DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In Indonesien hat es wieder gebebt. Betroffen waren die Inseln Java und Bali. Teile Indonesiens wurden erst von Kurzem durch Erdbeben und Tsunamis zerstört (Bild).  
In Indonesien hat es wieder gebebt. Betroffen waren die Inseln Java und Bali. Teile Indonesiens wurden erst von Kurzem durch Erdbeben und Tsunamis zerstört (Bild).  
Bild: EPA/EPA

Schwere Erdbeben erschüttern Papua-Neuguinea und Indonesien – mindestens 3 Tote

11.10.2018, 02:3911.10.2018, 07:21

Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hat am Donnerstag den Pazifik-Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Eine daraufhin herausgegebene Tsunami-Warnung wurde kurze Zeit später wieder aufgehoben.

Nach dem Beben in Papua-Neuguinea warnte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum zunächst, in einem Umkreis von 300 Kilometern könnten «gefährliche» Tsunami-Wellen die Küste treffen. «Auf Grundlage aller verfügbarer Daten ist die Tsunami-Gefahr durch dieses Erdbeben vorbei», erklärte das Warnzentrum anschliessend. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben zunächst mit der Stärke 7.3 angegeben.

Das Erdbeben ereignete sich rund 125 Kilometer östlich der Stadt Kimbe auf der Insel Neubritannien in einer Tiefe von 40 Kilometern. Unmittelbar vor und nach dem Hauptbeben gab es weitere Erschütterungen mit einer Stärke von bis zu 6.2.

Drohnenbilder zeigen Ausmass der Tsunami-Zerstörung in Indonesien.

Video: srf

Erneut Todesopfer

Kurz zuvor hatte bereits in Indonesien die Erde gebebt. Das Beben der Stärke 6.0 erschütterte am frühen Donnerstagmorgen die Inseln Java und Bali. Behördenangaben zufolge kamen mindestens drei Menschen ums Leben, als im Bezirk Sumenep in Ost-Java Häuser einstürzten.

Im Urlaubsort Nusa Dua auf Bali rannten Hotelgäste nach dem Beben ins Freie. Die Erdstösse seien «sehr stark» gewesen und hätten lange gedauert, sagte eine Frau, die kurzzeitig auf einem Parkplatz Schutz suchte.

Papua-Neuguinea und Indonesien liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem mehrere Erdplatten aufeinander stossen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. (sda/afp/dpa)

Schwierige Aufräumarbeiten auf Sulawesi:

1 / 38
Schwierige Aufräumarbeiten auf Sulawesi
quelle: ap/ap / tatan syuflana
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Bitteres Ergebnis»: Armin Laschet räumt Fehler in Bundestagswahlen ein

Drei Wochen nach der historischen Wahlniederlage der Union haben Spitzenpolitiker von CDU und CSU ihre Partei auf einen Neuanfang in der Opposition eingeschworen. Unionskanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet übernahm die alleinige Verantwortung für das miserable Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl.

«Wir haben ein bitteres Ergebnis erzielt», sagte er am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Münster. «Nichts lässt sich schön reden. Die Verantwortung trage ich als …

Artikel lesen
Link zum Artikel