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Conference Championships
AFC: ​Denver – New England 20:18
NFC: Arizona – Carolina 15:49​
Keine Sternstunde für Tom Brady: Der Star-Quarterback (Mitte) muss sich mit seinen New England Patriots den Denver Broncos geschlagen geben.<br data-editable="remove">
Keine Sternstunde für Tom Brady: Der Star-Quarterback (Mitte) muss sich mit seinen New England Patriots den Denver Broncos geschlagen geben.
Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE

Bradys Patriots verlieren nach dramatischer Schlussminute – Panthers deklassieren die Cardinals

Titelverteidiger New England Patriots verliert in den Playoff-Halbfinals der NFL bei den Denver Broncos 18:20. Im Super Bowl trifft Denver auf die Carolina Panthers.
25.01.2016, 01:0925.01.2016, 08:26

Angekündigt war das Duell zwischen New Englands Tom Brady (38) und Denvers Peyton Manning (39), den beiden besten Quarterbacks der letzten 15 Jahre. Am Ende war es aber die überragende Defensive der Broncos, die den entscheidenden Unterschied machte. Brady, mit vier Super-Bowl-Siegen der erfolgreichste Quarterback der Geschichte (mit Joe Montana und Terry Bradshaw), gelang nur ein Touchdown-Pass – zwölf Sekunden vor dem Ende auf seinen Lieblingsempfänger Rob Gronkowski. Er brachte den Titelverteidiger damit noch einmal auf 18:20 heran. Der anschliessende Versuch auf zwei Punkte (statt dem üblichen Kick für einen Punkt) misslang aber. Die bärenstarke Denver-Abwehr hielt noch einmal dicht.

Gronkowski mit dem Last-Minute Touchdown vor der verpassten Two-Point-Conversion.
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Es rächte sich letztlich, dass sich Brady in der ersten Hälfte zwei abgefangene Pässe (Interceptions) geleistet hatte. Zudem verpasste Kicker Stephen Gostkowski erstmals nach 523 erfolgreichen Versuchen einen Extrapunkt. Genau der, der die Patriots in den Schlusssekunden zum Zwei-Punkte-Versuch zwang. Allerdings war Brady auch konstant unter Druck. Er wurde 20 Mal zu Fall gebracht, mehr als jeder andere Quarterback in einem Spiel in dieser Saison. «Mann, das war ein harter Tag», lautete Bradys lapidarer Kommentar.

Der fatale Fehlschuss von Kicker Gostkowski.
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Auch Manning, der Quarterback mit den meisten Yards und den meisten Touchdown-Pässen der NFL-Geschichte, konnte nicht brillieren. Immerhin vermied der Oldie aber gravierende Fehler. Er startete stark, warf in den ersten 16 Minuten zwei Touchdown-Pässe auf Tight End Owen Daniels, brachte danach aber kaum noch zählbare Spielzüge zusammen. In der zweiten Hälfte gelang den Broncos nur noch ein Field Goal, doch dieses reichte zum Sieg.

Unglaublich, aber wahr: Manning läuft zum First Down.
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Der alternde Manning, der seine besten Tage hinter sich hat, erhält nun in zwei Wochen die Chance, im vierten Anlauf seinen zweiten Super-Bowl-Ring (nach 2007 mit Indianapolis) zu gewinnen. Der 39-Jährige aus dem Bundesstaat Louisiana ist der älteste Quarterback, der ein Team in die Super Bowl geführt hat. Bisher war dies John Elway, der aktuelle General Manager von Denver, der die Broncos 1999 als 38-Jähriger zum Triumph führte und danach zurücktrat.

Newton mit bärenstarker Vorstellung

Gegner sind am 7. Februar in Santa Clara bei San Francisco die Carolina Panthers, mit nun 17 Siegen und einer Niederlage das beste Team dieser Saison. Der zweite Halbfinal von Carolina gegen die Arizona Cardinals kam an Spannung bei weitem nicht an die Partie in Denver heran.

Die Vorentscheidung fällt bereits im ersten Viertel.
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Angeführt vom überragenden Quarterback Cam Newton, der mit grösster Wahrscheinlichkeit zum wertvollsten Spieler des Jahres (MVP) gewählt wird, führten die Panthers bereits zur Halbzeit 24:7 und bauten diese bis zum Ende auf 49:15 aus. Der 26-jährige, 1,96 m grosse Modellathlet Newton ist eine Art Gegenentwurf zu Peyton Manning: ein athletischer Quarterback moderner Prägung, der nicht nur mit seinem Arm, sondern auch mit seinen Beinen als Läufer gefährlich ist.

Carolina strebt bei seiner zweiten Super-Bowl-Teilnahme den ersten Titel an. 2004 verloren sie knapp 29:32 gegen New England. (pre/sda)

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