Interview
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Max Hofmann

Max Hofmann, Generalsekretär des Schweizerischen Polizeiverbands: «Die versuchsweise Abgabe von Cannabis in den Städten wird die Polizei ausbaden müssen.» bild: ch media

Interview

Polizeivertreter nach Bundesgerichtsurteil zum Hanf: «Wir haben langsam genug»

Die Polizei fühlt sich beim Umgang mit Cannabis von der Politik im Stich gelassen. Anstatt die Bedingungen einer Legalisierung für Erwachsene zu diskutieren, heble sie den Jugendschutz aus, beklagt Max Hofmann vom Polizeiverband.

Roger Braun / ch media



Jugendliche, die mit weniger als zehn Gramm Hanf in der Tasche erwischt werden, gehen künftig wie Erwachsene straffrei aus. Dies hat das Bundesgericht entscheiden. Die SVP und die vor Gericht unterlegene Oberjugendanwaltschaft des Kanton Zürich haben bereits Kritik am Urteil geübt, nun schaltet sich der Generalsekretär der Polizeibeamten, Max Hofmann, in die Debatte ein.

Was halten Sie vom jüngsten Urteil des Bundesgerichts?Max Hofmann: Der Entscheid mag dem Gesetz entsprechen, die Konsequenzen sind allerdings höchst widersprüchlich. Geht es um Drogen, sprechen alle immer von Jugendschutz. Da steht dieses Urteil reichlich schräg in der Landschaft.

Weshalb? Der Konsum wird ja weiterhin strafrechtlich verfolgt.
Ja, aber das Zeichen ist fatal. Halten wir einen Jugendlichen mit 9.5 Gramm Cannabis im Rucksack auf, müssen wir ihn künftig ziehen lassen. Dabei reicht diese Menge für etwa 20 Joints. Es wäre wichtig, dass sich ein solcher Jugendlicher mit den gesundheitlichen Gefahren auseinandersetzen würde. Doch zu einem Präventionskurs verpflichten, können ihn die Behörden nach dem Urteil leider nicht mehr.

Die Entkriminalisierung ist doch politisch gewollt.
Wir wollen die Jugendlichen ebenfalls nicht kriminalisieren. Aber wir müssen sie vor den Gefahren schützen. Studien zeigen, dass sich die Gehirne von jungen Menschen deutlich verändern, wenn sie Cannabis konsumieren. Deshalb ist Vorsicht geboten.

Müssten Sie nicht froh sein über das Urteil aus Lausanne? Schliesslich werden die Polizeibeamten künftig weniger eingreifen müssen.
Daran habe ich Zweifel, schliesslich ist die Substanz weiterhin verboten und wird deshalb eingezogen. Vor allem aber sind wir Polizeibeamten auch Menschen. Es geht um den Jugendschutz, der ist uns wichtig. Es ist doch völlig absurd: Bei Alkohol und Tabak ist allen klar, dass es für Minderjährige strengere Regeln braucht. Doch ausgerechnet beim Besitz vom Cannabis – einer verbotenen Substanz – sind Jugendliche und Erwachsene gleichgestellt!

ARCHIVBILD - ZUM CANNABIS-FORUM DES VERBANDS SCHWEIZERISCHER POLIZEIBEAMTER, AM MITTWOCH, 12. JUNI 2019 - A man rolls a THC-poor cannabis cigarette with C-Pure Fedtonic tabacco by BioCan, photographed at BioCan AG in Ossingen, Switzerland, on March 14, 2017. BioCan specializes in the biological production and marketing of hemp raw materials, cannabis products and raw cannabinoids in various fields of application.(KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Mann rollt eine THC-arme Zigarette mit C-Pure Fedtonic Tabak der Firma BioCan, aufgenommen am 14. Maerz 2017 bei der BioCan AG in Ossingen. BioCan ist auf die biologische Herstellung und Vermarktung von Hanfrohstoffen, Cannabisprodukten und Rohcannabinoidextrakten in verschiedenen Anwendungsbereichen spezialisiert. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Es passiert schleichend, doch die Veränderungen sind unübersehbar: Wer zum Joint greift, muss sich heute deutlich weniger Sorgen vor der Polizei machen als noch früher. Bild: KEYSTONE

Ist das ein Appell an die Politik?
Die Cannabis-Politik muss von Grund auf hinterfragt werden. Die geltenden Gesetze sind schwammig und widersprüchlich. Es kann nicht sein, dass wir Polizisten weiterhin diese Misere ausbaden müssen. Die Polizei braucht ein klares Gesetz mit einem starken Jugendschutz, das umsetzbar ist. Das ist mein Appell an die Politik.

Und wie soll dieses Gesetz konkret aussehen?
Das ist Sache der Politik.

Die hat ja bereits reagiert. Seit Oktober 2013 kann die Polizei kiffende Erwachsene mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken belegen – eine deutliche Entlastung für die Strafverfolgung.
Für die Justiz, ja. Nicht aber für die Polizei, das hat eine Studie klar gezeigt. Uns bringt das System der Ordnungsbussen vor allem mehr Arbeit. Viele Kiffer können oder wollen die Busse nicht gleich vor Ort begleichen. Wir müssen dann im Büro eine Rechnung stellen und teilweise ein Verfahren zur Einziehung des Geldes eröffnen. Von Entlastung kann keine Rede sein!

Die Politik arbeitet auch an Pilotprojekten zur versuchsweisen Abgabe von Cannabis in den Städten.
Und auch hier wird die Polizei die Sache ausbaden müssen. Wer wird kontrollieren, dass der THC-Gehalt nicht über der Norm liegt? Wer wird sicherstellen, dass der Hanf nicht weiterverkauft wird? Wer kontrolliert die Abgabebetriebe? Das wird ein Chaos bei der Umsetzung geben. Dabei haben wir schon genug zu tun.

Wen sehen Sie in der Verpflichtung?
Der Bund macht es sich viel zu einfach. Er will die Pilotprojekte zulassen, stellt aber keinen Franken zur Verfügung. Und die Städte sind sich ebenfalls nicht bewusst, auf was sie sich da einlassen. Wir haben langsam genug. Es wird immer mehr von uns verlangt, ohne dass wir das nötige Personal dafür erhalten.

Ist es nicht sinnvoll, dass die Politik im kleinen Rahmen ausprobiert, welche Folgen eine Legalisierung haben würde?
Es braucht keine weiteren Tests. Es gibt genügend Erfahrungen aus anderen Ländern. Wir müssen endlich die Diskussion führen, wie wir mit dieser Substanz umgehen wollen: Braucht es eine kontrollierte Legalisierung? Oder im Gegenteil strengere, aber praxistaugliche Regeln? Mit den Pilotprojekten verlieren wir weitere zehn Jahre. Für die Polizisten geht damit die unbefriedigende Lage weiter.

Ihr Verband hat kürzlich das Cannabis als «politisches Sorgenkind» bezeichnet. Was meinen Sie damit?
Die unbefriedigende Strafverfolgung von Cannabis ist alt und allen bekannt. Doch die Politik ist unter einer Cannabis-Rauchwolke verschwunden. Die Sicht ist getrübt und eine Lösung nicht absehbar. Ich frage mich ernsthaft, ob nach elf Jahren eine erneute Volksabstimmung nicht Klarheit schaffen könnte. Es braucht einen Befreiungsschlag des Volkes. Dann hätten wir Klarheit, in welche Richtung es gehen soll. Das könnte die Arbeit der Polizei stark erleichtern.

Es ist eine Volksinitiative in Vorbereitung. Unterstützen Sie diese?
Das werden wir zu gegebener Zeit entscheiden. Begrüssenswert ist auf alle Fälle die grundsätzliche Debatte. Wir sind derzeit in Detaildiskussionen gefangen. Anstatt die Bedingungen einer Legalisierung für Erwachsene zu diskutieren, hebeln wir den Jugendschutz aus. Das ist irrsinnig.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staatsgebeutelter 25.07.2019 04:57
    Highlight Highlight Die Polizei soll sich doch bitte darauf fokussieren das Gesetz so umzusetzen wie es ist und sich Eigeninterpretationen verkneifen. Oder haben sie Angst dass sie weniger wichtig werden in Zukunft?
    • michiOW 25.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Haben Sie eigentlich begriffen, wie in der Schweiz Gesetze durchgesetzt werden?
      Ihrem Test nach vermutlich nicht.
  • Mario Knut Freuler 24.07.2019 23:29
    Highlight Highlight Ich hoffe eurem Webentwickler wird kräftig 2 - 3 mal im Monat in den Magen geboxt. Eure Webseite und die Webapp sind super. Die Authentifizierung hingegen gehört bestraft ;)

    Ich bin ebenfalls der Meinung den Graskonsum dem Alkohol anzugleichen. Derzeit werden zuviele Personen wegen Graskonsum diskriminiert und in die Armut gedrängt aufgrund unrealisitisch hohen Geldstrafen. Die Polizei reagiert falsch und einfallslos. Alkohol ist ein massiv schlimmeres Problem. Auch jedem Polizisten/Politiker sollte man minimum zweimal in den Magen boxen dürfen (alternativ geht auch einmal ins Gesicht :)).
    • michiOW 25.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Nein.
  • Anonymus123 24.07.2019 22:35
    Highlight Highlight Man weiss noch zu wenig über die Folgen von CBD für ein noch nicht ausgereiftes Gehirn (welches erst im Alter von ca. 25 Jahren voll entwickelt ist)...

    Obligatorische Prävention (auch zu Alkohol) und eine deutliche gesetzliche Lage wäre zu wünschen...
  • klugundweise 24.07.2019 21:45
    Highlight Highlight Anderseits wollte das EDA einem Drogenhändler das Sponsoring für den CH Pavillon an der Weltausstellung ermöglichen ...
    • michiOW 25.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Tabak ist legal.
    • Magnum 25.07.2019 12:23
      Highlight Highlight Tabak ist eine Pflanze, welche toxische Substanzen enthält, die auf Körper und Geist eine Wirkung entfaltet. Im Unterschied zum Hanf ist der Unterschied zwischen der rauschrelevanten und der toxisch wirkenden Menge bei Tabak aber deutlich geringer. Insofern ist Tabak gefährlicher als Hanf.

      Dass der Staat sich anmasst, die eine Substanz als Genussmittel und die andere als Drogen zu bezeichnen und so willkürlich Menschen kriminalisiert, ist schon mühsam genug. Wenn der Staat mal von diesem Trip runterkommt und die Polizisten weiter Repression betreiben wollen, wird die Sache lächerlich.
    • klugundweise 25.07.2019 18:02
      Highlight Highlight michiOW:
      Aber ebenso schädlich, wie auch Alkohol.
      Warum gibt es legale und illegale Drogen?

      Zudem: die WHO hat Tabakwerbung für die Weltausstellung verboten. Das gelte aber nicht für einzelne Pavillons, meint das EDA. Plumper geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theodorli 24.07.2019 19:29
    Highlight Highlight Kein Update von Kommentarseite.
    Wo ist meine Meinung ?
  • rüpelpilzchen 24.07.2019 19:19
    Highlight Highlight Wir haben auch langsam genug, liebe Politiker. Legalisiert es, überlasst nicht alles dem Schwarzmarkt und seid lieb zueinander.
  • R. Bse 24.07.2019 18:39
    Highlight Highlight Ich verstehe, wenn jemand, der in seiner Jugend vielleicht schwach, beeinflussbar und naiv war, davon überzeugt ist, Jugendliche schützen zu müssen; aber es gibt eben auch Jugendliche, die stark, selbstbewusst und aufgeklärt sind. Und die sollte doch man einfach in Ruhe lassen.
    • michiOW 25.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Ich habe selten erwachsene Jugendliche getroffen, welche kiffen. Lediglich solche, welche sich dafür gehalten haben.
  • Thom Mulder 24.07.2019 18:35
    Highlight Highlight Man hat hierzulande nichts gelernt aus Prohibition und dem ganzen jahrzehntelangen Drogenkrieg. Man WILL es nicht lernen. Offenbar geht es dabei um Profite, anders ist das nicht zu erklären dass die Politik entgegen jeder Vernunft immer wieder den falschen Weg geht, absichtlich. Liberalisierung ist der einzige richtige Weg.
    • michiOW 25.07.2019 11:08
      Highlight Highlight Wenn es um Profite gehen würde, wäre es doch schon längst legalisiert?

      Aber Sie haben Recht, die Droge ist zu wenig schädlich und zu weit verbreitet für ein Verbot.

      Lieber kontrolliert wie Alkohol statt wie die Prostitution in Amerika.
  • Yamamoto 24.07.2019 17:49
    Highlight Highlight Nun Herrn Hofmann scheint es weder um Jugendschutz zu gehen noch scheint er sehr begabt zu sein im logischen Schlussfolgern. Sein Vergleich mit Alkohol und Tabak hinkt, denn für den Besitz und Konsum dieser Substanzen werden Jugendliche (zu Recht) nicht bestraft. Bestraft werden die Personen, welche Tabak und Alkohol an Jugendliche im Schutzalter verkaufen. Des Weiteren hat die Repression, welche er zu befürworten scheint, noch keine einzige jugendliche Person von Cannabis ferngehalten. Vermutlich befürchtet er, dass den Polizeikorps infolgedessen Gelder und/oder Stellen gestrichen werden.
    • michiOW 25.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Bei der Polizei ist vor allem der Personalmangel akkut. Wenn man als Polizist jemanden mit Canabis erwischt, muss man ihn kontrollieren, das Gras wagen und je nach dem darf man ihn nicht einmal bestrafen. Er MUSS trotzdem jeden kontrollieren, welchen er mit Gras sieht.
      Das fände ich auch demotivierend und mühsam, denn es bringt ja eh nichts.
      Wenn die Politik ein anständiges Gesetz macht, erleichtert es für Gerichte und Polizisten die Arbeit und bringt auch Klarheit für die Bevölkerung.
    • 8004 Zürich 25.07.2019 15:04
      Highlight Highlight Ja, den Polizist scheints anzuscheissen, dass auf die Schikane nicht noch eine Busse folgt. Das kratzt am Nimbus der Autorität und somit am Ego des Polizisten, der schliesslich seinen Beruf nicht zuletzt wegen Uniform, Waffe, Gebotshoheit und Herrengetue gewählt hat. Polizisten sind wandelnde Stereotypen. Auch wenn die Gründe auf der Hand liegen, ist es schwer nachzuvollziehen, warum jemand Polizist wird, ist es doch ein charakterliches Outing, eigentlich eine Bankrotterklärung an sich selbst.
      Ein gesunder Mensch hierzulande will nichts mit Waffen zu tun haben; aber die😵
    • michiOW 25.07.2019 21:42
      Highlight Highlight @8004
      Ich teile deine Ansicht nicht.

      Zu mir war die Polizei immer sehr freundlich.

      Willst du die Polizei etwa abschaffen?🤔
      Und sind alle Menschen, welche eine Waffe haben, bzw. eine möchten, deiner Meinung nach krank?
  • Raphael Stein 24.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Aber wir müssen sie vor den Gefahren schützen.

    Ist das Sache der Polizei?
  • Theodorli 24.07.2019 15:26
    Highlight Highlight Nutzlose Gesetze entkräften nur die Nötigen !!!
    Kontraproduktiv für Bürgertreue.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 24.07.2019 14:30
    Highlight Highlight Polizei: «Wir haben langsam genug» ... das passt schon so: Ihr dürft im Fall das Thema Hanf einfach fallen lassen. Das gehört in die Prävention, zur Schule, Eltern... das ist nur am Rande ein Thema für die Polizei. Deshalb ganz entspannt! Oder "hey, peace, Mann. Relax" wie man in gewissen Kreisen sagen würde.
    • michiOW 25.07.2019 11:15
      Highlight Highlight Solange die Gesetze nicht angepasst werden, muss sich die Polizei darum kümmern. Es wäre... befremdlich wenn die Polizei entscheiden dürfte, welche Gesetze sie durchsetzt.
    • Magnum 25.07.2019 12:28
      Highlight Highlight Du, michiOW: Es mag für Dich befremdlich sein, aber es ist Alltag für Polizisten. Sie können schlicht nicht alles ahnden und sehen - und setzen darum Prioritäten. Was meinst Du, wie viele "kleine" Übertretungen die im Verkehr "übersehen", also Abbiegen ohne Blinken (saugefährlich, aber Kavaliersdelikt), Handy in der Kralle (dito), Überholen ohne ausreichenden Seitenabstand, dichtes Auffahren...

      Wenn nun diese Prioritäten von Kanton zu Kanton komplett unterschiedlich gesetzt werden, hat das mit Föderalismus nichts mehr zu tun, sondern mit Willkür und mangelnder Rechtssicherheit.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 25.07.2019 12:56
      Highlight Highlight @michiOW: DU hast den Artikel gelesen? Der gute Mann bemängelt ja eben, dass die Gesetze geändert worden sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 24.07.2019 14:03
    Highlight Highlight Einen Blick nach Portugal werfen... sämtliche Drogen sind entkriminalisiert - sämtliche... nicht legal, aber entkriminalisiert... noch nie hatte das Land weniger Probleme, Geschädigte und Tote aufgrund des Drogenkonsums... dafür immer mehr aufgeklärte Menschen...

    Heroin in seiner Reinform ist bspw nicht schädlich, was ich auch nicht glauben konnte. Gesundheitliche Probleme entstehen nur bei Überdosierung und vom ganzen gepanschten Mist darin, den Waschmittel ist nun mal günstiger für den Dealer.
    Ich will damit nur sagen, dass wir aufhören müssen, DROGEN mit der US-Panikbrille zu sehen...
    • Yamamoto 24.07.2019 17:55
      Highlight Highlight Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Die Amis scheinen von solchen Dingen ohnehin noch nie allzu viel verstanden zu haben. Auch die Prohibition war ein Desaster. Lediglich die Cosa Nostra hat damals davon profitiert.
    • Thom Mulder 24.07.2019 18:38
      Highlight Highlight Und die Politik profitiert natürlich davon, oder was meint Ihr wieso die das Problem immer nur weiter anheizen. Die einen stecken mit den Gangstern unter einer Decke und die Anderen profitieren durch den Aufwand für den Polizei und Justizapparat (so ist das auch hier bei uns) .
  • najaundso 24.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Es ist nicht Aufgabe der Polizei Gesetze zu machen, sondern geltendes Recht durchzusetzen.
    • michiOW 25.07.2019 11:16
      Highlight Highlight Ja, darum hat er auch keinen Vorschlag gemacht, sondern nur auf ein grundsätzliches Problem hingewiesen.
  • David Tschan 24.07.2019 13:27
    Highlight Highlight Ab wann wird eigentlich endlich die Produktion, Vertrieb, Besitz und Konsumation der tödliche Droge „Alkohol“ unter Strafe gestellt und so Cannabis gleichgestellt ?
    • michiOW 25.07.2019 11:19
      Highlight Highlight Oh ja, nehmen wir den Menschen weg, was sie seit über 2000 Jahren konsumieren. Die Prohibition hat ja auch super geklappt. Und wer würde schon ins Ausland gehen für Alkohol?

      Ich weiss ihr Kommentar war ironisch gemeint, aber mir geht dieser Vergleich auf den Sack. Cannabis hat nicht dieselbe Geschichte und nicht denselben Stellenwert.
    • Magnum 25.07.2019 12:32
      Highlight Highlight @michiOW Mit Verlaub: Das ist kompletter NONSENS. Hanf als Kulturpflanze hat eine mindestens so lange Tradition wie der Alkohol, wurde aber von der christlichen Kultur verteufelt und dann ab 1951 eh als Teufelszeug niedergemacht, auf Drängen der USA. Google mal nach "reefer madness", dann wirst Du sehen, dass diese Diffamierungskampagne auch ein rassistisches Geschmäckle hatte.
      KEIN ernst zu nehmende Experte wird Hanf als schädlicher/gefährlicher als Alkohol bezeichnen. Und Kiffer verdreschen auch eher selten im Rausch ihre Partnerin.

      Du bist schlecht informiert und lässt es alle wissen.
    • michiOW 25.07.2019 21:48
      Highlight Highlight @Magnum
      Ja, als Pflanze war sie lange in Gebrauch, vor allem um Seile und Kleider zu machen.

      Ja, die Baumwollindustrie hat Hanf diffamiert.

      ABER Hanf wurde nicht seit 2000 Jahren geraucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 24.07.2019 13:22
    Highlight Highlight Mann, gebt doch endlich das Zeug ab 18 frei, erlaubt den Anbau für Eigenbedarf und gut ist.
    Warum zögert man da noch und lässt dem Schwarzhandel (wobei da viele auch noch mit ganz anderen Sachen in Berührung kommen...) das Geschäft?
  • HunterBE 24.07.2019 13:12
    Highlight Highlight Wenn ich all diese Kommentare lese, dann muss ich nur schmunzeln...es bestätigt mir einmal mehr, dass der Konsum von Cannabis dem Gehirn definitiv schadet...
    • Blutgrätscher 24.07.2019 15:51
      Highlight Highlight Wow. Könnte ich also, wenn ich nie gekifft hätte, auch so krass geistreiche Kommentare verfassen wie sie hier? 😯😯
      🙄
    • geisit 24.07.2019 16:48
      Highlight Highlight Höhöhöhö.
      Ich nominiere Sie hiermit für den "Flachwitz des Monats"!
    • make_love_not_war 24.07.2019 18:39
      Highlight Highlight o zapft is.. so einer bisch, gelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 24.07.2019 13:05
    Highlight Highlight Wer nichts wird wird... am Ende landet er bei der ...
    • Normi 24.07.2019 18:44
      Highlight Highlight Kommentar spalten?
  • jesus malverde 24.07.2019 13:05
    Highlight Highlight just legalise it, to give peace to everybody! nobody needs patronization
    Benutzer Bild
  • bromberus 24.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Vielleicht kann Watson ja auf die nächste Cannabis Initiative verlinken, dann hätten wir diese Problem bald gelöst:
    https://www.cannabis-initiative.ch/
  • Shamara Yoshikawa 24.07.2019 11:26
    Highlight Highlight Öhm.. moooment mal... 9,5 gramm für nur 20 Joints? Pro Joint 0,475 (fast ein halbes gramm)? Der hat echt null ahnung, Soviel rauch ich eher in einer Woche erst durch, mit Rund 10 - 15 Joints am Tag. CBD ausm Supermarkt, finde ich ja nice ;)
    • fandustic 24.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Herzliche Gratulation!
    • Me, my shelf and I 24.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Wenn ich rauche, rauche ich pur, 0.5 Gramm pro Dübel.
      cBd vErSteHt sIcH (hAllO poLiZeI, Lg)
  • Svenuto 24.07.2019 11:21
    Highlight Highlight Diese Droge und die negativen Auswirkungen des Konsums wird unterschätzt. Gerade in der Jugend sollte man für seine Chancen arbeiten und nicht sein Leben verhängen. Anwälte die Politik und Pädagogen sollten sich gegen die Legalisierung auflehnen. vgl. https://finder-akademie.de/cannabis-eine-debatte-mit-pros-und-contras/
    http://www.anwalt-schweiz.attorney
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Sollten.
      Ja und wie soll dann ein glaubhafter und wirksamer Jugendschutz betrieben werden, wenn die Prohibition der letzten 50 Jahren ausschließlich Leid und keine Verbesserung gebracht hat? Ganz zu schweigen davon, dass es Strassendealern egal ist, wem sie welchen Mist verkaufen und die Prohibition noch keinen vom Konsum abgehalten hat.
    • DaveKnobs 24.07.2019 12:22
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass man mit weed sein Leben verhängt? Ist ein Komasuff/Wochenende besser? Die negativen Folgen von Cannabis sind sehr gut erforscht und werden in keinster Weise unterschätzt, du bist einfach sehr schlecht informiert und ich denke, auch ein wenig verklemmt oder religiös. Lass doch den mündigen Menschen für sich selber entscheiden was er sich reinpfeifen will, so ist es dann auch möglich den Jugendschutz sinnvoll zu betreiben. Bambulé!
    • You will not be able to use your remote control. 24.07.2019 18:14
      Highlight Highlight - "Unter Cannabiseinfluss würden mehr Straftaten verübt werden, weil die Droge unkontrollierbare Effekte hat. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle würde zunehmen."

      Gibts dazu eine Studie? Hast du schon einmal bekifft versucht einen Kaugummi zu klauen?

      - "Alkoholaufklärung gibt es seit 100 Jahren; trotzdem sterben jedes Jahr ca. 72 000 Deutsche an den Folgen des Konsums."

      Und an den Folgen von THC Konsum stirbt weiterhin niemand.

      - "Cannabis ist eine Einstiegsdroge, die zum Konsum anderer Drogen(ver-)führt."

      Bullshitpropaganda


      ...
  • Serge Künzli 24.07.2019 11:15
    Highlight Highlight Hanf und Wein ist eine Pflanze. Beide wachsen in der Schweiz und haben eine lange Kultur. Eigentlich kommen wir übers Ganze gesehen gut damit zurecht und sollten kein Panik schieben. Man sollte den Rausch entmystifizieren, ihm sein teuflische Ausstrahlung nehmen. Am besten mit Prevention in der Schule. 6. Klasse. Beispiel: Wein und Schnaps in der Schule herstellen und auch degustieren und bewerten. Hanf pflanzen und Joints drehen. Wenn diese Dinge normal sind, haben sie jegliche Anziehungskraft verloren und das ganze Verbotstheater wird obsolet.
    • aglio e olio 24.07.2019 13:09
      Highlight Highlight "Wenn diese Dinge normal sind, haben sie jegliche Anziehungskraft verloren..."
      Das funktioniert m.E. nicht. Alkohol ist ja nicht verboten und dennoch gibt es "Alkis". Das ist etwas komplexer. Unser Belohnungssystem spielt auch eine Rolle. Das mag Wiederholungen. ;)
      Ich befürworte eine Legalisierung von Cannabis dennoch. Kriminalisierung hilft nur den Kriminellen.
    • SanchoPanza 24.07.2019 14:20
      Highlight Highlight ich bin absolut bei dir das mehr Präventio betrieben werden sollte. Auch das Alkohol und Cannabis so grundverschieden behandelt werden finde ich nicht in Ordnung.
      Aber anscheinend bist du dir nicht bewusst das:
      a) ein jugendliches Gehirn im wachstum gehemmt wird durch Cannabis
      b) das Cannabis das heute !verkauft! wird nichts aber auch gar nichts mit der ‚normal wachsenden‘ Pflanze des Hanfs zu tun hat. Das ist hochgezüchtete Dinger und nix Bio oder so.
      c) nur weil Alkohol falsch behandelt wird, muss man deswegen nicht die Prävention von Cannabis vernachlässigen. Genau das ist jetzt geschehen.
    • You will not be able to use your remote control. 24.07.2019 18:24
      Highlight Highlight 'b) das Cannabis das heute !verkauft! wird nichts aber auch gar nichts mit der ‚normal wachsenden‘ Pflanze des Hanfs zu tun hat. Das ist hochgezüchtete Dinger und nix Bio oder so.'

      Stimmt die Weinflaschenpflanze ist viel mehr Bio und erst der Pflümlibaum... Fast gleich Bio ist der Aspirinbusch.

      Es ist egal, wie 'natürlich' die Herstellung einer Droge ist. Die Wirkung ist entscheidend und die ist bei Cannabis laut Studien weniger gefährlich, als die der meisten anderen Drogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 24.07.2019 10:54
    Highlight Highlight War Max Hofmann früher beim Bauern- oder Tourismusverband? Das war ja next level jammern.
  • Bits_and_More 24.07.2019 10:53
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade einen solchen Präventionskurs vor. 20 Jugendliche, alles Kiffer, für einen Tag in einem Kantonsgebäude irgendwo. Über Mittag gibts ne Stunde frei, man holt sich was zu Essen und sitzt im Pärkli gemütlich unter einem Baum. Was da wohl alles sonst noch passiert :-D?
    • AngelitosHE 24.07.2019 11:23
      Highlight Highlight Da werden dann erstmals Connections in der Szene etabliert.
    • SanchoPanza 24.07.2019 14:21
      Highlight Highlight na und - solange ein Jugendlicher von den 20 weniger kifft oder zumindest lernt das Kiffen keine Problemlösungsstrategie ist hat sich der Tag gelohnt ;-)
  • Röschtigraben1 24.07.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich höre immer nur Legalisierung. Echt jetzt?
    Man sollte alle Drogen verbieten und hart bestrafen. Mit allen Drogen meine ich die harten wie Heroin ist und Cannabis und Alkohol und zigis.
    Mann das Zeugs ist schädlich für euch und die Jugendlichen. Noch nicht kapiert?
    Stellt euch mal vor, man kann auch ohne das Zeugs Spass am Leben haben. Ich zumindest kann das.

    So und jetzt blitzt mich
    • Magnum 24.07.2019 11:11
      Highlight Highlight Die Freiheit zur Selbstschädigung bis zu einem gewissen Mass seitens mündiger Menschen ist in einer liberalen Gesellschaft nicht verhandelbar. Schön für Dich, wenn Du «ohne das Zeugs» (und immer schön differenziert, Heroin, Cannabis und Alkohol in einem Satz...) Spass am Leben haben kannst.
      Du solltest das anderen aber nicht aufzuzwingen versuchen. Denn was die konsumieren, geht Dich eigentlich einen feuchten Kehricht an.
    • AngelitosHE 24.07.2019 11:24
      Highlight Highlight Du solltest dich und deine Ansichten nicht auf andere projezieren.

    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 11:36
      Highlight Highlight @Röschtigraben
      Ich verweise mal ganz frech auf die 20er als Alkohol verboten war.
      Es gab nie mehr Tote durch Alkohol in Amerika als in dieser Zeit.
      Und bitte nenne mir doch ein Beispiel, in welchem die Prohibition wirklich geholfen hat.
      Bisher konnte mir das kein einziger Prohibitionist aufzeigen.
      Es kamen ausschließlich nur persönliche Ansichten. Keine logischen und nachvollziehbaren Argumente.
      Ausserdem, sich auf ein hohes Ross setzen und andere verurteilen, wie der Pfarrer auf der Kanzel, ist ziemlich schwach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gantii 24.07.2019 10:49
    Highlight Highlight das Gesetz und die Richter sagen ziemlich klar wie der Umgang mit Cannabis sein sollte. Das die Polizei dies nicht respektieren will und weiterhin auf Kifferjagt geht ist nicht der Fehler der Politik sondern auf inkompetente Polizeistrategien zurückzuführen. Vielleicht sollten Sie einmal ihren Fokus als Polizei überdenken, Herr Hofmann
    • michiOW 25.07.2019 11:29
      Highlight Highlight Wo verstösst denn die Polizei gegen das Gesetz?🤔
    • Gantii 26.07.2019 01:14
      Highlight Highlight indem sie weiter ordnungsbussen verteilt nachdem das Bundesgericht diese Praxis als widerrechtlicht eingestuft hat?
  • Borki 24.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Wo er recht hat, hat er recht: Es braucht eine neue Volksabstimmung.

    • W.W. 24.07.2019 11:40
      Highlight Highlight Falsh, das schweizer stimmvolk ist sehr unzuverlässig
    • Thom Mulder 24.07.2019 18:45
      Highlight Highlight Und sehr leicht manipulierbar.
    • michiOW 25.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Kiffer sagen doch so gern, dass die Mehrheit eine Legalisierung wünscht blablabla.
      Dann haben sie doch eine faire Chance.
      Die Frage ist, ob diese Personen auch wählen, denn die meisten Wähler sind eher alt und haben noch ein anderes Bild von Cannabis.
  • Aithria 24.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Man sollte nur zum Grase greifen, wenn man mit den Beinen im Leben steht und weiss, was mit seinen Händen und seinem Verstand zu tun ist. Solange das nicht der Fall ist, kann das Grase verheerende Wirkung haben. Und das ist bei Jungen und Junginnen (hähä) so. Ab einer gewissen Lebensfestigkeit kann es aber durchaus sehr positiv wirken, aber die Frage des Masses darf auch dann nicht vergessen werden.

    Dabei gibt es immer Ausnahmen, Tagesdurchraucher die gut Leben oder Leute, die lieber die High-school als die Hochschule machen. Dann barfuss und langhaarig am See liegen und Gemütlichkeit leisten
    • Borki 24.07.2019 12:14
      Highlight Highlight Starke Zusammenfassung!
  • Magnum 24.07.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich habe auch langsam genug. Genug von Polizisten, welche sich über die Rechtslage hinwegsetzen. Welche sich für Pädagogen und Suchtexperten halten. Welche im einen Kanton wegschauen und im anderen Kiffer jagen.

    Ich habe die Nase sogar gestrichen voll vom Fehlen von Rechtssicherheit rund ums Kiffen in der Schweiz. Polizisten sind übrigens keine Juristen. Ihre Aufgabe ist einzig und allein die Durchsetzung geltenden Rechts und die Erhaltung der öffentlichen Ordnung, basierend auf dem staatlichen Gewaltmonopol.
    • Whitchface 24.07.2019 11:34
      Highlight Highlight Danke Magnum: Tatsache ist, dass die meisten Polizisten vom Recht nur oberflächliche Ahnung haben. Es ist durchaus richtig, dass das Bundesgericht so entschieden hat. Ob ein Polizist privat mit der Gesetzgebung einverstanden ist oder nicht, tut absolut nichts zur Sache. Ein Polizist darf NUR die geltenden Gesetze umsetzen. Im Kt. Aargau ist die Polizei meist sehr gut darüber informiert, habe aber auch schon von anderen Kantonen gehört, die Ihre Kompetenzen massiv überschreiten. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich eine Busse für den reinen Besitz vor Gericht ziehen würde.
    • michiOW 25.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Was erwartet ihr?
      Dass Polizisten alle Gesetzt kennen?

      Sie lernen das in der Polizeischule und haben Weiterbildungen, aber es gibt auch anderes, meiner Meinung nach wichtigeres wie häusliche Gewalt, welches thematisiert wird.

      Sie kennen wohl kaum alle Gesetze und Gerichtsentscheide zu Cannabis.
    • Whitchface 25.07.2019 13:07
      Highlight Highlight @michiOW Natürlich darf man nicht erwarten, dass Polizisten sämtliche Artikel des StGb. auswendig kennen, aber ein gewisses Rechtsverständnis gehört zur täglichen Arbeit. Des Weiteren, wurde Cannabis in den letzten Jahren so stark medial thematisiert, dass "nicht wissen" stark an Ignoranz grenzt. Dazu kommt, dass Polizisten regelmässig Anweisungen erhalten, wie in Einzelfällen damit umzugehen ist. Wenn sich einige Kantone über den BG-Entscheid hinwegsetzen, ist dies ganz klar ein Fall von Amtsmissbrauch den ich entsprechend anzeigen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friedhofsgärtner 24.07.2019 10:05
    Highlight Highlight Die Polizei ist nicht der Gesetzgeber.
  • Trump's verschwiegener Sohn 24.07.2019 09:57
    Highlight Highlight Der Artikel erwähnt, dass eine Volksinitiative in Vorbereitung ist. Dann wird es wohl kaum 10 oder mehr Jahre gehen und die Frage ist beantwortet.
    • michiOW 25.07.2019 11:37
      Highlight Highlight Was passiert, wenn die Legalisierung von der Mehrheit der Bevölkerung angenommen wird, die Jehrheit der Stände diese aber ablehnt?

      Was soll man dann tun?
      Legalisieren darf man nicht, aber eine Mehrheit wünscht es.
    • Trump's verschwiegener Sohn 25.07.2019 12:13
      Highlight Highlight Ständemehr betrifft doch nur Verfassungsänderungen.
    • michiOW 25.07.2019 21:54
      Highlight Highlight Eine Initiative betrifft immer die Verfassung.
      Ein Referendum kannst du gegen ein Gesetz ergreifen, welches das Parlament verabschiedet hat.
  • Lowend 24.07.2019 09:48
    Highlight Highlight Der hat wohl Angst, dass der Polizei bei einer möglichen Legalisierung die Arbeit ausgeht und sie sich dann plötzlich um die echten Verbrecher kümmern müssten.
    • zipfelgrind 24.07.2019 16:17
      Highlight Highlight Ruf doch die 117 an und melde alle richtigen Verbrecher... du scheinst ja super Tips für die Strafverfolgung zu haben. Oder ist es doch nur unnötige Polemik?

      Er sagt ja selber, er will nur eine klare Rechtslage. Wie diese auszusehen hat, sagt er nicht. Ich behaupte im Subtext zu erkennen, dass er der Legalisierung nicht abgeneigt wäre (wie ich auch nicht).
    • Lowend 24.07.2019 17:14
      Highlight Highlight Es ist dringend nötige Polemik, wenn man sieht, wie viel Arbeit da, wie auch bei anderen ordnungspolitischen Massnahmen wie Nachtruhestörungen usw. vergeudet wird, während zur gleichen Zeit Fälle von Raub, Diebstahl, Körperverletzung bis zu häuslicher Gewalt und Vergewaltigungen teilweise an Wochenenden gar nicht mal zur Anzeige gebracht werden können, weil man auf die Öffnungszeiten des nächsten überhaupt noch geöffneten Polizeipostens vertröstet wird.

      Auch dass kommt von der bürgerlichen Sparwut, denn es ist einfach, nach strengen Gesetzen zu schreien und zugleich bei der Polizei zu sparen.
  • DocShi 24.07.2019 09:37
    Highlight Highlight Zitat;
    Es braucht keine weiteren Tests. Es gibt genügend Erfahrungen aus anderen Ländern. Wir müssen endlich die Diskussion führen, wie wir mit dieser Substanz umgehen wollen: Braucht es eine kontrollierte Legalisierung? Oder im Gegenteil strengere, aber praxistaugliche Regeln? Mit den Pilotprojekten verlieren wir weitere zehn Jahre.

    Das habe ich mir genauso gedacht als der Bund diese völlig überflüssige Testphase ausrief. Und vor allem 10 Jahre. Wie dämlich ist das denn!?!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 10:08
      Highlight Highlight Unsere Politiker sind eben ein Haufen machtgeiler Schisshasen. Macht über alles und der rest ist Augenwischerei.
      Es gäbe mehr als genug Erfahrungswerte, aber unsere Politiker druksen herum und prokrastinieren lieber in solchen Fällen.
      Man könnte ja die eigene Wiederwahl gefährden.
    • Oigen 24.07.2019 10:32
      Highlight Highlight das ist ganz einfach, in 10 jahren sitzt keiner dieser herren und damen mehr in de rregierung.
      Aufschieben und drücken nennt man das
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 11:01
      Highlight Highlight @Oigen
      Vielleicht sollte ich mich ab jetzt als Fachmann für Prokrastination bezeichnen und Politiker beraten gehen. 🤔
      Als Mensch mit ADS bin ich ja so etwas wie ein Spezialist für solche Dinge. Könnte zum einen sehr lukrativ sein und zum anderen könnte das ziemlich lustig werden. 😉😛
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 24.07.2019 09:37
    Highlight Highlight Der Entscheid mag dem Gesetz entsprechen... Was denn sonst? Oder muss sich ein Verbandspolizist nicht ans Gesetz halten?
    • Gretzky 24.07.2019 10:27
      Highlight Highlight Nur ist das Gesetz in diesem Fall kompletter Schwachsinn.
    • wasps 24.07.2019 11:10
      Highlight Highlight Sagt wer?
    • Whitchface 24.07.2019 11:56
      Highlight Highlight @Gretzky Es spielt keine Rolle wie schwachsinnig ein Gesetz ist, die Polizei hat es umzusetzen. Die Polizei hat auch nicht die Aufgabe über Sinn oder Unsinn einzelner Gesetze zu urteilen. Ein Polizist, welcher wider besseren Wissens ein Gesetz "falsch" umsetzt, macht sich strafbar.
      Man sollte das Gesetz einfach endlich dem 21. Jh. anpassen, aber das gefällt gewissen Dinosauriern in unserem Parlament wohl nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basubonus 24.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Wer weiss oder gar mitbekommen hat, wie Cannabis auf Jugendliche wirkt und was die Substanz auslösen/verstärken/beeinflussen kann, wird zum Schluss kommen, dass dieses Urtel von - Sorry - Vollidioten gefällt worden ist. Wünschen wir den zuständigen Richterinnen und Richtern, dass sie in ihren Familien nie einen Betroffenen haben werden, der seine Jugend, seinen Schulabschluss und seine Ausbildung gefährdet oder gar verliert, weil er durch die Verharmlosung dieser Droge (doch, ist eine, ja Alkohol auch, ist hier aber nicht Thema) unbedarft in Etwas reingerutscht ist.
    • Oigen 24.07.2019 10:34
      Highlight Highlight Kein einziger meiner ferunde hat ein psychose obwohl wir alle seit dem 15. lebensjahr kiffen.

      aber ich habe 2 freunde die mittlerweile schwerst-alkoholiker sind (mit noch nicht mal 40)

      tut mit leid, aber für mich ist alkohol immer noch schlimmer und legal...
    • MStgr 24.07.2019 10:40
      Highlight Highlight Naja meistens liegt das mit der ausbildung nicht am kiffen. Ich hab bekifft meine LAP mit 5.5 bestanden. Heute bin ich selbständig und rauche immer noch. Seit 2j zwar nur noch CBD. Aber es ist ja einfacher alles auf den Cannabiskonsum zu schieben als die wirklichen probleme zu sehen.
    • Gantii 24.07.2019 10:51
      Highlight Highlight liegt wohl eher an fehlendem halt in der Gesellschaft als an der Droge an sich. Vielleicht muss man sich überdenken wie man solche Jugendliche besser integriert als zu stigmatisieren und als drogenabhängige Junkys abzustempfeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 24.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Er hat Recht damit, dass es bereits genügend Länder mit Erfahrungswerten bezüglich einer Legalisierung gibt. Diese sicher teure Pilotprojekte kann man sich sparen und stattdessen mal etwas Mut zum zeitnahnen Fortschritt zeigen.

    Und wenn man einen wirksamen Jugendschutz will, muss man den Verkauf kontrollieren, was bei einem Verbot nun mal nicht geht. Dem Dealer ist es egal ob ein Kunde 15, 16 oder 17 ist.

    Vielleicht gibt es ja nach den Wahlen andere Mehrheitsverhältnisse im Parlament, welche Änderungen erlauben...
  • Wander Kern 24.07.2019 09:14
    Highlight Highlight Guter Mann. Die Politik eiert schon viel zu lange rum, jetzt wäre mal ein Richtungswechsel angezeit. Dieser Schwebezustand zwischen illegal und entkriminalisiert ist doch Mist. Entweder man behandelt es wie Heroin (völliger Blödsinn) oder reguliert es wie Alkohol und Tabak (vernünftig). Ich bin zuversichtlich, dass die mittlerweile entideologisierte Debatte auch bis weit in bürgerliche Kreise zu einem vernünftigen Richtungswechsel führen könnte.
    • Rodney McKay 24.07.2019 10:35
      Highlight Highlight Ich stimme ja Wander Kern in den seltensten Fällen zu, aber in diesem Fall hat er 100%ig recht. Da ich eher freiheitlich denke, bin ich der Meinung, dass eine Legalisierung langsam an der Zeit wäre. Und das ohne irgendwelches Eigeninteresse, denn ich habe noch nie einen Joint probiert, und habe es auch nicht vor.
    • michiOW 25.07.2019 11:41
      Highlight Highlight @Rodney
      Ich habe es probiert. War ekelhaft. Man sollte es trotzdem legalisieren.
  • Miikee 24.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Ja bei Alkohol und Tabak gibt es klare Regeln. Ob die funktionieren steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

    Diese Substanzen sind Nachweislich! gefährlich und tödlich. Aber ausgerechnet Cannabis das in einigen Fällen noch Gesund ist bzw. gegen diverse Krankheiten ist, ist verboten bzw. so halb legalisiert.

    Würde da die richtige Lobby dahinterstehen wäre es schon längst legal, unsere Politiker sollen da endlich den Finger rausnehmen.

    Aber die sind wohl alle gerade beim Philip Morris Pavillon an der Weltausstellung.🤦🏽‍♂️
  • Posersalami 24.07.2019 09:07
    Highlight Highlight Es braucht eine Legalisierung, Punkt! Studien braucht es keine mehr, man kann einfach ins Ausland schauen was dann passiert.

    Alles andere wird absolut nichts verändern.
  • Statler 24.07.2019 09:06
    Highlight Highlight Besitz ist erlaubt, Konsum aber nicht?
    Wer hat sich denn das ausgedacht? Was hat jemand wohl vor, der im Besitz von Gras ist?

    Erinnert mich an meine Jugend und den CB-Funk (Google hilft, Kids). Da gab's Geräte, die waren viel stärker, als es das Gesetz erlaubt hat. Verkaufen durfte der Handel diese – aber man durfte sie nicht benutzen.
    Und natürlich hat keiner der Käufer die Dinger verwendet. Man hat sie zu Hause schön drapiert und auf's Kaminsims gestellt, weil die Geräte halt so schön sind.
    Hören sich die Gesetzgeber eigentlich selbst zu beim Reden?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Schönes Beispiel. 😂
      Politiker hören sich selbst ohnehin am liebsten reden.
      Der Inhalt muss nicht unbedingt Sinn ergeben.
      Ich denke auf der einen Seite wollen die Politiker fortschrittlich sein, aber auf der anderen Seite wollen sie auf keinen Fall die eigenen Wähler verärgern. Denn man könnte ja die heißgeliebte Macht verlieren, für die man Unmengen an Ärschen geküsst hat.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2019 11:10
      Highlight Highlight @Statler
      Kleiner Nachtrag zum Thema Politiker hören sich selbst am liebsten reden. 😇
      Play Icon
    • satyros 24.07.2019 12:27
      Highlight Highlight Es ist egal, was man vorhat. Das Strafrecht ist darauf ausgelegt, verbotene Handlungen zu bestrafen, nicht irgendwelche Pläne und Vorhaben. Deshalb fängt die Strafbarkeit erst beim Eintritt ins Versuchsstadium an, dann wenn man tatsächlich beginnt, eine verbotene Tat auszuführen. Ausnahmen, die bereits die Vorbereitung der Tat unter Strafe stellen, gibt es nur für die allerschwersten Delikte wie Mord, Raub, Völkermord etc. (vgl. Art. 260bis StGB). Und beim Drogenkonsum. Dort ist die Strafbarkeit sehr weit ins Vorfeld verlegt. Dass man das nun beim Cannabis geändert hat, ist zu begrüssen.
  • fabsli 24.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Kommt reichlich frustriert und unprofessionell rüber der Herr Hofmann.
  • Hardy18 24.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich habe da einen Vorschlag wo alle Beteiligten entlastet werden; öfter mal ein Auge zu drücken 😉

    Wenn man einen Jugendlichen mit mehr als zehn Gramm erwischt, dann hilft auch keine Strafe mehr. Wer "Anfänger" ist läuft nicht mit soviel Grass durch die Gegend.

    Ach und, wieso weiss er wieviel Joints man bei 10g bauen kann? 😏
    • Gzuz187ers 24.07.2019 11:39
      Highlight Highlight Was denkst du wie die beschlagnahmten BTM vernichtet werden?😉
    • Hardy18 24.07.2019 12:10
      Highlight Highlight Einige Tests werden wohl gemacht werden müssen - nur für Akten, selbstverständlich 😄
  • aglio e olio 24.07.2019 09:02
    Highlight Highlight "Wir müssen endlich die Diskussion führen, wie wir mit dieser Substanz umgehen wollen: Braucht es eine kontrollierte Legalisierung? Oder im Gegenteil strengere, aber praxistaugliche Regeln?"

    Eine Diskussion scheint hier nicht gewünscht. "kontrollierte Legalisierung" vs. "praxistaugliche Regeln".
    Die Ansichten des Herren scheinen gefestigt.
    • michiOW 25.07.2019 11:46
      Highlight Highlight Wieso?
      Er wünscht entweder Regeln, welche für alle klar und verständlich sind ODER eine kontrollierte Legalisierung.
      "praxistauglich" sgt er nur, weil seiner Meinung nach die heutigen Regeln nicht praxistauglich sind.
  • Silent_Revolution 24.07.2019 08:56
    Highlight Highlight Das Urteil hebelt unmöglich den Jugendschutz aus, werter Herr Hofmann, Jugendschutz für illegale Substanzen ist und bleibt inexistent.
    Und die heutige Aufgabe der Polizei, ist Hauptursache dafür, dass weder Jugendliche noch Erwachsene geschützt sind. (Unkontrollierbarer THC Gehalt, Streckmittel, Überdüngt)

    Auch ein verpflichtender Präventionskurs für Jugendliche durch die Behörden, nachdem dieselben Behörden die jungen Kiffer wie Verbrecher behandelt hat, wird nichts bringen. Nach der Ausübung unsinniger Gesetze den Mahnfinger zu heben, wird den rebellischen jugendlichen Geist nie brechen.
  • lilie 24.07.2019 08:54
    Highlight Highlight So ganz verstehe ich seinen Standpunkt nicht. Einerseits beklagt er sich darüber, dass die Polizei zu viel Arbeit mit Kiffern hätte, andererseits ärgert er sich, dass die Polizei in Bezug auf kiffende Jugendliche nicht eingreifen dürfe. Ja was nu?

    Wie auch immer, in einem Punkt bin ich einig mit ihm: Der Jugendschutz sollte hohe Priorität geniessen, egal, ob Marijuana legal ist oder nicht.
    • speedy_86 24.07.2019 09:40
      Highlight Highlight Sein Problem ist, dass neuerdings Jugendliche genauso straffrei wegkommen wie Erwachsene. Dies trotz der wissenschaftlich erwiesenen Folgen des Konsums auf den jugendlichen Körper, insbesondere auf das Gehirn, welches ja noch in der Entwicklung ist.
      So wie der Artikel auf mich rüberkommt stört ihn die Straffreiheit von Erwachsenen beim Besitz von weniger als 10 Gramm nicht. Er scheint sich einfach eine Linie zu wünschen nach welcher die Polizei ihren Job machen kann. Ich sähe/hörte gerne noch Mimik/Stimme des Herren als er die Optionen Legalisierung oder strengere Regeln erwähnt.
    • Magnum 24.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Jugendschutz klappt bei illegalen Substanzen aber nicht, weil in diesem Fall der Vertrieb und der Verkauf genauso eine Blackbox sind wie die Kontrolle der Qualität und Wirkungsstärke.

      Wer Jugendschutz will, muss die Legalisierung befürworten. So einfach ist das.

      Und die Polizei müsste ihr Handeln konsequent nach dem Gesetzgeber ausrichten und nicht nach eigenen Befindlichkeiten. Das ist eine Grundvoraussetzung für Rechtssicherheit, die aktuell in der Schweiz beim Thema Cannabis nicht gegeben ist.
    • Bits_and_More 24.07.2019 10:57
      Highlight Highlight So wie ich ihn verstehe, wäre er für die Legalisierung aber mit starkem Jugendschutz. Sprich den Besitz von Cannabis bei Jugendlichen unter Strafe stellen (was gemäss Urteil bei Menge < 10g nicht der Fall ist) und für Erwachsene den Konsum legalisieren (was heute auch nicht der Fall ist).

      Dabei scheint es ihm weniger um die Bestrafung von Jugendlichen zu gehen sondern mehr um die Konsumverhinderung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Ökofuzi 24.07.2019 08:50
    Highlight Highlight Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin was der Herr geäussert hat, mit Folgendem hat er absolut recht: "Wir müssen endlich die Diskussion führen, wie wir mit dieser Substanz umgehen wollen."

    Das ist überfällig und hätte spätestens mit der Einführung von CBD Hanf geschehen sollen. Ich persönlich bin für eine kontrollierte Legalisierung.
  • Max Dick 24.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Oh die armen armen Polizisten. Macht man ihnen das Leben schwer, dürfen sie nicht einfach schalten und walten und einsperren wen und wie sie wollen.

    Es ist glaubs definitiv nicht die Aufgabe der Polizei, Jugendliche "vor sich selber zu schützen", wie er so schön sagt. Haben die echt nichts besseres zu tun, als Jugendliche nach Hanf zu filzen? Dann sollte die Politik hier mal mit dem Sparhammer zuschlagen.
    • Purscht 24.07.2019 14:36
      Highlight Highlight Die Polizei ist dafür da die Gesetze durchzusetzen. Wenn die Gesetze scheisse sind ist das nicht der Fehler der Polizei. Die Polizei hat wirklich besseres zu tun, was im Interview auch erwähnt wird.
    • Max Dick 25.07.2019 08:01
      Highlight Highlight Aber in Sachen Gewichtung der Prioritäten läge es dann durchaus in den Händen der Polizei. Logisch, wer sich auf die Haube eines Polizeiauto setzt, an seinem Joint saugt und die Beamten fragt, ob sie auch wollen, darf sich nicht ab der Polizei beschweren, wenn er verzeigt wird. Aber DEN Aufwand, den die Polizei betreibt, um Kiffer zu jagen, und dann anschliessend über Personalmangel jammert, das kann auf kein Gesetz abgeschoben werden, da ist der Freund und Helfer absolut selber Schuld. Und es ist nicht nur beim Kiffen so, dass wegen Bagatellen ein Riesenaufwand betrieben wird.
  • esclarmonde 24.07.2019 08:42
    Highlight Highlight Alkohol und Zigaretten sind halt gesellschaftlich anerkannt. Schaden tun diese auch - und Alk gefährdet auch andere (Strassenverkehr, Aggressionen). Aber da müssen die Jugendlichen in keinen Präventionskurs.
    Und Ecstasy?
  • Hein Doof 24.07.2019 08:37
    Highlight Highlight [...] Es wäre wichtig, dass sich ein solcher Jugendlicher mit den gesundheitlichen Gefahren auseinandersetzen würde. [...]

    Gesundheitliche Gefahren von Cannabis? Da bin ich aber gespannt..
    • El Vals del Obrero 24.07.2019 09:31
      Highlight Highlight Ein Problem bei der heutigen Situation ist halt, dass sie bei den einen zu Verteufelung und den anderen zu Verharmlosung führt und die Diskussion kaum sachlich sein kann, sondern vor allem mit Reflexen und Gegenreflexen stattfindet.

      (Nicht falsch verstehen: ich bin für Legalisierung)
    • fidget 24.07.2019 09:39
      Highlight Highlight Mit Cannabis verhält es sich doch wie mit allem anderen auch. Zu viel ist nie gut und schadet der Gesundheit. Ich bin aber der Meinung, dass es nicht Aufgabe der Polizei ist, die Jugend über Gesundheitsrisiken zu belehren.
    • Knäckebrot 24.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Hein Doof, ich habe beruflich immer wieder mit Leuten zu tun, welchen es tatsächlich schadet.

      Es gibt Leute, die Kiffen massiv und denen macht es gar nichts und es gibt Leute, die Kiffen wenig und es macht vieles kaputt.

      In der öffentlichen Debatte wird m.E. zu wenig auf diejenigen Eingegangen, welche dadurch Schaden erleiden.

      Dass "El Vals del Obrero" einen solchen Disclaimer machen muss, um sich nicht öffentlich zu disqualifizieren und man seinen Kommentar ernst nimmt, zeigt etwas über die ungesunde Dynamik der aktuellen Debatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 24.07.2019 08:31
    Highlight Highlight Die Polizei möge sich doch bitte einfach an das Gesetz halten. Auch in Wallis, die nichts lieber machen, als den halben Tag jugendliche zu verfolgen, die ev. eins kiffen könnten.
    • Manuce 24.07.2019 10:30
      Highlight Highlight Ich war auch mal 17 und fühlte mich von der Polizei schikaniert, weil sie mich ab und zu gefilzt haben. Keine Angst, das geht vorbei.
    • Fox1Charlie 24.07.2019 11:42
      Highlight Highlight Und deiner Meinung nach hält sich die Polizei nicht ans Gesetz, wenn sie Verbotene Substanzen bei Jugendlichen einziehen?
    • Sandro Lightwood 24.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Sorry bin über 30 und hab def. keine Angst. Ich stelle nur fest.
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  • Jeannine Bollinger-Stutz 24.07.2019 08:30
    Highlight Highlight 9.5 g ergeben etwa 20 joints. made may day!
    • Einstürzende_Altbauten * 24.07.2019 08:54
      Highlight Highlight 20 joints, you made my day .... die frage, wieviele joints sich aus 9,5 g drehen lassen, hängt auch stark davon ab, mit wieviel tabak gemischt wird. somit sind beide aussagen gleich richtig und falsch.
    • hmmmmmm 24.07.2019 09:29
      Highlight Highlight Schrödingers "Grass" im Sack, beides trifft zu :-D
  • Avalon 24.07.2019 08:30
    Highlight Highlight „Es braucht einen Befreiungsschlag des Volkes.“ Hm, spannende Aussage in dem doch eher nach SVP tönenden Interview ...
    Ja, es wäre toll, wenn ‚Cannabis mit‘ endlich die kriminalisierte Zone verlassen könnte!
  • Sophon 24.07.2019 08:26
    Highlight Highlight Letztes Wochenende am See in Estavayer-le-Lac; Zivilpolizisten filzen alle Jugendlichen in ihren Sommerferien am See.

    Mol mol Herr Hofmann zum Glück haben wir sie und die Polizei, die im Gegensatz zu den Gerichten und der Politik wissen was gut ist für die Jungen. Natürlich kostet diese "Erziehung" auch Zeit, welche die Polizei aber gerne aufwendet. Lieber als zeitnah bei Einbrüchen oder Schlägereien zu erscheinen.
    • HansDampf_CH 24.07.2019 17:59
      Highlight Highlight Da könnte es gefährlich werden...
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 24.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Gutes Interview.
    • Abu Nid As Saasi 24.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Ein gutes Interview ist in jedem Fall eine Glatteisfahrt des Interviewten. Fragen ohne Nachfragen leisten der Propaganda Vorschub
  • Alnothur 24.07.2019 08:14
    Highlight Highlight Wieso bitte soll der Bund da Geld zur Verfügung stellen?
    • Pet R. Pan 24.07.2019 09:04
      Highlight Highlight Hast du das Interview gelesen und verstanden?
    • Alnothur 24.07.2019 09:17
      Highlight Highlight Ja, habe ich.
    • Alnothur 24.07.2019 18:31
      Highlight Highlight Also nochmal langsam, an einem Beispiel:
      Die Stadt Bern möchte Kiffern kontrolliert Cannabis abgeben. Kanton sagt "ok", Bund sagt "ok, wenn ihr wollt, dürft ihr".

      Wieso soll jetzt da bitte der Bund dafür bezahlen? In der Schweiz handhaben wir das so, dass die verursachende politische Instanz auch für die Kosten aufkommt, in diesem Fall Stadt/Kanton.
  • Chili5000 24.07.2019 08:14
    Highlight Highlight "Und wie soll dieses Gesetz konkret aussehen?"
    "Das ist Sache der Politik."

    Kein Wunder werden die Gesetze schwamig formuliert. Die die es besser wissen könnten machen lieber die Faust im Sack...
  • Pbel 24.07.2019 08:13
    Highlight Highlight Na ja. Verstehe einige Punkte, aber bei Alkoholkonsum wird auch kein Jugendlicher in einen Präventionskurs geschickt. Nur der Verkauf an Jugendliche wird geahndet. Also hat das Bundesgericht konsequent entschieden.
    • Gretzky 24.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Alkohol ist per se auch nicht verboten, Cannabis schon. Das Anpflanzen ist verboten, der Handel ist verboten und der Konsum ist verboten, aber auf sich tragen soll dann legal sein. Das Gesetz ist schlicht ein Witz.
  • Altweibersommer 24.07.2019 08:11
    Highlight Highlight Dieser Jugendschutz gilt ja bei Alkohol und Zigaretten auch nicht: Wenn win 15-jähriger mit einer Flasche Vodka und einem Zigipäckli "erwischt" wird passiert auch nichts. Die Prävention zielt auch hier nur darauf, dass der Verkauf an Jugendliche verhindert wird.

    Wie sich gezeigt hat, ist es dabei sehr hilfreich, dass beide Substanzen legal sind.
  • AlienTechnologie 24.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Da stimme ich dem Polizeivertreter voll zu, es braucht entlich ein klares Bekenntniss zu Hanf. Bei einer Abstimmung denke ich auch, dass es zu der Legalisierung kommt, die schon lange überfällig ist🍁
  • Knäckebrot 24.07.2019 08:06
    Highlight Highlight Zitat: "Müssten Sie nicht froh sein über das Urteil aus Lausanne? Schliesslich werden die Polizeibeamten künftig weniger eingreifen müssen."

    Weniger direkt eingreifen vielleicht...

    Aber nicht weniger bei indirekten Kifferschäden: Wenn junge Erwachsene durchs Kiffen psychotisch werden.

    Da könnten Polizisten ein Lied darüber singen.

    Danke übrigens für dieses Interview!
    • Bruno S.1988 24.07.2019 08:15
      Highlight Highlight @Knäckebrot.
      "Eine Gruppe bekiffter Jugendlichen hat am Wochenende die Polizei angegriffen. Sie litten unter eine durch das Kiffen verursachten Psychose"...wie Oft haben sie das schon gehört? Ich noch nie. Und es wird heute schon bereits viel gekifft.
    • Oigen 24.07.2019 08:19
      Highlight Highlight Achja wieder die kifferpsychosen (will ich nicht abstreiten). Wieviele alkohol Psychosen, gewaltausbrüche etc gibt es?
    • Raffaele Merminod 24.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Bei indirekten Alkoholschäden ist das doch nicht anders.
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  • JoeyOnewood 24.07.2019 08:06
    Highlight Highlight „Doch ausgerechnet beim Besitz vom Cannabis – einer verbotenen Substanz – sind Jugendliche und Erwachsene gleichgestellt!“ - sehe ich genau so, aber genau das war auch der jahrzehntelange Zustand vor dem Ordnungsbussensystem - und da war die Polizei ziemlich ruhig.

    Ich verstehe alle seine Punkte, aber zu implizieren, der Polizei sei es egal, ob es eine Liberalisierung oder noch mehr Repression gibt, Hauptsache anders als jetzt, find ich schwach. Wie er sagt, wir wissen genug, da könnte man auch mal hinstehen und sagen: Legalize It
    • Einstürzende_Altbauten * 24.07.2019 08:56
      Highlight Highlight gute Zusammenfassung, danke!
  • Alice36 24.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Er will Gesetze für einen vollumfänglichen Jugendschutz die bei deren Anwendung möglichst keine Mehrarbeit verursacht. Wie das aussehen soll ist aber wieder Sache der Politik - kein Input der Polizei die eh seit längerem überfordert ist mit den Ansprüchen an sie. Wie wär's denn mit Blechpolizisten für Kiffer die an neuralgischen Orten aufgestellt werden und mit ihren Sensoren den Weed Dampf erschnüffeln. Dann noch schnell ein Foto, etwas Gesichtserkennung, abgleich mit der Datenbank und den- oder diejenige grad mal für ein par Monate versorgen. Das wäre dann Jugendschutz total.
  • Freethinker 24.07.2019 08:02
    Highlight Highlight Hanf ist NICHT harmlos! Und ja, wir haben damals auch gekifft. Heute bin ich froh, dass ich es nicht lange und somit ohne Dauerschäden überstanden habe. Für den Besitz von Hanf sollte man als U18 nach wie vor bestraft werden.
    • Bruno S.1988 24.07.2019 08:48
      Highlight Highlight Und wie sieht deine Strafe aus? Hast ja nun selber zugegeben dass du damals auch gekifft hast! Hanf ist nicht harmlos, ey! 😁🤦🏻‍♂️
    • winglet55 24.07.2019 09:11
      Highlight Highlight 90 % aller Gymi- Schüler und Lehrlinge bestrafen ? 🙈
    • Oigen 24.07.2019 10:38
      Highlight Highlight @wiglet55

      lieber ausschaffen wenns nach gewissen parteien geht
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  • Oigen 24.07.2019 08:01
    Highlight Highlight "Wir wollen die Jugendlichen ebenfalls nicht kriminalisieren. Aber wir müssen sie vor den Gefahren schützen. Studien zeigen, dass sich die Gehirne von jungen Menschen deutlich verändern, wenn sie Cannabis konsumieren. Deshalb ist Vorsicht geboten."

    wie wärs mit legalisieren?
    dann könnte man steuern wer es bezieht und präventionskampagnen lancieren.
  • Weiss 24.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Legalisieren. Und klare Regeln für den Jugendschutz formulieren wie bei Tabak und Alkohol.

    Besitz legal, Konsum verboten. Lächerlich.

    Das ist wie Waffen besitzen legal, Gebrauch verboten.
  • Bruno S.1988 24.07.2019 07:58
    Highlight Highlight Das jugendliche bereits in frühen Jahren Cannabis konsumieren ist unschön. Das trifft aber auch auf Alkohol und Tabak zu. Es ist Aufgabe der Eltern dies zu verhindern, nicht diejenige der Polizei. Ich weiss nicht wie nachhaltig es ist, wenn der Polizist dem frisch erwischten versucht ins Gewissen zu reden.
  • Astrogator 24.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Ach jö, der Arme,natürlich geht es ihm um den Jugendschutz.

    Wie ist das wenn ein 12 jähriger mit Bier oder Zigaretten erwischt wird? Gibt es dann ein Strafverfahren gegen den Jugendlichen? Nein, und trotzdem funktioniert die Prävention.

    Folglich geht es dem Herrn nur darum, dass ihm die Straffreiheit von Cannabis-Besitz gegen den Strich geht. Pech für ihn, dass Gesetze auch für die Polizei gelten und er jetzt keine Jugendlichen mehr kriminalisiert kann. Irgendwie ein Typ mit dem man Mitleid haben kann.
  • HansDampf_CH 24.07.2019 07:55
    Highlight Highlight Mimimi wir alle haben mit schwierigen Kunden zu kämpfen. Viele Pimizisten sind auch scharf darauf ihre quote zu erfüllen und mächtig stolz wenn sie einen mit ein paar gramm cannabis erwischen....
  • Gustav.s 24.07.2019 07:55
    Highlight Highlight Oh Gott, lasst bloss nicht das Volk in diese Sache entscheiden, dass geht schief. Einfach wie Alkohol behandeln und gut ist.
    Selbst in der USA ist es inzwischen vielerorts legal.
  • inmi 24.07.2019 07:53
    Highlight Highlight Er hat Recht. Ich kann den Frust verstehen.

    Legalize it - mit Jugendschutz.

    Analog Tabak. Vielleicht ist die Zeit reif für eine neue Volksinitiative um den faulen National- und Ständeräten Feuer unterm Arsch zu machen.

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