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Hockey-Nati schlägt Ungarn erneut – Tor-Premiere von Theo Rochette

Switzerland's head coach Jan Cadieux reacts next to his players Theo Rochette, Miles Mueller, Nicolas Baechler and Dario Rohrbach, from left, during a friendly ice hockey match between Switzerlan ...
Die Hockey-Nati gewinnt ihr letztes Heimspiel vor der WM.Bild: keystone

Hockey-Nati gewinnt gegen Ungarn wieder mühelos – Rochettes verwirrende Tor-Premiere

Das Eishockey-Nationalteam gewinnt in Biel auch den zweiten Test gegen Ungarn innerhalb von 24 Stunden. Die Schweizer lassen auf das 6:1 vom Donnerstag erneut ein 6:1 folgen.
24.04.2026, 22:0824.04.2026, 22:39

Hohe Wellen warf dieses Länderspiel vor immerhin 4361 Zuschauern nicht. Den Schweizern gelang wieder ein Blitzstart. Dario Meyer brachte das Team von Jan Cadieux schon nach 99 Sekunden in Führung. Am Donnerstag lagen die Schweizer nach neun Minuten und fünf Schüssen schon 3:0 vorne.

Diesmal endete das Startfurioso aber schon mit dem ersten Goal. Die Schweizer begnügten sich danach mit Pflichterfüllung. Die Kür behielten die Eisgenossen im letzten Heimspiel vor der Heim-WM für später auf.

Nicht viel fehlte, und die Ungarn hätten die Schweizer sogar vor noch mehr Probleme gestellt. Bei den Gegentoren 1 und 3 (durch Dominik Egli) gab Ungarns junger Goalie Levente Hegedüs keine gute Figur ab. Dem 2:1 der Schweiz – zwar schön herausgespielt und von Romain Loeffel perfekt abgeschlossen – haftete der Makel des Offside-Verdachts an. Und das 4:1 von Dario Rohrbach erlangte die Gültigkeit erst, nachdem die Referees am Video kontrolliert hatten, ob nicht zuvor Ungarn schon getroffen hatte. Auch das 6:1 und damit die Torpremiere von Theo Rochette im Nationalteam war kurios. Der Schuss des Lausanner Stürmers prallte so schnell von der hinteren Torstange wieder zurück, dass das Tor erst später von den Schiedsrichtern im Videostudium festgestellt wurde.

Immerhin gewannen die Schweizer gegen die Ungarn in den letzten zwei Tagen alle sechs Drittel. Jan Cadieux wird gewiss wieder vieles gesehen haben, was ihm gefiel. Dennoch müssen sich die Schweizer steigern.

Nach zwei hektischen Wochen mit wenig bedeutenden Testspielen (in der Slowakei und gegen Ungarn) nimmt nächste Woche die Schweizer WM-Vorbereitung an Bedeutung zu. Die ersten NHL-Akteure stossen nächste Woche zum Team. Weitere Akteure der ZSC Lions werden auch einrücken. Und bei den Playoff-Finalisten liebäugeln ebenfalls diverse Akteure mit der Heim-WM.

In den nächsten zwei Wochen treffen die Schweizer an zwei Euro-Hockey-Turnieren je zweimal auf Tschechien, Schweden und Finnland. Vor dem tschechischen Vierländerturnier in Ceske Budejovice von nächster Woche reisen die Schweizer nach Jönköping, wo sie das erste Turnierspiel nächsten Donnerstag gegen Schweden auswärts bestreiten. Das Aufgebot für die nächste Woche wird am Wochenende erlassen.

Switzerland's Nicolas Baechler (2-L), celebrates with his teammates Ken Jaeger, David Aebischer and Romain Loeffel, from left, after scoring his side's second goal during a friendly ice hock ...
Bild: keystone

Schweiz - Ungarn 6:1 (3:1, 1:0, 2:0)
Biel. - 4361 Zuschauer. - SR Ruprecht/Wannerstedt (SUI/NOR), Cattaneo/Soestumoen (SUI/NOR).
Tore: 2. Meyer (Senteler, Aebischer) 1:0. 7. Horvath 1:1. 8. Loeffel (Jäger, Hofmann) 2:1. 19. Egli (Hofmann, Rohrbach) 3:1. 31. Rohrbach (Hofmann) 4:1. 42. Jäger (Rochette, Loeffel) 5:1. 49. Rochette (Ausschluss Stipsicz) 6:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Ungarn.
Schweiz: Charlin; Egli, Berni; Le Coultre, Aebischer; Loeffel, Blessing; Heldner, Chanton; Rohrbach, Thürkauf, Hofmann; Herzog, Taibel, Scherwey; Rochette, Jäger, Baechler; Canonica, Senteler, Meyer; Müller.
Ungarn: Hegedüs; Milan Horvath, Stipsicz; Ortenszky, Csoller; Szabo, Garat; Hadobas, Kiss; Sofron, Sebok, Sarpatki; Nemes, Hari, Erdely; Laskawy, Peter, Mihalik; Terböcs, Nagy, Bence Horvath.
Bemerkungen: Schweiz ohne Pasche (Ersatztorhüter), Andrighetto (verletzt), Haas (krank), Geiser und Genoni (beide überzählig).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/3; Ungarn 0/1. -
Torschüsse: Schweiz 28 (8-12-8); Ungarn 6 (1-3-2). (abu/sda)

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