Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Friday, July 4, 2014 image taken from amateur video obtained from Palestine Today, a local private TV station funded by the Palestinian militant group Islamic Jihad, which has been authenticated based on its contents and is consistent with independent AP reporting, shows Israeli soldiers carrying Tariq Abu Khdeir, 15, a U.S. citizen who goes to school in Florida, after he was beaten during his arrest in the Shuafat neighborhood of Jerusalem. Tariq is a cousin of Mohammed Abu Khdeir, who Palestinians say was killed by Israeli extremists in a revenge attack for the deaths of three Israeli teens. Tariq's father said he witnessed his son’s arrest and insisted the boy was not involved in the violence. An autopsy Saturday showed that Mohammed was burned to death. (AP Photo, Palestine Today)

Abu Chedair wird von den drei israelischen Soldaten entführt und verprügelt. Bild: AP/Palestine Today

Teenager bei lebendigem Leib verbrannt: Israelischer Soldat wird schuldig gesprochen

Vor zwei Jahren tötete er einen jungen Palästinenser. Jetzt ist der israelische Soldat verurteilt worden. Damit wandert nun auch der Hauptverdächtige der drei Männer, die Abu Chedair damals bei lebendigem Leib verbrannt hatten, hinter Gitter.



Fast zwei Jahre nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen hat ein israelisches Gericht den Hauptverdächtigen schuldig gesprochen. Laut israelischen Medien verurteilte das Bezirksgericht in Jerusalem den jüdischen Angeklagten wegen Entführung und Mordes.

Drei Täter hatten den Palästinenser Mohammed Abu Chedair im Juli 2014 als Rache für den Mord an drei israelischen Jugendlichen bei lebendigem Leib verbrannt.

Zwei von ihnen, zur Tatzeit noch minderjährig, waren bereits im Februar schuldig gesprochen worden. Einer von ihnen wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, der zweite muss für 21 Jahre ins Gefängnis.

Der erwachsene Hauptangeklagte war wegen einer möglichen psychischen Störung zunächst nicht verurteilt worden. Die Richter entschieden jedoch, er sei zur Tatzeit nicht unzurechnungsfähig gewesen. Das Strafmass soll nun am 3. Mai verkündet werden.

Der Tod des Jugendlichen aus dem arabischen Ostteil Jerusalems löste damals gewaltsame Proteste aus. Die Morde an den drei jüdischen Teenagern und an Abu Chedair gelten als Mitauslöser des Gaza-Kriegs im Sommer 2014. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum Deutschland die Schulen schloss – und die Schweiz im Blindflug ist

Die bisherige Wissensgrundlage zu Ansteckungen an Schulen ist dünn. Und so führt eine ähnliche Ausgangslage in Deutschland und der Schweiz zu unterschiedlichen politischen Entscheiden. Eine Auslegeordnung.

Seit Mitte Dezember befindet sich Deutschland im harten Lockdown. Schulen und Kitas sind geschlossen oder nur für Notbetreuungen geöffnet. Am Dienstag beschlossen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten, dass diese Massnahmen bis mindestens am 14. Februar verlängert werden sollen. Für Abschlussklassen gilt eine Ausnahmeregelung. Eltern erhalten zusätzliche Möglichkeiten, für die Betreuung der Kinder bezahlten Urlaub zu nehmen.

Merkel sagte am Dienstag, man habe um den …

Artikel lesen
Link zum Artikel