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ZUR SCHLIESSUNG DER DRUCKEREI NZZ PRINT STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 27. MAI 2015, FOLGENDES  NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- The rolled up preprint in the printing plant of the Neue Zuercher Zeitung (NZZ) in Schlieren, Switzerland, on May 15, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Der aufgerollte Vordruck in der Druckerei der Neuen Zuercher Zeitung (NZZ), am 15. Mai 2015, in Schlieren. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Begehrtes, aber knappes Gut: In der Schweiz fehlt es derzeit an Zeitungspapier. Bild: KEYSTONE

Warum ein Brand in Polen das «20 Minuten» dünner macht



Der «Tages-Anzeiger» und die Regionalausgaben von «20 Minuten» in Basel, Luzern und Zürich werden für rund zwei Wochen etwas dünner: Nachdem der europäische Papiermarkt ohnehin schon angespannt ist, kam es Mitte März noch zu einem Grossbrand in einer Fabrik des Papierherstellers International Paper im polnischen Kwidzyn. Die Flammen beschädigten Maschinen, die Zeitungspapier herstellen, teilweise sehr stark. Die Produktion konnte seither nur schleppend wieder aufgenommen werden.

Die Kombination eines ohnehin schon angespannten Marktes und des Produktionsausfalls in Polen hat Folgen: Zeitungspapier ist europaweit knapp. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» erklärte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer, dass zwar weder der «Tagi» noch «20 Minuten» auf Papier aus Kwidzyn gedruckt werden. Doch verschärft der unerwartete Ausfall die am europäischen Markt bereits bestehenden Engpässe. Kurzfristig könnten die Lieferanten die vereinbarten Papiermengen nicht liefern, bestätigte Zimmer am Dienstagabend einen entsprechenden Bericht von «persoenlich.com».

Vier Seiten weniger pro Tag

Deshalb werden der «Tages-Anzeiger» sowie die Basler, Luzerner und Zürcher Ausgaben von «20 Minuten» für rund zwei Wochen im Durchschnitt mit vier Seiten weniger produziert als üblich. Dabei handle es sich um eine Vorsichtsmassnahme, wie Zimmer dem «Tages-Anzeiger» erklärt. So könnten kurzfristige Engpässe vermieden werden, damit man im Fall eines ausserordentlichen Nachrichtenereignisses weiterhin reagieren könne. Die vorübergehende Reduktion bedeutet laut Zimmer nicht zwingend weniger redaktionelle Seiten. Um das zu verhindern, könnten beispielsweise Seiten oder Eigeninserate  verschoben werden.

À propos Zeitungen: Pendeln früher und heute

Die angespannte Lage auf dem Zeitungspapiermarkt lässt sich auch an den Preisen festmachen. Diese erhöhten sich im März zeitweise um 40 Dollar pro Tonne auf 1170 Dollar. Dies war der erste Anstieg seit dem Jahr 2016. Auslöser war die kleinere Produktionsmenge, bei gleichbleibender Nachfrage. In der Branche rechnet man gemäss «Tages-Anzeiger» mit einem weiteren Preisanstieg. Ein zusätzlicher Kostentreiber: Weil in den vergangenen Monaten auch die Preise für das hochwertigere Zeitschriftenpapier angestiegen sind, wechselten zahlreiche Kunden auf dem europäischen Makrt vom teuren Magazin- auf das günstigere Zeitungspapier. (cbe/sda)

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Erkennst du das Medium an der Headline? Beweise es im Quiz!

Quiz
1.Welches Medium titelte mit dieser Headline?
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Da erkenne ich doch gleich den typischen NZZ-Stil.
Katzen? Eierstöcke? Das ist watson.
Das war der «Zürcher Oberländer».
Ganz klar der «Tages-Anzeiger».
2.Wem haben wir diesen wundervollen Titel zu verdanken?
Bild zur Frage
Jetzt aber: «Vice».
Schon wieder watson ... Habt ihr dieses Quiz nur gemacht um eure Artikel zu promoten?
Das konnte man in der «Bravo» lesen.
Ah, der «K-Tipp».
3.Wer schreibt hier über die Freuden des Lebens?
Bild zur Frage
Sicher der «Blick».
Nix da, diesmal ist es die «Weltwoche».
Das ist aus der «Migros-Zeitung».
Nein, aus der «Coop-Zeitung».
4.Wo wurde dieser Artikel publiziert?
Bild zur Frage
Jetzt aber: Die NZZ.
Chabis, hier war eindeutig watson am Werk.
Ah, «20 Minuten».
«Der Postillon», die Schlawiner.
5.Welches Medium steckt hinter diesem ominösen Titel?
Bild zur Frage
Hmm, könnte der «Beobachter» sein.
Muss wohl die «Republik» sein.
Das klingt nach grossem Kanton: Spiegel Online.
Nee. Die «Aargauer Zeitung».
6.WTF?
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Das antike Steintafel-Magazin «Obtutus».
Das klingt nach höherer Bildung: Die «Zürcher Studierendenzeitung».
Ein Beitrag der SRG zur Sprachenvielfalt.
Das ist auch watson.
7.Wer hat diese Meldung für die Ewigkeit festgehalten?
Bild zur Frage
Die ARD.
watson.de, direkt nach dem Launch.
Die «Bild».
So titelte die deutsche Version der «Huffington Post».
8.Die Website welches Massenmediums beherbergt seit neustem diesen Titel?
Bild zur Frage
Die «Schweizer Illustrierte».
«Elle».
«Men's Health».
Der «Blick».
9.Und zu guter letzt: Ist dieser Titel den Schweizern oder den Deutschen eingefallen?
Bild zur Frage
watson.ch
watson.de

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    Alle Leser-Kommentare
  • FlextR 25.04.2018 15:49
    Highlight Highlight Zeitung sollte so oder so weniger gedruckt werden.. beinahe jeder besitzt einen Computer, ein Smartphone oder sonstige elektronische geräte.. warum.steigen wir menschen nicht endlich um?
    Soviel Papier das jeden Tag gedruckt wird und soviel Umwelt diw zerstört wird!
    • Lezzelentius 25.04.2018 20:24
      Highlight Highlight Werbeumsätze die im Digitalen nie gedeckt werden.
  • D(r)ummer 25.04.2018 14:11
    Highlight Highlight Geniesst die zwei 4-Seiten-weniger-Wochen.

    Wetten, dass Kim Karda* drin bleibt?

    *den Rest mag ich gar nicht schreiben.
  • ChlyklassSFI 25.04.2018 11:05
    Highlight Highlight Auf den Informationsgehalt hat das keinen Einfluss bei "20 Minuten". Mit keinem Zeitungspapier würden nicht weniger Informationen vermittelt.
    • Lezzelentius 25.04.2018 13:54
      Highlight Highlight Entbehrt einer gewissen Ironie das in den Kommentaren bei Watson zu schreiben, nicht?
  • c_meier 25.04.2018 10:31
    Highlight Highlight Und wieso wurden dann diverse Papierfabriken geschlossen? Zum Beispiel Biberist SO oder Utzenstorf BE
    • Dubox 25.04.2018 10:58
      Highlight Highlight Weil Biberist oder Utzenstorf nicht in Polen liegen. Und nein, ich finde das auch nicht gut.
    • FlextR 25.04.2018 15:51
      Highlight Highlight Und leider verliert da die umwelt schon wieder...

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