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Benziner weiter auf dem Rückzug: Schweizer kaufen mehr Hybrid- und Elektroautos

Die Autobranche litt auch Juli an einem Rückgang der Nachfrage: 11 Prozent weniger Personenwagen wurden in Verkehr gesetzt als vor einem Jahr. Immer beliebter werden derweil Hybrid- und Elektroautos.



In Deutschland haben die Regierung und die Industrie ein Massnahmenpaket zur Förderung von Elektroautos beschlossen. (Symbolbild)

Elektroautos liegen auch in der Schweiz im Trend. Bild: KEYSTONE

In der Schweiz wurden im Juli 11 Prozent weniger Personenwagen in Verkehr gesetzt als im Juli vor einem Jahr. Bei den Motorfahrzeugen war der Rückgang deutlich geringer, nur 2 Prozent weniger wurden in Verkehr gesetzt als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag.

Die Daten zeigen weiter, dass sich die Präferenzen bei der Motorisierung innerhalb eines Jahres deutlich geändert haben. Bei den Benzinern beträgt der Rückgang 25 Prozent, bei Dieselmotoren 12 Prozent. Einen starken Zuwachs verzeichnen hingegen mit 76 Prozent Autos mit Hybridantrieb, bei den Elektroautos beträgt der Anstieg 45 Prozent. (wap/chmedia)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Woichbinistvorne 12.08.2020 23:26
    Highlight Highlight Ein Stromer ist nur dann umweltfreundlicher als ein Benziner oder Diesler, wenn man die graue Energie beim Autobau, die Akku-Produktion, deren Entsorgung sowie den Anteil am benötigten Atomstrom ignoriert. Neue Akkus sind fast so teuer wie ein Neuwagen und halten max 5 Jahre. Letztlich nützt das dem Planeten gar nichts. Die günstigste Alternative ist der bivalente Antrieb mit LPG. Die Umbaukosten können durch das günstige Gas in 2-3 Jahren amortisiert werden und es entstehen auch weniger Abgase. Wer rechnen kann, kauft LPG.
  • Rethinking 11.08.2020 16:42
    Highlight Highlight Naja... Wenn der riesige SUV einen Hybrid eingebaut hat ist dies wohl eher für das schlechte Gewissen (oder für die Importstatistik) denn für die Umwelt...
  • GianniR 11.08.2020 13:14
    Highlight Highlight Zur Zeit ist die sinnvollste Antriebsart für die meisten Anwendungsfälle immer noch der Dieselmotor: Reichweite, Verbrauch/Umwelt.
    Der Hybrid kann in den meisten Anwendungsarten die versprochenen tiefen Verbrauchswerte nicht annähernd erreichen, der reine Elektroantrieb ist für Mittel-/Langstrecken völlig ungeeignet.
    • DerHans 11.08.2020 13:41
      Highlight Highlight Darf ich raten, sie sind einer dieser vielen Pendler, welche täglich 1000km mit Pferdeanhänger und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 200km/h zur Arbeit zurücklegen. Und dabei nur 2 Minuten zum Tanken brauchen. Ah ja und der Verbauch liegt sicher auch nur bei 5l pro 100km. Die Märchenstunde ist längst vorbei, wie auch die Verkaufszahlen bestätigen...
    • Sgt.Pepper 11.08.2020 14:22
      Highlight Highlight Das bedeutet also, dass ein Elektroauto bereits für mehr als 95% der Privathaushalte sehr geeignet ist. Ich pendle täglich ca. 100km, daher ist mein neues E-Auto mit 400km Reichweite ideal.
      Ich war selber erstaunt, als ich ausgerechnet habe, dass mein Verbrauch von 15kW/100km ca. 1.4L Diesel entspricht...
    • BenFränkly 11.08.2020 15:59
      Highlight Highlight Gianni, Falsch.
      Schnellladen geht fast überall und in extrem kurzer Zeit. Zudem: Mittel-/Langstrecken machen beim PW-Fahren in fast allen Fällen nur einen verschwindend kleinen bruchteil aus. Zudem: Moderne E-Autos schaffen vielfach schon >400km ohne nachladen. Was ist für Dich eine Mittelstrecke?
  • BenFränkly 11.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Hybrid: zwei Systeme die unterhalt brauchen (Verbrenner & Elektromotor). Hilft der Umwelt wenig, da der Verbauch nur wenig sinkt - hilft der Autobranche aber ungemein, da weiterhin viel Wartungsaufwand für den Verbrenner entsteht und auf dem Papier bessere CO2-Bilanz vorhanden ist.
    Habt mehr Mut zum Stromer! Das spart viel Geld (Strom ist günstig, Wartung brauchts kaum) und hilft der Umwelt (vor allem in Kombination mit einer PV-Anlage auf dem Dach).
    • andrew1 11.08.2020 16:11
      Highlight Highlight Dafür ist der akku halt sehr teuer und schwer. Ein anderes speichermedium wäre wünschenswert, aber derzeit nicht absehbar. Wasserstoff tritt ja seit jahrzehnten auf der stelle. Akkus aus anderen stoffen wären sinnvoll, da der lithiumabbbau und die übrigen elemente nicht sonderlich ökologisch sind...
    • DerHans 11.08.2020 19:44
      Highlight Highlight @andrew die Akku-Zellen werden jedes Jahr billiger und das Gewicht spielt, dank Rekuperation, keine so grosse Rolle wie die E-Autogegner gerne hätten. Auch der Rohstoffabbau ist weit aus weniger dramatisch wie es immer und immer wiederholt wird. Oder stört sie das Lithium welches in ihren Fenstern steckt, auch? Auch scheint nur Kobalt problematisch zu sein welches für E-Autos eingesetzt wird, für die Entschwefelung von Treibstoffen ist es dann wieder ok.
    • Inspector Callahan 12.08.2020 09:10
      Highlight Highlight Unterhalt braucht nur der Verbrenner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 11.08.2020 11:00
    Highlight Highlight Um 2030 werden sich Verbrenner so gut verkaufen, wie Handys mit Tasten 2020.

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