösung, um den Ausfall für Kleinstunternehmen zu reduzieren.
    • Ian Cognito 18.08.2020 16:23
      Highlight Highlight @Mimo Klar, das würde vermutlich auch schon ausreichen... ;)

      Aber bei diesen insgesamt 10 Wochen Abwesenheit (wie man auch immer genau auf die kommt) zu sagen die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub sei das, was zu teuer ist, aber nicht die 3 Wochen Militär, das ist schlichtweg debil
    Weitere Antworten anzeigen
  • thelastpanda 18.08.2020 12:50
    Highlight Highlight "Ferientage für einige Wenige" - können wir BITTE mal aufhören, immer von "Ferien" oder "Urlaub" zu reden, wenn es um die Betreuung von einem Neugeborenen und eventuell bereits vorhandener Geschwister geht? Und rein statistisch gesehen werden auch nicht nur einige wenige betroffen sein. Klar, die ganzen alten Politiker können davon ja nicht mehr profitieren, also kann es ihnen ja egal sein. Geht ja schliesslich um ganze 0.05 Prozent vom Lohn! Ich meine, was soll ich nur mit Fr. 2.35 pro Monat weniger machen? Das ist ein ganzer Kaffe!
    • davej 18.08.2020 15:58
      Highlight Highlight EidGENOSSE. Kommt es uns Teurer zu stehen als die Jährlichen Steuersenkungen von Unternehmen und Reichen? Wohl kaum!
    • Mimo Staza 18.08.2020 16:16
      Highlight Highlight "Können wir BITTE mal aufhören, immer von "Ferien" oder "Urlaub" zu reden, wenn es um die Betreuung von einem Neugeborenen und eventuell bereits vorhandener Geschwister geht?"

      Wie schwer sich leider solche (oft von engagierten PR-Firmen) kreirten Bilder und Assoziazionen wieder ausmerzen lassen.

      Ich verspüre Bewunderung (wie erfolgreich sie damit sind) und tiefe Verachtung (wie bewusst manipulativ sie vorgehen) gleichzeitig.
    • Brasser 18.08.2020 16:49
      Highlight Highlight @davej
      Kannst Du diese etwas gar pauschale Aussage mit Quellenangaben etwas solider machen?

      Abgesehen von der STAF-Vorlage, durch die viele (nicht alle) Unternehmen in unterschiedlichem Ausmass profitieren, ist mir persönlich keine "jährliche" Steuersenkung für "Reiche" bekannt, lasse mich aber gerne eines besseren belehren!

      Danke im Voraus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 18.08.2020 12:46
    Highlight Highlight Der Medianlohn in der Schweiz beträgt ca. 6500 Franken. Davon sind 0.05% 3.25 Franken!

    Also bitte, das ist alles andere als "nicht verkraftbar".
    • Jonas der doofe 18.08.2020 13:14
      Highlight Highlight Damit wäre alles gesagt!

      Für mich ok, wenn jemand gegen Vaterschaftsurlaub ist. Ich muss diese Meinung nicht teilen. Aber zu sagen, wir können es uns nicht leisten, isch absolut geistiger Dünnpfiff
    • Bananenrepublikaner 18.08.2020 17:12
      Highlight Highlight @DerEidgenosse: wenn wir z.B. die lächerlichen WKs abschaffen, könnten wir - gefühlte - Millionen von solchen Vorlagen annehmen ohne daraus resultierende finanzielle Verluste hinnehmen zu müssen.
    • DARTH OLAF 18.08.2020 17:55
      Highlight Highlight DerEidgenosse, dann könnten wir auch hundert andere Dingen sparen, bei Kampfflugzeugen beispielsweise. Oder bei den Subventionen für Bauern, die Pestizide einsetzen. Jössesgott da käme weit mehr raus, als 3.25!
  • Donald 18.08.2020 12:45
    Highlight Highlight Ich frage mich was das für "Unternehmer" sind. Es geht darum, dass ihre Mitarbeiter für die Unterstützung der Mutter und des Kindes von der Allgemeinheit bezahlte Zeit erhalten. Es kostet sie also nichts.
    Demgegenüber gibt es Firmen, wie das Extrembeispiel Novartis, die 18 Wochen bezahlte Zeit gewähren.
    Wie stellen sich diese Unternehmer vor, attraktive Arbeitgeber zu bleiben?
    Und warum wehren sie sich dagegen, wenn sie es nicht einmal selbst bezahlen müssen?
    Was machen diese Unternehmer, wenn ein Mitarbeiter einmal 2 Wochen krank ist?
    Die sind vermutlich unternehmerisch überfordert.
    • Brasser 18.08.2020 16:55
      Highlight Highlight Also das mit dem "nicht selbst bezahlen" ist eine ziemlich steile These:
      Einerseits wird ja der Vaterschaftsurlaub durch höhere EO-Abzüge finanziert, andererseits haben Unternehmen - je nach Branche - auch den Umsatzausfall durch die Abwesenheit des Mitarbeiters.
      Aber wie anderswo bereits geschrieben, die Finanzierbarkeit ist bei dieser Abstimmung meiner Meinung nach kein Argument.
  • tinu32 18.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Wollen wir, dass die Frauen nach der Geburt zu Hause bleiben, sich um Kinder und Haushalt kümmern und der Vater 100% arbeitet und das Geld nach Hause bringt? Dann brauchen wir keinen Vaterschaftsurlaub.
    Wollen wir hingegen, dass die Verantwortlichkeiten aufgeteilt werden, dann braucht's Zeit, in der sich der Vater und das Baby kennenlernen und aneinander gewöhnen können.
    • Lami23 18.08.2020 14:29
      Highlight Highlight Genau das ist der Punkt.
  • Dwight D Eisenhower 18.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Totaler Quatsch. Wir marschieren durch bis zur Elternzeit, anhand des Beispiel Schwedens.
  • TrishFrish 18.08.2020 12:42
    Highlight Highlight Immer diese Panikmache...Da kommt mir gleich wieder die "6 Wochen Ferien für alle"-Initiative in den Sinn..
  • Ich heiss Liim 18.08.2020 12:39
    Highlight Highlight Den Vaterschaftsurlaub einfach vom Militärdienst abziehen und schon wäre dieser Finanziert..... Wäre ein besserer Dienst an der Allgemeinheit als sinnlos irgendwo zu sitzen und warten....

    Bei den Argumenten der Gegnerinnen und Gegnern kann ich nur den Kopf schütteln.
  • Bruno S.1988 18.08.2020 12:36
    Highlight Highlight "Die Gegner eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub führen zudem ins Feld, dass der Staat die Familien schon heute grosszügig finanziell unterstütze. «Es gibt keine andere Bevölkerungsgruppe, die mehr Zuwendung vom Staat erhält»"

    Wie wird diese "Bevölkerungsgruppe" definiert? Alle die ein Kind kriegen oder Eltern haben? Alle die eine Famillie haben?
    Logisch dass diese "Gruppe" die meisten Zuwendungen vom Staat erhält.

    Es geht doch im Grunde genommen darum, dass viele Missgünstige es den anderen nicht gönnen, weil sie davon selber nicht profitieren konnten.
  • Basswow 18.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Ist mir irrelevant.

    ABER, gebt doch den Vaterschaftsurlaub bitte, am Schluss sind dann alle happy...

    Zufriedene Väter/Arbeiter, besseres Arbeiten...logisch, oder?
  • insert_brain_here 18.08.2020 12:32
    Highlight Highlight "Die wollen euch ans Portemonnaie" sagen exakt die Leute die nicht anderes machen als ihr eigenes Portemonnaie auf Kosten anderer zu füllen.
    • Petoman 18.08.2020 12:44
      Highlight Highlight Word! 🙏
  • Corgon90 18.08.2020 12:32
    Highlight Highlight Ich ghör nur 'Mimimi'.
  • salamikoenig 18.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Wow ja wenn ein unternehmen es sich nicht leisten kann einen halben Monatslohn abzugeben dann wird grundsätzlich falsch gewirtschaftet. Ausserdem bekommt ja jeder jährlich ein kind;)
  • Baccaralette 18.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Gleichberechtigung geht auf beide Seiten - darum ein Ja für den Vaterschaftsurlaub!
    • Kruk 18.08.2020 13:05
      Highlight Highlight diese Sache kommt sowohl der Mutter wie auch dem Vater zu gute.

      Muss der Vater bereits einen Tag nach der Geburt die Mutter mit dem Neugeborenen alleine zu Hause lassen dann ist das hart für beide.

      Die Mutter sollte sich ein bisschen ausruhen können, der Vater sollte einkaufen, kochen, wickeln, ev. mit den älteren Geschwistern nach draussen gehen etc. und natürlich beide Zeit mit dem Baby verbringen.
      Vier Monate für die Mutter und zwei für den Vater wären eigentlich schön.
  • Ragnarson 18.08.2020 12:25
    Highlight Highlight Ja wir alle kennen doch die Horrorgeschichten aus all den europäischem FAILED STATES wie Deutschland, Österreich, Norwegen, in denen die Unternehmen reihenweise pleite gingen, nachdem ein Vater 2 Wochen nicht am Arbeitsplatz erschien um für seine Familie da zusein.

    Ich liebe die Schweiz, aber in Sachen Familienpolitik glaube ich manchmal im falschen Film zu sein.
    Leute wir sind nicht mehr in den 50ern...Mami gehört nicht per se an den Herd (ausser sie möchte das)
    Neben Stillen gibt es noch einen Haufen anderer Arbeiten zu Hause nach einer Geburt...
    Es geht um 2 Wochen!(ein Minimum!)
    • speedy_86 18.08.2020 13:11
      Highlight Highlight Vor allem geht es ja auch darum, dass sich die Mütter in den entscheidenden ersten Wochen nach dem Kraftakt der Geburt nicht überanstrengen. Es heisst nicht umsonst 2 Wochen im Bett, 2 Wochen am Bett und 2 Wochen zu Hause (oder so ähnlich).


      Hätte ich nicht 2 Wochen Überstunden kompensiert hätte die Heilung meiner Frau sicherlich länger gedauert.
  • Stubefuchs 18.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Die Gegner reden gerne über Geld: bitte hier; ein finanzielles Argument pro Vaterschaftsurlaub: die ersten Tage sind für Mütter oft existenziell hart (frisch schwer operiert, frisch in einem ganz anderen Leben, frisch hormonell in der Achterbahnfahrt,...) Mütter, die sich noch zwei Wochen einigermassen erhöhlen können, beanspruchen das Gesundheitswesen weniger mit physischen und psychischen Folgen. Bitte, gerne! So und jetzt ab an die Urne für ein bisschen mehr Liebe!
  • Snowy 18.08.2020 12:23
    Highlight Highlight Unternehmer haben übrigens auch staatlichen Pensionskassen, Maximalarbeitszeit, Verbot von Kinderarbeit, Sicherheitsvorschriften etc etc gewarnt...

    Eigentlich haben Arbeitgeber alles zuvor verteufelt, was heute Standard ist.
  • Phrosch 18.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Alle Betriebe, die nicht schon jetzt freiwillig Vaterschaftsurlaub gewähren können, weil das dann nur von ihnen finanziert wäre, müssten dich froh sein. So können sie mit den grossen Firmen wieder etwas mithalten und verlieren nicht jegliche Attraktivität. Das müsste doch in Zeiten des Fachkräftemangels etwas zählen.
  • MacB 18.08.2020 12:18
    Highlight Highlight Da muss man selbst als nicht sogenannt Linker nur lachen über die Argurmatation dieser ewig gestrigen Herren wie Bigler. Wobei er noch nie sonderlich überzeugt hat mit seinen Tätigkeiten.

  • Oberon 18.08.2020 12:17
    Highlight Highlight Die Argumentation der Kosten ist sicher völlig übertrieben und sinnfrei.
    Die Ausfallzeit der KMU kann sicher für einige problematisch sein und sehe ich als einen kleinen Punkt.

    Trotzdem finde ich den Vaterschaftsurlaub als zu unflexibel für die Eltern.
    Die Mutter bleibt auch immer noch in ihrer klassischen Rolle gefangen. Es muss für eine moderne Schweiz möglich sein das Eltern selber ihre Elternzeit gestallten dürfen wie sie es wollen.
    Es wäre sinnvoller die Elternzeit als Ziel zu definieren und die Rahmenbedingungen genau zu überprüfen.

    • Posersalami 18.08.2020 13:33
      Highlight Highlight Ach bitte, jeder Arbeitnehmer ist 4 Wochen pro Jahr im Urlaub. Hier geht es um 2 Wochen, mit 8-9 Monaten Vorlaufzeit! Zudem werden die meisten 1-2 mal Vater und dann hat sich das. Die jährlichen Absenzen vom Militär wiegen da unendlich viel schwerer!

      Das wäre aber eh mein Vorschlag: 4-8 Wochen Vaterschaftszeit, verteilt über 2 Jahre zu beziehen und an die Dienstzeit anrechenbar. Kostet genau 0 Franken und die Dienstzeit wäre so zumindest teilweise sinnvoll verbrachte Zeit.
    • Felix Meyer 18.08.2020 13:34
      Highlight Highlight Der Vaterschaftsurlaub ist ein erster Schritt. Über einen weiteren Ausbau (z. B. Elternzeit) kann man immer noch diskutieren, wenn dieser erste Schritt durchgekommen ist.
  • Ula 18.08.2020 12:15
    Highlight Highlight Unsinn! Immer die ewig gestrigen und die gleichen Parteien die Antipropaganda machen! Bei Abwesenheit fürs Militär meckert keiner!! Alle Väter, die das je gemacht haben, wollen die Zeit mit den Kindern nicht missen!
  • koks 18.08.2020 12:10
    Highlight Highlight "Beim Vater verursache die Geburt eines Kindes keine existenzielle Notlage, sondern bedeute eine grosse Freude, doppelte die Zürcher SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner nach."

    So etwas aus dem Mund einer Frau zu hören die selbst munter vom staatlichen Mutterschaftsurlaub profitieren kann ist echt ein Schlag ins Gesicht aller Väter.
    • Garp 18.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Es ist genau so ein Schlag ins Gesicht der meisten Mütter.
    • Sarkasmusdetektor 18.08.2020 14:13
      Highlight Highlight Kann sie eben nicht, weil sie nämlich keine Kinder hat.
  • De-Saint-Ex 18.08.2020 12:10
    Highlight Highlight Die alte leider bewährte Erpressermasche.
  • Yogi Bär 18.08.2020 12:07
    Highlight Highlight Kurzsichtige Jammerlappen gab es schon immer und die Polit Lobbysten jammern in der gleichen Oktave! Beschämend wenn man bedenkt, dass wir diesbezüglich wieder einmal mehr eine einsame Insel sind!
  • Weioli 18.08.2020 12:02
    Highlight Highlight Die Mutter ist um jede Unterstützung während den ersten Wochen froh! Das Argument mit dem Naturgesetz ist nonsense
    • El_Sam 18.08.2020 13:18
      Highlight Highlight man kann schon mit den Naturgesetzen argumentieren. Aber dann muss auch gesagt werden, dass auch der Vater während der ersten Wochen zu sehr wenig schlaf kommt und dadurch, nebst den emotionalen Aspekten, dass man eigentlich für seine neue Familie da sein will, im Arbeitsalltag wohl nicht 100% geben kann.
      Auch der Vater steht in der Nacht wohl ein paar mal mehr auf als gewohnt. Diese 3.25 zahle ich gerne.
  • Wupsie 18.08.2020 12:00
    Highlight Highlight Es geht um 2 Wochen, nicht 2 Monate (was eigentlich auch angebracht wäre) oder 2 Jahre oder 20 Jahre.... Wenn das System aufgrund 2 Wochen, die ein Mann 1-2 mal im Leben fehlt zusammenbricht, dann haben wir wohl echt andere Probleme. Vielleicht mal über die Grenze schauen, bei den Nachbarn in FR und DE und A klappt es ja ohne Probleme.
    • Amboss 18.08.2020 12:32
      Highlight Highlight Deine Argumentation ist natürlich völliger Unsinn. Denn dieser Vaterschaftsurlaub wird natürlich dazu führen, dass schweizer Männer zu regelrechten Zeugungsmonstern werden. Die Geburtenquote wird explodieren!! So 8-9 Kinder pro Mann werden das werden. Und das sind dann doch etwa drei Monate im Arbeitsleben eines Manns, das sind nicht mehr Peanuts.

      Und von all den weiteren sich daraus ergebenden negativen Folgen (überlastete Schulen, später übervolle Züge, Staus, fehlender Wohnraum) haben wir noch gar nicht gesprochen :)
    • Ian Cognito 18.08.2020 14:17
      Highlight Highlight @Amboss eimalquer redet weiter oben sogar von mehreren Kindern pro Jahr :D
      Also wenn Ihr mich entschuldigt ich hab noch ein paar Kinder für die Statistik zu machen /s
  • Gondeli 18.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Nein zu staatlich bezahlten Ferien!
    • maude 18.08.2020 12:44
      Highlight Highlight Ferien...hast Du Kinder?🤔
    • karl_e 18.08.2020 12:44
      Highlight Highlight Hast wohl noch nie Kinder gezeugt, für die du sorgen darfst.
    • Petoman 18.08.2020 12:46
      Highlight Highlight Sie haben #ironieoff vergessen. Bitte, gernegeschehen. 😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 18.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Was die Gastrobetriebe anbelangt: Es gibt zu viele und zu viele schlechte Gastrobetriebe. Es würde nicht schaden, wenn hier die faulen Eier halt den Hut nehmen müssen. Es gibt in dieser Branche auch einfach zu viele Laien, die keine Ahnung hat, wie man einen Gastrobetrieb gut und wirtschaftlich führt. Ja, es ist ein hartes Buisness, die Welt ändert sich ständig, heut holen sich viele lieber etwas vom Take away als in einem Restaurant schlecht bedient zu werden, mit mittelmässigem Essen.
  • Wenzel der Faule 18.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Lustig, dass gerade auch Frauen dagegen wettern. Der Mann könnte die Frau ja in den ersten Wochen so besser unterstützen.
    Ferien sind doch eigentlich für die Erholung da, was in den ersten Wochen wohl nicht ganz der Fall sein dürfte. Trotzd den zwei Wochen würde wohl fast jeder in der Anfangszeit noch zusätzliche Ferien beziehen..

    Ach, Kinderbetreuung, Putzen und Kochen sind doch Frauensache. Der Mann muss nur die Brötli nach Hause bringen und sich bedienen lassen.

    Es sind wohl noch nicht alle im 21. Jahrhundert angekommen...
    • Lami23 18.08.2020 14:31
      Highlight Highlight Nein, zumindest Frau Gutjahr sicher nicht.
  • Commander Salamander 18.08.2020 11:49
    Highlight Highlight Es geht um ZWEI. WOCHEN. Bei durchschnittlich 1.4 Kindern pro Frau wird ein Mann in seinem Arbeitsleben ein bis zweimal von diesen zwei Wochen profitieren, das muss doch verkraftbar sein!? Gesundheitsbedingte Abwesenheiten sind gemäss BVF ohnehin für den grössten Anteil der Abwesenheiten verantwortlich.
    • Commander Salamander 18.08.2020 12:17
      Highlight Highlight BFS, Bundesamt für Statistik, sorry für den Tippfehler.
  • Phallumegaly 18.08.2020 11:49
    Highlight Highlight Die Argumente der Gegner machen mich sowas von hässig.
    In sehr vielen europäischen Ländern funktioniert ein teils massiv längerer Vaterschafts- (oder Familien)-Urlaub ohne Probleme. Die wollen mir doch nicht ernsthaft weiss machen, dass dies in der Wohlhabenden Schweiz nicht möglich ist?! Und klar, ein Neugeborenes braucht NUR seine Mutter und der Vater kann nichts beitragen...haben die selber Kinder? Oder ist die patriarchische Weltvorstellung immer noch dermassen verankert in deren Köpfen?
    Eh ja, dafür kaufen wir dann ein paar neue Kampfjets, ist viel sinnvoller!
  • Vinyl only 18.08.2020 11:48
    Highlight Highlight Nennen wir doch das Kind beim Namen: Die Bürgerlichen, welche die UnternehmerInnen vertreten, haben Angst um IHR eigenes Porte-Monnaie.

    Wenn wir uns solche PolitikerInnen leisten können, ist der Vaterschaftsurlaub diskussionslos finanzierbar.

    Ausserdem warne ich hiermit vor negativen Folgen durch diese Politik für die Mehrheit.
  • Antigone 18.08.2020 11:46
    Highlight Highlight Hält man uns Bürger wirklich für so dumm?

    Andere Länder sind bez. Vaterschaftsurlaub viel weiter als wir und es klappt bestens!
  • Ichwillauchwassagen 18.08.2020 11:44
    Highlight Highlight Konkurse? Wirklich? Nur weil einer 2 Wochen geplant fehlt?
    Dann müsste es doch zu Ferienzeiten von Firmenpleiten nur so hageln.
    Wegen fehlender Leute? Da gibt es genügend auf dem Arbeitsmarkt und auch Studenten die gerne Erfahrung sammeln.
    Ev. könnte solcher Ersatz auch durch die EO bezahlt werden.
    Kosten tut es auch nicht viel mehr
    Bei einem Brutolohn von 4000 sind das gerade mal 2.- pro Monat.

    Und die SVP sollte doch dafür sein, damit sich das Volk wieder besser vermehrt, da das Volk sich das dann wieder leisten kann.
    Da sieht das Volk wieder für wen die Politik machen.
    • speedy_86 18.08.2020 13:23
      Highlight Highlight Es ist nur bedingt planbar...mein Kind kam einige Wochen vor dem errechneten Termin und ich habe nur noch 2 Stunden weitergearbeitet nach dem Anruf von meiner Frau.

      Trotzdem sollte es drin liegen.
  • Sveitsi 18.08.2020 11:43
    Highlight Highlight Unglaublich, wie hinterwäldlerisch da argumentiert wird. In ganz Europa funktionieren Vaterschafts- oder Elternurlaube, nur in der Schweiz soll das nicht gehen? Was für ein Quatsch.
    • Talken 18.08.2020 12:26
      Highlight Highlight So absolut wie du das für Europa darstellst ist das noch nicht. Details findest du mit „Vaterschaftsurlaub“ bei Wikipedia. Zudem sind in der EU nur 10 Tage vorgesehen und nicht 14 wie bei uns gefordert. Und nicht immer wird dieser zu 100% vergütet, sondern in verschiedenen Ländern nur zu 80%. Da wir immer alles wie die EU machen sollen, könnte das doch auch in diesem Fall genug sein. Auch die Lohnabzüge könnten einseitig bei den Angestellten gemacht werden und der Arbeitgeber stellt dann die Zeit zu einem definierten %-Satz. Oder wir machen es wie bisher, jeder Vater nimmt 2 Wochen Ferien.
    • bokl 18.08.2020 13:04
      Highlight Highlight @Talken
      Der Arbeitgeber, welche gegen den Vaterschaftsurlaub sind, hätten wohl gerne noch die 7-Tage-Woche. Aber auch in der CH sind 2 Wochen 10 Arbeitstage.
    • Lioness 18.08.2020 14:05
      Highlight Highlight Talken: Der Mutterschaftsurlaub wird mit 80% vergütet. Ich gehe mal davon aus, dass der Vaterschaftsurlaub ebenfalls mit 80 und nicht mit 100% vergütet werden wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mutorintemporibus 18.08.2020 11:41
    Highlight Highlight «Diese Erhöhung ist nicht mehr verkraftbar», sagte Ständerat Josef Dittli (FDP/UR).

    Der Lacher des Tages! Deshalb gibt es überall in Europa keine Möglichkeiten, irgendein Erwerbseinkommen zu erzielen. Und deshalb streben auch ALLE Arbeitnehmenden Europas (wenn nicht der ganzen Welt) in die Schweiz.
  • sikki_nix 18.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Das mit den "Naturgesetzen": Natürlich können wir Männer nicht stillen können. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es ein sehr grosser Vorteil ist wenn man die ersten Wochen zu zweit zu hause verbringen kann, bis sich alles etwas eingependelt hat. Haushalt und all das geht ja nicht weg, und da kann man(n) ja gut mit anpacken.
    • insert_brain_here 18.08.2020 12:36
      Highlight Highlight In den Kreisen die den Vaterschaftsurlaub ablehnen hat man natürlich die nötigen finanziellen Mittel um lästige Kleinigkeiten wie Putzen, Kochen, Waschen, Einkaufen etc. an dienstbare Geister zu delegieren. Damit das möglich ist wurde das eigene Einkommen auf Kosten der Arbeitnehmer optimiert, aber psssst, nicht verraten.
  • Geff Joldblum 18.08.2020 11:39
    Highlight Highlight Ein Volk von Jammeris!
    Ich kann es nicht mehr hören, die Schweiz steckt hier im Mittelalter fest. Schämen sollten wir uns.
    Und all diejenen, die diese zwei Wochen als "gratis Ferien" bezeichnen, haben keine Kinder oder liessen eh alles alleine die Frau machen.
    Eindeutig JA zum Vaterschaftsurlaub
  • sikki_nix 18.08.2020 11:38
    Highlight Highlight Irgendwie komisch dass dann auf der anderen Seite eine Militärkarriere, was mit noch vielmehr Abwesenheit einhergeht, in vielen Betrieben immer noch eine gerne gesehen Eigenschaft ist. Passt dann irgenwie nicht so zusammen?
    • Heijho 18.08.2020 14:21
      Highlight Highlight Das sind leicht gefundene "Führungskräfte". Ob man im Militär wirkliches führen von Mitarbeitern lernt, sei mal dahin gestellt. Aber hauptsache jemand mit einem Zeugnis wurde eingestellt, Kompetenzen sucht man aber meist vergeblich. Alles schon erlebt.
    • sikki_nix 18.08.2020 14:47
      Highlight Highlight Trotzdem, es ist jedes Jahr mit Wochenlanger Abwesenheit verknüpft. Und ich wage jetzt einmal zu behauptem, dass Vater- resp. Mutterschaft auch ein indikator für positive Eigenschaften wie Frustrationstoleranz, Geduld und allgemeine Belastbarkeit ist, da diese einem Jahrelangen Härtetest unterzogen werden.
    • Gigle 18.08.2020 15:11
      Highlight Highlight Ein Mitarbeiter von mir ist jedes Jahr mind. 3 Wochen im Millitär. Falls es wieder zu einem Lockdown o.ä. kommt, könnte er für unbestimmte Zeit eingezogen werden. D.h. Für uns Komplettausfall ohne Ersatz. Eine Führungskraft ist er auch garantiert nicht. Lieber gut geregelte Elternzeit mit anständigen Personallösungen als unnötige WKs oder spontan Einsätzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hueber Geni 18.08.2020 11:35
    Highlight Highlight Wie kann man nur derart verbohrt sein? Dass ein Kind vor allem seine Mutter braucht, heisst nicht, dass es den Vater nicht auch braucht. Gerade wenn es nicht das Erstgeborene ist, muss ja auch jemand zu den älteren Geschwistern schauen. Komischerweise sind genau die Kreise gegen den Vaterschaftsurlaub, die vehement an der Dienstpflicht festhalten. 3-4 Wochen während 6-7 Jahren im Militär rumsitzen und nichtstun ist den Bürgerlichen dann aber nicht zu teuer?
  • Ian Cognito 18.08.2020 11:34
    Highlight Highlight Niemand:

    Bürgerliche: dIe wIrTsChAfT wIrD kOlLaBieren!1!1
  • MixMasterMike 18.08.2020 11:28
    Highlight Highlight 0.05% mehr Lohnabzug also.

    Es ist nicht zu fassen - die Schweiz wird daran zugrunde gehen, unser Wohlstand steht auf dem Spiel!!1!1!!
  • HARPHYIE 18.08.2020 11:23
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Alle hier genannten Exponenten kommen gleich auf meine Liste der "Unwählbaren und Abwählbaren"! Und JA: Die Liste ist schon seeeehr lang und wächst jeden Tag!
  • Spüdlifalt 18.08.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich selbst möchte keine Kinder. Und dennoch kann und will ich nicht verstehen, wie die Gegner argumentieren. Wir sind gopferdami eines der reichsten Länder und gleichzeitig sprechen wir bei einer Abgabenerhöhung von 0,05% von aufgeblasenem Sozialstaat…
    Ich könnte kotzen!
    • Commander Salamander 18.08.2020 13:22
      Highlight Highlight Bei einem guten Lohn von CHF 10'000.- würden 0.05% einen Betrag von CHF 5.- ausmachen. Also bitte!
  • Alf 18.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Wollen wir nicht gleich zum Feudalismus zurückkehren? Meine Mistgabel wartet.
  • «Shippi» 18.08.2020 11:18
    Highlight Highlight Quatsch. Wenn es in anderen europäischen Ländern geht, dann geht es bei uns eh.
    • Knety 18.08.2020 11:41
      Highlight Highlight Sieh dir mal an wie hoch die Steuern sind. In SWE kann der Steuerfuss auf über 80% ansteigen.
    • Talken 18.08.2020 12:29
      Highlight Highlight Aber sonst sind wir gegen alles was andere europäische Länder machen! Und hier geht es wieder einmal ums Profitieren und das wollen wir natürlich auch. Nimm 2 Wochen deiner Ferien für dein neues Familienmitglied! Oder ist es dir das nicht Wert?
    • Lioness 18.08.2020 14:09
      Highlight Highlight Ferien müssen nicht genehmigt werden und können oft auch nicht spontan genommen werden. Deswegen brauchen wir den staatlichen Vaterschaftsurlaub, den der Arbeitgeber genehmigen muss!
    Weitere Antworten anzeigen

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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