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Bombenanschlag in einer libyschen Stadt. Der sogenannte «Islamische Staat» nutzt das Machtvakuum in Libyen immer mehr für seine Zwecke und baut eine weitere Basis auf.<br data-editable="remove">
Bombenanschlag in einer libyschen Stadt. Der sogenannte «Islamische Staat» nutzt das Machtvakuum in Libyen immer mehr für seine Zwecke und baut eine weitere Basis auf.
Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Eröffnet Obama eine neue Front gegen den «IS»? Anti-Terror-Kampf in Libyen soll gestärkt werden

29.01.2016, 05:1829.01.2016, 06:12

US-Präsident Barack Obama fordert grössere Anstrengungen, um eine Ausbreitung der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Libyen zu verhindern. Wie das Präsidialamt am Donnerstag in Washington mitteilte, wies Obama seine nationalen Sicherheitsberater an, den Anti-Terror-Kampf in diesem und anderen Ländern zu stärken.

Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Ash Carter vor Journalisten gesagt, der «IS» errichte Trainingscamps in Libyen und nehme dort ausländische Kämpfer auf. Um ähnliche Erfolge der Islamisten wie im Irak und in Syrien zu vereiteln, «entwickeln wir Optionen, was wir in Zukunft machen können», sagte Carter.

Bereits am Mittwoch hatte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums von «militärischen Optionen» gesprochen, die geprüft würden. Die USA hätten bereits eine geringe Zahl von Armeevertretern nach Libyen entsandt, um mit den dortigen Truppen Gespräche zu führen.

Libyen versinkt seit dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi 2011 im Chaos. Zwei Regierungen kämpfen um die Vorherrschaft. (trs/sda/reu)

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