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Diese Games haben die watsons früher gezockt – und du?



Egal ob man sich als Gamer*in bezeichnet oder nicht: Irgendwann in der Kindheit ist fast jeder von uns einmal mit einem Videospiel in Kontakt gekommen. Ob man selbst gezockt hat oder beim Nachbarskind mit dem neuen PC schnorren musste: Geblieben sind Kindheitserinnerungen, an die man sich (meist) gerne zurückerinnert. Auch in der watson-Redaktion schwelgen viele sofort in Erinnerungen, kaum ist die Frage gestellt:

«Welches Game hast du früher am liebsten gezockt?»

Vanessa Hann:

«Mein All Time Favorite war ‹SSX 3› – so ein Snowboard-Rennspiel auf der XBox. Die XBox stand nicht bei uns zu Hause, sondern im Berg-Ferienhäuschen. Meine Mutter wollte das so (sie mochte dieses ‹Gamen› nicht). Besonders in den Wintermonaten spielte ich ‹SSX› mit meiner Schwester und meinem Vater e x z e s s i v , während Mutti genervt darauf wartete, auf die reale Piste zu gehen.»

Cécile Kienzi:

«Ich habe damals immer ‹Sims› gespielt. Von früh am Morgen bis spät in die Nacht – bis meine Augen von selbst zugefallen sind. Meine grosse Schwester hatte mir immer den Cheat-Code für Geld verheimlicht, weil sie fand, ich sollte lernen, dass Geld nicht auf Bäumen wächst. Auch noch heute hole ich meinen Laptop raus, wenn ich krank bin, um ‹Sims› zu spielen. Das ist zur Tradition geworden.»

Daniel Huber:

«Ich habe nur ein einziges Game gespielt, aber da war ich eine Weile regelrecht süchtig: «Escape Velocity» auf dem Mac. Da fing man klein mit einem kleinen Raumtransporter an und konnte sich – entweder legal, aber langsam via Handel oder schnell, aber illegal via Piraterie – eine ganze Flotte von Raumschiffen zulegen und am Schluss sogar Planeten angreifen. Das alles ist schon sehr lange her, nämlich Mitte der Neunzigerjahre.»

Martin Lüscher:

«California Games auf dem C64. Wegen der Brandblasen auf den Handinnenflächen.»

Reto Fehr:

«‹Bundesliga Manager Hattrick›. Immer bei meinem Schulfreund zu Hause. Wir konnten am gleichen PC gegeneinander spielen. War super. Und wenn man die Spieler besser machen wollte, einfach ins Trainingslager schicken, dies vollbrachte Wunder, denn die Spieler wurden so viel besser. Bodenheizung einbauen im Stadion, in die Jugend investieren. Einfach alles mit einem Klick, viel weniger komplex als die Fussballmanager heute.»

Lina Selmani:

«‹Tony Hawks Pro Skater 2›! Und zwar auf dem PC. Haha. Das habe ich jeden Tag nach der Schule gespielt. Es war sehr wichtig, dass bei meinen Runs entweder Millencolin oder Naughty by Nature lief. Nur dann war ich richtig gut und habe einen Japan Air nach dem anderen gestanden. Ah ja, ich habe auch immer nur mit Chad Muska gespielt, weil ich den am coolsten fand. Hier noch mein Lieblingslied:»

Patrick Toggweiler:

«Drei Games prägten mich enorm: ‹Parsec› auf dem Ti-99. Das war ein Shoot 'em up aus dem Jahre 1982 mit Sprachausgabe. Die einfachen Sätze wie ‹alien craft advancing› oder ‹laser on target› wurden Standardphrasen in unserer Familie.

‹Ultima 6› (1990) führte mich in die Welt der Rollenspiele ein. Es ist bis heute wohl das Spiel, mit dem ich die meiste Zeit verbrachte. Und ‹Wolfenstein 3D› – der Einstieg in 3D-Shooter und vor allem in Level-Creator. Auch wir ersetzten Hitler-Portraits durch Lehrer-Bilder, machten das aber geschickter als die deutschen Schüler, die damit einen Skandal auslösten.»

Intro von «Ultima 6»:

abspielen

Video: YouTube/cptwinky42

Emily Engkent:

«Ich habe sehr gern ‹Monkey Island› allein und mit meinen Geschwistern gespielt. Der Beleidigungs-Schwertkampf wird unter uns bis heute zitiert. Ich habe es sogar auf Deutsch gespielt, als ich die Sprache gelernt habe. Die Beleidigungen sind aber auf Englisch besser: ‹You fight like a dairy farmer!›»

Sandro Zappella:

«‹Hugo›. Dieses Spiel hat sich bei mir besonders eingeprägt, ich glaube, weil ich es selbst nie besessen habe. Ich war mit meinen Eltern irgendwo zum Essen eingeladen und die Leute da hatten tatsächlich einen Computer und eben eine ‹Hugo›-CD-ROM. Es war der Wahnsinn. Schaut doch nur in seine grossen Hugo-Augen! Wer bloss ein Mindestmass an Empathie aufweist, will diesem Troll auf seinen Abenteuern helfen.»

Viktoria Weber:

«Bei mir war es ‹Donkey Kong› auf dem Super Nintendo. Obwohl ich auch wahnsinnig gerne gegen meinen Bruder ‹Mario Kart› gezockt hab, fand ich bei ‹Donkey Kong› irgendwie ganz schön, dass man hier nicht gegeneinander gespielt hat, sondern gemeinsam als Team (mit Donkey Kong und Diddy Kong) ein Ziel erreichen musste. In irgendwelchen Schulferien, in denen es durchgehend geregnet hat, sodass wir kaum draussen spielen konnten, haben mein Bruder und ich so viel gezockt, dass ich am Ende eine Sehnenscheidenentzündung davon bekommen habe.»

Sergio Minnig:

«Mein Lieblingskindheitsspiel war damals ‹Donald Duck: Quack Attack› auf dem N64. Ich weiss nicht, ob es die Tatsache war, dass ich von allen Disney-Figuren immer schon Donald am liebsten mochte oder dass es mein erstes eigenes Spiel war. Der N64 und alle Spiele gehörten meinem älteren Bruder, daher durfte ich nicht immer spielen. Dies änderte sich aber mit meinem eigenen Spiel. Da er es natürlich auch spielen wollte, hatte ich plötzlich einen Trumpf in der Hand. Das Spiel selber ist eigentlich sehr simpel: Laufen, springen, Dinge einsammeln, Endgegner besiegen und Daisy Duck retten. Voilà, schon war man der Held von Entenhausen»

Jetzt seid ihr dran: Welches Game hat eure Kindheit bereichert?

PS: Und bitte keine Kommentare à la: «Ich war als Kind draussen an der frischen Luft, anstatt meine Kindheit vor dem Bildschirm zu vergeuden.» Darum geht es hier nicht.

(pls)

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