Winti verabschiedet sich mit Pleite gegen Luzern – GC-Youngsters zeigen, wie es geht
Lausanne-Sport – Grasshoppers 1:3
Um sich für die Barrage zu schonen, reisten die Grasshoppers mit ihrer U21-Mannschaft ins Waadtland und nahmen eine mögliche Niederlage in Kauf. Die Nachwuchsspieler zeigten jedoch, was mit der richtigen Einstellung möglich ist. Der 18-jährige Dominik Papic brachte die Zürcher mit der ersten Gelegenheit in Führung, und der 20-jährige Demis Fiechter sorgte kurz vor der Pause mit einem perfekten Lupfer für das 2:0. Den Schlusspunkt setzte der 20-jährige Christian Kouamé.
Lausanne, das nach den Fan-Ausschreitungen im Derby gegen Servette ein Geisterspiel austragen musste, versuchte zu reagieren, brachte offensiv jedoch lange kaum Zählbares zustande. Der negative Höhepunkt war der Platzverweis gegen Theo Bair, der innerhalb von vier Minuten zwei Gelbe Karten sah.
Der Sieg dürfte auch für GC-Trainer Peter Zeidler eine kleine Genugtuung gewesen sein, nachdem er einen Monat zuvor bei Lausanne-Sport freigestellt worden war. Für die Grasshoppers geht es bereits am Montag mit dem Barrage-Hinspiel in Aarau weiter. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Zürich statt.
Lausanne-Sport - Grasshoppers 1:3 (0:2)
Keine Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 14. Papic (Sahin) 0:1. 39. Fiechter (Sahin) 0:2. 87. Diakite 1:2. 91. Kouam (Tesfom) 1:3.
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Mouanga, Sow, Fofana (87. Poaty); Butler-Oyedeji (69. Bergvall), Roche, Diakite; Lekoueiry (46. Ajdini); Janneh (61. Traore), Kana Biyik (46. Bair).
Grasshoppers: Glaus; Marques, Mikulic, Beka (59. Paloschi), Creti; Mantini, Kouam; Papic (60. Kabashi), Diarrassouba (60. Guido), Sahin (87. Tesfom); Fiechter (71. Gonzalez).
Bemerkungen: 75. Gelb-Rote Karte gegen Bair.
Verwarnungen: 59. Butler-Oyedeji, 71. Bair, 82. Sahin, 84. Gonzalez, 93. Bergvall, 94. Sow, 94. Kouam.
Winterthur – Luzern 0:3
Der FC Winterthur verabschiedete sich mit einer klaren Niederlage aus der Super League. Beim 0:3 gegen den FC Luzern gelang dem Heimteam auf der Schützenwiese wenig - der 21-jährige Tibault Citherlet musste sogar noch vor der Pause mit Rot vom Platz.
Auf der Gegenseite brillierte dagegen ein 21-Jähriger: Oscar Kabwit erzielte seine Saisontore zehn und elf. Sämtliche Treffer gelangen dem Kongolesen in der zweiten Saisonhälfte, in der er richtig aufdrehte.
Winterthur - Luzern 0:3 (0:1)
8100 Zuschauer. - SR Gianforte.
Tore: 39. Kabwit (Fernandes) 0:1. 54. Dorn (Vasovic) 0:2. 68. Kabwit 0:3.
Winterthur: Spagnoli; Citherlet, Arnold, Lüthi; Rohner (83. Ulrich), Essiam (58. Burkart), Zuffi (74. Kasami), Stéphane Cueni, Smith; Maksutaj (46. Hunziker), Buess (58. Maluvunu).
Luzern: Loretz; Dorn, Knezevic, Bajrami, Fernandes; Abe (80. Winkler); Owusu, Lucas Ferreira (63. Spadanuda), Di Giusto (63. Karweina); Vasovic (74. Villiger), Kabwit (74. von Moos).
Bemerkungen: 45. Rote Karte gegen Citherlet (Notbremse). 48. Spagnoli hält Penalty von Di Giusto.
Verwarnungen: 2. Bajrami, 85. Knezevic, 90. Stéphane Cueni.
FC Zürich – Servette 0:2
In Zürich erlebte Jérémy Guillemenot den erhofften gelungenen Abschied. Das 28-jährige Eigengewächs, dessen Vertrag bei den Grenat nicht verlängert wurde, brachte die Gäste in der 27. Minute in Führung. Mit seinem Treffer legte er den Grundstein für den 2:0-Erfolg. Es war ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, die sich Servette als letztjähriger Tabellenzweiter ganz anders vorgestellt hatte.
Zürich - Servette 0:2 (0:1)
14452 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 26. Guillemenot (Kadile) 0:1. 88. Kadile (Mráz) 0:2.
Zürich: Brecher (87. Huber); Hodza, Kamberi, Sauter, Walker; Tsawa (73. Reichmuth), Palacio; Perea (22. Emmanuel), Krasniqi (73. Di Giusto), Ivan Cavaleiro; Kény (73. Reverson).
Servette: Frick; Srdanovic (68. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Mazikou; Fomba (68. Ondoua), Douline (76. Ishuayed); Lopes (62. Njoh), Guillemenot (61. Miguel), Kadile; Mráz.
Bemerkungen: 36. Rote Karte gegen Ivan Cavaleiro (grobes Foul).
Verwarnungen: 40. Guillemenot, 42. Fomba, 52. Kény. (sda)
Die Tabelle
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