DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: KEYSTONE

Vor Ablauf der Frist: Über 140'000 Unterschriften für Konzern-Verantwortungs-Initiative

Ein halbes Jahr vor Ablauf der Frist haben die Initianten der Konzernverantwortungsinitiative nach eigenen Angaben über 140'000 Unterschriften gesammelt. Sie wollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichten.
17.04.2016, 11:2417.04.2016, 11:36

Die Konzernverantwortungsinitiative sei ein einzigartiges Projekt, weil sie nicht von politischen Parteien sondern von 77 Nichtregierungsorganisationen getragen werde, teilte das Initiativkomitee in einer Mitteilung am Sonntag mit.

Die Initianten fordern, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingendem Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Durchsetzung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht. Verstösst ein Unternehmen dagegen, soll es künftig haften.

Die freiwilligen Massnahmen der Konzerne genügten nicht, schreiben die Initianten in der Mitteilung weiter. Sklaverei bei der Crevetten-Fischerei, Kinderarbeit im Kakaoanbau und Menschenrechtsverletzungen beim Goldabbau seien nur die jüngsten Beispiele für die «hochproblematischen Tätigkeiten von Schweizer Konzernen».

Deshalb brauche es «verbindliche Leitplanken». Am 21. Oktober läuft die Sammelfrist für die Initiative ab. Im Oktober soll das Volksbegehren nach Angaben der Initianten dann auch eingereicht werden. (rar/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Chinas Olympia-Diktatur: «Den ganzen Tag haben sie mich verfolgt»
Die Journalistin Tamara Anthony leitet das ARD-Studio in Peking. Knapp zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen erzählt sie von Stacheldraht rund um die Sportstätten und unter welchem Vorwand Medienschaffende von ihrer Arbeit abgehalten werden.

Frau Anthony, in elf Tagen beginnen in Peking die Olympischen Winterspiele. Wie ist die Stimmung vor Ort?
Tamara Anthony: Es hat gerade geschneit. Das kommt hier eher selten vor. Das macht es aber etwas realer, dass hier die Olympischen Winterspiele sehr bald stattfinden werden.

Zur Story