DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Österreicher tötet Familie der Ex-Freundin – Prozess gestartet

12.08.2020, 11:24

Vor dem Landgericht Innsbruck hat am Mittwoch der Prozess um die Tötung von fünf Menschen begonnen.

Ein heute 26-jähriger Österreicher muss sich wegen Mordverdachts verantworten. Der junge Mann hatte sich nach der Tat gestellt und ein Geständnis abgelegt. Ihm wird vorgeworfen, seine 19-jährige Ex-Freundin, deren Eltern, deren Bruder und einen Freund der 19-Jährigen im Oktober 2019 in einem Einfamilienhaus in Kitzbühel erschossen zu haben.

Zum Auftakt des Prozesses erklärte die Verteidigerin, ihr Mandant habe nicht aus reiner Eifersucht gehandelt. «Es ist viel komplexer», sagte die Rechtsanwältin. Ihr Mandant habe nie gelernt, seine emotionalen Bedürfnisse zu artikulieren und er habe einen grossen Wunsch nach Stabilität gehabt, zitierte sie aus dem psychiatrischen Gutachten.

Laut dem psychiatrischen Gutachten war der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat allenfalls alkoholbedingt enthemmt, aber zurechnungsfähig. Er soll zum Tatzeitpunkt zwischen 0.6 und 1.65 Promille gehabt haben.

Hintergrund der Tat soll die Beendigung der mehrjährigen Beziehung durch die 19-Jährige im Juli 2019 gewesen sein. Die Waffe samt Munition hatte der 26-Jährige aus dem Safe seines im Ausland lebenden Bruders. Der Prozess könnte schon am Mittwoch mit einem Urteil enden. Dem Angeklagten droht lebenslange Haft. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Venezuelas Regierung unterbricht aus Protest den Dialog mit Opposition

Die venezolanische Regierung hat den Dialog mit der Opposition nach der Auslieferung eines Vertrauten von Präsident Nicolás Maduro an die USA vorerst abgebrochen. «Aus Protest gegen die Aggression werden wir an der für morgen geplanten Verhandlungsrunde nicht teilnehmen», sagte Delegationschef Jorge Rodríguez. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Alex Saab von den Kapverdischen Inseln in die Vereinigten Staaten abgeschoben worden war.

Der kolumbianische Geschäftsmann war dort im Juni …

Artikel lesen
Link zum Artikel